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Hogwarts - Schwieriger Weg; Eiserne Liebe

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1 Kapitel - 2.289 Wörter - Erstellt von: HopelessCry - Aktualisiert am: 2016-02-16 - Entwickelt am: - 1.337 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Ariana McHall ist ein fröhliches, verrücktes und aufgeschlossenes Mädchen. Auf Hogwarts hat sie viele Freunde, alle scheinen sie zu mögen.
Ihr Leben scheint unbeschwert, abgesehen von dem Abenteuern von Harry, bei denen sie immer dabei ist.
Doch ist ihr Leben wirklich so leicht, oder scheint es nur so? Was hat es mit den Worten auf sich, die der sprechende Hut an ihrem ersten Tag auf Hogwarts zu ihr sagte? Wem kann sie vertrauen und wem nicht? - Findet es heraus und erlebt Arianas Geschichte!

(Ich habe diese Geschichte an der ersten, die ich hier veröffentlicht habe orientiert. Ich habe die Idee dahinter abgeändert und anders gestaltet. Im Grunde soll es jedoch auf das Gleich hinauslaufen.)

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    Kapitel 1: Sternenstab und Paradiesvogel Als ich meine Augen öffnete schlug mir das helle Licht der Sonne entgegen. Ich rieb mir die Augen und gähnt
    Kapitel 1: Sternenstab und Paradiesvogel

    Als ich meine Augen öffnete schlug mir das helle Licht der Sonne entgegen. Ich rieb mir die Augen und gähnte einmal laut, während ich mich ausgiebig streckte. 'Heute wird ein guter Tag', dachte ich mir. "Ariana!", hörte ich meine Mutter meinen Namen von Unten rufen. "Zeit zum Aufstehen, wir müssen noch in die Winkelgasse!" "Ja, ich komme gleich Mum!", rief ich zurück. Ich stand mit Schwung aus meinem Bett auf und fing an mir meine Klamotten aus dem Kleiderschrank zusammen zu suchen. Als ich alles beisammen hatte ging ich ins Badezimmer und zog mich an. Danach putze ich meine Zähne und kämmte meine Haare, die ich mir anschließend zu einem unordentlichen seitlichen Zopf zusammenflocht. Dann sah ich mich im noch einmal im Spiegel an und entschloss, dass ich mich so in der Öffentlichkeit zeigen konnte. Ich mochte meine langen, braunen und vor allem nicht zu bändigen Haare, die mir die meiste Zeit bauschig um den Kopf fielen. Meine großen, blauen Augen strahlten wie immer Fröhlichkeit aus. Ich fand mich schön wie ich war. "Aria! Komm endlich!", hörte ich meine Mum noch ein weiteres Mal rufen. "Ja-ha Mum!", rief ich. Ich liebte meine Mutter über alles, aber sie war super ungeduldig. Das schien ich zwar von ihr geerbt zu haben, jedoch war ich die jenige von uns beiden, die immer am längsten für alles brauchte. Typisch ich eigentlich.
    Ich rannte die Treppe runter und ging dann in die Küche und gab meiner Mum und meinem Dad jeweils einen Kuss auf die Wange. "Guten Morgen Aria, bist du schon aufgeregt?", fragte mich mein Vater mit einem Lächeln auf den Lippen. "Ja, natürlich! Ihr wisst doch, dass ich darauf schon seit Jahren sehnsüchtig gewartet habe!", antwortete ich fröhlich. Ja, meine Eltern waren beide Zauberer, somit wusste ich schon seit ich noch klein war und mit 4 Jahren meine ersten magischen Fähigkeiten gezeigt hatte, dass ich mit 11 Jahren nach Hogwarts durfte. Ich hatte meinen Eltern jahrelang damit in den Ohren gelegen, dass ich es nicht erwarten konnte das große Schloss unsicher zu machen und alles zu erkunden. Ich war schon oft mit meinen Eltern in der Winkelgasse gewesen und jedes Mal stand ich sehnsüchtig vor dem Laden von Ollivander und bettelte darum, dass sie mir doch endlich einen Zauberstab kaufen sollten. Jedes Mal war die Antwort ein belustigtes 'Nein' meiner Eltern gewesen. Als der Brief von Hogwarts dann vor ein paar Wochen ankam und mir mitteilte, dass ich herzlich dazu eingeladen war am 1 September am Gleis 9 3/4 in den Hogwartsexpress einzusteigen und die Schule für Hexerei und Zauberei zu besuchen war ich so glücklich wie noch nie gewesen. Am liebsten hätte ich der ganzen Welt mitgeteilt, wie glücklich ich doch war. Und heute war endlich der Tag an dem wir all meine Schulsachen einkaufen gehen würden. Nur zwei Tage später würde ich dann nach Hogwarts fahren. Also aß ich in einer unfassbaren Geschwindigkeit meine Pancakes auf und zog mir danach direkt Schuhe und Jacke an.

