Melody´s Reise- Auf der Flucht

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7 Kapitel - 3.956 Wörter - Erstellt von: M (musique harmonia) - Aktualisiert am: 2016-03-04 - Entwickelt am: - 1.244 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Melody Laser, eine Camperin im Camp Halfblood, hat den Zorn ihres Vaters Hades erregt, als sie Nick, einem Jungen aus dem Camp, das Leben wiedergab. Jetzt ist sie auf der Flucht. Wohin das wohl führt?

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    ((bold)) 1. Kapitel ((ebold)) Ich wanderte an einer Straße entlang. Es war zwei Tage her, dass ich das Camp -und Alex- verlassen hatte. Aber Vater ha
    1. Kapitel
    Ich wanderte an einer Straße entlang. Es war zwei Tage her, dass ich das Camp -und Alex- verlassen hatte. Aber Vater hatte mir keine andere Wahl gelassen. Ich musste an den Brief denken, den Heaven mir gegeben hatte. Heaven, die Tochter des Boreas, hatte ihre Hütte in eine Poststation umfunktioniert. Vater hatte ihn mit dem Blut der Leidenden auf den Feldern der Verdammnis geschrieben. Bestimmt vom alten Gregor, der Krankenhäuser absichtlich in den Ruin getrieben hatte. Seine Strafe war ewiges Blutabnehmen. Anfangs war mir diese Strafe komisch vorgekommen, aber Gregor hatte nicht nur eine Spritzenphobie, sondern konnte außerdem kein Blut sehen. Im Endeffekt die perfekte Strafe... Langsam wurde es dunkel und die Straßenlaternen sprangen an. Ich wandte mich nach rechts und ging geradeaus in den Wald neben mir, bis ich eine Lichtung fand. Dort stapelte ich Brennholz aufeinander, kramte in meinem Rucksack und zog ein Feuerzeug, Grillanzünder und einen Schlafsack hervor. Mit dem Grillanzünder und dem Feuerzeug machte ich mir ein Lagerfeuer und den Schlafsack legte ich nah genug ans Feuer, dass ich gewärmt wurde, aber keine Gefahr bestand, angezündet zu werden. Ich stocherte noch ein wenig im Feuer und stand dann auf, um nach einem Fluss oder Bach zu suchen. Wenn ich die Katren im Camp richtig gelesen und die Route richtig geplant hatte, sollte sich einer ganz in der Nähe befinden. Ich hatte. Fünf Min. von der Lichtung entfernt war ein kleiner Bach mit klarem Wasser. Ich kniete mich ans Ufer und holte eine Feldflasche raus, die ich ausspülte und mit Wasser füllte. Kurz sah ich sehnsüchtig dem Wein nach, der als rote Wolke dem Bachlauf folgte, als ich ein Knurren hinter mir aus einem Busch kommen hörte. Schnell steckte ich die Flasche in meine Jackentasche, wirbelte herum und zog meinen Säbel aus himmlischer Bronze. Der Busch erzitterte und ein goldener Löwe sprang hervor. Ich war so erstaunt, dass ich mich kurz nicht bewegen konnte. >>Das ist doch der nemerisch- der nermisch- ach der goldene Löwe von Herkules!<<, brachte ich dann hervor. Der goldene Löwe (ich nenn ihn jetzt mal Nero xD) schien den Namen "Herkules" gar nicht zu mögen, jedenfalls sprang er vor und schlug mit der Tatze nach mir. Ich konnte mich gerade noch fallen lassen und zur Seite rollen, bevor seine Krallen die Luft dort zerschnitten, wo gerade noch mein Kopf war. Ich schwang meinen Säbel gegen seine Flanke, was ihn nur noch rasender werden ließen. Er wirbelte herum und schnappte nach meinem Arm. Ich spürte, wie sich seine Zähne in mein Fleisch bohrten und schrie auf. Ich führte einen Schlag gegen seinen Hals aus, aber die Klinge glitt von Nedos magischem Fell ab. Doch der Schlag schien ihn zu verwirren und ich spürte, wie sein Biss sich lockerte. Schnell riss ich mich los und säbelte ihm die Schnurrbarthaare ab. Nero schüttelte verwirrt den Kopf und tapste sich an die Nase, wie um seinen Schnurrbart zu überprüfen. Dann brüllte er mich wütend an. Ich wusste nicht wieso, aber plötzlich wusste ich, was zu tun war. Ich stieß zu und trieb ihm meinen Säbel tief in den Rachen. Nero zuckte zurück, würgte und hustete Blut. dann klappte er zusammen und blieb leblos liegen. Jetzt erst fühlte ich den Schmerz in meinem Arm. Ich drückte ihn an meine Brust und sah zu, wie Nero sich langsam zu Staub auflöste. Schließlich blieb nur noch sein Fell über, das zu einem Mantel wurde. Meine Kriegsbeute. R.I.P. Nero. Ich schnappte mir den Pelz (oder Mantel) und schleppte mich zu meinem Feuer zurück. Dort brach ich auf meinem Schlafsack zusammen und fiel in einen traumlosen Schlaf.

