Typisch ich! 5

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10 Kapitel - 5.461 Wörter - Erstellt von: Sohn Satan`s - Aktualisiert am: 2016-02-27 - Entwickelt am: - 368 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Gaara`s POV
    Sie ist doch nicht ernsthaft an meiner Schulter eingeschlafen, oder? Erst sagen, man kann nicht schlafen und dann das, unglaublich kindisch. Ihre ist Backe ist an meiner Schulter gebettet und ihre Hand umklammert meinen Arm. Aber so, wie sie vor sich hin murmelt ist ziemlich süß. Sie flüstert irgendwelche Namen, wahrscheinlich träumt sie von ihrem Leben, aber so genau höre ich gar nicht hin. Ich lasse mir doch nicht die Gelegenheit entgehen, sie in meiner Nähe zu haben… Was denke ich denn da! Sie könnte eine Spionin von Akatsuki sein! Vorsichtig schiebe ich sie von mir und will sie hochheben, nur ist das nicht möglich, wenn sie um sich schlägt. Plötzlich steht sie auf und dreht sich zum Rand hin. „Selina?“ frage ich leicht verwirrt. Keine Reaktion. Ich berühre sie leicht an der Schulter. Sie zuckt zusammen dreht sich schnell um und will mir ins Gesicht schlagen. Mein Sand aber, hält sie auf. Sie geht ein Schritt zurück und noch einen, bis sie schließlich genau am Rand steht. „Selina, was...? “ weiter komme ich nicht, denn sie fällt. Vor meinen Augen lässt sie sich von der Mauer stürzen. Noch etwas benommen sehe ich auf den Fleck, an dem sie gerade noch stand. Mein Sand regiert von selbst und umschlingt ihr rechtes Bein, doch das war ein Fehler. Ihr Kopf schlägt auf der Mauer auf und ein Blutfleck ziert die Stelle, an der sie sich die Verletzung geholt hat. Gerade auf dem Hinterkopf. Schnell sprinte ich mit ihr in den Armen ins Krankenhaus und übergebe sie einer Schwester. Nach ein paar Stunden meint diese, dass sie aufgewacht ist und ich zu ihr darf. Kankuro wird gerade auch informiert. Schnellen Schrittes gehe ich in ihr Zimmer und sehe sie auf dem Bett, wie sie sich den Kopf hält.

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    Selina´s POV
    Was ist passiert? Wo sind Sarah und Vanessa? Sind sie bei Akatsuki oder haben sie es überhaupt aus der Dimension von Obito geschafft? Was, wenn irgendetwas schief gelaufen ist? Die Tür öffnet sich und ein rothaariger Junge tritt ein. Das ist Gaara! Wahrscheinlich hat er mich gefunden. „Geht es dir wieder besser?“ fragt er nach. Ich nicke etwas und starte eine Nachfrage „Wer bist du?“ Er spann sich an und scheint nach zu denken. Stimmt etwas nicht? Ich bin doch erst in diese Welt gekommen, außer den Akatsuki sollte ich eigentlich niemanden kennen. Jedenfalls kennen sie mich nicht, also sollten. „Du weißt nicht mehr, wer ich bin?“ hackt er benommen nach. Ich nicke wieder. Plötzlich wird die Tür aufgerissen und Kankuro stürmt hinein. „Geht es ihr gut?“ schreit er gleich seine Frage raus. Jetzt bin ich aber verwirrt, kennen sie mich etwa schon? Und wenn ja, woher? Ich bin doch erst gekommen… „Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Schon wieder“ sagt Gaara etwas verärgert. Ich taste an meinem Kopf herum, da dieser etwas drückt. Jetzt erst merke ich, dass er von einem Verband umwickelt wurde. „Was ist passiert?“ frage ich die fassungslosen Jungs. „Vor ein paar Tagen wurdest du zu uns gebracht, um deine Erinnerungen wiederherzustellen, weil du in Konoha immer etwas von Gaara gemurmelt hast. Heute Nacht habe ich dich auf der Dorfmauer gefunden, wo dann eingeschlafen bist. Du hast danach schlafgewandelt und bist die Mauer runtergesprungen. Gerade noch rechtzeitig hat dich mein Sand aufgefangen, doch du bist mit dem Kopf gegen die Mauer geknallt.