Zuhause (Death Note) Teil 7

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4 Kapitel - 3.284 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2016-03-04 - Entwickelt am: - 625 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dieser Teil ist etwas ernster und trauriger. Dafür gibt es beim nächsten wieder etwas mehr Action!
Gewidmet ist dieser Teil Momoka, weil ich mich so riesig über ihr Kommi gefreut habe!

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*aus Mellos Sicht* Nachdem ich noch eine Weile mit Matt in seinem Zimmer unser weiteres Vorgehen nach dem Abendessen geplant hatte, betrat ich nun so
*aus Mellos Sicht*
Nachdem ich noch eine Weile mit Matt in seinem Zimmer unser weiteres Vorgehen nach dem Abendessen geplant hatte, betrat ich nun so leise wie möglich das Zimmer, schließlich war es schon spät und Blame wollte mit seiner Grippe sicher schlafen. Umso überraschter war ich deshalb, als das Licht grell brannte und an meinem Schreibtisch niemand Anderes als Dr. Macfine saß. „Dr. Macfine, warum sind Sie denn hier?" rief ich verwundert, woraufhin mein Lehrer aufblickte und mich freundlich anlächelte. „Ah, guten Abend, Mello, ich habe mich schon gewundert, wo du steckst. Ich glaube, ich muss dich nicht belehren, dass man um 10 Uhr auf dem Zimmer und am besten im Bett sein sollte?" „Äh..." Verlegen grinste ich, war jedoch erleichtert, dass er nicht wütend zu sein schien. Zögerlich kam ich ein paar Schritte näher und ließ mein Blick umherschweifen. Moment, was war das denn? Wieso lag da Blame auf meinem Bett? „Der arme Junge ist vorhin zu mir gekommen, um den Einordnungstest zu absolvieren. Dabei ist er plötzlich kollabiert." „Einfach so?" Verwirrt runzelte ich die Stirn und musterte Blame, der zu schlafen schien, sich dabei aber mit vor angstverzerrter Miene in die Decke krallte. „Nun, ich verstehe es auch nicht, allerdings bin ich nicht als traumatisierter Waise aufgewachsen... Weißt du mehr über ihn?" „Ich wünschte, es wäre so..." Resigniert seufzte ich und starrte auf meine Hände. L hätte Blames Geheimnis sicher schon herausbekommen. „Wie lange ist er denn schon hier?" fragte Dr. Macfine weiter, während er in seiner Tasche herumkramte. „Seit gestern. Er stand plötzlich triefend nass in meinem Zimmer und meinte, er wäre mein neuer Zimmerpartner." „Hat er sich irgendwie seltsam benommen? Oder hat er allgemein eigenartige Ticks?" Ich schwieg nachdenklich auf Dr. Macfines Frage hin und überlegte, ob ich ihm von Blames Augen erzählen sollte. Schließlich wollte ich den Fall lösen, da sollte sich Dr. Macfine nicht einmischen! Außerdem gefiel es mir irgendwie nicht, wie mein Lehrer mich ausfragte. Würde er Matt über mich ausquetschen, würde ich das sicher auch nicht wollen. „Dr. Macfine, Blame ist erst seit gestern hier–ich weiß nichts über ihn und muss mein Urteil noch fällen." Kalt starrte ich meinen Lehrer an, in dessen Augen die pure Neugierde glühte. „Ich will nicht unhöflich erscheinen, aber ich will sie jetzt darum bitten zu gehen. Morgen ist Schule und ich muss dort ausgeschlafen antreten. Sie müssen sich keine Sorgen um Blame machen–ich passe schon auf." Mein Gegenüber schien etwas irritiert von meinem harschen Tonfall, lächelte dann aber typisch lehrerhaft und meinte verständnisvoll: „Ja, du hast Recht. Gute Nacht, Mello!", bevor er mein Zimmer verließ. „Tche..." Abschätzig schaute ich ihm nach, bevor ich mich wieder Blame zuwandte, der sich zitternd im Bett hin und her wälzte. „Was verheimlichst du nur, Blame?" seufzte ich leise und beobachtete den vor Panik beinahe hyperventilierenden Schwarzhaarigen. Gerade überlegte ich mir, ihm ein Glas Wasser ins Gesicht zu schütten, um ihn aufzuwecken, als er plötzlich anfing, leise vor sich hinzumurmeln. Ich erstarrte. „L..." Hatte ich mir das nur eingebildet? „L....!" Nein, schon wieder war dieser verhängnisvolle