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    ((bold)) 2. Kapitel ((ebold)) Langsam wachte ich auf und spürte direkt die Schmerzen im Arm. Ich rutschte zu meinem Rucksack und zog einen Erste-Hilf
    2. Kapitel
    Langsam wachte ich auf und spürte direkt die Schmerzen im Arm. Ich rutschte zu meinem Rucksack und zog einen Erste-Hilfe-Koffer hervor. Gut, dass ich ihn mitgenommen hatte. Ich versorgt meinen Arm, der geschwollen und voller Blut war. Danach schrieb ich einen Brief an Alex:

    Hey Sunnyboy.
    Ich bin gerade etwas verhindert. Vater hat das mit Nick mitbekommen und tobt. Ich muss weg, bis er sich beruhigt hat. Gestern wurde ich von dem goldenen Löwen von Herkules angegriffen. Aber mir geht's prima. Bin jetzt seit einem Tag ohne Alk.
    Hab doch ganz doll lieb.
    Melody

    Das "Prima" war zwar nicht ganz ehrlich, aber er sollte sich keine Sorgen machen. Ich faltete den Brief zusammen, schickte ein stummes Gebet an Boreas und warf den Brief in dir Luft. Dort verharrte er einige Sekunden, als würde jemand dir Adresse lesen. Dann erfasste ein Windstoß den Brief und wirbelte ihn davon. Ich schickte einen Luftkuss hinterher und hoffte, dass der Brief gut ankam. Danach packte ich alles zusammen und trat das Feuer aus.

    Ich stapfte durch den Wald zurück zur Straße. Mein Arm, den Nero gestern als Kauspielzeug benutzt hatte, tat bei jedem Schritt weh, aber ich ignorierte den Schmerz. Da war der Rucksack auf meinen Schultern auch nicht besser. Er schien mit jedem Meter schwerer zu werden. Endlich kam ich an den Waldrand und sah die Straße. Erleichterung. Und was ich am Horizont sah: New York. Die riesige Stadt New York. Dort musste ich hin und mich in den Läden dort eindecken mit allerlei Götterkram. Die Sterblichen übersahen so leicht die wirklich guten Regale... Ich grinste. Von dort dann weiter nach San Franzisco. Zum Berg der Verzweiflung und Jeans Vater hallo sagen. Ich grinste noch breiter, bei dem Gedanken, Atlas von seinem Sohn zu erzählen, von dem er wahrscheinlich gar nichts wusste. Vielleicht noch zu diesem riesigen Damm im Canyon? Der mit den beiden goldenen, dem Zeus geweihten Statuen? Ich hätte nichts dagegen. Aber erstmal weiter.

    Jetzt ging es per Anhalter weiter. Ein netter Typ mit hellorangenen Haaren und braunen Augen nahm mich mit. Ich stellte mich vor, während ich auf dem Beifahrersitz Platz nahm. >>Melody Laser<< Der Typ machte große Augen und fing dann an zu lachen. Sein Lachen war laut und donnernd. >>Eine Camperin von Chiron. Hüttenälteste, richtig? Hanni hat viel vom Camp erzählt und du seist die, die immer alles in ihren Blog stellt.<< Im erstem Moment fühlte ich mich veräppelt. Im zweiten war ich verwundert. Und im dritten einfach nur noch verwirrt. Der kannte Hannah! Die Hüttenälteste der Dionysoshütte! >>Du kannst mich Finny nennen. Und ich kann dir ja mal erzählen, woher ich Hanni kenn<<

