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Das riesige, schwarze Loch

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1 Kapitel - 409 Wörter - Erstellt von: Salisala - Aktualisiert am: 2016-02-18 - Entwickelt am: - 941 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

(Inspiriert von @LeniiixD-Fred's Beerdigung)

Hallo, dies ist ein kleiner Text über Freds Tod. Natürlich lässt sich nicht in Worte fassen, welchen Verlust und Schmerz George ertragen hatte, doch ich habe es versucht. Also, lest es euch in Ruhe durch und erinnert euch daran, als die Weasley Kinder noch zu 7. waren...

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    ~Warum sterben die schönen Menschen immer zuerst?- Wenn du auf einer Blumenwiese stehst, welche Blume würdest du zuerst pflücken?~

    George schluckte den Kloß in seinem Hals hinunter. Er konnte nicht weinen, er durfte nicht, sein Bruder hätte das nicht gewollt. Das Loch, das riesige schwarze Loch das Fred hinterlassen hatte, es schmerzte. Es schmerzte so sehr, brannte sich in Georges Herz und fraß es auf. Er konnte nichts mehr fühlen, verspürte nur mehr den Schmerz, wieso Fred, wieso ausgerechnet er? George spürte den kühlen Wind der im durch seine Haare strich, durchlebte all die Erinnerungen mit seinem Bruder noch einmal. Er erinnerte sich an die Zeit, als sie nach Hogwarts kamen, an die Zeit, an der sie Hogwarts verließen. Wie oft hatten sie den anderen Streiche gespielt! Wie viel Arbeit sie gemeinsam in ihre Scherzartikel gesteckt haben, wie stolz die beiden waren, als ihr eigener Laden eröffnet wurde. George konnte sich nicht mehr halten, die Tränen bahnten sich ihren freien Lauf und rannten seine Wangen hinunter. Es tat so weh. Sie hätten so glücklich werden, gemeinsam altern können. Sie hätten sich beide in 20 Jahren wegen ihren ersten grauen Haaren auslachen können, wegen ihren ersten Falten. Freds Lachen erschien in Georges Kopf, innerlich zerbrochen musste er lächeln. Er durfte nicht aufgeben, musste weitermachen. Er würde es schaffen, würde alleine alt werden, selber über seine grauen Haare und Falten lachen. Er musste durchhalten, so sehr ihn das schwarze Loch in ihm auch quälte, er musste einfach. Er wischte sich die Tränen von den Wangen und lächelte. Er musste. Für die anderen. Für sich. Für Fred.

Kommentare (5)

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L.tv (59559)
vor 583 Tagen
So schön geschrieben aber denoch so traurig
Salisala (25025)
vor 609 Tagen
@Leia Skywalker
Freut mich dass es dir gefällt ;)
Leia Skywalker (13869)
vor 609 Tagen
Unglaublich, diese paar Worte, und ich musste so heulen
Salisala (37007)
vor 609 Tagen
@Sam
Danke danke danke!!! :)
Sam (64222)
vor 609 Tagen
Wundervoll! Ich habe grade Tränen in den Augen!