“ Erklärt mir Gaara. Kankuro sieht ihn entgeistert an un dich kratze mich am Hinterkopf. „Sorry, ich schlafwandele oft…“ entschuldige ich mich. Kankuro setzt sich auf die Bettkante und mustert mich besorgt. „Das kriegen wir schon hin!“ meint er aufmunternd. „Kannst du dich an irgendetwas erinnern?“ fragt er mich danach. Ich schüttele den Kopf. „Wir können dir etwas über deinem früheren Leben erzählen, aber nicht so genau. Es tut mir leid“ sagt Gaara. Ich nicke und sie fangen an zu erzählen. Sie wissen von mir, von der anderen Welt? „Daran kann ich mich erinnern…“ sage ich. Sie schauen auffordernd auf mich und ich fange an zu erzählen. Ins kleinste Detail seit Akatsuki aufgetaucht ist. Was davor passiert ist müssen sie doch nicht wissen und ich will ihnen davon nichts erzählen. „Wisst ihr wo meine Schwestern sind?“ frage ich nach meiner Geschichte hoffnungsvoll. Sie schütteln die Köpfe. „Wir wussten nicht einmal, dass du überhaupt Schwestern hast… Tut uns leid.“ Nachdem wir weiter geredet haben, gingen die beiden und ich sehe schon seit geraumer Zeit aus dem Fenster. Ich stehe auf, ziehe mich an und gehe raus, um mich auf der Dorfmauer wieder zu finden. Es ist wirklich ein wunderschöner Ausblick von hier. In dieser Welt ist es allgemein schöner. Eine Stimme lässt mich aus meinem Staunen hochschrecken. Gaara. „Geh weg von dort!“ befiehlt er mir. Was ist mit dem los? Verständnislos sehe ich ihn an, er jedoch schreitet auf mich zu und zerrt mich vom Rand weg. Immer noch hält er mich an den Armen fest und hat anscheinend nicht vor, das zu ändern. Er öffnet seinen Mund und möchte etwas sagen, wird aber sofort auf zwei schwarze Flecke im Horizont abgelenkt. Er macht sich kampfbereit und setzt schon zum Angriff an, doch dann passiert etwas Ungewöhnliches. Die zwei Schwarzen Silhouetten werden von einem grellen Schein umgeben und verändern ihre Größe. Was geht denn jetzt vor sich? Das passiert nicht in der Geschichte, oder habe ich etwas verpasst? Die zwei Dinger stürmen auf uns zu und Gaara stellt sich beschützerisch vor mich. Das eine Ding springt über ihn drüber und schmeißt mich zu Boden, dass andere legt ich hin und schläft? Das sehe nicht nur ich oder? Es sind ein Wiesel und eine Schildkröte, die etwas bis zur Hüfte von mir geht, was aber nicht wirklich hoch ist, weil ich ziemlich klein bin. Gaara geht zu dem Wiesel und fummelt am Hals herum, es sind Halsbänder mit Anhängern und einem Zetteln dran. Auf dem der Schildkröte steht Sarah und auf dem des Anderen Vanessa. Ungläubig lese ich die Namen immer und immer wieder. Mal vorwärts Mal rückwärts, dennoch bleibt es gleich. Während Gaara die Zetteln nimmt und sie durchliest, hebe ich das Wiesel hoch, schüttele es durch und schreie es an. Tränen bilden sich in den Augen des Tieres. „Wenn du fertig damit bist, dann lies dir das durch!“ fordert mich Gaara auf, was ich auch mache. „Lieber Gaara, diese kleinen Biester namens Sarah und Vanessa, sind nun dein Problem. Diese Tiere gehören Selina und haben rebelliert, da sie nicht bei ihrem Frauchen sind.“ Auf dem Anderen Zettel steht. „P.S. Pass gut darauf auf, dass Vanessa nicht dein Sake findet. Sonst hast du einen betrunken Irren, der dein Dorf zerstört“ Ich lächele. Ja, so ist Vanessa. Ich schaue das Wiesel an und rede mit ihm. „Verstehst du mich?“ Sie nickt. „Bist du wirklich die Vanessa?