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Über alle Grenzen hinweg (Eine Eyeless Jack Lovestory) Kapitel 10

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1 Kapitel - 1.908 Wörter - Erstellt von: Muse of Moonlight - Aktualisiert am: 2016-03-04 - Entwickelt am: - 829 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Bei euch wird eingebrochen. Und das wurde nur bemerkt weil... Hunger! O-O

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    KAPITEL 10

    „Ich verstehe dich einfach nicht. Ich habe es dir zu oft gesagt, und dennoch bist du einfach so dumm und versuchst es wieder. Es wird sich nichts ändern. Es geht gar nicht anders. Aber deine Freundin... Sie sieht zu viel...“

    „Bitte! Verlass mich nicht!“ Schweißgebadet schoss ich hoch, der Albtraum noch tief in meinen Knochen vergraben. Der Raum war noch dunkel, folglich war es noch mitten in der Nacht. Oder zumindest sollte es so sein. Ich drehte mich zur Seite, besorgt ob ich Muse aufgeweckt hatte, doch die Bettseite war komplett leer und verwaist. „Muse?“ fragte ich in den Dunkelheit, doch es kam keine Antwort. Nervös schlug ich die Decke zurück und schaltete das Zimmerlicht an. Nichts. Angespannt öffnete ich meinen Kleiderschrank um zu sehen ob sie sich vielleicht einen Scherz erlauben wollte, doch auch der war, abgesehen von meinen Kleidungsstücken, vollkommen leer. „Sh*t.“ flüsterte ich, öffnete meine Zimmertür und linste in den Flur. Vom Untergeschoss her kam Licht, und so leise wie möglich schlich ich nach unten. Es kam aus der Küche. „Muse?“ flüsterte ich wieder und trat auf den mit Fließen bedeckten Boden. Der Kühlschranktür stand offen und lautes Geraschel war zu hören. „Muse?“ Ihr Kopf tauchte neben der Tür auf, der Mund zu Hamsterbacken prall gefüllt, in der Hand noch die leere Schinkenpackung. „W-Was?“ stotterte ich, doch sie sah mich nur mit einem entschuldigenden Grinsen an. „Iff hatte Hunger. Willft du auf?“ nuschelte sie und ich seufzte. Ihre sorgenfreie Art war in solchen Momenten einfach unglaublich anstrengend und anscheinend hatte sie auch keine Ahnung, was ich mir für Sorgen gemacht hatte. „Ich hab mir Sorgen gemacht als ich deine leere Bettseite gesehen hab. Warum bist du überhaupt auf?“ gähnte ich und schloss den Kühlschrank. Sie schluckte den Inhalt ihres Mundes herunter und setzte sich auf die Theke. „Wie gesagt, ich hatte Hunger. Aber warum bist DU wach?“ fragte sie im Gegenzug und blinzelte mich interessiert an. „Ich hatte einen Albtraum.“ meinte ich kurz und knapp und zuckte mit den Schultern. „Wie spät ist es?“ fragte ich sie und erstaunlicherweise zog sie eine Armbanduhr aus der Tasche ihrer Jogginghose. „Kurz nach 5 Uhr.“ Sie stopfte sie wieder zurück und legte dann nachdenklich den Kopf auf ihre rechte Seite. „Wenn ich es mir so überlege, dein Fenster stand offen.“ „WAS!“ fragte ich lauter als beabsichtigt und schlug mir die Hände vor den Mund. „Es war zu als wir schlafen gegangen sind und sonst kommt auch niemand in mein Zimmer.“ antwortete ich geschockt und Muse Augen verengten sich gefährlich langsam zu Schlitzen. „Ich hab es sofort geschlossen als es mir aufgefallen ist.“ meinte sie und runzelte die Stirn. „Vielleicht wurde bei euch eingebrochen. Wir sollten deinen Eltern Bescheid sagen.“ schlug sie vor und gemeinsam schlichen wir den Gang entlang ins Schlafzimmer meiner Eltern. „Ma? Pa?“ Mehr oder weniger sanft rüttelten wir die beiden wach. „Was ist denn los Mädels?“ gähnte mein Vater und schaltete seine Nachttischlampe ein. „Muse meinte, dass bei uns das Fenster offen stand. Aber es war geschlossen als wir ins Bett gegangen sind.“ erklärte ich und alarmiert sprangen sie aus dem Bett. „Bist du dir hundertprozentig sicher dass ihr es wirklich geschlossen habt?“ fragte meine Mutter und schlang ihre Arme um ihren Oberkörper. „Jep. Sogar zweihundert Prozent.“ antwortete Muse und mit einem besorgten Gesichtsausdruck ging mein Vater zum Telefon im Flur. „Uns bleibt nichts anderes übrig als die Polizei zu rufen.“ Wir nickten alle, doch meine Brust war zugeschnürt. Vielleicht war es Jack gewesen? Vielleicht hatte er versucht mich endlich loszuwerden, aber irgendetwas hat ihn daran gehindert? Wir warteten angespannt, bevor mein Pa sich mit einem ernsten, aber erleichterten Ausdruck zu uns umdrehte. „Sie werden einen Streifenwagen vorbeischicken. Wir sollen uns für Fragen bereit machen und nichts anfassen.“ erklärte er und besorgt sah ich zu Muse. „Am besten nehmen wir uns unsere Mäntel und setzen uns in den Garten.“ meinte sie und sah dann zu meinem Vater. „Vermutlich sollten sie noch ihrer anderen Tochter Bescheid sagen.“ Meine Schwester! Im Moment der Angst hatten wir alle meine Schwester vergessen die vollkommen unwissend schlummerte. Am erstaunten Blick meiner Eltern konnte ich erkennen, dass auch sie es vergessen hatten.

