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Typisch ich! 2

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10 Kapitel - 3.939 Wörter - Erstellt von: Sohn Satan`s - Aktualisiert am: 2016-01-30 - Entwickelt am: - 596 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Selina´s POV
    Ungeduldig gehe ich den Flur auf und ab. Die anderen sind immer noch nicht da und gehen auch nicht an ihr Handy ran. „Wofür haben die eigentlich ein Handy…“ murmele ich vor mich hin. Naja, dann fange ich schon mit der Bestrafung an. Pech gehabt, wenn die zu spät sind. Langsam, mit einem breiten Grinsen schlendere ich in das Wohnzimmer, wo schon alle gespannt auf mich warten. „Da die anderen sich zu viel Zeit gelassen haben, fange ich schon an. Wer kommt als erstes…“ überlegend tippe ich mit meinem Fuß im Takt. „Hidan, komm her.“ Fordere ich ihn auf. Schnell richtete er sich auf und widerspricht mir „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du mich nicht magst.“ Zustimmen nicke ich „Dein Gefühl hat recht und jetzt komm…“ Gerade als ich mit ihm anfangen wollte, klingelt es an der Tür. Genervt mache ich sie auf und zische noch davor Hidan an, er solle dort in dem Zimmer bleiben. Neugierig stellt sich Sasori neben mich. Schwungvoll öffne ich die Türe. „Hallo, bist du Selina Sasic?“ „Wer das wissen?“ frage ich die beiden Männer. „Wir sind von der Polizei, dürfen wir herein kommen?“ fragt mich dann der rechte Mann. Misstrauisch ziehe ich eine Augenbraue hoch. „Zeigen sie mir ihre Marken“ fordere ich sie auf, weshalb sie mir beide diese zeigen. „Ich habe eigentlich gerade Besuch, können wir nicht hier bleiben, oder ist ihnen das zu unangenehm?“ Seufzend schütteln sie die Köpfe. Auffordernd sehe ich beide an. „Es geht um deine Familie, sie hatten vor knapp einer Stunde einen Autounfall. Ein Geisterfahrer ist frontal in das Auto gekracht. Deine Eltern sind am Unfalls Ort bereits gestorben. Zwei Mädchen ebenfalls. Deren Namen waren Melanie und Jasmina. Sarah und Vanessa sind gerade auf der Intensivstation. Es tut uns sehr leid…“ Fassungslos greife ich an mein Kopf. Meine Familie hatte ein Autounfall. Deshalb sind sie noch nicht da. Mitfühlend legt Sasori einen Arm um mich. Tief atme ich ein und aus, um nicht gleich gegen die nächst beste Wand ein zu schlagen. Langsam fange ich an zu zittern, drehe mich aber aus der Umarmung und frage „Sonst noch etwas?“ es klang irgendwie gleichgültig. Mit einem dicken fetten Fragezeichen setzen sie zum Sprechen an. „Also, wenn du möchtest, können wir dich noch ins Krankenhaus bringen.“ Nickend gehe ich schnell in das Wohnzimmer, wo alle schon gespannt warten. „Itachi und Nagato. Ihr passt hier auf während ich weg bin. Wehe irgendetwas ist passiert wenn ich wiederkomme!“ drohe ich schlechtgelaunt. Etwas verwirrt nicken sie, wollen aber vorsichtshalber nicht nachfragen. Stampfend hole ich noch Hidan, der immer noch auf mich wartet und schmeiße ihn wortwörtlich zu den anderen. Bevor ich aus der Tür trete, stoppt mich Sasori. „Kann ich mitgehen?“ zwar öffne ich meinen Mund, aber wurde von dem Polizist unterbrochen. „Und wer bist du eigentlich?“ „Ich bin Sam, ihr Bruder“ antwortet er monoton. Die Männer nicken lediglich und steigen schon ins Auto ein. Nach einer Minute, in der ich Sasori in die Augen geschaut habe, stiegen wir ebenfalls ein. Auf der Fahrt kralle ich mich in den Sitz. Was ist, wenn wir jetzt auch ein Unfall bauen? Sasori bemerkt das und nimmt meine Hand, hält aber stur den Blick geradeaus. Als seine warme Hand mein berührte, beruhigte ich mich sofort. Den ganzen Weg dorthin sagte keiner nur ein Wort. Nach einer halben Stunde sind wir im Krankenhaus angekommen, wo uns gleich eine nette Krankenschwester zur Intensivstation brachte. Verstört sehe ich auf die leblosen Körper, die an endlosen Kabel stecken.