“ Sie nickt wieder. „Meine… Schwester?“ Es quiekt und nickt abermals. Gaara sieht wirklich verwirrt aus deshalb kläre ich ihn auf, was in der Dimension passiert ist. Er nickt und deutet mir ihn zu folgen. In seinem Büro, fängt er gleich an. „Du hast deine früheren Erinnerungen wieder bekommen, das heißt, Suna hat ihre Arbeit getan. Du kannst zurück nach Konoha, nur, du musst mir eine Frage beantworten…“ „Die da wäre?“ frage ich gespannt. „Bist du eine Spionin von Akatsuki?“ Ich überleg, bin ich das? Ich schüttele den Kopf und antworte „Nein, ich habe ihnen nur eine Unterkunft geboten. Mit ihrer `Arbeit` hatte ich nichts zu tun.“ „Gut, dann wird es dir doch nichts ausmachen uns Informationen zu erzählen, die Akatsuki angehen.“ Meint Gaara. Ich stutze. Darf ich das? Was wird passieren, wenn ich es ihnen sage? Ich öffne meinen Mund, nur werde ich durch eine Explosion unterbrochen. Explosion? Deidara! Gaara springt aus dem Fenster auf das Dach, während ich noch unsicher am Geländer stehe. Soll ich, unerfahrenes Mädchen in Sachen Klettern, versuchen, ohne Sicherung und mit unfähigen Händen, das Dach hochzuklettern? Ja! Das ist mir egal, wenn ich falle. Vorsichtig setze ich einen Fuß vor den anderen. Doch so wie es kommen musste, stürze ich ab. Ich kann nicht schreien, mich nicht irgendwo festhalten, alles geschieht in Zeitlupe. Etwas Weiches federt meinen Sturz ab. Als ich nach unten sehe, erblicke ich Sarah, was ich anhand des Armbands erkennen kann. Wahrscheinlich ist das Halsband irgendwie mit Chakra versiegelt oder so, damit es sich der Größe anpasst. Aus den Augenwinkeln, sehe ich Gaara wie er bewusstlos von Deidara wegeflogen wird. Wie lange bin ich denn gefallen? Sarah setzt mich auf dem Boden ab und Kankuro kommt mir entgegen. „Wo ist Gaara?“ Ich sehe ihn perplex an. „D-da!“ sage ich noch benommen und zeige in die Richtung, wo der Vogel hingeflogen ist. Kankuro rennt gleich in diese Richtung und Temari macht sich große Sorgen um beide. Ich beruhige sie und schlage ihr vor, Konoha um Hilfe zu bitten. Sie willigt ein.

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    Naruto´s POV
    Vor drei Tagen sind Kakashi Sakura und ich aufgebrochen, um Gaara zu befreien, der von Akatsuki entführt wurde. Sie werden dafür bezahlen, dass sie meinen Freunden wehtun. Gaara ist wie ich, ein Jinchuriki und nur wegen dem, was in uns steckt, werden wir gejagt und getötet. Das ist nicht fair. Erst werden wir damit bestraft, alleine zu sein. Abwertende Blicke noch dazu. Und jetzt werden wir benutzt, um jemanden mächtiger zu machen. Das kann, will und werde ich nicht zulassen! Das werde ich nämlich zu verhindern wissen! Endlich sind wir in Suna. Die ganze Reise lang habe ich nur das Nötigste gesprochen. Eine hysterische Temari rennt uns entgegen und schreit völlig außer Sicht. „Ihr müsst euch beeilen, schnell! Kankuro wurde vergiftet und ihm geht es immer schlechter! Ihr müsst ihm helfen!“ Sakura ist gleich zur Stelle und versorgt gerade Kankuro. Uns wurde eine Verstärkungstruppe hinter her geschickt. Am Tor sehen wir Selina! „Was machst du hier?“ frage ich sie. „Ich will mitkommen! Ich…“ Sie wird von Kakashi unterbrochen „Nein, du bist zu langsam und wir haben eh schon zu viel Zeit verloren. Keine Widerrede!“ Bevor sie etwas kontern kann werde ich schon von Kakashi hinterher gezogen. Ich muss mich jetzt konzentrieren und endlich Gaara retten! Nun laufe ich vor allen anderen und renne auch immer schneller.