Buchstabe über seine Lippen gekommen. „L... Wieso?" Kein Zweifel, er sprach tatsächlich von meinem Idol. Aber warum? Er kannte ihn doch gar nicht, zumindest wusste er nicht mehr als seinen Namen. Warum fragte er dann „wieso“? „Wieso hast du das getan?" Nun wurde mir das Ganze doch unheimlich... In welcher Beziehung stand Blame nur mit L? Zitternd wich ich ein paar Schritte unwillkürlich zurück, riss mich dann aber doch am Riemen und trat wieder neben Blame, schließlich bestand die Chance, dass er jetzt selbst sein Geheimnis lüftete. Doch ich hatte Pech: Leider schwieg Blame jetzt wieder, dafür begann er wenige Minuten später herzzerreißend zu schluchzen und schließlich flossen sogar Tränen über seine Wangen. Da übermannte mich doch das Mitleid und ich rüttelte ihn leicht an der Schulter. „Blame... Blame, wach auf!" rief ich immer lauter, bis ich schließlich entnervt das Glas voll Wasser nahm, das auf dem Schreibtisch stand, und es ihm ins Gesicht schüttete. Das riss ihn nun doch aus dem Schlaf und er setzte sich so abrupt auf, dass ich nicht rechtzeitig das Glas wegziehen konnte, weswegen er mit voller Wucht gegen meine Hand samt Glas prallte. „Au..." quengelte der Schwarzhaarige daraufhin und schlug zögerlich die Augen auf. Verständlicherweise war er ziemlich verwirrt mit dem Glas vor der Nase und recht verärgert, als er realisierte, dass ich es ihm ins Gesicht geschüttet hatte. Entgeistert starrte er mich mit seinen durch die Kontaktlinsen schwarzen Augen an und stammelte fassungslos: „Sag mal, spinnst du? Wieso kippst du mir Wasser ins Gesicht?" Er stockte und ließ den Blick umherschweifen. „Und warum bin ich hier? War ich nicht... Oh..." Offensichtlich schien er sich wieder zu erinnern, was passiert war. Hastig schwang er sich aus dem Bett und musterte mich genau, bevor er verlegen wissen wollte: „Habe ich... Habe ich mich ungewöhnlich verhalten, als ich wegetreten war?" Ein kleines Grinsen huschte über mein Gesicht, als ich die Chance witterte, Blame aus der Reserve locken zu können. „Naja, ich hätte da schon ein paar Fragen..." erwiderte ich in einem verheißungsvollem Tonfall, woraufhin Blame für einen kurzen Moment erschrocken die Augen weitete. „Fragen?" versuchte er so ruhig wie möglich nachzuhaken, doch er konnte seinen Schreck nicht vor mir verbergen. „Ja, zum Beispiel in welcher Beziehung du mit L stehst..." Blame schien im Boden versinken zu wollen, aber antwortete schließlich doch unschuldig lächelnd. „Was meinst du? Wie sollte ich groß zu ihm stehen? Wir sind doch, wenn ich das richtig verstanden habe, hier, um so zu werden wie er!" „Und warum machst du ihm dann Vorwürfe im Schlaf und weinst auch noch?" hakte ich forsch nach und hoffte, Blames mühsam aufrechterhaltenes Selbstbewusstsein so zu brechen. Doch an seiner Abwehr biss ich mir leider die Zähne aus, wie ich im nächsten Moment erkennen musste. „Tue ich? Ach, vielleicht weil ich etwas Heimweh habe und mich in dieses neues Zuhause noch einfinden muss. Aber das ist dir doch sicher auch so gegangen, als du hierhergekommen bist, oder?" Geradezu freundlich lächelte er mich an, woraufhin meine Miene versteinerte. Kälte begann meine Seele zu umschlingen, mir Luft zu nehmen und ich versuchte innerlich erschaudernd, meine aufkeimenden Erinnerungen zu unterdrücken. „Nein. Heimweh hatte ich sicher nicht." Hastig wandte ich mich von meinem Gegenüber ab und verließ das Zimmer, um im Bad Zähne zu putzen.
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Zuhause (Death Note) Teil 7
Zuhause (Death Note) Teil 7
Dieser Teil ist etwas ernster und trauriger. Dafür gibt es beim nächsten wieder etwas mehr Action! Gewidmet ist dieser Teil Momoka, weil ich mich so riesig über ihr Kommi gefreut habe!
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2016-03-02
407LV
Death Note

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