One Piece Of Us - Teil 8

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1 Kapitel - 1.665 Wörter - Erstellt von: NoStar5 - Aktualisiert am: 2016-02-09 - Entwickelt am: - 611 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kapitel 8 Lees Sicht Inzwischen hatte sich herausgestellt, dass Falkenauge (ganz zu meinem Bedauern) kein Date hatte. Zumindest nicht mit einer Frau.
Kapitel 8

Lees Sicht
Inzwischen hatte sich herausgestellt, dass Falkenauge (ganz zu meinem Bedauern) kein Date hatte. Zumindest nicht mit einer Frau. Wir standen vor einem grossen Gebäude, welchem einem Palast nicht unähnlich sah.
Mingo -so nannte ich den Typen im Federmantel- erklärte mir gerade, dass hier ein Treffen aller Sieben Samurai stattfinden würde, bei dem das weitere Vorgehen gegen die Piraten besprochen werden würde. Ich fing mich immer mehr an zu fragen, was ich jetzt genau tun sollte. Nach meiner Einschätzung, würde das ganze Wahrscheinlich bis abends gehen, und ich hatte nicht mal ein Schwert dabei, mit dem ich hätte trainieren können. Ich seufzte und ging hinter den beiden Männern her, als mich plötzlich eine Hand an der Schulter packte.
„Hey, Kleine, ab hier geht’s für Aussenstehende nicht weiter!“ Vor mir stand ein grosser brünetter Mann in Kadettenuniform. Er kniete sich vor mir hin, sodass wir ungefähr gleich gross waren, und ich zwei lange qualmende Zigarren in seinem Mund erkennen konnte.
„Und wer bist du?“ fragte ich genervt. Der Kadett liess ein lautes Lachen vernehmen. Mit einem Grinsen im Gesicht antwortete er „Ich bin Smoker, und irgendwann werde ich General, oder zumindest Vizeadmiral!“
Gelangweilt lief ich einfach an ihm vorbei. Ohne mich umzudrehen gab ich ihm noch ein monotones „Na dann, streng dich mal an!“ mit auf den Weg und bog schnell um die nächste Ecke, um Falkenauge und Mingo möglichst schnell einzuholen. Meine Schritte hallten laut auf den riesigen, verworrenen Gängen wider. Es machte mich nervös. Durch das Echo war ich mir nicht sicher, ob jemand in der Nähe war. Wenn dies der Fall sein sollte, so würde ich es nicht einmal merken, wenn mich jemand von hinten angreifen würde. Ja, die Riesenaffen hatten inzwischen eine leichte Paranoia bei mir ausgelöst.
Ich war so in meine Gedanken versunken gewesen, sodass ich nicht aufgepasst hatte, und nun mit jemandem zusammen stiess. Zuerst wollte ich mein Gegenüber wütend anfauchen, liess dies jedoch sofort bleiben, als ich zu dem Mann vor mir aufschaute.
Ich hatte schon gedacht, Mingo wäre der grösste Mensch dem ich je begegnet wäre, jedoch sprengte dieser Riese alle Massstäbe. Er war an die fünf Meter gross, weshalb ich sein Gesicht nicht richtig sehen konnte. Alles was ich erkannte waren schwarze Haare und eine Bärenmütze.
Schweigend, und ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen, ging der Samurai Kuma an mir vorbei. Ich wusste nicht viel über ihn, nur das, was mir Falkenauge beigebracht hatte: Bartholomew Kuma, einer der Sieben Samurai der Meere, Motive unklar, wenn es jedoch um Informationen ging, war auf ihn immer Verlass. Seitdem ich das erste Mal von ihm gehört hatte, war mir dieser Typ suspekt gewesen und dieses Gefühl hatte sich in den letzten Sekunden um ein vielfaches verstärkt.
Seufzend setzte ich meinen Weg fort. Inzwischen kam mir dieses Gebäude mehr wie ein Labyrinth als ein Marinequartier vor. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich an eine grosse Fensterfront. Von hier aus konnte ich erkennen, dass ich mich im zweiten Stock befand. Unter mir war ein schöner Innenhof mit grossem Garten angelegt. Ich öffnete eine Glastür, die hier vollkommen fehl am Platz schien. Wahrscheinlich war hier einmal eine Art Balkon geplant gewesen, jedoch nie gebaut worden, denn wenn man jetzt einen Fuss über die Schwelle setzte, fiel man mindestens sieben Meter in die Tiefe.
Ich setzte mich auf den Boden und liess meine Füsse baumeln. Gegenüber konnte ich mehrere Fenster erkennen.
Ich schweifte mit meinen Gedanken ab, bis plötzlich jemand auf der anderen Seite ein Fenster öffnete. Ein leises „fufufufu!“ war zu vernehmen. Mingo stand mir in ungefähr fünfzig Metern Entfernung gegenüber. Hinter ihm blitzten goldene Augen auf. Dieses Aufblitzen erinnerte mich an mein eigentliches Vorhaben: meinen Mentor zu beeindrucken. Ich sah noch einmal nach unten. Das war wirklich etwas hoch. Es war ziemlich waghalsig, aber so konnte es nicht weitergehen. Ich wollte endlich mal trainiert werden! Langsam schloss ich die Augen. Ich spürte die Blicke von mehreren Menschen auf mir ruhen. Ich rutschte näher zur Kante, dann atmete ich noch einmals tief durch und stiess mich ab. Es dauerte nicht lange, bis der Aufprall kam.
Ich kauerte auf der Rasenfläche. Von einigen Leuten kam ein lautes Keuchen. Wie in Zeitlupe erhob ich mich und fing an zu lächeln. Der Sturz hatte nicht den geringsten Kratzer bei mir hinterlassen. Triumphierend blickte ich hinauf zu dem geöffneten Fenster. Wenn ich jetzt darüber nachdachte, waren sieben Meter Höhe eine wirkliche Untertreibung gewesen. Es waren mindestens zwölf. Mit den Augen suchte ich den Raum, der grösstenteils von Doflamingos Oberkörper verdeckt war, nach dem goldenen Augenpaar Falkenauges ab. Dieser sass an einem runden Tisch und sprach mit so einem Marine-Heini, als wäre nichts gewesen. Ich war gerade aus einem Fenster in fünfzehn Metern Höhe gesprungen, hatte sozusagen mein Leben aufs Spiel gesetzt, nur damit Falkenauge mich nicht beachtete?
Anscheinend bemerkte Mingo meinen Frust, denn er wandte sich an meinen Mentor, sagte zu ihm etwas und zeigte mit seinem Finger dann auf mich. Taka no Me zog seine Augenbrauen hoch, zuckte mit den Schultern und nahm wieder das Gespräch mit dem Marinetypen auf. Na toll…

