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Der Fluch der Göttin- Camp Half-Blood FanFiction

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4 Kapitel - 3.271 Wörter - Erstellt von: Octavia100 - Aktualisiert am: 2016-05-16 - Entwickelt am: - 1.063 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mein Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als ein Mann mit einer mutierten Schildkröte versucht mich zu töten. Mit einem fliegendem Pferd komme ich ins Camp Half-Blood und muss schon kurze Zeit später mit der gruseligen Tochter des Poseidon, die es schafft jeden verdammten Gott gegen uns aufzubringen, auf eine Mission gehen um die Welt zu retten. Na ja, wenigstens werde ich in Begleitung des heißesten Mädchen im ganzen Camp sterben.

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    Obwohl ich keinesfalls so schwach bin wie Ihr, habe ich wohl mehr mit Euch gemeinsam als mir lieb ist. Wie Ihr habe ich die üblichen Teenagerprobleme: Jungs, Klamotten und Eltern. Jungs versuchen jeden Tag mich zu besiegen. Stattdessen besiege ich sie. Ich brauche einen neuen Brustpanzer, weil ich Säure über meinen alten gekippt habe und Eltern sind mein Lieblingsthema. Meine Mom habe ich nie kennengelernt. War wahrscheinlich schlau genug sich das ganze Drama zu ersparen. Und mein Dad...Tja das ist der Hit. Mein Dad ist Poseidon. Jap, Poseidon wie in „Poseidon, der griechische Gott des Meeres“. Mein Vater ist wirklich durch und durch wie das Meer. Gefährlich, aufbrausend, unberechenbar. Und ich bin ihm verdammt ähnlich. Ich lächele bei dem Gedanken daran wie Olive und ich früher immer Witze darüber gemacht haben, dass wir unsere Väter vielleicht ersetzen sollten. Wir waren der Meinung, dass es nicht gut ist wenn nur Männer an der Macht sind. Wie so oft knie ich mich vor ihren Grabstein. „Ich vermisse dich.“, sage ich leise. Keine Antwort. Natürlich nicht. Sie ist tot. Aber da sie eine Tochter des Hades ist, hoffe ich wohl, dass sie mich trotzdem hören kann. Ich hoffe, dass sie mir verzeihen kann, falls sie mich hört. Weiß, dass ich sie nicht vergessen habe. „Es tut mir so leid.“, sage ich, schüttele den Kopf und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. „Ich hätte dich retten müssen. Ich sollte hier liegen, nicht du.“ Jedes Mal hoffe ich ihren Geist zu sehen, dass sie mir erzählt, dass alles gut ist, dass sie mich nicht hasst. Vielleicht hat sie ja auch alles vergessen. Die meisten Geister in der Unterwelt erinnern sich nicht an ihr Leben. Aber Liv ist eine Tochter des Hades. Sie erinnert sich. Sie wird mich auf ewig hassen. Und wenn ich sie dann irgendwann-wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft- wieder sehe, werde ich mich nicht mehr an sie erinnern. „Du solltest nicht hier sein.“ Chiron’s besorgte Stimme bringt mich zurück in die Gegenwart. „Warum nicht?“, fauche ich. „Weil sie eine Tochter des Hades war?“ Chiron hat mich praktisch großgezogen, er ist wie ein Vater für mich. Und alles, was ich je getan habe, war ihn zu enttäuschen. Das ist nicht fair. Aber genauso wenig ist es fair, dass er mir nach all den Jahren immer noch nicht erzählt, was los ist. Anscheinend hält er mich für zu schwach, zu jung. Ich bin nicht schwach. Und ich habe mehr das Recht die Wahrheit zu erfahren als jeder andere. „Ruby, ignoriere mich nicht.“, sagt Chiron ungeduldig. Chiron ist selten ungeduldig. Ich habe wohl ein besonderes Talent dafür ihn zu nerven. Dank mir sind seine Haare ziemlich grau geworden über die letzten Jahre. „Dann rede nicht über Dinge, die Du nicht verstehst.“, antworte ich kühl und denke nicht mal daran ihn anzusehen. Ich drehe ihm weiterhin den Rücken zu. „Ich weiß sehr wohl wovon ich rede.“, sagt Chiron. Ich springe auf, der Boden bebt. „Du hast keine Ahnung.“, brülle ich genau in sein Gesicht. Ich war noch nie gut darin meine Emotionen zu kontrollieren. Alles was Chiron am Hinfallen hindert sind seine vier Beine. Ich selbst bin meine Erdbeben gewohnt. „Du weißt nicht wie ich mich fühle. Du weißt gar nichts.“ „Zügel deine Zunge, Tochter des Poseidon.“, sagt Chiron warnend. Er nennt mich nur so wenn er wütend ist. Ich habe keine Lust mehr mit ihm zu streiten. Ich muss jetzt kämpfen, was töten. Mit einem letzten wütenden Blick in seine Richtung trete ich in die Schatten. „Ruby, warte.“, sagt Chiron, aber ich bin schon längst in der Dunkelheit verschwunden.