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    ((bold)) 3. Kapitel: ((ebold)) Finny erzählte mir eine haarsträubende Story von einer Spynx, die von Soffi, mein Spitzname für Dionysos, den Auftra
    3. Kapitel:
    Finny erzählte mir eine haarsträubende Story von einer Spynx, die von Soffi, mein Spitzname für Dionysos, den Auftrag bekommen hatte, auf Hannah aufzupassen, weil Erebos sich an Hannah rangemacht hatte. Aber die Spynx nahm das wohl zu ernst und entführte Hannah nach Las Vegas, wo sie sie in einer Wohnung einsperrte. Von dort hatte Hannah sich dann befreit und war Finny über den Weg gelaufen. Der hatte sie mit nach NY genommen. Dann kam noch irgendwas mit Pilzpizza, Panthern, einem Bob und einem Jacob, aber da hatte ich nicht mehr zugehört. Wir hatten New York erreicht. Es war riesig. Hier waren mehr Farben und Lichter als bei Descole's Feuerwerk. Ich sah staunend aus dem Fenster und erinnerte mich an meinen Traum, mir mit Alex zusammen New York anzusehen. Ich wischte mir einmal übers Gesicht und tippte dann Finny auf dir Schulter, womit ich seinem Redeschwall ein Ende setzen konnte. >>Ja?<< >>Kannst du mich hier rauslassen?<< >>Klar! ^^<< Er hielt am Rand und ließ mich raus. Nachdem ich ausgestiegen war, kramte er noch kurz im Handschuhfach. Wollte er mir ein paar Handschuhe schenken? XD fand ich nicht schlecht. Es war nämlich sehr kalt hier in New York. War aber auch klar. Wir hatten grade mal Februar. Aber Finny holte keine Handschuhe raus, sondern ein kleinen goldenen Beutel. Dann zwinkerte er noch einmal und fuhr davon, während ich den Beutel öffnete. Ich hätte ihn knutschen können: Ambrosia und eine kleine Flasche Nektar.

    Ich wanderte langsam durch New York und hielt nach einem Hotel Ausschau. Ich wollte erst noch einmal eine Nacht schlafen und mich danach auf den Weg nach San Fanzisco oder nach Los Angeles machen. Aber mein Arm schmerzte immer noch. Ich hatte zwar ein bisschen Ambrosia gegessen und einen Schluck Nektar genommen und fühlte mich wie nach einem Energy-Drink, aber trotzdem hatte sich nichts verbessert. Nero's Biss war anscheinend giftig gewesen. Autsch... Da war ja ein Hotel. Und der Herr an der Rezeption... Der hatte doch tatsächlich einen Orden aus der 4. Legion von Camp Jupiter an der Uniform! Das nenn ich Glück. Ich ging zu ihm. >>Hallo. Ich würde gerne ein Zimmer mieten. Kann ich auch mit... Anderem Geld bezahlen?<< Ich legte ein paar Golddrachmen auf den Tresen. Der Römer grinste und ließ die Drachmen in der Kasse verschwinden. >>Natürlich. Ihr Zimmer ist Nummer 66. Ich wünsche Ihnen einen schönen Aufenthalt.<< Ich lächelte, nahm den Schlüssel, brachte meine Sachen aufs Zimmer und ging dann raus, um einen Laden für Halbgötter zu suchen.