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    Sasori´s POV
    Unauffällig schiele ich zu ihr. Der Anblick auf ihr undefinierbares Gesicht macht mich irgendwie traurig. Es versetzt mir ein Stich ins Herz sie so verletzt sehen zu müssen. Wie von selber bewegen sich meine Arme und umschlingen ihren Körper. Erst verkrampft sie sich, doch nach einiger Zeit entspannt sie sich wieder und erwidert es. Auf einmal höre ich ein schluchzen und spüre, dass sie mich ganz fest umklammert. Sie weint. Als sie erst mit den Polizisten so Gefühlskarg gesprochen hatte, machte sie mir Sorgen, doch jetzt stehe wir hier, Arm in Arm und sie lässt ihren Gefühlen freien Lauf. Sie erinnert mich an meine Zeit, in der ich meine Eltern verloren habe. Sie haben mich auch warten und dann alleine gelassen. Ich weiß wie sich das anfühlt. Ich werde sie nicht alleine lassen. Niemals. Sie tut mir so leid. Langsam sackt sie ein. Verirrt schaue ich zu ihr und bemerke, dass sie eingeschlafen ist. Behutsam heb ich sie auf meine Arme und lege sie auf die Couch, die im Raum steht. Darauf bedacht, sie nicht zu wecken, schleiche ich mich aus dem Zimmer, um die Krankenschwester zu bitten, mir eine Decke für sie zu geben. Nach einem erfolgreichen Abenteuer im Krankenhaus, komme ich mit meiner Errungenschaft zurück ins Zimmer. Auf der Couch schläft Selina immer noch, aber anscheinend hat sie ein Alptraum, da sie immer wieder etwas murmelt und ihr Gesicht verzieht. Langsam schreite ich auf sie zu und umhülle sie dann mit der Decke ein. Erst jetzt bemerke ich, dass sie weint. Langsam setze ich mich neben sie und umfasse ihre Hand, die sich in die Couch gekrallt hat. Sofort entspannt sie sich und schläft ruhig. Gerade kommt ein Mann, wahrscheinlich der Arzt, und fordert mich auf sie zu wecken. Widerwillig rüttele ich an ihrer Schulter. Doch sie rührt sich nicht. Langsam mache ich mir Sorgen. Der Arzt kommt zu uns gerannt und bringt sie gleich in das nächst gelegene Zimmer. Ich warte inzwischen im Wartezimmer.

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    Nagato´s POV
    „Hidan, lass Kakuzu in Ruhe! Deidara, du lässt Tobi am Leben! Zetsu, hör auf Yahiko anzuknabbern während er schläft!“ erschöpft lasse ich mich auf die Couch fallen. Ohne Chakra kann ich mich nicht behaupten. Und einen Weg zurück nach Hause muss ich mir auch noch einfallen lassen. Da fällt mir ein. „Tobi, komm mal her!“ Sofort hüpft der Maskenträger auf mich zu und fragt mit einer piepsend hohe Stimme „Was will Nagato-Chan denn von Tobi? Will er spielen? Oder Tobi Schokolade geben? Tobi will Schoki!“ Genervt weise ich ab. „Nein, ich möchte dich nur etwas fragen. Hier in dieser Welt ist es doch doppelt so schwierig Chakra zu konzentrieren und so Jutsus anzuwenden, es ist aber nicht unmöglich. Vielleicht gelingt es dir nach einer Zeit dein Sharingan zu benutzen und uns so in unsere Welt zu teleportieren. Da es ja erst in eine andere Dimension teleportiert.“ Erkläre ich ihm mein Vorhaben. Freudenstrahlend nickt er und stimmt meiner Idee zu. „Das ist ein toller Einfall von Nagato-Chan. Tobi fängt gleich an das Chakra zu konzentrieren.“ Kaum habe ich mich versehen, sitzt er schon seelenruhig auf dem Boden und konzentriert sich. Es sieht wirklich verdammt anstrengend aus. Wieder einmal habe ich ein Plan. Damit wir schneller genügend Chakra haben, müssen alle zusammen ihr Chakra ansammeln und es dann Tobi übergeben. So hat er das Chakra schneller beisammen. Schnell erzähle ich jedem, was ich vorhabe und schon konzentrieren sie sich wie Tobi. Nur Selina geht mir nicht aus dem Kopf. Was ist wohl passiert und wann wird sie zurückkommen?

