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Bloody Angels under the Moon

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1 Kapitel - 462 Wörter - Erstellt von: Werwolf 03 - Aktualisiert am: 2016-03-02 - Entwickelt am: - 405 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine Creepypasta, die Fortsetzung von Bloody Angel

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Der Mond lag in einem Meer aus Wolken, im Hintergrund ein malerisches Firmament bedeckt von Sternen. Ruhig lag die kalte Nacht über der Stadt. Alles schlief. Nur in einem Gebäude brannte im obersten Stockwerk noch ein Licht, die Gegenstände im Zimmer warfen lange Schatten auf das Gesicht des Mädchens an seinem Schreibtisch. Die blauen Ringe unter ihren großen Augen waren dunkel und ihr Blick trübe und verklärt. Die Schreibtischlampe beleuchtete ihr blasses Gesicht. Juli Sommer wartete. Sie wusste, dass sie schon lange nicht mehr allein war. Wie zu erwarten tauchte das Wesen hinter ihr auf, legte eine klare Hand auf die Schulter der jungen Frau. "Mädchen, es wird Zeit". Das Mädchen bebte vor Angst. Für einen Moment trat der Ausdruck tiefsten Hasses in ihr Gesicht, dann sprach sie zum ersten Mal seit Wochen ein Wort. Ihre Stimme war ausdruckslos und kalt. "Was willst du". "Du hast mir einen Schwur geleistet. Es wird Zeit für dich, ihn einzulösen, meinst du nicht?". Der Engel kicherte krank und dunkel. Als seine willenlose Sklavin immer noch nicht aufstand, packte er sie beim Kinn und riss ihr Gesicht herum. Es war immer noch ausdruckslos. "Ich werde nicht zögern die zu töten die du liebst, das weisst du!". Sein modriger, nach Verwesung stinkender Atem fuhr ihr ins Gesicht und ihr lief ein Schauder den Rücken herab. "Gehorche! DU wirst zu dem Haus gehen, zu dem ich dich schicken werde, hast du verstanden?". Es packte sie bei den Haaren und fuhr ihr mit der anderen Klauenhand über die Wange, sodass sie blutige Schlieren hinterließ. Ihre Lippen verzogen sich zu einem angewiderten Ausdruck, aber sie schien einzusehen, das ihr diejenigen, die sie Liebte mehr wert waren als ihre Unschuld. "Gut so". Die Stimme des Wesens war leiser und ruhig geworden. "Geh hinaus. Du wirst all deine Türen offen vorfinden. Geh hinaus und lass dich ja nicht aufhalten. Du weißt, ich habe eine Vorliebe Leute wie dich zu quälen, also lass es nicht darauf ankommen!". Sie zerrte sie vom Stuhl und sie fiel auf den harten Betonboden, wo sie zunächst liegenblieb, sich dann aber wieder aufrichtete. Ein letzter Hasserfüllter Blick streifte ihren Peiniger, dann war sie in den Gängen der Psychiatrie verschwunden.

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