    „Und du sagst dass es komplett offen stand?“ fragte der Officer zum gefühlt hundertsten Mal, und langsam wurde auch Muse ungeduldig. „Ja. Es stand komplett offen. Und weil ich mir nichts dabei gedacht habe, hab ich es einfach wieder geschlossen. Beziehungsweise ich war noch zu müde und zu hungrig um mir überhaupt etwas hätte denken zu können. Was ich ihnen bereits erzählt habe.“ seufzte sie und massierte kurz ihren Nacken. „Junge Dame, ganz offensichtlich verstehen sie den Ernst dieser Lage nicht.“ meinte der ältere Officer und runzelte die Stirn. „Oh doch, das tue ich, glauben sie mir, und genau deshalb sollten sie mich nicht zum hundertsten Mal befragen, sondern vielleicht die gefundenen Spuren analysieren und auswerten.“ Seine Augenbrauen schossen überrascht in die Höhe, bevor er Muse mit einem strengen, aber verwirrten Blick bedachte und sich dann an meine Eltern wendete. „Sie haben auf jeden Fall verdammtes Glück gehabt, wenn wirklich bei ihnen eingebrochen wurde. Viele Kriminelle töten die Besitzer des Hauses einfach.“ Meine Eltern tauschten erneut einen besorgten Blick aus und nickten. „Was passiert jetzt weiter?“ fragte ich den Officer, der etwas auf seinem Klemmbrett notierte und dann zu mir aufsah. „Wie ihre Freundin bereits erwähnte, werden wir die Spuren auswerten falls es denn welche geben sollte. Je nach dem was rauskommt, werden wir weiter ermitteln. Selbstverständlich werden wir sie informieren wenn wir etwas herausgefunden haben. Wir würden sie nur bitten, in der Zwischenzeit mal zu schauen, ob irgendwelche Gegenstände fehlen, wenn meine Kollegen und ich weg sind.“ Sein Blick ruhte zwar auf mir, doch seine Worte waren fast vollständig an meine Eltern gerichtet. Als ob ich nicht wichtig genug dafür wäre. Wahrscheinlich wunderte er sich sowieso, warum ein Mädchen ihn einfach ansprach. Der Officer ging kurz ins Haus und kam dann mit seinen 4 Kollegen wieder heraus. Er lüpfte kurz seinen Hut und stieg dann ins Auto, bevor sie alle davonfuhren. „Der war voll unhöflich.“ murmelte Muse, mehr zu sich selber als zu uns, und seufzte dann. „Wie wäre es mit-“ Ihre Worte wurden durch ihr lautes Magenknurren unterbrochen. „Frühstück?“ Eigentlich wollte ich laut loslachen, doch angesichts der Lage war jegliche Freude verflogen. „Wir sehen erst einmal was fehlt, und machen dann etwas zu Essen.“ meinte meine Mutter und ging mit meinem Vater wieder ins Haus. Muse und ich blieben noch im Garten und setzten uns auf die Hollywood-Schaukel. „Das ist voll krass. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Kriminalfall miterlebe.“ „Das ist nicht lustig Muse.“ seufzte ich und starrte auf das Haus gegenüber. „Uns hätte alles passieren können.“ Panik mischte sich in meine Stimme, beim Gedanken daran, was alles hätte passieren können. Entführung. Verletzung. Vergewaltigung. Mord. „Du weißt genauso gut wie ich, dass nichts hätte passieren können. Er hätte zumindest dir nichts getan.“ grummelte sie und mit hochgezogenen Augenbrauen sah ich zu ihr rüber. „Du meinst...“ „Das das wahrscheinlich Jack war. Vielleicht finden wir später noch irgendwelche Hinweise.“ Mit einem Seufzen starrte ich wieder nach vorne. Es stimmte, dass es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit gab, dass einfach nur Jack bei uns eingebrochen war, aber was zog er für einen Nutzen daraus? Ich meine wir wären definitiv tot gewesen wenn er uns wirklich hätte umbringen wollen. Dann lief mir ein Schauer über den Rücken. „Was hast du?“ fragte Muse besorgt als ich meine Hand unter mein T-Shirt schob und meine Haut abtastete. Ihre Augen weiteten sich, bevor sie es mir nachmachte, faltete dann aber mit einem erleichterten Seufzen ihre Hände vor ihrem Bauch. „Wir haben also unsere Nieren behalten.“ kicherte sie und begann, die Schaukel in Bewegung zu setzen. „Scheint so.“ murmelte ich und legte meine Hände auf meinen Oberschenkeln ab. Wir saßen eine Weile schweigend da, bevor dieser eine, nagende Gedanke zurückkam. „Du Muse... Was du heute Nacht im Wald gesagt hast... Zu Jack. Stimmte das wirklich?“ fragte ich leise und sah auf meine Fingerknöchel, als wären sie das Interessanteste der ganzen Welt. „Zu allererst musst du wissen dass-“ „Mädels! Frühstück fertig!“ unterbrach meine Mutter ihre Antwort. „Muse, bitte!“ rief ich, als sie bereits aufgestanden war um wieder zurück ins Haus zu gehen. „Ja. Oder zumindest habe ich es so wahrgenommen.“ meinte sie und joggte ins Haus. Für ein paar Sekunden blieb ich wie erstarrt sitzen, erhob mich dann, und ging dann, ohne einen Blick zurückzuwerfen, ins Haus.