    Als ich und meine Eltern schließlich in der Winkelgasse angekommen waren, gingen wir zuerst los um meine Bücher zu kaufen. Danach gingen wir zu Madam Malkins und ließen meine Schuluniform anfertigen. Die Kleidung würde die richtige Verzierung annehmen sobald ich in ein Haus eingeteilt worden war. Am liebsten hätte ich mir auch einen Besen gekauft, doch leider war das Mitnehmen eines Besens für Erstklässler verboten. So ein Mist, ich liebte das Fliegen! Und dann, endlich, nach so langer Zeit des Wartens gingen wir zu Ollivander, um mir einen Zauberstab zu kaufen. Ich war so aufgeregt welcher Zauberstab mich auswählen würde. Ich betrat langsam den kleinen Laden. Es roch irgendwie komisch, nach Holz und Zimt, doch da war noch irgendetwas anderes. Eine komische Zusammensetzung aus Gerüchen. Da die Ladenglocke geläutet hatte, als ich den Laden mit meinen Eltern betreten hatte, kam sehr bald ein alter Mann mit weißem, zerzaustem Haar aus den hinteren Regalen hervor. Erst kam er mir nicht ganz geheuer vor, doch dann sagte er freundlich:"Hallo. Ich nehme an du willst dir deinen ersten Zauberstab kaufen? Am 1 September geht es wohl nach Hogwarts was?" Ich antwortete:"Ja, ich bin schon so aufgeregt. Welcher Zauberstab wird mich wohl wählen?" "Das werden wir gleich sehen. Warte kurz, ich hole ein paar Stäbe aus dem Lager und wir sehen, welcher dich erwählt.", sagte Ollivander und lächelte. Dann verschwand er zwischen den Regalen. Kurze Zeit später tauchte er mit 3 verschiedenen, länglichen Schachteln wieder auf und öffnete die erste. Er reichte mir den Zauberstab und sagte:"Dieser Stab ist aus dem Holz einer Tanne, 12 Zoll lang und leicht biegsam, sowie federnd. Der Kern ist Einhornhaar." Ich nahm den Stab in die Hand und beäugte ihn interessiert. "Und jetzt?", war meine gescheite Frage. "Schwing ihn.", antwortete Ollivander. Und so schwang ich den Stab und die Erde schien zu beben und eine Blumenvase viel vom Tresen. "Okay, der soll es also nicht sein.", überlegte der alte Mann und ich gab ihm den Stab zurück. Dann gab er mir den nächsten Stab. "Aus dem Holz einer Weide, 10 Zoll, nicht biegsam. Der Kern ist auch hier Einhornhaar." Ich schwang den Stab und die Blume, die seit eben auf dem Boden lag ging in einer riesigen Flamme auf. "Okay, also der ist es ganz sicher nicht!", sagte ich lauter als beabsichtigt. Ich gab dem Mann den Stab und er reichte mir den letzten. "Rosenholz. 9 Zoll, biegsam, sowie federnd. Der Kern ist wieder Einhornhaar." "Aber Mr. Ollivander, wenn alle Stäbe als Kern Einhornhaar haben, vielleicht passt das ja einfach nicht zu mir und deswegen gehen die Zauberstäbe nicht richtig?", fragte ich. "Nein nein, daran liegt es nicht. Jeder Stab ist einzigartig. Du kannst es dir so vorstellen, dass jeder einzelne Stab einen eigenen Charakter hat. Wen ein Stab mag und wen nicht, das zeigen sie auf unterschiedliche Arten. Es ist als würdest du neue Leute kennenlernen und davon magst du die meisten vielleicht einfach nicht.", erklärte mir Ollivander freundlich. Ich verstand was er sagte, aber es hörte sich für mich sehr suspekt an und ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass ein Zauberstab einen eigenen Charakter hatte. Doch ich schwang auch diesen Stab. Der Stab fing erst an langsam rot zu leuchten und ich ging davon aus, dass es ein gutes Zeichen war und freute mich bereits, als ich mir an dem Stab die Hand verbrannte. Zumindest fühlte es sich so an. Mit einem lauten 'Aua!' ließ ich den Stab fallen und musste feststellen, dass wohl keiner dieser Stäbe mich zu mögen schien. War ich ihnen so unsympathisch? Und so schienen gefühlte Stunden zu vergehen, in denen mir Mr. Ollivander verschiedene Stäbe gab, ich sie schwang und nur Schlechtes passierte. Ich hatte das Gefühl, ich hätte bereits den ganzen Laden auseinander genommen. Ich wurde immer deprimierter und fragte mich was passieren würde, wenn kein einziger Stab mich akzeptierte. Mr. Ollivander war ratlos und irgendwann schien es auch ihm zu reichen und er verschwand ein weiteres Mal zwischen den unzähligen Regalen. Als er wiederkam hielt