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    Selina´s POV
    Er hat Recht. Wie konnte ich das nur vergessen, dass ich kein Chakra zum Beschleunigen besitze? So dumm kann ja auch nur wieder ich sein. Vanessa springt von meiner Schulter und wird erleuchtet. Wenig später sitzt ein… Schmetterling da? Ein Tropfen bildet sich auf der Stirn des hilflosen Tieres. Ein Gähnen bestätigt mir, dass Sarah aufgewacht ist. „Sarah, kannst du vielleicht?“ sie schüttelt den Kopf „Mach jetzt“ sage ich genervt. Sie aber dreht sich um und schläft weiter. Ich packe Sarah und schmeiße sie von mir. Diese fängt sich noch rechtzeitig und sitzt nun auf dem Boden. Mit einem Mörderblick sehe ich sie an und ein grelles Licht umgibt sie. Vor mir steht ein gigantischer Falke und bietet mir ihr Flügel zum Aufsteigen an. Dieses Angebot nehme ich an und sitze schon auf dem Giganten mit den Händen im Gefieder. Erster Flügelschlag. Zweiter. Dritter. Immer Höher gehen wir in die Lüfte. Nur in die falsche Richtung. „Was soll das! Sie sind in die andere Richtung gelaufen! Sarah! Warte… Du machst jetzt nicht ernsthaft weil ich dich geweckt habe, oder was!“ schreie ich sie an. Ein Schnauben bestätigt meine Vermutung. Ich schlage in ihre Halsbeuge und schreie, sie solle umdrehen. Sie fliegt aber stur weiter. So geht es dann Stunden weiter bis es Abend wird. Das wird mir jetzt zu blöd. „Sarah! Wenn du mich nicht runterlässt, dann muss ich zu anderen Mitteln greifen. Vanessa… Spring runter, verwandle dich in ein riesen Vogel und bring mich dann zu Gaara.“ Das Letzte war nur geflüstert. Sie nickt fröhlich und springt schon mit einem hellen Licht hinunter, ich gleich hinterher. Das aber, war ein großer Fehler, denn dieses Mal hat sie sich in ein Käfer verwandelt. Mir kann es jetzt auch egal sein. Sicher ist der Sand unter mir schön weich und federt meinen Absturz ab. Zu meinem Pech ist aber kein weicher Sand, sondern Treibsand unter mir. Wieso mache ich mir überhaupt Sorgen um Gaara? Er wird doch von Lady Chyo wiederbelebt. Aber was ist mit Sasori? Er wird sterben. Deshalb versuche ich möglichst nicht zu sterben, für ihn. Ich drehe mich so um, dass ich den Himmel sehe und suche nach etwas rettendem. Nichts. Nicht einmal Sarah ist mehr zu sehen. Wahrscheinlich ist sie weitergeflogen. Es ist zu spät ich schaffe es nicht mehr. Wenigstens habe ich es versucht. Vielleicht treffe ich meine Familie wieder. Vielleicht aber auch nicht. Wir sind ja in einer anderen Dimension. Langsam schließe ich die Augen und es fühlt sich an, als würde ich jetzt in Zeitlupe fallen. Die schöne Zeit die ich in meiner sowohl auch in dieser Welt erlebt habe, war die Beste. Ich spüre den Aufprall und höre meine Knochen brechen. Ist ja kein Wunder so lange wie ich gefallen bin…

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    Naruto´s POV
    Wir müssen uns beeilen, sonst… Nein! Wir werden es schaffen! Das schöre ich, echt jetzt! Wir sind bald da. „Naruto! Wir machen hier Rast!“ schreit Kakashi hinter mir. „Was? Das können sie nicht ernst meinen!“ schreie ich zurück. „Doch das meine ich ernst. Die anderen haben nicht so eine Ausdauer wie du und es bringt nichts ausgepowert bei den Feinden anzukommen und dann nicht kämpfen zu können“ Irgendwie hat er doch recht, aber ich kann jetzt doch keine Pause machen! Widerwillig gehe ich zu den Anderen um dann das Lager aufzubauen. Nachdem wir das Feuer angezündet haben, gehen alle in ihre Zelte, nur ich bleibe noch wach. Die Flammen nehmen mich in ihren Bann und ich schlafe ein. „…NARUTO! AUFWACHEN!“ Ich reiße meine Augen auf. „Sakura-Chan! Was ist passiert?“ Schreie ich nachdem ich aufgesprungen und mein Kunai in die genommen habe. „Wir müssen weiter!“ Schnell sehe ich in den Himmel. Es ist noch dunkel. Das ist gut, also ist noch nicht so viel Zeit vergangen. „Los geht´s! Was warten wir hier denn dann noch?“ brülle ich und sprinte schon los. „Wir warten auf dich, du Idiot!“ das habe ich jetzt überhört. Es ist bereits hell geworden und wir sind vor einer Höhle ankommen. Ein Fels versperrt uns den Weg und ein Siegel erschwert uns die Sache zusätzlich noch. Wieso passiert nur uns das immer? Der Plan ist erstellt, jetzt geht es darum, ihn auch durchzuführen. Die Siegel sind entfernt und Sakura zerschmettert den gigantischen Felsen mir nur einem Schlag. Man, die mache ich besser nicht mehr sauer. Während die, die das Siegel entfernt haben, mit sich selber kämpfen, stürmen wir in die Höhle hinein. Das Erste was mir auffällt ist Gaara, der leblos auf dem Boden liegt! „Gaara!“ rufe ich verzweifelt nach ihm. Keine Reaktion. Wieso reagiert er nicht? Das darf doch nicht sein! Die Frau die sich als Mann herausstellte, formte einen riesigen Vogel mit seinen Händen? Und nimmt Gaara mit sich. Er lebt, das weiß ich! Ich werde ihn niemals aufgeben!