    Ich materialisiere wieder bei den Pegasusställen. Jake schaut mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Da bist du ja endlich.“, sagt er und stößt sich von der Wand ab. „Hast du wieder mit Chiron gestritten?“, fragt er etwas besorgt. Ich muss nichts sagen. Mein Bruder kennt die Antwort auch so. Wir stehen uns ziemlich nahe. Jetzt denkt Ihr wahrscheinlich: „Oh, wow, toll noch ein supermächtiges Kind des Poseidon.“ Nein, vergesst es. Jake und ich sind Freaks. Gleiche sterblich Mom, anderer göttlicher Dad. Andersrum ist normal, aber hey, wer will schon normal sein? Wie dem auch sei, Jake ist ein Sohn des Ares. Ein ziemlich mächtiger Sohn des Ares. Manchmal, mitten im Kampf, umgibt ihn ein rotes Leuchten und nichts und niemand kann ihn besiegen. „Wir sollten los.“, sagt Jake und schaut zum dunklen Himmel auf. „Ja.“, stimme ich ihm zu und steige auf meinen Pegasus Thunder.
    Alleine um Zeus zu ärgern liebe ich es zu fliegen.

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    „Was machen wir überhaupt hier, Chris?“, frage ich und schaue das Meer böse an. Ich mochte das Meer noch nie wirklich. Und die dunklen Wolken tragen nicht wirklich dazu bei, dass ich mich wohler fühle. Irgendetwas fühlt sich falsch an, aber ich weiß nicht was. „Ich weiß nicht.“, meint Chris verwirrt. „Ich hatte einfach nur das Gefühl, dass wir hier sein sollten.“ Chris ist nicht meine richtige Schwester. Wir leben nur bei denselben Pflegeeltern, aber sie ist das nächste, was ich zu einer echten Familie habe. Ich liebe sie wie meine eigene Schwester. Die Johannsons sind ja ganz nett, aber ich fühle mich einfach immer fehl am Platz bei ihnen. Sie sind so normal...Oft denke ich, dass sie ohne mich besser dran wären. „Wir sollten gehen.“, sage ich und drehe mich um. Ich will hier weg. Irgendetwas stimmt nicht. „Nicht so schnell, Sohn des Hephaistos.“ Langsam drehe ich mich wieder rum. Vor mir steht ein junger Mann mit schwarzen Haaren und türkisen, stürmischen Augen. Er hat ein Schwert auf mich gerichtet. Hinter ihm formen sich drei Schatten, ebenfalls mit Schwertern in der Hand. Im Meer bewegt sich etwas. Der junge Mann kommt näher. „Lauf.“, raune ich Chris zu, aber sie ist wie versteinert. Schnell stelle ich mich vor sie. „Was wollen Sie?“, frage ich den Mann. Er lacht und tritt noch einen Schritt näher. Mein Hirn schreit, dass ich rennen soll, aber ich bleibe stehen. Er dreht sein Schwert fast schon gelangweilt in seiner Hand. „Auf Dich wurde ein Kopfgeld ausgesetzt, Sohn des Hephaistos.“, sagt er grinsend. „Warum nennen Sie mich so?“, frage ich. Meine Stimme zittert, ich hasse mich dafür. Der Mann lacht. „Du weißt es nicht? Das macht die ganze Sache ja noch viel einfacher.“ Sein Schwert saust auf mich zu. Ich ducke mich. Flammen züngeln über meine Finger. Ich weiche zurück. „Tötet sie.“, sagt der Mann und die Kreaturen hinter ihm greifen an. Sie sind halb Frau-halb Schlange. Aber darauf kann ich mich jetzt nicht konzentrieren.
