Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 22

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2 Kapitel - 545 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-02-16 - Entwickelt am: - 393 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Elariels Sicht:
    Orks waren gekommen. Elben, Menschen und Zwerge hatten sich gegen sie zusammengeschlossen. Thorin war im Berg geblieben. Alle meine Versuche, ihn zur Vernunft zu bringen, waren gescheitert. Er war so sehr von der Krankheit des Goldes befallen, dass er mich niederschlug, als ich mich weigerte, zu gehen. Außer einer aufgeplatzten Lippe war dabei nichts herausgekommen. Ich ging nach draußen und sah die Zwerge auf einer Treppe sitzen. Seufzend ließ ich mich neben Balin nieder. "Es ist nicht deine Schuld, Elariel." "Aber ich konnte es nicht verhindern!"
    Der alte Zwerg legte mir eine Hand auf die Schulter und schüttelte den Kopf. "Du hast schon so viel getan. Es ist wie ein Wunder. Durch dich hat er immer wieder eine Zeit lang sein Verlangen nach dem Gold vergessen. Seine Liebe zu dir ist unglaublich. Ohne dich wäre alles noch viel schlimmer."
    Ich schwieg.

    2
    Irgendwann tauchte Thorin auf. Kili stand auf und ging auf ihn zu.
    "Ich werde mich nicht verstecken, während andere für mich in die Schlacht ziehen!"
    Ich erwartete jedwede Reaktion von Thorin, nicht aber jene gefasste Zustimmung auf Kilis Aussage, die er uns nun entgegenbrachte.
    "Werdet ihr mir folgen? Ein letztes Mal?"
    Jubelnd sprangen die Zwerge auf, ich blieb langsam nickend sitzen. Als Thorins Blick mich traf, wurde sein Ausdruck schuldbewusst und flehend. Ich ging auf ihn zu und öffnete den Mund, doch er kam mir zuvor.
    "Ich weiß, was du jetzt sagen willst, Elariel, aber hör mich an bevor du gehst."
    Was? Dachte er etwa ich wollte ihn verlassen? Thorin begann wieder zu sprechen: "Ich...ich wollte nicht..."
    Er brach ab, hob einen Arm und strich vorsichtig über meine Lippen. "Es tut mir alles so leid. Zu welchem Monster bin ich geworden, dass ich dich geschlagen habe? Ich sollte dafür bestraft werden, ich-"
    Mit einem Blick ließ ich ihn verstummen.

    Thorins Sicht:
    Bevor ich weiterreden kann, sieht sie mich aus sanften, eisblauen Augen an. "Aber-", setze ich an und sie legt einen Finger auf meinen Mund. "Kein Aber, Thorin. Ich hatte nie vor, dich zu verlassen und werde es auch niemals tun. Du weißt, dass ich dich liebe und wir werden die Zukunft gemeinsam überstehen."
    Immer noch erstaunt sehe ich sie an, ziehe sie dann in meine Arme und küsse sie verlangend. Plötzlich ertönt ein Räuspern.
    "Wir wollen euch ja nicht stören, aber die Orks werden sicher nicht warten, bis ihr fertig seid."meint Fili und Kili neben ihm grinst. Hand in Hand mit Elariel gehe ich allen voran hinunter zum Tor. Dem Tor, das uns in den Krieg führen wird.

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