Der Untergang der Welt

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3 Kapitel - 5.639 Wörter - Erstellt von: Mira02 - Aktualisiert am: 2016-02-26 - Entwickelt am: - 668 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was ist, wenn fast alle Wesen aus Mittelerde in unsere Welt gelangen, nur weil man Saurons Ring zerstört hat und die Schattenjäger den Untergang ihrer Welt mit ansehen müssen oder schaffen sie es, es zu verhindern?

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Die neuen Fremden

"Aufwachen! Komm schon Schwesterherz, steh auf!" sanft streicht Jace mir über die Wange, doch ich finde es nicht gerade witzig, als ich auf meinem Wecker 8 Uhr lese. "KANNST DU MICH WENIGSTENS AM SONNTAG SCHLAFEN LASSEN?" blaffe ich ihn an, denn die Nacht war kurz, weil Dämonen wieder New York unsicher gemacht haben. "Du bist doch jetzt eh schon wach, außerdem, habe ich dir Rühreier gemacht!" sagt er mit einer bittenden Stimme. Ich wende meinen Kopf und sehe ihn wütend an. "Du kannst von Glück sprechen, dass deine Liebste Schwester, Rühreier liebt!" sage ich deutlich ruhiger als vorher. "Tja, ich kenne dich nun mal besser als jeder andere!" meint er und hilft mir beim Aufstehen. Die Müdigkeit steckt mir noch in den Knochen, doch ich quäle mich hoch, auch wenn es so aussieht, als wäre ich eine alte Oma. Ein frischer Geruch von warmen Eiern steigt mir in die Nase und plötzlich hüpfe ich regelrecht aus dem Bett und ziehe Jace mit mir. Im Speisesaal sitzen schon Clary und Isabelle am Esstisch, der wie immer hübsch gedeckt wurde. "Morgen Melanie!" begrüßen mich die beiden gleichzeitig und fangen an zu lachen, weil sie sich fast gleich angehört haben. "Morgen ihr 2!" meine Stimme ist viel freundlicher und entspannter als vorher, was Jace nicht gerade toll findet. "Ach, mit Clary und Isabelle kannst du freundlich reden, aber mit mir nicht oder was?" in seiner Stimme schwingt Eifersucht und Enttäuschung mit und ich knuffe ihn leicht in die Seite, damit er merkt, dass ich es vorhin nicht so gemeint habe. "Wir haben dich ja gewarnt Jace, aber du wolltest ja nicht hören!" sagt Clary liebevoll. Die letzten Jahre waren für die beiden sehr schwierig gewesen, denn Valentin Morgenstern sagte vor langer Zeit, dass wir alle 3 Geschwister seien. Für Jace und Clary brach die Welt zusammen, doch später kam heraus, dass es nicht so ist. Valentin tötete Jace und ich glaubte, ich könnte nie wieder ein normales Leben führen, was ich eh schon nicht lebe. Valentin beschwört den Engel Raziel herauf und forderte deren Blut, um eine neue Generation besserer Schattenjäger zu kreieren. Raziel tötete daraufhin Valentin und Clary hatte einen Wunsch frei. Sie Wünschte sich, dass Jace wieder Leben soll. Ich war überglücklich, als ich wieder seine goldenen Augen sehen konnte. Da Clary doch nicht unsere leibliche Schwester ist, kamen die beiden wieder zusammen. Mit Isabelle leben wir noch im Institut. Alec ist zu Magnus gezogen und nun haben wir dieses riesige Haus für uns alleine. Ab und zu kommt uns auch noch Simon besuchen, der selber ein Schattenjäger geworden ist. "Wer kommt heute mit mir mit?" fragt uns Clary, die für unseren täglichen Spaziergang eingeteilt worden ist. Denn wir müssen jeden Tag nach unnatürlichen Wesen Ausschau halten und diese Welt beschützen. "Ich komm mit!" sage ich, nachdem ich den ersten Happen meiner Rühreier hinunter geschluckt habe. "Du warst doch schon gestern!" Jace Stimme ist besorgt, doch ich beruhige ihn wieder. "Ja, aber du hast mir die ganze Arbeit abgenommen und deswegen, gehe ich heute mit Clary mit!" Jace lässt widerwillig meine Aussage gelten und isst sein Frühstück weiter. Nachdem wir fertig sind, waschen wir noch schnell alles ab und Clary und ich machen uns für unseren Rundgang bereit. Schnell gehe ich den langen Flur entlang und biege dann links in mein Zimmer ab. Das helle Licht der aufgehenden Sonne, scheint in mein Zimmer. Im Schrank krame ich mir komplett schwarze Sachen heraus. Nachdem ich mich fast eine halbe Stunde im Badezimmer fertig gemacht habe, betrachte ich mich