    Ein paar Mal schaffe ich es noch seinen Schwertschlägen auszuweichen, bevor ich stolpere und auf meinen Hintern falle. Ich habe keine Chance gegen ihn. Er fühlt sich hier am Strand mit dem Meer so nah wohl, zuhause, sicher. „Ich hätte mehr erwartet, Sohn des Hephaistos.“, sagt er lachend. Ich versuche Flammen heraufzubeschwören, aber nichts passiert. Verdammt! Das Meer beginnt plötzlich zu brodeln. Es formt eine Wand, bäumt sich hinter meinem Angreifer auf. Er beachtet es kaum. Wie gesagt, das Meer scheint sein Reich zu sein. Er holt aus. Ich reiße die Arme hoch. Aber das Schwert trifft mich nie. Die Wassermassen krachen auf uns nieder. Mein Angreifer wird von ihnen zu Boden gedrückt. Ich spucke salziges Wasser aus. Ein Mädchen mit langen, schwarzen Haaren und den gleichen, stürmischen türkiesen Augen taucht wie aus dem Nichts auf. Sie ist komplett in schwarz gekleidet und hält ein schwarzes Schwert locker in ihrer rechten Hand. Ein Schatten landet in der Nähe von Chris. Ein Junge auf einem Pferd. „Netter Versuch, Skiron.“, sagt das Mädchen verächtlich. Was ist das denn für ein Name? Wer tut seinem Kind sowas an? Der junge Mann steht auf und mustert sie. „Hallo Schwesterherz. Lang nicht mehr gesehen.“ „Spar´s dir.“, faucht sie und hebt ihr Schwert. Das Wasser wirbelt um sie, bildet ihren persönlichen Sturm. Sie hebt ihre Arme. „Komm, kämpf gegen mich, oder hast du Angst, Bruder?“ Skiron schnaubt, hebt sein Schwert auf und greift an. Er hat keine Chance. Das Mädchen ist ihm weit überlegen, obwohl sie recht klein ist und nicht älter als sechzehn. Wie gebannt schaue ich zu wie die beiden gegeneinander kämpfen, das Wasser scheinbar kontrollieren. Aber das Mädchen ist stärker. Schon bald hat sie Skiron entwaffnet und presst ihr Schwert gegen seinen Hals. „Nenn mir einen Grund warum ich dich nicht töten sollte.“, sagt sie kühl. „Vater wäre bestimmt nicht glücklich wenn du seinen einzigen noch lebenden Sohn töten würdest.“, sagt Skiron achselzuckend. Das gruselige Mädchen schnaubt und presst ihr Schwert fester gegen seine Kehle. Blut rinnt seine Hals runter. Der Boden fängt an zu beben. „Seit wann interessiere ich mich dafür was er denkt?“ „Ach komm, wir sind doch alle Familie, Ruby.“ Mit einer einzigen, schnellen Bewegung schneidet sie ihm den Kopf ab. Blut spritzt in meine Richtung, der Kopf rollt durch den Sand, beleibt mit den Augen in meine Richtung liegen. Selbst tot sind seine Augen noch stürmisch und gefährlich. Ich will schreien, aber kein Ton kommt aus meinem Mund. Ohne jede Vorwarnung, mit einem gequälten Schrei, schießt ein riesiger Kopf aus dem Wasser. Eine Schildkröte. Das Mädchen hebt ihr blutiges Schwert und schaut die Schildkröte eindringlich an. Schildkröten fressen kein Fleisch oder? Da ich nicht von einer mutierten Schildkröte gefressen werden möchte, bewege ich mich langsam nach hinten. „Dein Meister ist tot.“, sagt das Mädchen kühl. Die Schildkröte heult. Sie sieht so unglaublich traurig aus. „Und jetzt geh.