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In der Dunkelheit verunglückt

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1 Kapitel - 465 Wörter - Erstellt von: Alambama - Aktualisiert am: 2016-01-30 - Entwickelt am: - 415 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Geschichte aus der Perspektive eines Mörders, ...

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    Ich rannte durch den Wald. Total verschwitzt schaute ich mich um, ob sie noch immer hinter mir her waren. Weil ich über eine Wurzel stolperte viel ich plötzlich hin und versuchte vergebens wieder aufzustehen. Die immer lauter werdenden Sirenen der Polizei hörte ich und mir wurde ganz kalt. Ziemlich erschöpft hörte ich ein gruseliges jaulen, das ganz aus der Nähe kam. Es war das Jaulen eines Wolfes! Ich sprang hektisch auf, obwohl mein Fuß wie die Hölle schmerzte, und bemerkte, dass ich auf einmal viel mehr Geräusche wahrnahm, als gewöhnlich. Um mich herum war alles s laut und ich wusste, wenn das so weiter geht, dann würde ich durchdrehen. Ich rannte weiter, immer weiter, immer weiter, bis ich zu einer Straße kam. Ich rannte über sie, aber bemerkte nicht, dass die Polizei dicht hinter mir war. Mein Partner rief:" Komm schon, die Bullen kommen gleich und dann sitzen wir beide im Knast!" Ich rannte und rannte, konnte Ben aber nicht mehr einholen, da ich wegen meines wahrscheinlich verstauchten Fuß nicht mehr so schnell rennen konnte. Irgendwann sah ich Ben nicht mehr und ich vermutete, dass er wahrscheinlich einen anderen Weg gerannt war, als ich. Ich fand es unheimlich, dass immer und überall Bullen auftauchen könnten und mich mitnehmen, wegen Emil, einem unschuldigem Kind, das ist so unvorstellbar schlimm, dass ich mich fast selbst umbringen könnte. Ich blieb stehen, völlig aus der Puste. Aber ich musste weiter. Weiter nach Luxemburg, meinem Ziel, deren Grenze noch ungefähr 10 Km von hier entfernt war. Dort würden sie mich nicht mehr finden. Dort wäre ich sicher. Kein Bestechungsgeld, keine unschuldigen Kinder, eine andere Sprache. Eine neue Welt. Ich würde keine Fehler machen und nie wieder in so eine missliche Lage kommen, so wie jetzt. Ich stand auf ein freies Feld und musste meinen Frust ablassen. Ich stand da und schrie in den Nachthimmel. Ich wollte alleine sein. Ich bin nun ein schlechter Mensch, der die Welt nicht mehr versteht. Aber eigentlich wollte ich das doch gar nicht. Egal. Ich konnte nicht mehr, trotzdem rannte ich weiter. Ich hatte plötzlich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mich selbst nicht mehr mag. Jetzt verstand ich die Menschen, deren Eltern in armen Ländern leben, die keine Chance auf Bildung haben und sich selbst hassten.

Kommentare (3)

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Luke (89040)
vor 396 Tagen
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Me (80350)
vor 532 Tagen
Ist das nicht unlogisch, dass ein Mörder / eine Mörderin Angst im Dunkeln vor einem Geräusch hat?!
Angora (29167)
vor 605 Tagen
Cool!!! SUPER SCHREIBSTYLE! Nur ein Wort: FORTSETZUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!