44 Stunden mit Draco Malfoy Teil 2

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1 Kapitel - 1.652 Wörter - Erstellt von: Leila - Aktualisiert am: 2016-03-02 - Entwickelt am: - 1.113 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das zweite Kapitel ist rausgekommen!
Viel Spaß Leila

    1


    „Wir sitzen an meinem Tisch!“
    „Und warum sollten wir?“
    Hermine verdrehte die Augen.
    „Weil ich mich garantiert nicht zu Sankt Potter und dem Wiesel setze!“
    „Aber ich soll in der Gesellschaft von deinen Gorillas essen?“
    Das Mädchen hob eine Augenbraue. Malfoy und sie stritten nun schon seit 15 Minuten, an welchem Tisch sie nun zu Mittag aßen.
    Keiner der beiden wollte nachgeben.
    „Ich habe eine Idee: Losen wir es doch aus.“, schlug die Braunhaarige vor.
    Malfoy schüttelte vehement den Kopf. „Du schummelst bestimmt!“
    „Das Gleiche könnte ich von dir sagen!“
    Die Gryffindor wurde zunehmend ärgerlicher. Wie konnte ein Mensch nur so nervig sein?
    „Machen wir es doch so: Da Neville Schuld an dem hier ist, sitzen wir heute am Slytherintisch und morgen am Gryffindortisch!“, schlug das Mädchen vor.
    Malfoys Augen verengten sich etwas, aber er nickte dann langsam.
    „Einverstanden!“