“ Die Schildkröte sieht nicht aus, als ob sie gehen möchte, tut es aber trotzdem. Langsam verschwindet sie unter Wasser und schwimmt weg. Das Mädchen dreht sich zu mir um, mustert mich. Vor lauter Angst kann ich mich nicht mal bewegen. Sie hat grade einen Mann getötet. Einfach so. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ich komm mir vor also ob ich in irgendeinem Film gelandet wäre, oder einem Buch. Oh Gott, oder ich werde einfach nur verrückt. Sie hält mir ihre Hand hin, um mir aufzuhelfen, aber ich kann sie nur anstarren. Erst als Chris vor mir auftaucht kann ich mich wieder bewegen. Chris ist unverletzt. Ihre Augen sind weit vor Angst, aber da ist auch etwas anderes in ihrem Blick. Aufregung, Neugier… Ihr folgt ein Junge. Er ist etwa fünfzehn, normalgroß und muskulös. Er hat kurze, dunkle Haare und dunkle Augen. Ganz anders als Chris mit ihren hellblonden Haaren und blauen Augen. Der Junge trägt genau wie das Mädchen eine Kette mit Perlen dran und mustert mich mit einem prüfenden Blick. „Willst du den ganzen Tag hier auf dem Boden liegen?“, fragt das Mädchen amüsiert. Ruby. Skiron hat sie Ruby genannt. Bevor sie ihn getötet hat. Schnell rappele ich mich auf. „Wer seid ihr?“, frage ich. „Ruby.“, antwortet sie und mustert mich. Verdammt, sie ist ganz schön heiß. Klein und schlank, aber ziemlich sportlich. Ich kann die schlanken Muskeln unter ihrer leicht gebräunten Haut sehen und sie hat harte, aber schöne Gesichtszüge. Sie sieht aus wie eine Kriegerin. Schön, stark, mutig. Und ich, der Mädchenschwarm der ganzen High School, habe keine Ahnung was ich sagen soll. Liegt vielleicht daran, dass ich weiß, dass sie mich töten könnte. Und sie sieht nicht so aus, als ob sie was für blöde Anmachsprüche übrig hätte. „Jake.“, sagt der Junge und mustert mich. „Sohn des Ares.“ Ares? Okay…Warum nicht. Ich wurde heute von Schlangenfrauen angegriffen also warum keine griechischen Götter. „Ich bin Chase.“, bringe ich schließlich raus. Ruby schaut besorgt zum Himmel auf. „Wir sollten los.“, sagt sie und pfeift einmal laut. Zwei geflügelte Pferde landen vor uns. Pegasus. Das Wort erscheint einfach so in meinem Hirn und ich weiß, dass es stimmt. Jake steigt auf einen der Pegasusse (Pegasi? Wie ist der verdammte Plural von Pegasus?) und Chris klettert hinter ihn als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt. Sie lächelt Jake an und er lächelt etwas verwirrt zurück. Sieht aus, als ob meine Schwester sich gerade in ihren Retter verknallt. Und Chris ist ziemlich hübsch mit ihren weichen Gesichtszügen, blonden Haaren und blauen Augen. Egal wie gut der Sohn des Ares kämpfen kann, wenn er Chris anfasst mach ich ihn fertig. „Kommst du?“, fragt Ruby und schaut zu wie unsere Geschwister in den Himmel sausen. „Sie ist alles was ich habe.“, sage ich leise. Ruby nickt. „Da haben wir was gemeinsam. Jake ist mein Bruder. Ich würde alles tun, um ihn zu beschützen.“ Heißt sie ist auch eine Tochter des Ares. Ares ist der Kriegsgott, wenn ich mich recht entsinne. Passt zu ihr. Mit einem Lächeln klettere ich hinter sie und schlinge einen Arm um ihre Taille. Keine Ahnung, wo das plötzliche Vertrauen herkommt.