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    Sakura`s POV
    Naruto, der Idiot, rennt mit Kakashi diesen Typen hinterher, der Gaara mit sich genommen hat. Nur noch Oma Chyo und ich sind da und unser Gegner. Ich hoffe der Kazekage ist noch am Leben un das alles gut wird. „Lange nicht mehr gesehen, oder Oma Chyo?“ fragt der buckelige Mann mit einer sehr tiefen Stimme. Das gefällt mir nicht. Irgendetwas ist an dem Kerl falsch, nur was? Ich laufe auf den Kerl zu und versuche ihn zu schlagen, verfehle ihn aber. So hat der Kampf nun begonnen. Wir haben schon einiges einstecken müssen und unsere Reaktionen sind dementsprechend langsam. Ich überlege schon die ganze Zeit nach einem Plan ihn zu besiegen. Seine Hülle Hiruko haben wir ja schon durchbrochen. Tief in Gedanke versunken bemerke ich nicht, wie der Gift Stachel auf mich zugerast kommt. Etwas springt aber vor mich. Aber was es ist, kann ich einfach nicht glauben. „Sasori, erinnerst du dich an mich?“ fragt mein Retter den Feind. „Sollte ich so eine kindisches Gör etwa kennen?“ startet Sasori seine Gegenfrage. Sie hält sich den Bauch, wo sie vom Stachel erwischt worden ist. Ich will gerade auf sie zu rennen und ihre Wunde versorgen, als sie ihre Hand hebt und mir so signalisiert stehen zu bleiben. Sie redet weiter. „Du hast also auch eine Gedächtnislücke? Wie ich sehe bist du wirklich wieder eine Puppe geworden.“ Sie lächelt? Wie kann sie nur in so einer Situation… Ist sie eine Spionin? Aber warum erinnert er sich dann nicht an sie. „Sicher bist du wie ich irgendwo aufgewacht und hattest keine Ahnung, was du als letztes gemacht hast. Du hast Glück, denn in Gegensatz zu dir und den anderen Mitglieder, habe ich meine ganzen Erinnerungen verloren. Ihr nur einen Teil…“ Sie spuckt Blut. „Was meinst du damit!“ schreit er etwas ungeduldig. „Akatsuki war für einige Zeit in meiner Welt und lebten bei mir! Du Sasori Akasuna, warst in meiner Welt ein Mensch und keine Puppe! Erinnerst du dich jetzt? Oder brauchst auch einen kräftigen Schlag auf den Hinterkopf?“ Ich komme nicht mehr mit, genauso wie Oma Chyo und offensichtlich Sasori. „Ich habe keine Lust mehr meine Zeit mit dir zu verschwenden!“ Und mit diesen Worten lässt er abermals seinen Stachel auf sie sausen. Sie aber bleibt standhaft und lächelt? Wieso macht sie das? Wie ist sie überhaupt hierhergekommen? Ich kann mich nicht bewegen.

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    Selina´s POV
    Ich erkenne, dass es keinen Sinn macht zu versuchen ihn zu erinnern. Das würde nur die Geschichte noch mehr verändern. Und Angst vor dem Tod hatte ich auch noch nie. Vielleicht sehe ich mein Leben in einem Abspann, obwohl ich nicht alles sehen möchte. Zum Glück bin ich nicht in den Treibsand gefallen sondern auf den Rücken von Sarah. Ich wollte sie eigentlich noch bestrafen, dafür, dass sie mich fast umgebracht hätte. Aber dafür ist meine Zeit zu Wertvoll gewesen. Ich bin gerade noch rechtzeitig gekommen. Langsam wird alles Schwarz, die Schreie von Sakura höre ich nur noch dumpf und der Schmerz vom Gift lässt auch langsam nach. Meine Augen werden immer schwerer und langsam aber sicher schließen sie sich. Ein panischer Schrei lässt mich aufwachen. Ich sehe nichts als Weiß. Plötzlich schiebt sich ein Bild in meine Sicht, indem ein Raum ist. In diesem Raum sitzen ein Arzt, meine Mutter und ich. Der Schrei kam von meiner Mutter. „Sie hat was!“ fragt sie hysterisch. Der Arzt antwortet ihr dennoch ruhig. „Sie hat schweres Asthma und wegen ihrer Mandelentzündung ist sie anfällig für eine Lungenentzündung. Sie muss sofort ins Krankenhaus.“ Jetzt verschwimmt das Bild und ein anderes schiebt sich in mein Blickfeld. Es ist von meinem Zimmer. Ich sitze auf meinem Bett und höre meine Eltern streiten „Sie kann kein Fußball mehr spielen. Sie ist viel zu krank dafür! Sie braucht sogar ein Gerät damit sie überhaupt richtig atmen kann! Wieso willst du das nicht verstehen! Du bringst sie noch um mit deinem Fußball!“ So geht es schon den ganzen Abend lang. Ich wurde vor einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen. Wieso bin ich jetzt krank geworden? Ich kann jetzt kein Fußball mehr spielen. Das kann doch nicht wahr sein. Ich stehe auf und sehe aus dem Fenster. Meine einst beste Freundin spielt mit anderen Kindern fangen. Seitdem ich im Krankenhaus war, hat sie sich von mir distanziert. Auf einmal wollte sie nichts mehr mit mir zu tun haben. Meine Schwestern sind auch andauernd draußen und amüsieren sich. Ich höre einen Knall. Ich gehe auf die Tür zu und öffne einen Spalt. Meine Mutter reibt sich die Wange und mein Vater hält sie am Arm fest. „Du hast mir nicht zu sagen wie ich mein Kind zu erziehen habe, verstanden?