Die Welt von Attack on Titan mal anders: Der Krieg der Schwarzen Wölfe (Teil 1) Der Wolf kehrt zurück

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
8 Kapitel - 23.586 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2016-05-31 - Entwickelt am: - 2.407 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen nun zum ersten Teil unseres Abenteuers.

Vor über hundert Jahren tauchten zum ersten Mal die Titanen auf, menschenähnliche Riesen, die Menschen beim lebendigen Leib fressen. Die Menschen bauten die drei großen Mauern, um sich vor den Titanen zu schützen. Doch hundert Jahre später wurde die Mauer Maria von dem Kolossalen und Gepanzerten Titan zerstört und die Menschheit musste sich hinter die Mauer Rose zurückziehen.

Seither sind fünf Jahre vergangen. Der sechszehnjährige Asuru Wolf ist der Anführer der Schwarzen Wölfe, eine unabhängige Spezialeinheit, die Titanen jagt und vernichtet. Wegen eines schrecklichen Vorfalls sitzt Asuru im Gefängnis. Jedoch änderte sich alles, als beim Bezirk Trost der Kolossale Titan auftaucht.
Der Wolf kehrt wieder zum Schlachtfeld zurück.

1
Die große Feier

Die Flammen fraßen alles auf wie hungrige Raubtiere ihre zerfetzte Beute.
Es stank fürchterlich nach Ruß und verbranntem Fleisch, überall war Blut an den Wänden und am Boden, blutüberströmte Menschen lagen regungslos am Boden.
Verzweifelt kroch die junge Adlige aus dem großen Saal, der zur brennenden Hölle geworden war. Ihre Augen tränten, ihr Hals war so trocken wie die Wüste und ihre Knochen fühlten sich an, als würden sie jederzeit brechen. Sie stieß aus Versehen gegen einen leblosen Körper, der gerade von den Flammen erfasst wurde. Sein Gesicht, … seine Brust… war völlig durchlöchert.
Erschrocken hielt sich die Überlebende die Hand vor dem Mund.
Wie furchtbar, dachte sie, was waren das nur für Monster?
Plötzlich hallten Schüsse von außerhalb!
Für einen Moment zuckte sie zusammen, weil sie glaubte, die Angreifer würden wieder durch die zerbrochenen Fenster schießen, doch dem war nicht so. Stattdessen hörten sie qualvolle Schreie von sterbenden Menschen, das Getrampel von Stiefeln und das Bellen von Befehlen. Verzweifelt robbte sich die Angeschossene aus dem verkohlten Saal in den Korridor. Doch auch da war alles voller Flammen, die alles angriffen, was ihnen in die Quere kam. Auf keinen Fall durfte sie länger auf dem Boden bleiben. Mit aller Kraft hievte sie sich auf die Beine, indem sie sich an einer Kommode stützte. Sie war noch wackelig auf den Beinen und der brennende Schmerz in ihrer Schulter, in der einen klaffenden Wunde war, hielt sie auf.
Mit letzter Not trat sie die Tür auf und lief ins Freie.
„Oh mein Gott“, stöhnte sie schockiert.
Freunde… Angehörige…, diejenigen, welche der Feuerhölle entkommen waren, wurden von schwarz gekleideten Angreifern niedergestreckt. Diejenigen, die über das hohe Gras fliehen wollten, wurden von einer ungewöhnlich schnellen Feuersalve niedergeschossen. Sie konnte nur die Mündungsfeuer sehen, zuckte zusammen, als die dabei die schnelle Knallerei hallten.
Was waren das für Waffen, die mehr als einmal schießen konnten?
Sie sah in den Reihen der Mörder einen Jungen, vielleicht fünf- oder sechszehn Jahre alt. Er war in Schwarz gekleidet, sein Gesicht war mit Narben gezeichnet und sein rechtes Auge wurde durch eine Augenklappe verborgen, die eine tiefe Schnittnarbe verbarg.
Oh nein, dachte sie, er ist es.
Mit aller Kraft rannte sie zu dem Stall, schnappte sich ein Pferd und gab ihr die Sporen. Das Tier jaulte grässlich, bäumte sich auf und erwischte mit ihren Hufen dabei zwei der Angreifer. Dann sauste das Pferd wie vom Blitz getroffen vom Hof und raste über die Landschaft.
Als die junge Adlige über ihre Schulter schaute, erblickte sie ein brennendes Anwesen, das die Flammen nur so in den Nachthimmel schleuderte wie ein aktiver Vulkan.
Dieser Bastard! Dafür wird er bezahlen!
Doch sie hatte keine Zeit, darüber nachzudenken.
Am Horizont tauchten fünf Reiter auf, die ihr auf den Fersen waren. Sie holten schnell auf. Oh nein, bald würden sie mich kriegen, dachte sie. Immer wieder schlug sie mit den Sporen auf das Pferd, doch das Tier gab schon alles.
Da!
Dort tauchte ein Dorf auf.
Vielleicht konnte da sie sich verstecken…
Plötzlich hallten Schüsse!
Das Pferd wieherte ächzend, als sie von fünf Kugeln getroffen wurden! Wie von einem Katapult geworfen, wurde die Überlebende vom Pferd geworfen. Natürlich auf die Schulter, verdammt, dachte die Adlige.
Noch waren sie nicht hier, nur ihre Waffen sprachen. Sie rappelte sich auf und rannte weiter zum Dorf, dicht gefolgt von an ihr vorbeifliegenden Kugeln, die nur um Haaresbreite an ihr pfiffen. Als sie in das Dorf kam, war es menschenleer. Nirgendswo brannte noch Licht zu der späten Stunde.
„Hilfe…!“
Ein Schuss!
Sie spürte einen stechenden Schmerz in ihrem Rücken, der sie zu Boden warf. Mit ihrer Hand fest an dem blutigen Durchschuss gepresst kroch sie mit dem Bauch am Boden über die leere Straße. Hinter ihr hallten langsame Schritte und etwas, das auf dem Boden klimperte wie Murmeln.
Als die Sterbende sich umdrehte, sah sie ihn wieder.
Ihre Augen wurden so weit aufgerissen wie Unterteller.
Der einäugige Junge mit dem Hut war wieder da!
Er lud gerade seine silberne Pistole, die so eine Art Trommel besaß. Sie glaubte, schon einmal davon gehört zu haben. Revolver, nannte man diese Waffe.
Die Pistole war aus Silber und besaß einen pechschwarzen Griff. Nur einer führte eine solche Waffe mit sich.
Verängstigt robbte sie weiter, doch es war unmöglich zu entkommen.
„Hör zu“, wimmerte sie, „ich bin… bin die Tochter von Lord Zunura… ich… das kannst du nicht…“
Auf einmal legte sich ein Stiefel auf ihren Rücken und drückte sich auf die Straße!
Aus dem Augenwinkel heraus sah sie, dass der silberne Revolver auf ihren Kopf gerichtet war.
„Nein, warte, warte, WARTE!“
Viermal schoss der Einäugige auf ihren Kopf ein!
Als sie sich nicht mehr rührte, steckte der junge Mörder ungerührt den Revolver zurück in den Halfter, drehte sich um und verschwand in der blutigen Nacht.

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Cozuria (alias C) ( 8.146 )
Abgeschickt vor 4 Tagen
Ich sehe schon, es sind wirklich alle vorherigen Kommentare bei meinen FFs verschwunden. Schade, aber was soll's.
Keine Sorge, ich werde diese FF trotzdem weiterschreiben, sobald ich die Zeit dazu habe. Viel Spaß noch^^