    Ihre Mitschüler in der Großen Halle staunten nicht schlecht, als Hermine Draco Malfoy an den Slytherintisch folgte und sich auch noch neben ihn setzte.
    Pansy Parkinson war vor lauter Verblüffung sogar ihre Gabel aus der Hand gefallen. Mit offenem Mund starrte sie den Jungen und das Mädchen an.
    „Dracolein“, wimmerte sie, „warum bringst du diese Person“, dabei schenkte sie Hermine einen bitterbösen Blick, “mit an unseren Tisch?“ Völlige Verständnislosigkeit lag in ihrer Stimme.
    Hermine unterdrückte ein Lachen.
    ´Dracolein… ach, wie putzig. ´, dachte sie belustigend.
    „Du sollst mich doch nicht so vor anderen nennen!“, zischte Malfoy.
    „Aber warum denn nicht, Dracolein?“, fragte Pansy begriffsstutzig. Ihre Augen drückten pures Unverständnis aus.
    „Genau, warum denn nicht, Dracolein?“
    Hermine konnte sich die Frage nicht verkneifen. Sie grinste breit.
    Malfoy hingegen sah angesäuert aus, versuchte allerdings sich zu beherrschen.
    „Du sollst es einfach nicht tun.“ Seine Stimme zitterte stark unter der Anstrengung, seine Wut zu unterdrücken.
    „Draco, du hast uns noch nicht erklärt, weshalb Granger bei uns am Tisch sitzt.“, schaltete sich nun auch Blaise Zabini in das Gespräch ein. Er musterte Hermine mit einem herablassenden Blick.
    „Weißt du, Zabini, du könntest mich auch höchstpersönlich fragen.“
    Angriffslustig sah die Braunhaarige den Slytherin an.
    Dieser zuckte mit den Schultern. „Von mir aus.“
    Er grinste.
    „Also, was bewegt dich dazu, an unserem Tisch zu sitzen?“
    „Durch einen Trank sind Granger und ich gezwungen, 44 Stunden aufeinander zu kleben. Longbottom, dieser Idiot, ist schuld daran.“, antwortete Malfoy für sie.
    Hermine drehte ärgerlich ihren Kopf zu den Blonden.
    „Er hat mit mir gesprochen! Sprich nicht noch einmal für mich!“
    „Sonst?“ Der Slytherin verzog seine Lippen zu einem spöttischen Lächeln.
    „Sonst wirst du mich in den verbleibenden Stunden von einer richtig unangenehmen Seite kennen lernen.“
    Malfoy hob eine Augebraue. „Ich kenne dich ausschließlich von deiner unangenehmen Seite. Und ich vermute doch stark, dass es auch keine andere Seite von dir gibt.“
    Mit diesen Worten schnappte sich der Slytherin die Schüssel mit den Kroketten vor ihm und lud sich ein paar von ihnen auf seinen Teller.
    Zabini und Parkinson grinsten während Hermine immer noch wütend den Blonden anstarrte.
    ´Ich werde mich jetzt nicht von ihm provozieren lassen. Das ist genau das, was er will. ´, sprach sie in Gedanken mit sich selbst.
    Die Gryffindor atmete einmal tief durch und belud dann ebenfalls ihren Teller.
    Zabini musterten die beiden gegenüber.
    „Wie wollt ihr das eigentlich in Sachen schlafen machen?“
    Der Schwarzhaarige beobachtete seinen Freund und die Gryffindor, wie sie gleichzeitig zusammenzuckten. In beiden Gesichtern lag ein Ausdruck von Panik und Entsetzten.
    „Darüber haben wir noch nicht gesprochen.“, antwortete Draco lahm.
    Pansys Augen weiteten sich. Hermine wollten gar nicht wissen, was sich das Mädchen gerade vorstellte.
    „Ich werde auf keinen Fall in deinem Bett schlafen!“, stellte die Braunhaarige klar.
    „Soll ich vielleicht bei dir im Mädchenschlafraum pennen!“, entgegnete der Slytherin gereizt.
    „Ich könnte ja auf einem Sofa schlafen und du auf den Boden!“, schlug Hermine vor.
    „Und warum schläfst du nicht auf den Boden?“ Malfoys Augen funkelten ärgerlich.
    „Weil ich ein Mädchen bin. So ein harter Kerl wie du kann ruhig mal auf dem Boden übernachten, oder nicht Dracolein?“ Die Gryffindor klimperte übertrieben mit den Wimpern.
    Zabini lachte.
    „Ihr beiden seid echt amüsant.“, bemerkte er, immer noch lachend.
    Pansy hingegen fand das ganze augenscheinlich nicht so amüsant. Ihr Mopsgesicht drückte Unzufriedenheit und Besorgnis aus.
    „Wie genau wirkt eigentlich dieser Trank?“, fragte sie mit einer brüchigen Stimme.
    ´Mein Gott, hat sie tatsächlich Angst, ich könnte ihr Malfoy wegnehmen? ´ Hermine bedachte Pansy mit einem ungläubigen Blick.
    „Wie ich bereits sagte…“, begann Draco gelangweilt, doch die Gryffindorschülerin unterbrach ihn.
    „Es ist ein Trank, der Sachen für immer zusammenkleben soll. Doch wir hatten Glück und haben nur eine geschwächte Form davon abbekommen. Deshalb können wir uns jeweils etwa einen Meter voneinander entfernen, bevor wir wieder zusammengezogen werden.“
    „Dich hat niemand gefragt, Bücherwurm.“, knurrte Malfoy. Er hasste es, wenn ihn jemand das Wort abschnitt.
    Hermine tat, als hätte sie diese Bemerkung nicht gehört und aß in Seelenruhe weiter.
    „Ihr benehmt euch wie ein altes Ehepaar.“, verkündete Blaise schmunzelnd.
    Pansy wurde bleich im Gesicht und stieß abwesend ihr Glas um. Der Inhalt ergoss sich auf Hermines Rock. Diese sprang wütend auf.
    „Na wundervoll! Jetzt muss ich mich umziehen!“
    „Das tut mir jetzt aber leid.“ Ein hässliches Grinsen zierte Parkinsons Gesicht.
    „Das war echt kindisch.“, stöhnte Zabini und Draco schnalzte nur abwertend mit der Zunge.
    „Malfoy, wir müssen einen neuen Rock holen!“ Die Gryffindor verschränkte ihre Arme und sah den Blonden auffordernd an.
    Dieser blinzelte.
    „Von mir aus… So lange du mich nicht zwingst, dir beim umziehen zu zuschauen.“
    Die Braunhaarige schnappte nach Luft.
    „Eher würde ich sterben, als das ich dich darum bitten würde!“
    Mit diesen Worten drehte sie sich um und setzte sich in Bewegung.
    Der Slytherin erhob sich grinsend und folgte ihr aus der Großen Halle.

