Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 21

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1 Kapitel - 709 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-02-11 - Entwickelt am: - 406 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


    1
    Elariels Sicht:
    Mir lag eine wichtige Frage auf der Zunge. Ich war mir der Antwort beinahe schon sicher...
    "Thorin?", fragte ich vorsichtig. "Wie soll es jetzt weitergehen? Mit den Menschen aus Thal?"
    Unwillkürlich verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck. "Wir werden auf Dain warten. Sollten die Menschen bis dahin nicht verschwunden sein, werden wir ihnen Beine machen."
    Sein Unterton war grimmig und Zorn schwang darin mit. Ich richtete mich auf. "Wo sollen sie denn hin? Sie haben nichts mehr, keine Heimat, kein Geld, keine Möglichkeiten für ein Leben. Sie brauchen unsere Hilfe." Meine Stimme wurde sanfter. "Thorin, sie brauchen DEINE Hilfe."
    Er sah mich unverwandt an. "Sie können sich selbst helfen. Sie wollen mir doch nur mein Gold wegnehmen!"
    Wieder trat das unheimliche Glitzern in seinen Blick. "Was tut dir dieser Berg bloß an?", murmelte ich. Er wollte etwas erwidern, doch ich küsste ihn fest. Zuerst versuchte er, sich zu lösen, doch dann erwiderte er den Kuss plötzlich so stürmisch, als ob in ihm ein Kampf aus Gefühlen tobte, die er nicht kontrollieren konnte. Dann wurde er ruhiger und zwischen zwei Küssen brachte er ein "Hilf mir, Elariel" hervor.
    Ich drückte ihn weg und legte meine Hände um sein Gesicht. "Es wird alles gut. Versprochen."
    Plötzlich ging die Tür auf und Dwalin kam herein. "Du solltest zur Mauer kommen, Thorin. Dort hat sich ein Heer von Elben versammelt, und sie sehen nicht so aus, als wären sie friedlich gesinnt."
    Wütend sprang Thorin auf und wir liefen zur Mauer, wo uns die anderen bereits erwarteten. Es kam zu einem Streit zwischen Thorin und Bard und meinem Vater, als diese den Arkenstein vorzeigten. Ich verengte die Augen und sah mich um. Bilbo schien nicht sehr wohl zumute zu sein. Kurz darauf gestand der Hobbit, den Menschen aus Esgaroth den Arkenstein gegeben zu haben. Nun verlor Thorin endgültig die Beherrschung und versuchte, Bilbo von der Mauer zu stoßen, was die Zwerge und ich zu verhindern wussten. Während sie ihm freies Geleit gaben, stellte ich mich Thorin in den Weg. "Halt! Hör mit diesem Irrsinn auf!"
    Wütend sah er mich an. "Geh mir aus dem Weg, Elbin!"
    "Nein. Ich werde nicht zulassen, dass Bilbo etwas zustößt." Seine Augen sprühten Feuer.
    "Dann bist du genauso eine Verräterin wie die anderen. Ich habe gedacht, ich könnte dir vertrauen." "Das kannst du. Ich will nur das Beste für dich, glaub mir."
    Ich ging einen Schritt auf ihn zu. "Komm mir nicht zu nahe, Drachenbrut!", dröhnte er, doch ich achtete nicht darauf, woraufhin er die Hand an den Griff seines Schwertes legte. "Erinnerst du dich an das, was du vor kurzem zu mir sagtest?"
    Sein Blick wurde weich und ich stellte mich direkt vor ihn. "Und weißt du auch noch, worum du mich gebeten hast?"
    Er schloss die Augen und öffnete sie wieder. Die Schatten waren daraus gewichen. "Elariel", flüsterte er erschrocken, ich schüttelte den Kopf. "Es ist alles gut. Es ist alles gut, ich bin bei dir."
    Die Umstehenden, auch Elben und Menschen, sahen uns verwirrt zu. Schließlich sagte ich fest und bestimmt: "Vergiss niemals, wer du bist."
    In diesem Moment kehrten die Schatten zurück.
    "Thorin...wollt Ihr Krieg...oder Frieden?", tönte Thranduils verhasste Stimme. In der Ferne erhob sich die Silhouette von Dains Zwergenheer. Kurz darauf durchbrachen Thorins Worte die angespannte Stille:
    "Krieg."

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