Seufzend lief ich über den Dorfmarkt. Ich war unglaublich frustriert. In der Marinebasis hatte ich nicht bleiben wollen, da erstens niemand mit mir reden wollte und zweitens ich mich immer verlief. Na ja, hier war es auch nicht gerade besser. Jeder Stand duftete so herrlich. Überall wurden frische Brötchen, exotische Früchte, Eiskrem in allen Variationen, oder erfrischende Getränke verkauft. Und ich Idiot hatte noch nicht mal einen Gedanken daran verschwendet, Geld mitzunehmen. Dieser Tag würde definitiv noch lange dauern. Ich verschränkte die Arme hinter dem Kopf und war gerade dabei, mich selbst zu bemitleiden, als vor mir die Einkaufstüte einer Frau riss, und unzählige Orangen auf den Boden fielen. Sofort blieb ich stehen. Vor meinem inneren Auge erschien das Bild meiner blutüberströmten Schwester, in meiner Nase machte sich dieser fürchterliche Gestank breit. Schnell schlug ich mir die Hand vor den Mund, um mich nicht übergeben zu müssen. Mein Herz raste.
Die Frau drehte sich zu mir um und sah mich besorgt an. „Ist alles in Ordnung?“ fragte sie vorsichtig. Als Antwort bekam sie nur ein leichtes Nicken meinerseits. Als die Fremde die Früchte wieder eingesammelt hatte, ging sie auf mich zu und betrachtete mich kritisch, dann lächelte sie mich an. „Du siehst aus“ begann sie „als hättest du einen anstrengenden Morgen hinter dir.“ Und wie ich das hatte! Langsam beruhigte ich mich wieder und mein Herzschlag sank auf eine halbwegs normale Frequenz. Anscheinend merkte das die Frau, denn ihr Lächeln wurde breiter. Jetzt erst sah ich sie richtig an. Mein Gegenüber hatte langes, braunes Haar mit ebenso braunen Augen und eine kleine Stupsnase. Die Frau war nicht wirklich gross, und hatte auch sonst keine Merkmale, bis mir ihr grosser, runder Bauch auffiel. „Ka- kann ich Ihnen helfen?“ Mist! Warum musste ich nur so anständig sein? In meinem Kopf kreuzte ich die Finger und wiederholte ständig die Worte: Bitte sag „Nein“!
„Das ist lieb von dir, gerne!“ sofort drückte mir die Frau ein paar Orangen in die Hand und lief voraus. Ich war kurz vor einem Ohnmachtsanfall! Stur starrte ich geradeaus auf den Rücken von… ja wie hiess sie eigentlich? „Sagen Sie mal“ begann ich „wie heissen Sie überhaupt?“ Die Frau drehte sich zu mir um und erwiderte mit feiner Stimme „Melina, und du?“ „Lee“ meinte ich trocken. Stille. „Ist das eine Abkürzung?“ meinte Melina nach einer Weile. „Abkürzung?“ wiederholte ich perplex. „Ja, aber ich kenne nur männliche Lees, die heissen alle entweder Leander oder Leroy. Was ist mit dir?“ Ich überlegte kurz. „Nein, ich heiss‘ einfach nur Lee.“ Antwortete ich wahrheitsgemäss.
„Schau, wir sind schon da!“ Melina hielt vor einem Haus, etwas abgelegen des Dorfes. Etwas unbeholfen öffnete sie die Tür und sagte mir, dass ich eintreten sollte. Wir gingen zusammen in die Küche und stellten dort die Einkäufe ab, danach half ich ihr beim Kochen.
Nachdem wir fertig mit dem Essen waren, machten wir uns an den Abwasch. Während Fräulein Melina abtrocknete, spülte ich die dreckigen Töpfe und Pfannen ab und summte fröhlich vor mich hin, bis mir das Gespräch zwischen Falkenauge und Doflamingo wieder einfiel. „Fräulein Melina?“ Die Angesprochene sah von ihrer Arbeit auf, „Ja?“ Ich blickte ihr ins Gesicht. „Ich hätte da mal eine Frage.“ „Ja, was willst du wissen?“ Schwer schluckte ich. Wahrscheinlich würde sie mich auslachen, wenn ich jetzt mit so etwas kommen würde.
„Was ist ein Feuervogel?“ genau in diesem Moment liess die Schwangere den Berg an Tellern fallen, den sie gerade hatte aufräumen wollen. Laut krachte dieser auf den Boden und zerbarst in unzählige Scherben. Stocksteif stand sie da, unfähig sich zu bewegen, die Augen starr geradeaus gerichtet, bis sie sich auf mich stürzte…


Das war’s mal wieder!
Hoffe euch hat das Kapitel gefallen und sorry, dass es so lang gebraucht hat…
Man sieht sich ;-D
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1454853317
One Piece Of Us - Teil 8
One Piece Of Us - Teil 8
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2016-02-07
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One Piece

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Bahar ( 97529 )
Abgeschickt vor 129 Tagen
Ich finde du soltes weiter schreiben
keine Ahnung ( 68397 )
Abgeschickt vor 344 Tagen
An alle Leute und Planeten und so hier könnt ihr mal meine Geschichte lesen? Das wäre so nett von euch
Trafalgar D. Water Alice ( 24135 )
Abgeschickt vor 376 Tagen
Die beste Story die ich bis jezt gelesen habe. Bitte mach schnell weiter !
charly ( 64820 )
Abgeschickt vor 388 Tagen
Ich finde die Story richtig cool ! Schreib bitte weiter
;)
RiaReh ( 70513 )
Abgeschickt vor 407 Tagen
Ich liebe diese Story :)
Diese ist mal komplett anders geschrieben wie die anderen die sonst hier hochgeladen werden :)
Ich finde deinen schreibstil so verträumt wirklich toll. Mach weiter so
Lady _Light ( 61466 )
Abgeschickt vor 414 Tagen
Ich finde deine Geschichte ist toll und der Teil ist voll lustig schreib bitte weiter >.
NoStar5 ( 23327 )
Abgeschickt vor 465 Tagen
@misaki D. mira
Lee sollte eigentlich ein Mädchen sein 😅 Ich versuche das in nächster Zeit etwas mehr zu betonen. Danke für den Tipp 👍🏻
misaki D. mira ( 25487 )
Abgeschickt vor 465 Tagen
un erhlich zu sein ka ob es ein jubge oder mädchen ist😂👌
Selina66 ( 69437 )
Abgeschickt vor 474 Tagen
Echt hübsch, bitte schreib weiter
lilu ( 72965 )
Abgeschickt vor 481 Tagen
Cool echt du musst unbedingt weiter schreiben bitte
Wolf der Elemente ( 49516 )
Abgeschickt vor 487 Tagen
Ich finde deine Geschichte sehr schön:)
Michelle ( 47937 )
Abgeschickt vor 487 Tagen
Nicht übel

Mach weiter