“ Sie nickt. Ich bin sauer. Wegen allem. Ich hasse alle. Wen ich aber am meisten hasse, bin ich. Wieso muss ausgerechnet ich krank werden? Ich werde meine Ausdauer trainieren müssen, um mit den `normalen Kindern` mithalten zu können, dann kann ich wieder Fußball spielen und alles ist wieder gut. Das Bild verschwindet wieder. „Ja, so war ich früher.“ Gespannt sehe ich weiter in die Leere. Das nächste Bild ist zu sehen. Ich habe mich immer weiter von der `Außenwelt` abgeschirmt. Habe immer mehr trainiert und weniger geredet, weniger gelacht. Meine Augenringe wurden immer tiefer wegen dem Schlafmangel und ich bin untergewichtig geworden. Wenn ich nicht mit mir zufrieden war, habe ich mich bestraft. Manchmal indem ich nichts aß und manchmal indem ich mich ritze. Eines Tages hat Vanessa meine Narben gesehen und es gleich unseren Eltern gesagt. Seitdem ging ich auch wöchentlich zu Psychiater. Nur brachte das alles nichts. Ich habe nicht auf die Vernunft gehört und weiter trainiert wie zuvor. Bis ich umgekippt bin. Seitdem hat man mich beobachtet, mir verboten zu trainieren und mich regelrecht gemästet. Zwar nahm ich zu, aber mein Asthma wurde wieder schlimmer. Es störte mich so sehr, immer wieder bestrafte ich mich. Immer wieder wurde ich daran gehindert. Dann gab man mir diese Tabletten und mein Leben war ab diesem Zeitpunkt zu Ende. Ich redete noch seltener, ging nicht aus meinem Zimmer und wollte erst recht keinen in meiner Nähe haben. Erst Jahre später hat man die Dosis verringert. Ich brauchte nicht mehr ständig ein Gerät zum Atmen zu tragen, dafür musste ich jeden Abend die Tabletten nehmen und Inhalieren. Freunde habe ich zwar keine gefunden, aber Hobbys. Zum Beispiel Schach spielen, Anime sehen oder meine Liebe zum Lesen. Dann kam Akatsuki und veränderte mein ganzes Leben. Wie in Trance starre ich die Bilder an, die mich, in der Naruto Welt zeigen. Wo ich keine Erinnerungen hatte. So fröhlich und kindlich. So wäre ich geworden, hätte ich diese Krankheit nicht bekommen. Es wäre so schön gewesen. Ich schließe meine Augen und lächele. Dabei kullern mir ein paar Tränen an den Wangen herab. Seit Jahren habe ich keine einzige vergossen und jetzt lasse ich alles raus, als eine Hand meine Schulter berührt.

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    Sasori´s POV
    Ich sehe schon eine ganze Weile zu, was sich vor mir abspielt. Wie konnte ich nur so dumm sein und Selina vergessen? Wie konnte ich sie nur umbringen? Es ist alles meine Schuld. War das, was ich gerade gesehen habe, Selina´s Vergangenheit? Ich habe das Bedürfnis sie in meine Arme zu schließen. Ohne dass ich etwas dagegen machen kann, bewegen sich meine Beine zu ihr und meine Hand berührt sie an der Schulter. Langsam dreht sie sich um und sieht mich erst erstaunt, dann aber lächelnd an. Jetzt erst merke ich, dass sie weint. Ich habe sie während meiner Zeit bei ihr noch nie weinen sehen. Wie konnte das nur passieren. Ich liebe sie wie eine kleine Schwester und was mache ich? Ich töte sie, weil ich sie nicht mehr wieder erkannt habe. Das werde ich mir niemals verzeihen. Ich umarme sie so fest wie es nur ging. „Du kannst dich also wieder erinnern?“ neckt sie mich. Ich nicke langsam. „Es tut mir so leid, wenn ich gewusst hätte, dass das du warst, dann…“ Ich komme nicht weiter. „Egal was du jetzt sagst, es ist schon passiert und es ist in Ordnung. Glaube mir ich nehme es dir nicht übel.“ Ich schiebe sie ein Stück von mir weg. „Wie kannst du nur so etwas sagen? Seitdem wir bei dir gewesen sind, ist dein Leben total kaputt gegangen. Wir, Akatsuki sind schuld daran, dass deine Familie teilweise gestorben ist, wir…“ Wieder werde ich von ihr unterbrochen. „Wenn ihr nicht gewesen wärt, dann hätte ich mich niemals so gesehen, wenn ich diese bescheuerten Tabletten niemals genommen hätte. Ich hätte niemals solche Freunde gefunden. Und du bist noch mehr als ein Freund. Du bist wie mein großer Bruder“ Sie sagt das mit so einer Zärtlichkeit in der Stimme. Sie ist der beste Mensch den ich je getroffen habe. Überglücklich packe ich sie an der Hüfte und wirbele sie herum. Als ich wieder auf den Boden gelassen habe, sieht sie an mir vorbei. Mein Blick folgt ihren.