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    Wir landen auf einer Wiese neben einem See. Das Wasser glitzert in der Sonne und ein paar Boote schwimmen auf dem Wasser. Hier ist nichts mehr von dem Sturm zu sehen. Sofort umgibt uns eine Menge von Kindern und Teenagern in jedem Alter. Manche sind noch nicht mal zehn Jahre alt, haben aber wie alle anderen Waffen an ihren Gürteln. „Hey, Ruby.“, ruft ein Junge und grinst sie schief an. „Nein, Daniel, ich habe keinen Kopf oder so mitgebracht.“ Der Junge senkt enttäuscht den Blick und murmelt etwas vor sich hin. Andere Kids bahnen sich ihren Weg nach vorne. Wo zum Teufel bin ich hier gelandet? Ein großer Junge, etwa siebzehn, mit braunen Haaren und freundlichen braunen Augen, kommt als erstes bei uns an. Er drängt sich an den Kids in der ersten Reihe vorbei, die jedoch gebührenden Abstand halten. Der Junge lächelt Ruby und Jake an und dann mich und Chris. Er hält mir seine Hand hin und sagt: „Jayden, Sohn der Hekate.“ Ich schüttele seine Hand. „Chase.“, stelle ich mich vor. Dann deute ich auf Chris und sage: „Das ist Chris.“ “Ich kann selber reden, Chase.“, beschwert Chris sich. Jayden lacht und deutet auf ein Mädchen hinter sich. Sie ist ebenfalls groß und braunhaarig, aber während Jayden perfekte Gesichtszüge hat und sehr gut aussieht, hängen ihre Haare in ihrem Gesicht und sie hält sich eher zurück. „Das ist Laura, meine Schwester. Ich kenn so was.“ „Oh.“, sage ich und schüttele den Kopf. „Chris und ich sind keine Geschwister, zumindest nicht richtig.“ „Wirklich?“, fragt er und legt den Kopf schief. „Ich hätte schwören können, dass ihr beide Kinder der Aphrodite seid.“ Plötzlich erinnere ich mich wieder daran was Skiron zu mir gesagt hat. „Sohn des Hephaistos.“, hat er mich genannt. „Hekate ist die Göttin der Magie oder?“, fragt Chris neugierig. Sie hat sich schon immer für Mythologie interessiert. „Ja, genau.“, sagt Jayden lächelnd. „Meine Schwester und ich sind Hüttenälteste.“ „Das erklären wir alles später.“, unterbricht Ruby unsere Unterhaltung. Sie und Jake haben es geschafft alle anderen Kids bis auf ein hübsches, blondes Mädchen, das einen Arm in einer Schlinge hat, loszuwerden. Das Mädchen lächelt mich kokett an. „Hey.“, sagt sie. „Ich bin Adriana, Tochter der Athene.“ „Chase Collins.“, stelle ich mich noch einmal vor und lächele zurück. Das ist schon etwas wovon ich mehr verstehe. Meine Gedanken kehren schnell zu wichtigeren Dingen zurück, aber bevor ich fragen kann, fängt Ruby an zu reden. „Also.“, sagt sie gelangweilt. „Erst mal solltet ihr wissen, dass die griechische Mythologie keine Mythologie ist. Es ist alles wahr. Und ziemlich oft habe die Götter die glorreiche Idee Kinder mit sterblichen zu bekommen. Diese Kinder sind Halbgötter mit besonderen Kräften, die dafür da sind die Drecksarbeit der Götter zu erledigen und gegen Monster zu kämpfen. Das hier ist Camp Half- Blood, der einzige, sichere Ort für Demigötter.