Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 20

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2 Kapitel - 804 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-02-06 - Entwickelt am: - 529 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Wir standen oben auf den Mauern Erebors und sahen einen Reiter auf uns zu kommen. Es war Bard, der Thorin um ein Gespräch ersuchte. Nach der Auseinandersetzung der beiden wandte sich Thorin an die Zwerge und mich: "Bringt die Brücke zum Einsturz. Sie sollen nicht näher als zehn Fuß an meinen Berg heran kommen."
    Schweigend machten wir uns an die Arbeit. Während ich meinen Freunden gezwungenermaßen zur Hand ging, kam Thorin auf mich zu und zog mich zur Seite. "Würdest du mich kurz begleiten?" Seine Stimme war eindringlich und ich nickte sofort. Gemeinsam schritten wir durch die leeren Hallen des Erebor und gingen die vielen Treppen hinauf, bis wir zu einer Tür gelangten, die mir erschreckend bekannt vorkam. Thorin blieb stehen und nahm meine Hände.
    "Es tut mir leid, dass ich dich in den letzten Tagen vernachlässigt habe, Elariel. Du hast meine Hilfe gebraucht und ich war nicht da. Ich hoffe, du kannst mir vergeben. Einer besonderen Frau wie dir gebührt es nicht, allein gelassen zu werden."
    Die Aufrichtigkeit dieser Worte konnte ich sowohl in seinen Augen sehen als auch in seiner Stimme hören und ich wunderte mich, warum er sich in Gegenwart der Zwerge so abweisend verhielt. Ich grinste. "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, Thorin. Ich verstehe dich vollkommen. Wir leben in schweren Zeiten und ich kann wirklich nicht von dir verlangen, dass du jede freie Minute mit mir verbringst."
    "Das will ich aber.", erwiderte er und zog mich näher zu sich. Kurz bevor sich unsere Lippen berührten, wich er ein Stück zurück. Ich sah ihn verwirrt an, doch er lächelte bloß und deutete auf die Tür. Langsam öffnete ich sie. Dahinter verbarg sich ein Raum, der, im Gegensatz zu allen anderen im Berg, kaum verstaubt war. An der Wand stand ein frisch bezogenes Bett, daneben ein kleiner, runder Tisch, auf dem eine Kerze stand und mit ihrem Licht das Zimmer erhellte. Mit großen Augen durchquerte ich das Gemach, in dem ich einmal gelebt hatte. Beim Bett angekommen strich ich mit den Finger über das Laken. "Gefällt es dir?", fragte Thorin und lehnte sich an die geschlossene Tür. "Es ist unglaublich.", gab ich lächelnd zurück. Dann entdeckte ich das Bild an der Wand, es zeigte eine schöne Elbin mit demselben Lachen, das ich so oft lachte. "Mutter", sagte ich tonlos. Von hinten zog mich Thorin in eine Umarmung und ich lehnte mich an ihn. "Gemeinsam werden wir sie und Nerwen rächen.", wisperte er. "Es gibt noch genug Orks, die gar nicht erwarten können zu fliegen wie Smaug höchstpersönlich." Ich lachte. "Du solltest lieber aufpassen, dass du nicht zuerst einen Tritt von mir abbekommst." "Weshalb?""Da sind wir schon allein in einem Raum und das einzige, woran du denken kannst, sind Orks." Er schmunzelte und sah mir dann in die Augen.

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    Thorins Sicht:
    "Elariel, du bist die einzige Frau in meinem Leben und die einzige, der ich diese Worte sagen werde: Du bist die Frau meines Lebens und ich will alles mit dir teilen, was es zu teilen gibt. Du gibst mir das Gefühl, lebendig zu sein und meinem Leben einen Sinn. Jede Sekunde meines Lebens will ich mit dir verbringen, denn ich kann nicht ohne dich sein. Ich liebe dich mehr als alles, was es auf dieser Welt gibt, mehr als diesen Berg, mehr als alle noch so kostbaren Schätze in seinem Inneren, mehr als das Juwel, nach dem ich so lange gierte und mehr als mein eigenes Leben, Elariel."
    Ihr entflieht eine Freudenträne und ich wische sie behutsam weg. "Du brauchst nicht zu weinen.", sage ich lachend. "Ich weine nicht. Aber deine Worte, sie waren so wunderschön." "Ich kenne jemanden, der noch viel schöner ist." Mit diesen Worten küsse ich Elariel.

    Zum Schluss noch ein paar Worte von mir:
    Verzeiht, dass ich erst jetzt weitergeschrieben habe, ich werde mich bemühen, dies nun zügiger zu tun.
    Über konstruktive Kritik freue ich mich grundsätzlich immer, scheut euch also nicht, einen Kommentar zu hinterlassen ;)
    LG, Lonukira

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