er eine schneeweiße Schachtel in den Händen, darauf ein Abdruck eines Sternes. "Ich würde gerne etwas ausprobieren. Da so gut wie kein Stab in meinem gesamten Laden dich auswählt habe ich nur noch eine Idee. Wenn es funktioniert, dann habe ich dir jedoch noch einiges zu erzählen.", seufzte Ollivander. Ich war verwirrt, absolut verwirrt. Nun öffnete er die Schachtel und zum Vorschein kam der aller schönste Stab, den ich je gesehen hatte. Wie die Schachtel, war auch der Stab schneeweiß und darauf waren kleine Symbole, die alle aussahen wie Sterne. "Dies ist der Sternenstab. Du hast sicher schon mal etwas vom stärksten Zauberstab aller Zeiten gehört, dem Elderstab. Der Sternenstab ist nicht ganz so stark wie dieser, kommt diesem aber sehr wohl nahe an Kraft, jedoch ist er bereits viele Jahre älter und manche Leute glauben nicht an seine Existenz. Manche sagen sogar er sei aus Sternenstaub gefertigt und er sei der aller erste Zauberstab, der je existiert hat." "Und stimmt das?", fragte ich aufgeregt. Würde der Sternenstab mich erwählen? "Ich persönlich glaube nicht daran, dass er aus Sternenstaub ist, jedoch weiß ich, dass er der aller erste Stab auf dieser Erde war. Du kannst mir glauben.", antwortete Ollivander. Er reichte mir den Stab. Ich schwang ihn. Er fing an zu leuchten, wie ein Stern. Der ganze Laden wurde wieder hergerichtet und plötzlich hatte ich das Gefühl von Schwerelosigkeit, als würde ich schweben. Ich schloss die Augen und sah vor mir den Nachthimmel, den schönsten den ich je sah. Und als ich die Augen wieder öffnete wusste ich: Dieser Stab war perfekt! Er gab mir ein Gefühl von Leichtigkeit und Eleganz, sowie von Stärke und als könnte ich alles schaffen wenn ich daran glaubte. Es war unglaublich. Auch lag der Stab federleicht in meiner Hand. Ollivander lachte verzückt auf und stelle fest, dass das der richtige Stab sein musste. Ich, Ariana McHall, wurde vom Sternenstab als Träger auserwählt! Ich konnte es nicht fassen! Überglücklich verließ ich mit meinen Eltern den Laden, die sich sehr für mich freuten. "Aria, wir haben noch eine Überraschung für dich.", lächelte meine Mutter. "Oh Mum, Dad, der Tag könnte gar nicht mehr besser werden! Niemand kann meine Laune heute noch kaputt machen!", lachte ich fröhlich. Und als ich sah, dass wir auf das Eulenhaus zusteuerten fing mein ganzer Körper an vor Freunde zu zittern. Ich durfte eine Eule haben! Wir betraten den Laden und ich schaute mich überall um. Meine Eltern gingen breit lächelnd hinter mir her. Doch als ich den ganzen Laden durchstöbert hatte, hatte mir keine einzige Eule so richtig gefallen. Vielleicht wären ja zu einer späteren Zeit neue Eulen da? Ich drehte mich zu meinen Eltern um und sagte:"Mum, Dad, irgendwie gefällt mir hier keine Eule so richtig gut.." "Oh Schätzchen, sollen wir an der Kasse fragen, ob sie noch etwas Ausgefalleneres hier haben?", fragte meine Mutter sanft. "Ja, bitte!", rief ich begeistert aus. Ja meine Eltern hatten viel Geld. Sie wollten immer, dass ich bekam was ich wollte. Doch ich war keinesfalls verzogen oder ein Prinzesschen. Meine Eltern wollten nur, dass ich glücklich war. Und so gingen wir an die Kasse und fragten nach etwas anderem. Die junge Frau an der Kasse lächelte und sagte dann:"Wir hätten schon noch einen weiteren Vogel hinten im Laden, jedoch traut sie sich keinem an und ist aggressiv, deshalb steht sie nicht hier vorne im Laden." Ich lächelte und bat darum, ob sie mir den Vogel nicht zeigen könnte. Sie verschwand hinten im Laden und kam kurz darauf mit einem großen Käfig wieder zurück. Mir blieb die Sprache weg, der Atem stockte mir. Dieser Vogel war noch schöner als ein Phönix! Er war größtenteils weiß, doch seine Federn an den Flügeln, sowie am Schwanzgefieder waren in verschiedenen Hellblauen Farbtönen gefärbt. Auch schien er relativ groß zu sein. Ich hielt meine Hand an den Käfig und der Vogel beäugte mich interessiert. Dann rieb er seinen Schnabel an meiner Hand und schien sich wie verrückt zu freuen. Und so kam es, dass ich mir den schönsten Vogel aller Zeiten kaufte. Ich nannte sie Xenia.