    9
    Selina´s POV
    Erst jetzt ist mir klar geworden, dass ich ihn nicht auf diese Art und Weise Liebe, sondern wie ein Bruder. Eine Gestalt hinter ihm bekommt meine Aufmerksamkeit. Diese Person hat genauso rote Haare wie Sasori, Türkise kühle Augen und ein wunderbares Kanji Zeichen auf der Stirn, das ´Liebe´ bedeutet. Gaara. „Was macht ihr hier? Wo sind wir überhaupt?“ fragt Gaara verblüfft. Ich befreie mich aus Sasori´s Griff und gehe auf Gaara zu. „Ich glaube du bist hier in einer Art Wartezimmer. Wir sind tot.“ Versuche ich zu erklären. Er starrt auf seine Hände. „Das kann nicht sein… Warum bist du…?“ Ich lächele. „Dank dem Schrumpfhirn dort drüben.“ Ich zeige provokant auf Sasori. Er wird sofort traurig und ich bereue es schon wieder das gesagt zu haben. Ich gehe auf ihn zu und lege meine Hand auf seine Schulter. Er sieht mir in meine Augen und beruhigt sich sichtlich. So wie in meiner Welt, wo er Panik hatte weil er wieder ein Mensch war. Nun drehe ich mich wieder zu Gaara und mustere ihn. Er steht immer noch verwirrt an der gleichen Stelle. „Und du musst wieder gehen.“ Sage ich eindringlich. Er sieht mir in die Augen, man kann das Fragezeichen in seinem Gesicht förmlich sehen. Ich weiß nicht wie ich auf den Gedanken komme, aber wenn ich ihn jetzt so ansehe, dann muss ich schon sagen, dass er ziemlich putzig aussieht. „Lass es mich anders formulieren… Du darfst jetzt noch nicht sterben. Du hast ein Dorf um das du dich kümmern musst. Du musst doch die Leute beschützen und beweisen, dass du mehr als nur ein Monster bist!“ Ich versuche eine aufmunternde Rede wie Naruto zu halten. Es ist für mich ungewohnt, aber ich denke, es ist mir gelungen. Gaara will etwas erwidern, als er sieht, dass seine Hand transparent wird. Er verschwindet wieder in das Reich der Lebenden. Ich lächele ihn aufmunternd an. Sasori kommt jetzt auf uns zu gestürmt. „Hör mir zu! In einer meiner Schriftrollen ist ein Gegengift drinnen, dass Selina noch retten kann. Bitte hilf ihr!“ Fassungslos starre ich Sasori an. „Aber…“ möchte ich gerade ansetzen, werde aber von Gaara´s nun wieder fester Stimme unterbrochen. „Das werde ich, versprochen!“ Werde ich hier auch noch gefragt? „Hallo? “ Ich winke vor Sasori´s Gesicht, er ergreift mein Handgelenk und sieht mir in die Augen. „Was ist mit dienen Geschwister? Wo sind sie?“ Ich lache etwas unsicher. „Ja die… Sie haben auf dem Weg in unserer Dimension ihre Körper verloren. Ihre Gedanken wurden materialisiert und ja, du kannst dich an den Vogel erinnern, der mich in die Höhle gebracht hat?“ Er sieht mich sprachlos an. Die Hand, die immer noch fest in Sasori´s griff ist, wir unsichtbar. „Er hat es geschafft!“ Er freut sich und dennoch wirkt er traurig, genau wie ich. „Hör zu, wenn du deine Eltern siehst, dann gehe zu ihnen, wenn nicht, dann warte auf mich!