44 Stunden mit Draco Malfoy Teil 3

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1 Kapitel - 1.126 Wörter - Erstellt von: Leila - Aktualisiert am: 2016-03-02 - Entwickelt am: - 1.013 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der dritte Teil ist rausgekommen! Viel Spaß und Aufregung!
Leila

    1
    „Wie lange dauert das da drin denn noch?“
    Genervt schloss Draco Malfoy die Augen. Er hatte sich gegen die Klotür gelehnt, in der sich Hermine befand.
    „So lange es eben dauert. Es ist übrigens sehr unfreundlich, ein Mädchen auf der Toilette so zu drängeln!“, kam die entrüstete Antwort von der Gryffindor.
    Malfoy atmete tief ein. Hoffentlich entdeckte sie niemand! Nicht auszudenken, was seine Mitschüler denken würden, wenn sie ihn zusammen mit Granger auf der Mädchentoilette erwischen würden…
    Es schüttelte ihn leicht.
    Allein der Gedanke, dass zwischen ihm und der Gryffindor etwas laufen könnte, war mehr als abwegig.
    „Und du bist dir sicher, dass niemand sonst in dieses Klo kommt?“
    „Sehr sicher. Das ist das Klo der Maulenden Myrthe. Hier kommt niemand freiwillig rein.“
    „Es wäre zumindest besser für uns beide. Ich habe keine Lust auf dumme Gerüchte.“
    „Glaubst du, ich fände es amüsant, wenn mir eine Affäre mit dir unterstellt wird? Ich bitte dich!“
    Der Slytherin grinste und öffnete seine Augen.
    Er stieß sich von der Kabinentür ab und drehte sich zu dieser.
    „Zumindest hättest du dann mal eine Affäre. Wenn auch nur in den Fantasien unserer Mitschüler.“
    Die Toilettenspülung wurde gedrückt und eine wutschnaubende Hermine öffnete die Kabinentür.
    „Was willst du damit sagen!“
    Der Blonde musterte sie mit einem abschätzigen Blick.
    „Dein Liebesleben ist genauso spannend wie eine Stunde bei Binns. Du bist einfach das totale Mauerblümchen.“
    Die Braunhaarige unterdrückte ihre Wut so gut es ging. Draco sollte nicht bemerken, wie sehr seine Worte sie ärgerten.
    „Soll ich dir mal was verraten, Malfoy? Es gibt keine Maßeinheit auf der ganzen Welt, die messen kann, wie egal du und deine Meinung mir sind.“, konterte Hermine schnippisch und ging zum Waschbecken.
    Draco hob verblüfft seine Augenbrauen.
    Granger war über die Sommerferien wohl noch etwas schlagfertiger geworden.
    „Setzt du dich dann bitte mal wieder in Bewegung, du Ölgötze?“
    Ungeduldig blickte die Gryffindor ihn an.
    „Wir müssen in den Unterricht, und wenn du noch länger wie versteinert da rumstehst kommen wir entweder zu spät oder ich muss dich wieder über den Gang zerren. Also, was ist dir lieber?“
    Die Augen des Slytherin verengten sich.
    „Werd bloß nicht übermütig, Granger!“
    Mit diesen Worten setzte er sich widerstrebend in Bewegung.