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    ((bold)) 4. Kapitel: ((ebold)) Ich saß noch immer am Fenster. Ich hätte mich umbringen können! Aber dann wäre alles umsonst gewesen und ich hätte
    4. Kapitel:
    Ich saß noch immer am Fenster. Ich hätte mich umbringen können! Aber dann wäre alles umsonst gewesen und ich hätte genauso gut im Camp bleiben können. Er hatte mich gefragt. Alex hatte mich gefragt. Und ich habe nein gesagt. Das war der größte Fehler meines Lebens! Langsam sah ich Eos, wie sie am Horizont den Himmel rosa färbte. Doch heute konnte ich kein Glück spüren. Da war nur... Nichts. Alex war extra nach New York gefahren und hatte mich gesucht. Und ich habe nein gesagt. Langsam stand ich auf, räumte meine Sachen zusammen und verließ das Zimmer. Im Foyer wollte ich noch kurz den Schlüssel zurückgeben, als ich auf der Rezeption bei den Fundsachen ein kleines Kästchen liegen sah. Langsam legte ich den Schlüssel vor dem Bediensteten auf die Theke, griff nach dem Kästchen. >>Stop!<< Der Bedienstete nahm das Kästchen. >>Gehört das Ihnen?<< >>Es gehört... Alex...<< >>Ist er ein Bekannter von Ihnen?<< >>Ja... Ein Bekannter...<< Ich war wie in Trance. Was sollte ich tun, falls der Typ mir das Kästchen nicht gab? Es ihm wegnehmen? Aus dem Hotel stürzen? >>Na gut... Was ist in dem Kästchen? Das sollten Sie ja dann wissen.<< >>ein Ring... Mit Rankenmuster.<< Der Bedienstete lugte kurz in die Schachtel, klappte es dann wieder zu und nickte zufrieden. >>Das stimmt<< Mit diesen Worten gab er mir das Kästchen. Ich nahm sie schnell und verschwand nach draußen. Als ich auf der Straße stand, konnte ich einen Schatten am Fester von Zimmer Nummer 66 sehen. Ein Schaudern lief meinen Rücken hinab. Wie eiskalte Rattenfüße.

    Die U-Bahn. Ein düsterer Ort unter der Erde. Hier fühlte ich mich wohl. Er erinnerte mich an Vaters Palast. Nur hatten wir statt Neonröhren Fackeln mit blauem Feuer an den Wänden und hiwr und da ein Skelett, das Wache stand und mit den Knochen klapperte, wenn man vorbeiging. Bei mir hatten sie immer salutiert, sowie bei Vater und Persephone. Hier hört man laute Stimmen; Leute, die telefonieren und sich unterhalten, die Musik hören oder einfach nur laut sind. Zuhause war es immer still gewesen, abgesehen von den Schreien der Gepeinigten auf den Feldern der Verdammnis und das Klappen und Rasseln der Wächter. Ich sage Zuhause; es war mehr eine Festung. Ein Ort der Qual, der Einsamkeit,... Und des Todes. Aber genau da würde ich landen, sollte Vater mich erwischen. Deswegen galt nur eins: immer weiter, immer in Bewegung. Und deshalb stand ich jetzt hier eingequetscht zwischen Pendlern und Touristen und hielt mich gut fest, damit ich bei dem Geruckel der U-Bahn nicht umkippte. Einmal hatte er mich schon fast gehabt. Ich musste weiter weg vom Camp. Von Alex. Ich blinzelte die Tränen weg. Ich hatte ihm sein Herz gebrochen, das doch gerade erst verheilt war. Ich kam mir vor wie der letzte Dreck. Aber ich konnte weder zurück, noch ihm Briefe schreiben. Das kam mir jetzt zu gefährlich vor. Ich umfasste das Kästchen in meiner Jackentasche fest und fuhr weiter.

    Ich war eingeschlafen. Langsam hatte sich die U-Bahn geleert und ich hatte einen Sitzplatz ergattert. Jetzt lehnte mein Kopf an der Scheibe und mein Traum-Ich wanderte durch einen nebeligen Wald. Die Schatten huschten durch die Lücken der Baumstämme. Der Nebel umwarb mich und wirbelte vor mir entlang. Es sah aus, als würde er mir den Weg weisen wollen, aber ich zögerte noch. Wohin wollte der Nebel, dass ich gehe? Ist es am Ende die Dunkelheit, die mich führte? Aber nein. Da sah ich jemanden. Oder etwas. Eine Silhouette zwischen den Bäumen. Ich ging vorsichtig auf die Gestalt zu. >>A-Alex?<< >>Ich bin nicht Alex<< Ich zuckte zurück. Er war es! Und ich hatte ihn auf Alex aufmerksam gemacht! Ich könnte mich umbringen! Nur war das hier ein Traum. >>V-Vater...<< >>So enttäuscht, mich zu sehen? Ich habe dir etwas mitzuteilen.<< >>w-was?<< >>Ich habe das Camp umstellt. Meine Armeen stehen bereit. Komm mit in die Unterwelt und der Angriff wird abgeblasen. Aber solltest du dich weigern, werde ich angreifen.<< Ich starrte Vater an. Dann keuchte ich >>Nein! Bitte Vater!<< >>Es liegt ganz bei dir.<< Meine Gedanken huschten hin und her. Schließlich nickte ich. >>Ich komme zurück in die Unterwelt...<< >>Gut.<< >>Aber ich möchte ein letzten Brief schreiben.<< Vater nickte ebenfalls. >>Du hast Zeit bis Sonnenuntergang<< Mit diesen Worten löste er sich auf und ich fuhr aus dem Schlaf hoch.