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    Selina´s POV
    Langsam öffne ich meine Augen und sehe in das besorgte Gesicht von einem Arzt. Immer noch etwas schwindelig setze ich mich auf. „Was ist passiert? Ich war doch vorher bei meiner Schwester…“ Der Arzt antwortet mir sofort. „Wir haben sie auf der Couch gesehen und wollten sie aufwecken, da zwei Herren wegen dir hier waren. Doch du bist nicht aufgewacht. Grund dafür war, dass du deine Medizin für eine bestimmte Zeit nicht eingenommen…“ Er schaut mich vorwurfsvoll an. „Ja, jetzt wo sie es sagen… Warte zwei Männer waren da? Wer und warum?“ frage ich noch schnell um vom Thema abzulenken. „Es waren zwei Polizisten. Sie meinten, sie müssen noch mit dir reden, wegen der Pflegefamilie in der du untergebracht werden musst.“ Geschockt springe ich hoch und schaue ihn entgeistert an. „Ich will nicht in eine Pflegefamilie! Meine Schwestern werden doch wieder gesund und Sarah ist volljährig und mit der Lebensversicherung von den anderen kommen wir schon über die Runden!“ schockiert starrt mich der Man und wie auf Kommando klopft es an der Tür. Pure Angst überkommt mich, da es möglich ist, dass die Polizisten jetzt kommen und mich mitnehmen. In Zeitlupe öffnet sich die Tür und das Erste was ich sehe ist ein Rotes Büschel. Erleichtert atme ich aus und gehe schon auf ihn zu, doch al die Tür sich weiter öffnet, sieht man die beiden Männer die gestern schon hier waren. Abrupt bleibe ich stehen und will weg rennen. Aber es geht nicht. Sasori kommt auf mich zu und erzählt mir irgendetwas aber ich nicht zu. Ich bin zu überfordert mit der Sache, dass ich vielleicht von meinen Schwestern wegkomme. Eine Hand platziert sich auf meiner Schulter und sollte mich beruhigen, doch ich schrecke auf und schlage diese Person mit der offenen Hand. Dieser jemand fängt den Schlag ab. Erschrocken starre ich auf den Arm von Sasori, der meine Hand immer noch umgreift und immer fester drückt. Nach einem Wimpernschlag befinde ich mich in einer Umarmung von ihm. Langsam krallen sich meine Hände in sein Shirt und zerknittert. „Es wird alles wieder gut…“ flüstert er mir zu. „Wann werden meine Schwestern wieder gesund sein?“ frage ich an den Arzt gerichtet. Seufzend erklärt er mir „Das wollte ich dir auch noch sagen. Deine Schwestern hatten sich Zeitgleich aus dem Koma gekämpft. Jetzt gerade schlafen sie noch, aber in zwei Tagen werden sie wieder fit sein.“ „Und bis dahin werdet ihr zwei bei einer netten Familie bleiben müssen.“ Sagt der Polizist sanft. Ich schüttele mein Kopf. Das geht nicht. Ich habe die Akatsuki schon zu lang alleine gelassen. „Was ist mit den anderen?“ flüstere ich zu Sasori. Er verkrampft sich, was heißen soll, er hat keinen blassen Schimmer. „Meine Schwestern werden doch in zwei Tagen wieder fit sein. Das lohnt sich doch gar nicht in eine Pflegefamilie zu gehen. Ich bitte sie inständig darum, uns nach Hause gehen zu lassen.“ Flehend blicke ich ihn in seine Augen, die sich nachdenklich verengen. Schließlich gibt sie nach mit einer Bedingung. Einmal pro Tag kommt ein Mann her, um nach uns zu sehen. Damit einverstanden, drehe ich mich aus Sasori´s Umarmung und packe dann meine Sachen. Die Männer warten geduldig auf mich. Mit einem letzten Blick sehe ich zu den Rest meiner Familie und fahre dann schließlich nach Hause. Halbwegs glücklich schließe ich die Haustüre und was ich da sehe, bringt mich zu lachen, sodass ich Bauchschmerzen bekomme.

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    Tobi´s POV
    Anstrengend ist das allemal. Schon seit einigen Stunden oder sogar schon einen Tag sitze ich schon hier. Aber es macht sich bezahlt, denn mit dem Chakra von den anderen noch dazu, sind wir hier schnell wieder weg. Ich höre ein Klick und dann wie dir Tür auf gesperrt wurde. Das nächste was ich vernahm, ist ein schallendes Gelächter. Selina und Sasori müssen wieder hier sein. Warum sie wohl weg waren? Kann mir auch egal sein. „Tobi muss sich konzentrieren und darf nicht gestört werden. Nagato-Chan hat einen Plan wie wir wieder nach Hause können.“ Quietsche ich mit meiner nervigen Kinderstimme. Wie ich diese hasse. „Ach wirklich? Und wie?“ fragt mich Sasori etwas skeptisch. Ich höre leichtfüßige Schritte. Die von Selina. Sie öffnet die Türe und verfällt wieder einem Lachanfall. Was ist mit ihr los? Sie scheint nicht mehr so krankhaft gruselig zu sein, wie am ersten Tag. Irgendwie erleichtert widme ich mich wieder meiner Aufgabe.