    Auf dem Weg zum Gryffindorturm sprachen die beiden kein Wort miteinander.
    Schweigend trottenden sie nebeneinander her. Ihnen entging das Getuschel hinter ihrem Rücken nicht, doch sie hatten keine Lust ihre Mitschüler anzuschreien oder aufzuklären.
    Als sie den Turm erreicht hatten, kam Ginny auf sie zugestürmt.
    „Hermine! Geht’s dir gut? Was ist passiert?“
    Atemlos blieb das rothaarige Mädchen vor ihnen stehen.
    Hermine holte tief Luft und begann alles zu erzählen.
    „…und nun brauch ich einen neuen Rock.“, schloss sie schließlich ab.
    „Oh, soll ich ihn dir holen? Denn er hier…“, dabei warf Ginny Malfoy einen abschätzigen Blick zu, „wird die Stufen zum Schlafsaal nicht hochkommen.“
    Daran hatte die Braunhaarige gar nicht mehr gedacht.
    „Das wäre nett.“ Hermine schenkte ihrer Freundin ein Lächeln.
    „Bin gleich wieder da!“
    Schon war Ginny durch das Portraitloch geklettert um den Rock zu holen.
    „Und wo willst du dich umziehen, Granger?“
    Malfoy hatte sich mit verschränkten Armen gegen die Wand gelehnt und betrachtete Hermine.
    „Ich denke, ich werde mich in einem leeren Klassenzimmer umziehen.“, antwortete die Braunhaarige nachdenklich.
    „Aber wehe, du guckst!“
    „Keine Sorge, Granger. Glaubst du wirklich, ich würde spannen? Meine Stehlampe hat mehr Sexappeal als du.“
    Hermine nahm sich mit aller Gewalt zusammen und schluckte ihren Ärger herunter.
    „Na, dann kann ich ja beruhigt sein.“, erwiderte sie kühl.
    Beiden starrten sich feindselig an.
    Erst Ginny, die ihrer Freundin den neuen Rock unter die Nase hielt, unterbrach die Spannung zwischen den beiden.
    „Ist alles in Ordnung?“
    Die Rothaarige sah Hermine fragend an.
    „Es ist alles okay! Danke, dass du mir ihn geholt hast.“
    Die Braunhaarige schnappte sich den Rock.
    „Ich geh mich dann mal umziehen. Bis später.“
    Im schnellen Schritttempo steuerte die Gryffindor ein leeres Klassenzimmer an. Draco folgte ihr mit etwas Abstand.
    Das Mädchen riss die Tür des Saals auf und donnerte sie hinter sich zu.
    Malfoy runzelte die Stirn. Noch bevor er etwas sagen konnte, wurde er mit einen Ruck gegen die verschlossene Tür gezogen. Pochende Schmerzen machten sich in seinem Kopf breit.
    „Ooooh Granger! Diesmal bring ich dich um!“
    Wütend drückte er die Klinge herunter und ignorierte dabei das laute „Nein!“ vom inneren des Raumes.
    Der Slytherin öffnete die Tür mit einem Ruck.
    Er hatte kaum einen Schritt in dem Raum gemacht, als ein schwarzer Rock auf ihn zugeflogen kam. Verblüfft fing er ihn auf und betrachtete ihn.
    „Wag es nicht, mich anzusehen!“, zischte Granger unmittelbar vor ihm.
    Der Blonde grinste.
    „Und wenn ich es doch tue?“
    Er richtete seinen Blick auf, doch Hermine hatte sich bereits flink den neuen Rock angezogen.
    „Du bist so ein Schwein!“, zeterte sie und verlies das Klassenzimmer.
    Draco folgte ihr mit vor Belustigung funkelnden Augen.
    Ja… Diese Stunden versprachen mehr als interessant zu werden.

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