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    ((bold)) 5. Kapitel: ((ebold)) Ich stieg aus der U-Bahn aus. Wie sollte ich denn jetzt nach Los Angeles kommen! Ich wusste ja noch nicht mal, wo ich w
    5. Kapitel:
    Ich stieg aus der U-Bahn aus. Wie sollte ich denn jetzt nach Los Angeles kommen! Ich wusste ja noch nicht mal, wo ich war! Verzweifelt setzte ich mich auf eine Bank und holte Stift und Papier raus.

    Ohne dich

    Meine Flucht geht quer durch die USA
    und trotzdem warst du mir immer nah.
    Ich trag dich mit in meinem Herzen
    und ertrage für dich viele Schmerzen.
    Doch die waren alle erforderlich,
    Damit ich wirklich merke: ich liebe dich.
    Und ich weiß, ich habe nein gesagt, aber es wurde bloß zum falschen Moment gefragt.
    Ich nehme gerne alles zurück.
    Denn du, du bist mein Lebensglück.
    Ohne dich mag ich nicht mehr leben,
    doch außer mir kann ich dir nicht mehr geben.
    Bitte verzeih mir, ich vermiss dich so sehr.
    Ohne dich kann ich nicht mehr.

    Alex
    Vater hat mich gefunden und mir gesagt, dass er das Camp mit seinen untoten Kriegern angreift, sollte ich nicht in die Unterwelt kommen. Ich hätte so gerne ja gesagt, aber ich hatte Angst um dich. Und die habe ich noch immer. Ich gehe zurück zu Vater.
    Bitte denk an mich, wenn du Flashligt hörst.
    Ich liebe dich
    Melody/dein Engel

    Verdammt! Verdammt, Verdammt, Verdammt! Ich hasste meinen Vater und stumme Strähnen rollten über meine Wange, die ich nicht mal bemerkte, während ich dem Brief nachsah, der schnell entschwunden war.

    Was tut unsereins ohne Taxis? Garnix. Ich hatte mich schnell an den Straßenrand gestellt und hielt jetzt mach einem Taxi Ausschau. Mein Arm, Nero's Kauspielzeug, hatte sich zumindest erholt. Er tat zwar noch weh, aber die Entzündung war weg und die Wunde schloss sich langsam. Ich kramte in meinen Taschen, ob ich überhaupt noch genug Geld hatte. Da fand ich mein Tor zur Unterwelt: meine letzte Golddrachme. Das war ein Glücksfall, weil ich dachte, alles für die Ausrüstung ausgegeben zu haben. Ob Vater...? Immerhin war er der Gott des Todes und des Reichtums. Zumindest in seiner römischen Form. Ich dachte aber auch nicht weiter drüber nach. Ich warf die Drachme auf die Straße, doch statt mit einem "Pling" fort liegen zu bleiben und vom nächstbesten Auto plattgefahren zu werden, verschwand die Drachme mit einem Schmatzer im Boden. Ich wusste nicht, was die Autofahrer sahen, aber sie fahren ganz gemütlich um den Peck herum, als sei da eine Baustelle aufgetaucht. Und dann tauchte tatsächlich etwas auf: ein rauchgraues Taxi, das aus dem Boden wuchs. Ich sagte rauchgrau; eher schien es aus Rauch zu bestehen. Eine alte Dame öffnete die Tür, hinter ihr konnte ich ihre zwei Schwestern sehen. >>Einsteigen!<< Keifte die Dame. >>Wo soll es hingehen?<<