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    Selina´s POV
    Zwar ist mir nicht nach Lachen zumute, aber diese geniale Gruppe schaffen immer wieder das Unmögliche. Jeder sitzt mit zusammen gepressten Augen und Schneidersitz im Wohnzimmer. Anscheinend wollen sie von mir weg. Wie gemein hehe, aber ich kann sie verstehen. Nach einer Weile setze ich mich dazu und starre sie an. Sasori gesellt sich den anderen hinzu und konzentriert sich ebenfalls. Nach einer Weile höre ich auf sie zu Stalken und zeichne Schildkröten. Ja genau, Schildkröten. Sarah mag sie so sehr, dass es wehtun könnte. Manchmal tut es auch, weil sie sich auf mich setzt und von ihren Lieblings turtles erzählt. Bei dem Gedanken muss ich lächeln und schweife zu Vanessa ab. Sie setzt sich auch manchmal auf mich, aber das unbegründet. Danach habe ich sie immer geschlagen und gelacht wenn sie geweint hat. Auch wenn sie älter ist als ich, ist sie doch geistig wie ein Baby. Ergo wie Tobi. Nach weiteren Stunden in den ich gedankenversunken gezeichnet habe, werde ich plötzlich von einem Schrei abgelenkt. Einen wütenden Schrei. Von Hidan um genau zu sein. „Hast du was gesagt, du hirnloser Primat?“ Ich habe irgendwie pure Lust ihn zu nerven. Sauer beleidigter mich und Kakuzu brummt „Wenn du nicht deine vorlaute Klappe hältst dann bring ich dich noch um…“ Lachend schlägt er seine Hand weg und fängt das Streiten an „Ich will nicht auch noch solche Narben haben, also Hände weg, du geldgeiler alter Narbensack!“ Alles artet in ein riesen Streit mit den beiden aus und Yahiko kommt genervt zu mir herüber. „So geht das schon seitdem du weg warst… Was ich dich fragen wollte. Was ist passiert und wo warst du?“ Ich lege mein Kopf schief. Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Einerseits habe ich die Hälfte meiner Familie verloren, anderseits habe ich den besten Besuch aller Zeiten und will sie nicht traurig stimmen. Aber lügen hilft bekanntlich nichts. „Also, ich war gestern im Krankenhaus mit Sasori. Sarah und Vanessa liegen auf der Intensivstation. Sie hatten ein Unfall und die anderen sind… gestorben.“ Auch wenn mir zu weinen zumute ist, lächele ich. Alle Blicke waren auf mich gerichtet. Darunter Unglaube, Schock und Mitleid. Alle umarmen mich, ja sogar Itachi. Hidan hat mir `unauffällig´ an mein Hintern gegrapscht, was ich aber gekonnt ignorierte. Ich war ziemlich verkrampft, weil mich noch nie so viele umarmt haben. Klar, Vanessa hat es immer wieder versucht, aber immer wieder habe ich sie wortwörtlich weggetreten. Das waren noch Zeiten. Es ist spät geworden und so gehen auch schon die meisten ins Bett. Ich jedoch bleibe noch wach, und nehme meine Medizin ein. Nach einer Zeit kommt Yahiko und setzt sich zu mir. Mitfühlend sieht er mich an „Wenn ich irgendetwas für dich machen kann, dann würde ich es tun. Immerhin ist es meine Schuld, hätte ich nicht vorgeschlagen eine Party zu schmeißen, hättet ihr uns nie suchen müssen und sie wären noch am Leben…“ Ich unterbreche ihn sauer „Es war, ist und wird nie deine schuld sein! Du wolltest nur etwas Gutes machen. Niemand hätte ahnen können, was passieren würde.“ Ein dankendes Lächeln schmückt sein Gesicht. „Danke…“ „Aber…“ fange ich an. „Ich hätte da eine Frage. Wenn es möglich ist, könntest du dann meine Schwestern und mich mit in eure Welt nehmen. Wir wollten schon immer dort hin und ihr braucht euch nicht um uns zu kümmern. Wir würden uns schon selber um alles zu kümmern.“ Erst perplex aber dann nachdenklich sieht er mich an „Also es würde gehen mit dem Chakra von allen, aber wir werden euch auf jeden fall helfen! Das ist sicher.“ Fröhlich umarme ich ihn und wünsche noch eine gute Nacht. Am nächsten Tag passierte nichts Aufregendes. Der Aufpasser war nur einmal gekommen um nach mir zu sehen. Doch der nächste Tag werden wieder Sasori und ich ins Krankenhaus gefahren. