Reise in eine neue Richtung

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3 Kapitel - 4.586 Wörter - Erstellt von: Neele Schmidt - Aktualisiert am: 2016-02-07 - Entwickelt am: - 899 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich hielt ihre zittrigen und knochigen Hände vorsichtig in meinen. Ihr Gesicht war dreckig und ihre Kleidung hing in Fetzen an ihr herunter. Außerdem war sie total abgemagert. Ihre schneeweiße Haut ließ Knochen durscheinen. Alles in einem sah sie einfach nur schrecklich aus.
Ihre glasigen Augen schauten beängstigt in mein Gesicht und bevor ich etwas sagen konnte, brach sie in meinen Armen zusammen. Ich nahm sie auf meine Arme und trug sie nach draußen. Fort von diesem Ort. Fort von Saruman. Und somit auch fort von Sauron.
In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich sie nie wieder alleine lassen würde. Mir wurde bewusst, dass ich mein Leben für sie geben würde... und... dass ich sie liebte...
(Legolas/OC)

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~Prolog~

Disclaimer: Alle Recht liegen natürlich bei Tolkien und seiner wundervollen Welt. Lediglich mein Charakter entsprang meiner eigenen Fantasie und natürlich die kleine Liebesgeschichte.

Ich blickte nach oben und ließ ein paar Sonnenstrahlen mein Gesicht streifen. Sofort spürte ich ein brennendes Gefühl und rückte wieder zurück in den Schatten, an die dreckige Wand an die meine Hände gekettet waren. Ich sah nach links zum meinem Mitgefangenem. Seit zwei Tagen grummelte er nur so vor sich hin und bewegte sich nicht. Klar, er war nicht normal, aber was konnte man in dieser Welt schon normal nennen? Alles spielte verrückt und das nur wegen einem Ring... Ziemlich bescheuert, wenn man mal so drüber nachdenkt. Das diese Welt hier, Leben und Tod, Gut und Böse einzig und allein von einem glänzendem Etwas abhing. Er vergiftet den Geist jedes Wesens, welches es nicht vermag sich vor ihm zu schützen. So auch ihn.
Schon lange schaffte ich es nicht mehr zu ihm durchzudringen. Zu stark war seine Seele benebelt, sein Herz gespalten. Alles Leben hier würde so enden, würde der Ring gefunden werden. Mir lief ein kalter Schauer bei dem Gedanken den Rücken hinunter. Es gab nur eine Möglichkeit, er muss zerstört werden. Und das werde ich tun, war mein erster Gedanke gewesen, als ich hier eingesperrt wurde.
Das ist nun sechzig Jahre her... Sechzig Jahre in denen ich gefoltert wurde und jeden Tag gehofft hatte irgendwann möge doch jemand kommen der mich befreit. Doch diese Hoffnung ist immer mehr geschwunden. Nun endgültig. Mich würde niemand je finden, geschweige denn es lebend hier rein schaffen.
Ich konnte von Glück reden, dass ich nicht alleine war.

Ich hatte ihn die ganze Zeit angespart, und gar nicht gemerkt, dass auch er seine Augen auf mich gerichtet hatte. Er saß so tief im Schatten, dass ich nur seine Augen blitzen sah. Wieder fing er an etwas vor sich hin zu murmeln und starrte dann zurück zur Wand. Auch ich wandte mich ab und sah wieder nach oben. Wie gerne wäre ich wieder draußen um mein Gesicht in dem wunderschönen Licht zu sonnen. Meine Lebensquelle.
Jedoch würde auch das wohl nie wieder geschehen. Wie sollte ich bitte hier heraus kommen?
Ja... Ich hatte mich aufgegeben. Mich und mein Leben, welches eigentlich doch noch so viele Fragen aufwarf, die aber wohl unbeantwortet bleiben sollten. Ich glaube an Schicksale und wenn mein Schicksal es nun so will, dass mein Leben ungeklärt bleibt, dann werde ich es akzeptieren. Es gibt nun mal diejenigen, die lange leben und alles Gute in dieser Welt erfahren dürfen. Und es gibt solche, die nie wirklich in den Genuss kommen werden zu leben.
Es war mir egal geworden, weswegen ich hier war. Warum man mich in ein Loch sperrte und folterte. Zum Glück machten sie es meist kurz und knapp. Keine ewige Ausfragerei, die mich dazu verleiten könnte etwas zu ihrem Vorteil zu erzählen. Gar nichts.

Über mir hörte ich ein Rumpeln. Sie schwärmen also wieder aus...
Auf der Suche nach dem einen Ring ließen die Uruks, eine grässlichere Züchtung als Orks, nichts stehen. Sie zerstörten ganze Städte.
Doch nun hatten sie eine Fährte.
Seine Schreie waren so laut gewesen, dass ich sie hier unten auch vernommen hatte... Auenland... Beutlin...
Ich schaute wieder zu ihm.
Das Rumpeln war verstummt, nun erklang Hufgetrappel.
Die Nazgûl machten sich auf den Weg.

Kommentare Seite 1 von 1
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Fire13 ( 2.207 )
Abgeschickt vor 342 Tagen
Ich kann legolanta2000 und .... nur zustimmen. Die Geschichte ist voll schön und du solltest auf jeden Fall weiter schreiben!
.... ( 2.196 )
Abgeschickt vor 346 Tagen
Bitte schreibe weiter
legolanta2000 ( 40.13 )
Abgeschickt vor 347 Tagen
Das war einfach mega cool:) bitte schreib so schnell es geht weiter:) ich freu mich schon