“ „Das ist genial.“, sagt Chris grinsend. Jake schaut sie anerkennend an. „Welcher Gott ist Hephaistos?“, frage ich. Ruby legt ihren Kopf schief und mustert mich durchdringend. Gott, ihre Augen sind wunderschön. „Hephaistos ist der Gott der Schmiedekunst und des Feuers.“, sagt sie. „Warum?“ „Der Typ am Strand….“, sage ich langsam. „Skiron.“ „Skiron?“, fragt Adriana. „Schon wieder?“ Ruby zuckt einfach nur die Achseln. „Er hat mich Sohn des Hephaistos genannt.“, sage ich. Adriana, Jayden, Laura und Jake starren mich an. „Das kann nicht sein.“, sagt Laura schließlich. „Warum nicht?“, frage ich verwirrt. Ich verstehe gar nichts mehr. „Naja…“, meint sie schüchtern. „Kinder des Hephaistos sehen normalerweise nicht so gut aus.“ „Hä?“ Adriana lacht und sagt: „Hera hat Hephaistos den Olymp runtergeschmissen, weil er so hässlich war. Seitdem ist er hässlich und ein Krüppel. Seine Kinder sind eher selten, oder besser gesagt nie, groß, blond und gutaussehend.“ „Oh.“, sage ich. „Sicher, dass deine Mom nicht Aphrodite ist?“, harkt Jayden nach. Er scheint ziemlich überzeugt zu sein, dass meine Mutter die Göttin der Liebe und Schönheit ist. Naja, wie könnte er auch nicht? Okay, nein, Spaß beiseite. Meine Mom war hübsch, aber ganz sicher keine Göttin. Sonst wäre sie jetzt wohl kaum tot. „Meine Mom ist gestorben.“, sage ich. „Als ich ganz klein war. Ich hab´s gesehen.“ „Oh, tut mir Leid.“, sagt Jayden. Ich winke ab. „Was ist mit Apollo?“, fragt Adriana. „Wäre auch ne Möglichkeit.“, stimmt Jayden ihr zu. Jake und Ruby wechseln vielsagende Blicke. „Skiron hatte schon seine Gründe warum er Chase als Sohn des Hephaistos bezeichnet.“, sagt Ruby und mustert mich. „Wir werden wohl warten müssen bis sie anerkannt sind.“ Dann bedeutet sie mir zu folgen. „Wir fangen jetzt besser mit der Tour an.“ Jake lächelt Chris an und zusammen marschieren die beiden los. Ich will ihnen folgen, aber Ruby hält mein Handgelenk fest. „Wir müssen euch für die Tour trennen. Sie ist sicher bei Jake.“ Ich nicke und folge Ruby.

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    Ich hoffe es hat euch bis jetzt gefallen. Ich arbeite an der Fortsetzung und werde sie sobald ich fertig bin hochladen. Ich würde mich über Kommentare sehr freuen:).

Kommentare (3)

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Lilian (09552)
vor 378 Tagen
Ich muss den anderen zustimmen, deine Geschichte ist echt gut durchdacht und sehr gut geschrieben. Ich hoffe, du schreibst noch weiter, weil es meiner Meinung nach eine schöne und spannende Fanfiktion ist, die sehr gut an Rick Riordans Bücher anknüpft.
Cecily (92194)
vor 412 Tagen
Die Geschichte ist so Hammer!!!!!!!! Bitte schreib weiter :)
Mangasofi (70381)
vor 528 Tagen
Die Geschichte ist echt gut geschrieben. Ich habe richtig spass es zu lesen und spannend ist es auch. Weiter machen Bitte! (Aber vielleicht nicht so viel auf einmal)