Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 23

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2 Kapitel - 680 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-02-24 - Entwickelt am: - 437 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der Krieg neigt sich seinem Höhepunkt...

    1
    Elariels Sicht:
    Es war vorbei. Der Krieg war vorüber, die Orks waren tot. Mein Schwert, rot vom Blut, ruhte vertraut in meiner Hand. Erschöpft sah ich mich um. Viele waren gestorben, noch mehr hatten überlebt. So viele Verletzte...
    Je mehr Schritte ich über das Schlachtfeld ging, desto unruhiger wurde ich. Denn ich hatte Thorin aus den Augen verloren und fand ihn nun nicht. Schnell rannte ich den Pfad zum Rabenberg hinauf. Ich gelangte zu einer Ruine, alles war still. Plötzlich vernahm ich ein Schluchzen. Noch immer wachsam hob ich mein Schwert, ließ es erst wieder sinken als ich auf einem Vorsprung Tauriel erkannte. Vor ihr lag Kili. Tot. Erschrocken sog ich die Luft ein und stützte mich am Fels ab, mir wurde schwindelig. Legolas, der ganz in der Nähe stand, wandte sich zu mir um. Stumm sah er mich an, in seinen Augen Trauer, Eifersucht, aber auch tiefes Mitgefühl. Ein erschreckender Gedanke kam mir. Doch das konnte nicht sein! Ich drehte mich um und lief weg, wollte nur eines: Thorin wieder in meine Arme schließen. Auf dem Weg kam ich am Turm vorbei. Davor lag Fili. Tot. Mir stiegen die Tränen in die Augen, doch ich zwang mich weiter zu laufen, Thorin zu finden. Dann kam ich zu einem Abhang am Rande einer Eisfläche. Bilbo kniete dort neben einer blutbefleckten Gestalt. Ich näherte mich, meine Glieder, mein Herz schienen eingefroren zu sein.
    "Thorin", flüsterte ich entsetzt. Ich fiel neben ihm auf die Knie; als ich seine Hand nahm, öffnete er die Augen.

    2
    Thorins Sicht:
    "Elariel", murmele ich schwach. "Warte Thorin! Ich werde dir helfen, ich muss!"
    Ihre Stimme ist verzweifelt, so verzweifelt. Ich umklammere ihre Hand wie einen Anker, der mich in der Welt der Lebenden hält und streiche mit der anderen ihre Wange entlang. "Es tit mir leid, dass ich dir nicht helfen konnte, Thuringwethil zu finden. Bitte, trauere nicht. Ich werde niemals weit weg sein, solange du mich in deinem Herzen behälst. Ich werde über dich wachen, aber versprich mir, dass du dein Leben weiterleben wirst...nicht in Trauer, sondern in Glück."
    Die Tränen laufen in Strömen über Elariels Gesicht. Sie kann nichts mehr für mich tun, und das weiß sie. Sie beugt sich zu mir, unsere Gesichter berühren sich fast. Sanft streiche ich ihre Tränen weg. "Versprichst du es mir?", hake ich nach. "Ich verspreche es", bringt sie mühsam hervor und fängt an zu schluchzen. "Das ist meine Elariel. ", sage ich sanft lächelnd. "Denk immer an deine eigenen Worte: Manchmal muss man genau hinsehen, um die Wahrheit zu erkennen. Die Prophezeiung wird sich erfüllen. Hab Vertrauen, Elariel."
    Ich muss kurz schlucken und schmecke Blut.
    "Ich muss nun gehen, meine Geliebte. Du wirst immer meine Königin bleiben."
    Sanft berühren sich unsere Lippen in einem letzten Kuss.
    "Ich liebe Dich."
    Noch einmal atme ich ein, bevor die Dunkelheit mich einschließt.

    Elariels Sicht:
    Ich schrie, schrie so laut ich konnte. Kraftlos ließ ich meinen Kopf auf Thorins reglose Brut fallen und kuschelte mich an ihn, hielt ihn so fest ich es vermochte. Ich hatte keine Ahnung, wie ich mein Leben nun weiterführen sollte. Ein Leben ohne Thorin. Eines war mir klar: Ich würde meinen Geliebten niemals vergessen. Ich hatte es ihm versprochen, ich würde weiterleben. Für Thorin.

    Fortsetzung folgt...

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