im Spiegel. Meine goldenen Augen verschmelzen mit meiner blassen Haut und den blonden Haaren. Die enganliegenden Sachen lassen mich noch dünner aussehen als ich schon bin. Viele fragen mich auch, ob ich magersüchtig bin, aber dies bin ich nicht und ich könnte es auch gar nicht werden, denn Jace passt einfach zu viel auf mich auf. Leise klopft jemand an die Tür und ich eile zu ihr. "Können wir?" fragt mich Clary ungeduldig, als ich meine Zimmertür öffne. Ich schnappe mir nur schnell meine Seraphklingen und schließe die Tür hinter mir. "Von mir aus können wir! Ich schlage vor, wir fangen im Central Park an!" Sie nickt und wir machen uns auf den Weg. Meine Klingen kreuzen sich an meinem Rücken und ein paar Dolche hängen an meinem Gürtel. Clary hat natürlich auch ihre Waffen mit. "WARTET!" ruft Jace und wir bleiben kurz vor der 'Haustür' stehen. "Hier vergesst euer Trinken nicht!" er reicht uns 2 schwarze Trinkflaschen und wir nehmen sie dankend an. "Viel Glück!" er küsst Clary noch kurz, aber leidenschaftlich und umarmt mich. "Wir sind bald wieder da!" sage ich, bevor wir das Institut verlassen. "Na dann finden wir mal das Böse!" sagt Clary und wir laufen schnell über die Straße. Da wir beide noch mit einer Stele uns die Rune 'Zauberglanz' in die Haut geritzt hatten, können uns die Menschen (in der Sprache der Nephilim heißen sie Mundies) nicht sehen. Es dauert nicht lange und wir sind schon im Central Park angekommen. Wir haben aber schon vorher unsere Augen offengehalten, doch was wir nicht wissen, ist das jetzt unser wohlmöglich größtes Abenteuer beginnt. Wir gehen gerade einen der Wege lang, wo sonst sehr viele Dämonen herumlaufen, doch heute scheint keiner da zu sein. "Wahrscheinlich habe ich gestern mit Jace die meisten schon erledigt!" meine ich fröhlich und bei Clary breitet sich ebenfalls ein Lächeln aus. Urplötzlich bleibe ich stehen, denn was ich dort vor mir sehe, habe ich hier noch nie gesehen. Erst jetzt bemerkt auch Clary die komisch aussehenden Wesen. "Die sehen nicht wie Dämonen aus Melanie, vielleicht sind das nur ein paar Amerikaner, die etwas verrückt sind!" "Etwas sehr verrückt. 4 Liliputaner mit riesigen, behaarten Füßen, 1 Mensch, der aussieht wie ein König, ein Gnom mit rotem Bart und ein Zauberer und vor allem, die sind so gekleidet wie in einem Fantasy Film!" ich bin sichtlich geschockt, denn der Gedanke, dass die Menschen so verrückt sein können, ist ein grausamer Gedanke. Obwohl ich nicht besser bin, denn ich töte Dämonen."Du hast 2 vergessen! Die dort hinten, die sehen aus wie Elben!" meint Clary und zeigt auf die beiden und erst jetzt sehe Ich ihre spitzen Ohren. "Ich denke, wir sollten sie noch etwas beobachten, denn sie sehen so aus, als würden sie hier das alles gar nicht kennen!" meine ich und gehe auf die 9 zu. Ich stehe nun vor ihnen, doch sie sehen mich nicht. Wie ein verrücktes Huhn hüpfe ich vor ihnen hin und her. Verzweifelt sehe ich zu Clary, die nur mit den Schultern zuckt und ich gehe wieder zu ihr, damit niemand mit mir zusammenstößt. "Was machen wir jetzt? Sehen können sie uns auf jeden Fall nicht!" Clary fängt an zu lachen, denn das Bild, wie ich dort umher gehüpft bin, steckt ihr immer noch im Kopf. Ich hole aus meiner Hosentasche mein Handy heraus und wähle Jace Nummer. "Melanie, alles in Ordnung?" fragt mich Jace besorgt, als er abgenommen hat. "Weiß ich noch nicht! Wir haben hier 9 Personen im Central Park, die sich sehr komisch benehmen! Es könnten Mundies sein, aber auch wieder nicht und wir haben da wahrscheinlich 2 Elben! Clary und ich werden sie solange beobachten, bis wir mehr von ihnen wissen!" "Und was macht ihr, wenn es keine Mundies sind?" "Es sind keine Dämonen, also werden wir sie dann ins Institut bringen!" "Und wie willst du das machen?" "Das weiß ich noch nicht, aber kannst du mit Isabelle den Rundgang machen?" "Ja ist ok!" mit diesen Worten lege auf und stecke wieder das Handy weg. Da diese Ecke gut bewaldet ist, können wir uns gut verstecken und die, was auch immer, beobachten. Wie lange dies wohl dauern wird, weiß ich nicht.