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    ((bold)) 6. Kapitel: ((ebold)) Das Taxi setzte mich in Los Angeles ab. Als Bezahlung musste ich ihnen meinen Nero-Mantel geben.:´( schnief. Aber er h
    6. Kapitel:
    Das Taxi setzte mich in Los Angeles ab. Als Bezahlung musste ich ihnen meinen Nero-Mantel geben.:´( schnief. Aber er hatte auch ausgedient. Von hier war es jedenfalls sehr leicht, Charons Schuppen zu finden. Das Wartezimmer war voller Geister, die noch nicht hinab in die Unterwelt konnten. Während ich mir einen Weg durch sie hindurchbahnte, griffen sie nach mir und versuchten, mir zu folgen. >>Jetzt lasst die Kleine doch in Ruhe! Schnorrer!<< Charon, der Fährmann, war vor mir aufgetaucht und funkelte die Geister über den Rand seiner Sonnenbrille hinweg finster an. Diese verzogen sich dann auch schnell. Danach funkelte Charon mich an, aber ich hielt seinem Blick stand. das hier war der Eingang zum Totenreich, dem Gebiet meines Vater, und hier ließ ich mir nix gefallen. Charon schob seine Sonnenbrille hoch. >>Du bist ja taff, Kleine. Kein bisschen Bammel?<< >>Wieso sollte ich? Du kannst eh nicht mehr tun als mich umzubringen. Und ich muss so oder so in die Unterwelt.<< Charon sah mich noch einmal genau an und musterte mich von oben bis unten. >>Heilige Markrele! Melody! Da wird der alte Leichenhauch sich freuen. Er hat Himmel und Erde in Bewegung gesetzt nach deiner Ins-Leben-zurück-hol-Nummer.<< Er gluckste einmal. >>Sogar Poseidon und Zeus hat er angefunkt. Das war ein Spaß, wie die drei sich gezofft haben. Und jetzt tauchst'e einfach auf.Komm. Ich schipper dich rüber. Der Kahn ist eh schon voll.<< Er brachte mich zu einem Fahrstuhl, in dem schon Tote dicht an dicht standen. Charon und ich stellten uns dazu. Die Toten zupften an meinen Klamotten, aber ich nahm sie nur am Rande wahr. Schon längst hatte ich meine alten Gewohnheiten, meine alte Haltung eingenommen. Ich war die Prinzessin der Unterwelt, die nur schön aussehen und brav sein durfte. Sie muss die entsetzliche Schönheit und die große Verführung des Todes widerspiegeln. Und als einzige vom Hades erzogene Tochter musste ich mich auch so benehmen.

    Charon legte am Ufer des Styx an. Schon längst hatte der Fahrstuhl sich in einen Kahn verwandelt. Wie oft ich hier doch mit Zerebus gespielt. Ich bedankte mich bei Charon und ging direkt auf den dreiköpfigen Höllenhund zu, der mir entgegen knurrte. >>Ganz ruhig, Großer. Erkennst du mich noch? Ich bin es. Melody.<< Und ich zog Zerebus' liebstes Spielzeug, einen roten Wasserpark-Ball, aus meiner Jackentasche. Dazu summte ich ein Lied, dass ich von einem gestorbenen Pastor bekommen hatte und das ich Zerebus immer vorgesungen hatte. Und während Zerebus den Kopf schief legte, begann ich zu singen:

    Gotte Wort ist wie Licht in der Nacht.
    Es hat Hoffnung und Zukunft gebracht.
    Es gibt Trost, es gibt Halt,
    In Bedrängnis, Not und Ängsten.
    Ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

    Das Lied beruhigte ihn sichtlich und er sprang auf mich zu. Ich kraulte ihn lachend unterm Kinn. Da warf er mich plötzlich um und leckte mich mit allen drei Köpfen ab. Ich lachte noch mehr und wand mich. Schließlich hörte er doch auf und ich konnte mir dir Sabber aus dem Gesicht abwischen. >>Hast du etwas gegen einen Ritt, alter Freund?<< Zerebus hechelte und schien zu grinsen. Das nahm ich als ein ja und kletterte auf seinen Rücken.

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    7. Kapitel:
    Zerebus rannte auf Vaters Palast zu. Tote Bäume mit toter, schwarzer Rinde standen am Rand des Weges. Die Blätter, die braun von den knorrigen Ästen hingen, schienen sich im Wind zu wiegen, doch ich wusste es besser. Hier unten regte sich kein Lüftchen. Die Luft hier war so tot wie die Bäume und das braune, ausgedörrte Gras, über das Zerebus mit mir rannte. Der Palast ragte über allen auf wie ein bedrohlicher Schatten. Und um den höchsten Turm - mein Turm - kreisten drei Gestalten; die Furien. Mussten die ausgerechnet dort flattern?:'( mein armer Turm... XD
    Zerebus hielt am Tor, ließ mich absteigen und rannte zu seiner Pforte zurück. Ich betrat den Palast.

