Heimatlos *Kapitel 23*

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1 Kapitel - 896 Wörter - Erstellt von: AliceChantal - Aktualisiert am: 2016-01-30 - Entwickelt am: - 515 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Kapitel 23 "Irgendwie fühle ich mich hier unwohl…" gab Sam, der direkt neben mir ritt mit zarter Stimme von sich. Ich lächelte ihm kurz

    Kapitel 23
    "Irgendwie fühle ich mich hier unwohl…" gab Sam, der direkt neben mir ritt mit zarter Stimme von sich. Ich lächelte ihm kurz aufmunternd zu, wusste ich nur zu gut was er meint. Dieser Wald ist so… bedrängend. Ich fühle mich als würde ich keine Luft bekommen und umso tiefer wir ritten, umso schlimmer wurde das Gefühl. "Aragorn. Gandalf. Wisst ihr wie lange wir noch durch diesen Wald müssen? Ich würde ihn am liebsten wieder verlassen. Er wirkt so… krank!" Beide drehten sich mit einem entschuldigenden Blick zu mir um, was mir sofort eine Antwort auf meine Frage gab. "Es tut mir leid Minâ, aber wir werden wohl noch eine Stunde unterwegs sein, bis wir Thranduils Palast erreichen, wenn es nicht noch länger dauert…" den letzten Teil flüsterte Gandalf nur noch, ich konnte ihn aber dennoch verstehen. Mir war klar was er meint. Er hat dieselben Befürchtungen wie ich, dass wir nicht so warm empfangen werden, wie wir es gerne hätten.
    Die Stunde verging einfach nicht. Ich verbrachte die Zeit damit, mir Geschichte von Sam, Merry und Pipp erzählen zu lassen, aber auch das verkürzte die Zeit nicht. Mein Magen wurde immer nervöser und ich fühlte mich als würde ich mich gleich Übergeben müssen. "Hoffentlich übergebe ich mich nicht wirklich… das wäre wirklich peinlich…" sprach ich leise zu mir selbst und hörte wieder halbherzig den Hobbits zu. Es ist nicht so, dass ihre Geschichten langweilig sind nur will und kann sich mein Gehirn einfach nicht auf sie konzentrieren. Immer wieder bleibt es an einem Gedanken hängen, dem Gedanken an Thranduil und seine mögliche Reaktion…
    "Wir sind gleich da!" kam es von Frodo, welcher plötzlich neben mir ritt. "Wie geht es dir?" kam es vorsichtig von ihm. "Naja… der Gedanke daran in wenigen Minuten Thranduil gegenüber zu stehen ist etwas beängstigend und lässt meinen Magen verrücktspielen, aber sonst ist alles gut." gab ich mit einem Lächeln von mir. Zumindest hoffe ich, dass es einem Lächeln glich. Frodo lächelte mich aufmunternd an. "Mach dir keine Sorgen! Dich kann man nur gern haben!" Dieser Hobbit! Er schafft es aber auch immer wieder mich aufzumuntern. "Hannon le… äh ich meine, Danke!" Frodo kicherte kurz und sah mir freundlich in die Augen. "Nichts zu danken." Mit diesen Worten ritt mein kleiner Freund wieder nach vorne. Es waren so wenige Worte und dennoch haben sie mich sofort aufgemuntert. Dieser Halbling ist wirklich etwas Besonderes. Er vermittelt seine Gefühle nicht durch Worte oder eher nur mit wenig Worten, sondern zeigt sie mit seinen Blicken. Manchmal vergesse ich, dass er ein Hobbit ist. Er ist so anders, als die anderen… Aber auf einer guten Art und Weise und ich bin so froh ihn einen Freund nennen zu dürfen.
    Am Tor angekommen staunte ich nicht schlecht. Thranduils Palast wirkt so anders, wie der Wald drum herum. Es ist alles so natürlich und doch anders. Wir ritten durch das große Tor, an den Wachen vorbei, die uns mit keinem Blick würdigen. Anscheinend schienen sie von unseren Kommen gewusst zu haben, denn wer würde Fremde Reiter ohne nachzufragen wer sie sind in sein Reich lassen. Vor dem Tor zum Palast stiegen wir von unseren Pferden, die uns sofort abgenommen wurden. "Hannon le! (Danke)" sagte ich gerade an eine junge Elbin, welche mein Pferd wegführte, als eine Wache vor uns hielt.
    "König Thranduil erwartet Euch schon. Folgt mir!" Ich sah den jungen, sehr jungen Elben verwirrt an, welcher sich einfach umdrehte und mit zügigen Schritten voran ging. Es war wirklich anstrengend ihm zu folgen. Mein fragender Blick wanderte zu den Anderen. "Anscheinend hatte man uns gesehen und es dem König gemeldet… Wahrscheinlich hat Thranduil uns so einfach passieren lassen, weil Aragorn unter uns ist. Wer würde bitte dem König von Gondor drohen oder die Einreise verwehren?" erklärte mir Eomer. Bei seinem letzten Statement musste ich leicht grinsen, denn Aragorn hasst es immer noch anders behandelt zu werden.
    "Der König erwartet Euch!" Der Elb bleibt vor einer großen Tür stehen und deutete uns mit einer Verbeugung an, dass wir an unserem Ziel angekommen waren. Sofort kam das unwohle Gefühl zurück und zwar dreimal so stark als vorher. Mir wurde spei übel.
    Alle hatten ihren Blick auf mich gewendet und sahen mich fragend an. Nun soll ich also entscheiden wann wir gehen? Na danke… Ich atmete noch einmal kurz tief durch und nickte dann den Wachen vor der Tür zu, als Zeichen dass wir jetzt eintreten wollen.
    Langsam öffnete sich die Tür und was ich sah, verschlug mir die Sprache….

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1454106030
Heimatlos *Kapitel 23*
Heimatlos *Kapitel 23*
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2016-01-29
402C
Herr der Ringe

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