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Wege ins Glück

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6 Kapitel - 1.159 Wörter - Erstellt von: Annkate02 - Aktualisiert am: 2016-03-02 - Entwickelt am: - 631 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Als die 13- jährige Paula erfährt, dass ihre Eltern nach einem Autounfall im Krankenhaus liegen und nach einer großen Operation in ein Pflegeheim ziehen müssen, bricht ihre Welt zusammen. Ihre einzige Familienangehörende ist ihre Tante Emmie, doch die hat schon Monate vorher beschlossen, nach Spanien zurückzukehren, wo Paulas Familie herkommt. Ihre beste Freundin Sofia und ihr Kumpel Maxi stehen zwar hinter ihr, doch Paula muss eine schwere Entscheidung treffen: Ihre Freunde oder mit ihren Eltern nach Spanien zu Tante Emmie fahren? Die wichtigste Frage aber ist: Werden ihre Eltern je wieder reisen können?

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    Ich fühlte mich leer. Wie ein Luftballon, der geplatzt war. In dem Leere herrschte, die Lebensfreude und die Energie verschwunden waren. Wie eine endlos Schleife zog wieder und wieder alles an mir vorbei. Unwirklich und doch wahr. Ich sah Tante Emmies verzweifelten Gesichtsausdruck vor mir und immer wieder hallten ihre Worte wie ein Echo in mir drin: "Paula, deine Eltern hatten einen Unfall! Sie sind im Krankenhaus!" Tante Emmie wollte nichts weiter sagen, und beruhigte mich. Doch an ihrem Ausdruck erkannte ich, dass etwas Unverzeihliches, etwas furchtbares geschehen war.

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    Ich konnte Sofia einfach nichts vormachen. Als ich und Sof heute über den Schulhof gingen, betrachtete sie mich nachdenklich und ließ sich dann zurückfallen. Ich lief ein Stück weiter, dann drehte ich mich verwundert um. Sof stand bei unserem Kumpel Maxi und wisperte ihm etwas zu. Dann kamen sie auf mich zu. "Pa, du hast schon wieder Geheimnisse!", stellte Sof vorwurfsvoll klar. Sie nannte mich fast immer Pa. Ich seufzte, dann erzählte ich ihnen alles. Das mich jetzt auch noch Tante Emmie verlassen wollte, um zurück in unsere Heimatstadt Barcelina zu gehen. Sof und Maxi standen schweigend da. Schließlich legte meine beste Freundin den Arm um mich. "Ich bin immer für dich da!", versprach Sof. "Ich auch!" Maxi schlug mir freundschaftlich auf die Schulter und ich musste lächeln. Dann vergrub ich mein Gesicht in meinen Händen. "Ihr oder meine Familie!"

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    Ich konnte den Tag nicht erwarten, doch dann war er wirklich da. Ich durfte Mum und Dad besuchen! Ich erwartete, dass meine Eltern ganz normal in einem Krankenhausbett lagen. Doch was ich sah, saß für immer in meinem Kopf fest. Ich will es euch nicht zu genau beschreiben. Mum lag auf einem tiefen Bett. Geräte piepsten und zwei Ärzte rannten sofort zu ihr. Als Mum mich erblickte, begann sie zu weinen. Ich wollte zu ihr gehen, sie umarmen und sagen, wie sehr ich sie liebte. Doch eine Krankenschwester kam mir zuvor. "Du bist bestimmt Paula?", meinte sie. Ich nickte unter Tränen. "Deine Mutter braucht Ruhe, sie hat heute Abend eine komplizierte Operation!", sagte die Krankenschwester leise. Ich schloss entsetzt die Augen. Es konnte so viel schiefgehen! "Sie hat innere Verletzungen!" Damit verschwand die Schwester. Ich sah mich schluchzend nach Dad um, aber das Bett neben Mum war leer. "Was ist mit Dad?", schrie ich auf. Einer der Ärzte drehte sich langsam um. Sein Blick drückte blankes Entsetzen aus.