    Ein wahnsinnig toller Tag ging somit zu Ende und ich fiel abends halbtot in mein Bett und ließ mir den gesamten Tag noch einmal durch den Kopf gehen. Ich hatte all meine Schulsachen. Der älteste Stab der Welt wählte mich und ein wunderschöner Vogel, der sonst nie jemanden an sich herangelassen hatte, traute sich mir an und schien mich sehr lieb zu haben. Mit dem freudigen Gedanken an Hogwarts glitt ich in einen seelenruhigen, traumlosen Schlaf.

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Hogwarts - Schwieriger Weg; Eiserne Liebe
Hogwarts - Schwieriger Weg; Eiserne Liebe
Ariana McHall ist ein fröhliches, verrücktes und aufgeschlossenes Mädchen. Auf Hogwarts hat sie viele Freunde, alle scheinen sie zu mögen. Ihr Leben scheint unbeschwert, abgesehen von dem Abenteuern von Harry, bei denen sie immer dabei ist. Doch is...
http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1455456609/Hogwarts-Schwieriger-Weg-Eiserne-Liebe
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2016-02-14
402D
Harry Potter

Kommentare (6)

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das_Fusselchen (89108)
vor 48 Tagen
Ich möchte mehr lesen, wo geht die Story weiter! ? :3
ginnyharry007 (37857)
vor 487 Tagen
Coole Geschichte. Schreib unbedingt weiter 👍
YoloGirl15 (87433)
vor 518 Tagen
Die Story ist einfach perfekt
Du musst bitte weiter schreiben
Möchte gerne wissen wie es weiter geht
Du hast ein Talent für das Schreiben
Bittteeee schreib weiter
Svenja Granger ; ) (96363)
vor 521 Tagen
Liest sich super, bin gespannt auf mehr :)
Cool (72612)
vor 522 Tagen
Bin gespannt auf die Fortsetzung. Schöner Schreibstil.
LG
Anna (81865)
vor 523 Tagen
Schreib bitte, bitte weiter!!!