    „Es wurde also nichts gestohlen?“ hakte Muse am Tisch noch einmal nach und stopfte sich eine weitere Gabel Rührei in den Mund. „Wir haben nichts nicht gefunden. Jeder einigermaßen wertvolle Gegenstand ist noch da. Das haben wir auch schon der Polizei durchgegeben.“ antwortete mein Vater und goss sich eine Tasse Kaffee ein. Meine Mutter seufzte und lächelte uns dann aufbauend an. „Zum Glück ist euch nichts passiert. Der Einbrecher hatte es wahrscheinlich auch nicht auf Wertgegenstände abgesehen.“ Mein Vater räusperte sich, dann sah er zu meiner Schwester. „Ich nehme mal an du wirst heute wieder weggehen?“ fragte er, nur wie um ein neues Thema anzufangen. „Ja, eine Freundin hat mich zu so einer Party eingeladen. Sie hat mir auch angeboten bei ihr zu übernachten.“ schmunzelte sie und stocherte in ihrem Salat herum. „Und ihr? Gehst du heute schon wieder nach Hause Muse, oder bleibst du noch?“ wandte er sich an uns und sah skeptisch zu Muse, deren Backen schon wieder prall gefüllt waren. Ihr Blick schoss fast panisch hoch und nur mit Mühe konnte sie den Inhalt ihres Mundes herunterschlucken. „Ich weiß noch nicht. Wenn es weiterhin so viel Essen gibt, zieh ich hier wahrscheinlich ein.“ lachte sie und trat mir unauffällig auf den Fuß. Meine Eltern mochten Muse, und hatten auch bestimmt nichts dagegen wenn sie länger blieb. „Sie bleibt noch eine Nacht. Vielleicht noch eine zweite. Wir haben noch viel vor.“ meinte ich vage. „Und WAS habt ihr vor?“ schmunzelte meine Mutter und warf meinem Vater einen vielversprechenden Blick zu. „Geisterbeschwörung. Dämonen einladen. Gegenseitige Hypnose. Sowas halt.“ grinste Muse schelmisch und zwinkerte mir zu. „Oh ähm... Ja...“ stotterte meine Mutter und sah meinen Vater hilfesuchend an. „Werdet bloß nicht besessen. Für kleine Dämonen-Mädchen gibt’s kein Essen.“ grinste er Muse an, die theatralisch ihre Arme in die Luft warf. „Deine Freunde sind alle ziemlich verrückt.“ meinte meine Schwester mit einem unterdrückten Lachen, worauf alle am Tisch anfingen, laut zu lachen.