“ Ich lächele ihn aufmunternd an. Er erwidert es. Auf einmal taucht Oma Chyo auf. „Da hast du ein Gesprächspartner während du wartest“ grinse ich. Es tut wirklich gut das Kind raus hängen zu lassen. Und schon verschwinde ich wieder in dieser Schwärze, die nach einer Zeit unerträglich ist. Nach schier unendlichen Stunden wache ich in einem Sandfarbigen Zimmer auf. Ich bin alleine und mit einem Blick aus dem Fenster merke ich, dass es tief in der Nacht ist. Mit wackeligen Beinen versuche ich aufzustehen. Die Sterne und der Mond strahlen am Himmel wie nie zuvor. Man kann die Sternenbilder deutlich sehen, es ist so unbeschreiblich schön. Ich drehe mich wieder zum Bett und merke, dass auf dem Tisch neben dem Bett eine Vase mit einer wundervollen Orchidee ist. An der Vase lehnt ein Zettel. Ich lese ihn mir durch und muss lächeln als ich lese, dass es von Kankuro ist. Nichts Außergewöhnliches steht drinnen, nur das ich mich ausruhen und gesund werden soll. Außerdem meint er, dass Temari die Blume ausgesucht hat und er eine rote Rose genommen hätte. Bei dem Gedanken muss ich lachen. Ich lege den Zettel weg und schaue in den Schrank hinein, in der Hoffnung Brauchbares zu finden. Treffer. Schnell ziehe ich mich um und gehe aus dem Krankenhaus. Der frische Nachtwind gibt mir eine Art Adrenalin, wieso, weiß ich nicht. Ein Gedanke lässt mich nicht mehr los. Die Dorfmauer. Ich will nicht dorthin. Wahrscheinlich ist Gaara dort und nach meiner Ansprache möchte ich ihn nicht mehr unter die Augen treten. Ich weiß nicht wieso, aber jetzt im Nachhinein ist es einfach nur peinlich. Ich habe es doch nur gesagt, weil ich dachte, ich sehe ihn nie wieder. Berechtigt, wenn man eigentlich schon tot ist. Naja, es ist geschehen und ich kann es nicht ändern. Also habe ich keine andere Wahl, ich muss spazieren gehen, auch wenn ich gar nicht möchte. Ich habe gerade überhaupt keine Lust im Bett herumzuliegen.

    10
    Gaara´s POV
    Das ist bereits die 2. Woche in der Selina noch immer nicht wach ist. Hätte Sasori damals nicht gesagt, dass es ein Gegengift in seiner Schriftrolle gibt, dann wäre sie sicher nicht noch am Leben. Ich bin Sasori so dankbar. Ich weiß nicht wieso, aber es versetzt mir immer ein Stich in die Brust. Das ist mir vollkommen neu. Diese Nacht ist wirklich besonders schön, die Sternenbilder sind deutlich herauszusehen und der Mond ist in einer wundervollen Sichelform. Aus den Augenwinkeln heraus erkenne ich eine Gestalt. Sie hat ein schwarzes Gewand an und scheint zu wissen wohin sie muss. Bei genauerem Hinsehen erkenne ich, dass es Selina ist! So schnell wie nur irgendwie möglich lasse ich mich vom Sand zu ihr hin teleportieren. Hinter ihr bleibe ich stehen. Sie hat mich noch nicht bemerkt. Sie scheint in Gedanken zu sein. Ganz langsam lege ich meine eine Hand auf ihre Schulter, woraufhin sie zusammenzuckt. „Beruhige dich, ich bin es nur. Warum bist du nicht im Krankenhaus?“ frage ich zuletzt. Sie dreht sich zu mir um und hat eine Gefühlsmischung von Glück, Angst, Verwunderung und noch etwas. „Mir war langweilig und ich kann nicht schlafen…“ „Und da gehst du in der Nacht alleine spazieren? Es laufen hier komische Gestalten herum und du gehst alleine?“ zische ich sie an. Ich weiß nicht warum ich auf einmal so sauer bin. Verwundert umfasst sie meine Hand. „Es ist Ok, mir geht es doch gut…“ versucht sie mich zu beruhigen. „Nein, du kommst gerade aus dem Krankenhaus und…“ „Jetzt mach Mal halb lang Gaara. Du regst dich gerade übertrieben auf und das ohne Grund! Was ist nur los mit dir. Mir geht es doch gut!“ schreit sie mich an. Ich schweige. Immer noch ist ihre Hand auf meiner. „Wenn du wieder der Gaara bist, den ich kenne, dann melde dich“ Und schon ist sie verschwunden. Was meint sie damit?

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