    Ich betrat Vaters Thronsaal. Er saß auf seinem Thron aus Schädeln und anderen Skeletten. Neben ihm, auf einem Thron aus Buchsbaum, saß Persephone, meine Stiefmutter. Sie war ganz ok ^.^ Das zeigte sie auch durch ihr aufmunterndes und mitleidiges Lächeln. Ich lächelte leicht zurück, aber da stand Vater auf. >>Melody!<< Seine Stimme hallte durch den ganzen Saal. >>Weißt du eigentlich, wie viel Ärger ich wegen dir hatte!<< >>Entschuldige Vater. Es tut mir leid.<< >>Das sollte es auch. Wir waren uns doch einig, dass es zu verheerende Folgen hat, als dass man einen Toten zurückholen kann.<< Ich nickte nur. Vater schien sich beruhigt zu haben. Persephone zog ihn auf seinen Thron zurück. >>Melody, Liebling? Geh doch bitte in dein Zimmer. Ich habe ein Wort mit deinem Vater zu reden.<< Wie ich dieser Frau dankbar war!

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1456399076
Melody´s Reise- Auf der Flucht
Melody´s Reise- Auf der Flucht
Melody Laser, eine Camperin im Camp Halfblood, hat den Zorn ihres Vaters Hades erregt, als sie Nick, einem Jungen aus dem Camp, das Leben wiedergab. Jetzt ist sie auf der Flucht. Wohin das wohl führt?
http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1456399076/Melodys-Reise-Auf-der-Flucht
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2016-02-25
406G
Percy Jackson

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M (musique harmonia) ( 68077 )
Abgeschickt vor 345 Tagen
Ok ok ^^' ich habe nur gedacht, dass das keiner mehr liest... Aber ich schreib das ende ^^ wenn ich mich noch dran erinnere...
Cecily ( 08691 )
Abgeschickt vor 348 Tagen
Die Geschichte ist voll coooooooolllllllllll! Bitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
BlockCrafterHD ( 65653 )
Abgeschickt vor 445 Tagen
M (musique harmonia): sag mal, bist du mal wieder bei den Marvel Superhelden wieder on? Du kannst nich einfach ein Rollenspiel machen und ganz einfach aufgeben ohne es den anderen zu sagen! 😠
Darkside ( 52444 )
Abgeschickt vor 446 Tagen
Ja... Sobalf ich weis, wie es weitergehen soll. Also die borlage ab ich schon. Aber jetzt muss ich es noch ausfeilen un ausschmücken...
Merc ( 68026 )
Abgeschickt vor 446 Tagen
Gibts ne Fortsetzung? *-*
M (musique harmonia) ( 89079 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Da wird vielleicht doch nux draus... Der bus kommt nicht... ^^'
M (musique harmonia) ( 89079 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Ich schwöre beim styx! ^^
M (musique harmonia) ( 89079 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Heute kommt entweder ein oder sogar zwei Kapitel. Ider ein sehr langes... ^^
Phoenix ( 20838 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
NEEEEEEIIIINNNNN!!!! *heul*
M (musique harmonia) ( 60860 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Soory geht heute nicht. Muss handy abgeben. Bye!
Phoenix ( 20838 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Gut... xD.
M (musique harmonia) ( 46931 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Jaja... Mach ich ja ^^
Phoenix ( 87134 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Weiter schreiben *-*
M (musique harmonia) ( 31679 )
Abgeschickt vor 450 Tagen
Fortsetzung ist da! ^^ =P
Phoenix ( 58279 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
Wie wärs mit ner Fortsetzung...? *breit grins*
M (musique harmonia) ( 96955 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
Jaaaaaaaaaaaa? ^^
Phoenix ( 58279 )
Abgeschickt vor 451 Tagen
M?
Phoenix ( 81289 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
Neeee. XD jetzt nicht mehr...
M (musique harmonia) ( 97371 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
^^ jetzt vermisst er sie glaub ich nicjt mehr...
Phoenix ( 81289 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
Tolle Geschichte! Aber lass Melody bald zurück kommen. Alex vermisst sie. 😢