    Mordgedanken schossen in bedrohlicher Regelmäßigkeit durch Dracos Kopf.
    Er würde es unmöglich noch eine weitere Schulstunde neben Hermine aushalten.
    Ihre Angewohnheit, auf ihrem Stuhl auf- und abzuhopsen, während sie sich meldete, war schon schlimm genug. Hinzu kamen ihre ständige Besserwisserei und das arrogante Grinsen, wenn er etwas falsch machte.
    Kurz: Sie machte ihn wahnsinnig.
    Der Slytherin betete, dass diese Zauberkunststunde bald zu Ende sein möge, denn sonst geschah wirklich noch ein Unglück.
    Die Gedanken in einen seiner zahlreichen Mordpläne vertieft, merkte er nicht, wie Blaise Zabini seinen Augenkontakt suchte.
    Dieser verdrehte die Augen nach fünf Minuten erfolglosen Versuchens, die Aufmerksamkeit seines Freundes zu gewinnen.
    Blaise entschloss sich zu einer effektiveren Methode.
    Er schrieb ein Briefchen, knüllte das Papier zusammen und warf es Malfoy an den Kopf.
    Dieser wurde ruckartig wieder in die Realität versetzt und drehte wütend den Kopf, um zu sehen, wer ihn da abgeworfen hatte. Doch seine Wut verflog schnell, als Zabini ihm zu verstehen gab, das der Brief von ihm war.
    Draco hob den Papierball auf und öffnete ihn.

    Hey Draco! Na, alles okay bei dir und Granger? Du hast doch hoffentlich unser Quidditchtraning heute Abend nicht vergessen, oder? Du musst unbedingt kommen, schließlich haben wir morgen unser Spiel!
    Mb, Blaise
    P.s.: Parkinson nervt ganz gewaltig. Entweder heult sie mir die ganze Zeit die Ohren zu oder sie tobt vor Eifersucht. Lass dir da bitte was einfallen oder dein bester Freund geht vor die Hunde.


    Malfoys Augenbrauen schossen in die Höhe.
    Wie zum Teufel stellte sich Blaise das eigentlich vor?
    Wie sollte er denn mit Hermine trainieren?
    Etwa zusammen mit ihr auf einem Besen?
    Allein die Vorstellung machte ihn ganz krank.
    Vermutlich würde Granger, wie auf ihrem Stuhl, auf- und abhopsen und ihn ständig unter die Nase reiben, was er falsch machte.
    Er hörte ihre Stimme im Besserwissermodus schon in seinen Ohren klingeln.
    „Hey, Granger.“
    Er tippte seine Sitznachbarin leicht an.
    „Was ist?“, fragte diese mit einem gereizten Unterton. Ihr Gesicht hatte sie immer noch stur nach vorne gerichtet.
    „Wie gut kannst du eigentlich fliegen?“
    Verwundert sah Hermine den Slytherin nun doch an.
    „Warum willst du das wissen?“
    Zu Dracos Vergnügen hörte er Unsicherheit in ihrer Stimme.
    „Weil ich heute Abend Quidditchtraining habe.“
    „Na und? Du kannst es bestimmt einmal ausfallen lassen.“, entgegnete die Gryffindor.
    „Das geht nicht. Morgen haben wir unser Spiel. Ich muss heute unbedingt trainieren!“, entfuhr es den Blonden etwas lauter als gewollt.
    Professor Flitwick versetzte ihm einen aufgebrachten Blick.
    „Mister Malfoy, anscheinend interessiert Sie mein Unterricht nicht sonderlich.“
    „Tut mir Leid, Sir. Natürlich interessiert er mich.“
    Draco setzte eine bereuende Miene auf.
    Doch diese verflog schnell wieder, als sich der Professor wieder seinem Unterricht widmete.
    „Ich will dieses Spiel gewinnen. Wir werden an diesem Training teilnehmen, komme was da wolle!“, zischte er Hermine zu.
    Diese wurde blass um die Nase.
    „Ich kann nicht gut fliegen, um ehrlich zu sein.“, nuschelte sie leise.
    Sie wich dabei seinem Blick aus. Es war ihr ausgesprochen peinlich, eine Schwäche vor Malfoy zugeben zu müssen.
    Schließlich war „nicht gut fliegen“ noch übertrieben, was ihre Fähigkeiten in diesem Bereich angingen.
    „Dann lernst du es eben. Basta!“, beschloss der Slytherin.
    Er würde sicher keine Rücksicht auf das braunhaarige Mädchen nehmen, warum auch?
    Draco wollte dieses Spiel morgen auf jeden Fall gewinnen und nichts würde ihn daran hindern. Noch nicht einmal Hermine Granger.

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