Es ist jetzt schon fast Mitternacht und die, nennen wir sie jetzt einfach mal Verrückte, sind definitiv nicht aus dieser Welt. Menschen haben sie im Laufe des Tages schräg angeguckt, die meisten machten sogar Fotos und die Reaktion von den anderen war Göttlich. Zumindest für mich war es dies. Clary und ich werden sie jetzt ins Institut bringen, wie, weiß ich zwar noch nicht ganz, aber ich habe schon ein paar Ideen. "Los komm!" flüstere ich Clary zu, die schon fast eingenickt ist. Ich gehe nun gerade auf sie zu und die meisten bemerken mich schon. Die Kraft der Rune hat nachgelassen und sie können mich und Clary sehen. "Schön guten Abend meine Herren! Ich habe das Gefühl, ihr habt euch verirrt oder?" frage ich mit einer Zuckersüßen Stimme. "Wer seit ihr?" fragt der Mensch mit einer scharfen und bösen Stimme, doch ich nehme das gelassen hin. "Ich bin Melanie Wayland und das ist meine Freundin Clary Fray. Wir wollen euch helfen, aber dazu müsst ihr mit uns mit!" meine angebotene Hilfe finden sie irgendwie nicht gerade gut, denn die meisten Brummen nur und schauen weg. "Warum sollten wir euch vertrauen?" fragt der kleine Liliputaner mit schwarzen lockigen Haaren. "Ihr könnt uns vertrauen!" "Wenn ihr keine Schwerter am Rücken hättet, würden wir es wahrscheinlich!" "Verdammt noch einmal! Man kann uns vertrauen, weil wir so gesagt das Böse in dieser Stadt bekämpfen und außerdem, ihr habt doch auch Waffen und ich vertraue euch!" schreie ich sie an und alle zucken zusammen. "Und was bekämpft ihr bitteschön?" "Dämonen!" sage ich kurz und knapp und versuche ruhig zu bleiben, denn die ewige Gefrage regt mich auf. "Dämonen?" "Ja, Dämonen! Soll ich es dir noch buchstabieren? D-ä-m-o-n-e-n. Entschuldigung, ich bin sehr müde, aber wir wollen euch doch nur helfen, denn hier werdet ihr keinen weiteren Tag überleben!" der Mensch dreht sich um und geht zu der einzigen Frau aus der Gruppe. Er spricht mit ihr in einer Sprache, die ich nicht verstehe. "In Ordnung, wir kommen mit euch!" Erleichterung macht sich in meinem Körper spürbar und ich gebe ihnen ein Zeichen, dass sie mir folgen sollen. Nach gut einer Dreiviertelstunde haben wir das Institut erreicht. Die Gruppe hat kein Wort mehr mit uns gewechselt und so konnten wir auch nicht erfahren, wer sie nun wirklich sind. "Was ist das hier? Das sieht aus wie eine Bruchbude!" Merkert der Gnom rum. "Das sagen alle, die dies sehen, aber es ist keine Bruchbude. Das ist das Institut. Ihr könnt es nicht richtig sehen, genauso wie die Menschen." erklärt ihnen Clary. Hinter uns hupen die Autos wie verrückt, weil einer nicht losfährt und die 'Verrückten' drehen sich alle geschockt um. "Was sind das für komische Dinger, aus denen ekelhafter Gestank kommt?" fragt der Zauberer. "Das sind Autos...!" "Könnt ihr die Märchenstunde verschieben und jetzt endlich reinkommen?" unterbreche ich Clary und sehe sie erschöpft an. Als alle drinnen sind, schließe ich wieder die Tür. "Wie bekommt man diese Tür denn wieder auf?" fragt der Mensch und ein breites Lächeln macht sich auf meinem Gesicht erkennbar, denn jetzt sitzen sie alle in der Falle. "Ihr bekommt sie gar nicht auf!"

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Ally ( 06759 )
Abgeschickt vor 343 Tagen
Ich liebe diese Geschichte. Freu mich schon sehr auf den nächsten Teil. Thx!
SchattendesTodes ( 02533 )
Abgeschickt vor 397 Tagen
SUPER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mira02 ( 21069 )
Abgeschickt vor 397 Tagen
Freut mich so sehr, dass es euch gefällt! Bin schon am weitermachen!
SchattendesTodes ( 02533 )
Abgeschickt vor 397 Tagen
Ich kann mich Tina waschy nur anschließen. bitte schreib weiter
Tina waschy ( 63062 )
Abgeschickt vor 398 Tagen
Schreib bitte weiter. Die Geschichte ist voll cool❤❤😍😍