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    "Dad ist tot, er ist tot!", hallte es in meinem Kopf. Ich schluchzte los, weinte und hatte nicht vor, je damit aufzuhören. "Wie konntest du auf der Intensivstation schreien!", wetterte der Arzt los. Dann lächelte er mir beruhigend zu. "Deinem Vater geht es gut, er hat alle Operationen heil überstanden und ist seit gestern wieder auf den Beinen! Deine Mum bereitet uns allerdings Sorgen!", sagte er. Ich war traurig und unfassbar glücklich zugleich. "Mum macht ihnen Sorgen!", dachte ich. Und auch: "Dad ist gesund!" Der arzt führte mich in ein anderes Zimmer, indem keine Geräte standen. Nur zwei Betten (neben Dad lag ein älterer Tyl), einen Schrank, drei Fenster, ein Badezimmer und ein Fernseher. Die Tür zum Badezimmer war angelehnt. Da trat er heraus. Dad, mein Dad! Ich rannte auf ihn zu und umarmte ihn fest. Dad strahlte und wirbelte mich in der Luft herum. Mir fiel nur auf, dass er sein rechtes Bein kaum bewegte. Als er mich absetzte, erklärte er, das sein rechtes Bein zwar gebrochen sei, er aber sonst mit ein paar Kratzern davongekommen war. Ich berichtete ihm von Emmies Plänen und Mums Zustand und Dad sah plötzlich auch sehr traurig aus. Wie ich.

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    Ohne Mum konnte ich nicht leben. Dad war wenigstens gesund, ein Elternteil war zumindest zurück. Dad wohnte jetzt seit drei Wochen in einem Pflegeheim. In fünf Tage durfte er nachhause! Mum ging es kein bisschen besser und das bereitete uns allen furchtbare Sorgen. Ihre ersten OPs hatte sie hinter sich, aber noch zwei standen ihr bevor. Ich traf mich heute mal wieder mit Sof. "Pa, was gibt es neues?", wollte sie besorgt wissen. "Dad kommt in fünf Tagen, aber Mum geht es unverändert. Und Tante Emmie geht in drei Tagen nach Spanien zurück!", stöhnte ich. Sof drückte mich. "Alles wird gut!", flüsterte sie leise. Nur durfte ich es nicht glauben, die Ärzte hatten gesagt, solche Eingriffe wie sie Mum bevorstanden, waren sehr heikel. Ich schluckte den Kloß herunter, der sich in meinem Hals befand, seit dem Unfall, der mein Leben vielleicht für immer veränderte.

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    Heute wird Emmie gehen. Darüber war ich entsetzlich traurig. Ich lief gerade die Treppe herunter, da hörte ich meine Tante. "Einfach verkauft? Mein Haus in Spanien?", empörte sie sich. Sie knallte den Hörer auf den Tisch und entdeckte mich. Dann breitete sie die Arme aus. "Ich bleibe!", rief sie und gab mir ein schallendes Küsschen. Ich jubelte auf. "Wenigstens ein Mensch mehr in meinem Leben, den ich liebe!", wisperte ich glücklich. Heute aber war Mums letzte Operation. Mit meinen Freunden, Dad und Emmie war alles gut. Doch heute war der entscheidende Tag. Wir erwarteten es kaum, dass der Brief vom Krankenhaus kam. Darin
    stand, was mit Mum war. Und dann kam der Brief...

    Schlusswort: An alle Leser! Niemandem außer mir ist es erlaubt, diese Geschichte zu veröffentlichen oder zu vervielfältigen! Ich hoffe, euch hat die Story gefallen!:) wenn ihr wissen wollt, was passiert ist, schreibt es in die Kommentare, dann gibt es einen zweiten Teil! LG;)

Kommentare (5)

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lol173 (83529)
vor 569 Tagen
sehr interessant ; - )
annkate02 (25555)
vor 611 Tagen
Liebe Leser es tut mit sehr leid das es noch etwas dauert bis die Fortsetzung fertig ist. Ich habe die Geschichte eben beendet aber leider hat es sich genau da aufgehängt und alles wurde gelöscht. Trotzdem liebe grüße eure annkate😘
annkate02 (68775)
vor 611 Tagen
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Luna (47428)
vor 639 Tagen
Echt tolle Geschichte, ich würde gerne wissen wie es weiter geht :)
annkate02 (91648)
vor 650 Tagen
PS: meinte natürlich barcelona nicht barcelina;)