Kommentare (31)

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Eyeless Midori (00433)
vor 241 Tagen
Was für ein Mega A*schloch Jack einfach ist. Dabei hab ich ihn doch lieb *~*
Jessi (73667)
vor 423 Tagen
Gibt es noch ein 11 Teil? *-* weil finde es sooo mega ich liebe die Geschichte!!!
Germany_Hamburger🍔 (62483)
vor 451 Tagen
Mach biitteee weiter!! Hier ein paar gründe dafür.
1) e.j. Is mein lieblings creep💝💕💜💙
2) is meeeeegaa spanndend
3) mach einfach weiteer!!
4) ich steh' auf lovestories!
Also mach biitte bitte biiitteee weiter *mit der unterlippe zuck*
Germany_Hamburger🍔 (62483)
vor 451 Tagen
Mach bitte weiter!! Is voll spannend und ich steh voll auf lovestories!💕💝

Greetings from Germany_Hamburger🍔!!
Katze (49948)
vor 492 Tagen
Bitteeeeeeeeeeee mach weiter die Geschichte ist so
Interessant
Luna♡ (50764)
vor 508 Tagen
Ich mag deine Geschichten☆ Mach bitte mehr♢
*Huuuundeeeebliiiiick*
RedScar (71127)
vor 509 Tagen
Neeeuuuer Teil! Der kot grade richtig, Fettes Dankeschön :D

Ich lieg nämlich mit ner Grippe oder so zu Hause :x

Liebe Grüße
Scar
Saru (57965)
vor 509 Tagen
Daaaaaaaankeeeeee :)
Saru (57965)
vor 509 Tagen
@Muse (falls ich dich so nennen darf)
Ich weis ich nerve wahrscheinlich aber ich möchte so gern den 10 Teil lesen und wollte daher fragen ob du ihn am Wochenende hochlädst?
Saru (57965)
vor 511 Tagen
Wann kommt der 10 Teil ??? :)
RedScar (71127)
vor 512 Tagen
Es geeeht weiterr! yeah! T.T *freudentränen*

Es bleibt spannend,
Schalten sie auch das nächste Mal wieder ein!
*versucht kläglich einen Moderator zu imitieren*

Liebe Grüßeee
Scar
Jack lover (59683)
vor 515 Tagen
Cool ist sehr spannend. Ich sterbe vor Aufregung
kann nicht mehr lange warten schade das die Story
bald zuende ist
Saru (43169)
vor 519 Tagen
@Muse of Moonlight
Es ist schön zu hören das du uns gerne zappeln lässt, allerdings bin ich nur nocb neugieriger wenn du sagst das du die Geschichte schon fertig hast und ich freue mich auf das Ergebnis
Muse of Moonlight (70443)
vor 519 Tagen
Genau genommen hab ich die Story sogar schon fertig, aber ich lass Menschen so gerne zappeln. Und beobachte eure Reaktionen :D
Aber ich bin auch eine perfektionistische Person und ändere ständig noch irgendwelche Details ^^
Muse of Moonlight (70443)
vor 519 Tagen
Kinder, Kinder, ganz ruhig! Es folgen noch 4 weitere Kapitel und ein Epilog. Glaubt ihr wirklich ich würde ne Lovestory SO enden lassen? ;D
RedScar (71127)
vor 519 Tagen
T.T
Miiiep, das ist zwar realistisch aber so traurig (〒︿〒)
Aber eine sehr sehr schöne Story
Saru (43169)
vor 520 Tagen
Also das die Geschichte so, wirklich so ne hammer wendung nimmt ist der hammer der absolute hammer
Salisla (24582)
vor 520 Tagen
Ups, ich meine *wütend auf den Boden stampf*
Salislaa (24582)
vor 520 Tagen
Das ist jetzt nicht das Ende oder?! Bitte, bitte lass das nicht das Ende sein! T-T warum hat er sie gerettet wenn er nichts von ihr will? Mensch bitte, bitte bitte bitte schreib weiter oder ich raste noch aus!! *wütend auf den Boden*

Ich will ein Happy Eeeeend +~+
Lover 23 (48022)
vor 521 Tagen
Cool schreib weiter ich llllllliiiiiiiieeeeeebbbbbbbeeeee
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