Zaubersturm

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8 Kapitel - 7.465 Wörter - Erstellt von: YoshimoriSayaka - Aktualisiert am: 2016-02-17 - Entwickelt am: - 305 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Familie Duchan * Ein Familienerbe * Eine Geschichte.----Nach der Ermordung seines Vaters liegt es an Eliott, die Familiengeschichte aufrecht zuhalten. Für einen vierzehn Jahre alten Asthmatiker keine leichte Aufgabe, zumal seine Schwester ihm nicht gerade hilft. Als er dann auch noch auf die Großhexe Raza-ãk und den Orden der Magier trifft, ändert sich für ihn alles. Und das nicht nur zum Guten...

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Eliott starrte seine ältere Schwester wütend an.
"Je te deteste!", knurrte er und Nanine zuckte mit den Schultern.
"Tu m'enerve, petit frére.", antwortete sie und schnippste mit den Fingern.
"Tu es tres naiv!" Mit diesen Worten drehte sie sich um, warf ihre langen goldenen Haare nach hinten und stolzierte davon. Ihre Anhängerinnen folgten ihr stumm. Eliott schnaubte und drehte sich zu Laura.
"Sorry. Ich hätte wissen müssen, dass das nicht klappt. Übrigens...", er sah an ihr herunter und lächelte.
"Im Gegensatz zu Nanine mag ich wie du dich kleidest." Laura wurde rot und betrachtete ihr Erdbeerkleid. Es war nicht der teure Schnick-Schnack, den Nanine immer trug, aber es gefiel ihr. Eliott vergrub die Hände tief in den Taschen seines Kapuzenpullovers.
"Alors. Wohin jetzt?", fragte er leise und sah sich um.
"Gehen wir ein Eis essen?", schlug Laura vor und deutete auf die Eisdiele la vera. Eliott nickte und ließ sich von Laura mitziehen.
"Einmal Erdbeere und einmal Vanille bitte.", sagte Eliott und reichte dem Mann einen 50€ Schein. Der betrachtete den 14 Jährigen Jungen vor sich misstrauisch, dann reichte er ihnen das Eis und die 48€ Rückgeld. Sie setzten sich auf die Steinstufen vor der Eisdiele.
"Ist deine Schwester immer so?", fragte Laura und sah Eliott erwartungsvoll an. Er betrachtete sein Eis und schwieg. Als Laura schon glaubte, es würde nichts mehr kommen, sagte er:
"Nicht immer. Erst seit Dad tot ist. Sie kommt damit nicht so richtig klar. Dann auch noch der Umzug nach Deutschland... Es ist für alle schwer." Dann schwieg er wieder und auch Laura betrachtete stumm die Hausfassaden. Eliott, Nanine und ihre Mutter Lady Evelyn Duchan waren erst vor kurzem nach Deutschland gezogen. Vorher lebten sie in Frankreich. Sie sind sehr reich, aber Eliott hasst das. Er wäre am liebsten ein ganz normaler Junge mit einem ganz normalen Leben. Während Nanine mit ihrem Reichtum angab, versteckte Eliott sich nur. Überall in den Zeitungen konnte man von Lord Duchans Tod lesen. Er wurde umgebracht, mit einem Pistolenschuss. Laura konnte sich vorstellen, wie schwer es für Eliott gewesen sein musste. Er hatte ein sehr gutes Verhältnis zu seinem Vater, hatte Lady Duchan gesagt und Laura gebeten, auf ihn Acht zu geben. Sie war eine nette Frau, wenn auch ein wenig zerstreut. Laura musterte Eliott nachdenklich. Seine leuchtend blauen Augen, die kurzen schwarzen Haare mit den blonden Spitzen, die helle Haut mit der weißen Narbe am Hals, die neuste Schramme vom letzten Hockeyspiel auf seiner Hand, lockere unauffällige Klamotten. Er sah wie ein normaler Junge aus und nicht wie der Sohn einer Milliardärin. Und darum bemühte Eliott sich ja auch. Manchmal fragte Laura sich, was in Eliotts Kopf vor sich ging. Er war sehr schweigsam, hielt sich immer zurück. Aber wenn er was sagte, schien er alle zu überzeugen. In Frankreich hatte er zu Hause einen Privatlehrer, der ihn unterrichtete. Für ihn und seine Schwester war es eine riesige Umstellung gewesen, auf eine öffentliche Schule zu gehen. Nanine hatte sich mit Hilfe ihres Reichtums schnell angepasst, Eliott war Aufgrund seiner Zurückhaltung schnell abgeschrieben. Laura lief Eis auf die Finger und sie leckte es ab. Eliott aß den Rest seiner Eiswaffel auf und starrte Löcher in die Luft. Sein Handy klingelte und er sah erschrocken zu seiner Hosentasche. Dann griff er nach de Handy und hob es ans Ohr.
"Oui Maman?" Laura hörte die Stimme von Eliotts Mutter nur leise, aber sie klang aufgeregt. "Arettez, Maman! Restez a la maison! ... Oui, j'arrive. ... Oui. .. Quoi?... Oui. Bye!" Eliott legte auf und stand wie betäubt auf. "Ich muss nach Hause!", erklärte er heiser. Laura wollte das Gesicht verziehen, besann sich aber und nickte. "Ok. Dann bis heute Abend." Eliott nickte abwesend, drehte sich um und lief nach Hause. Laura sah ihm traurig nach und überlegte, was wohl passiert sei.

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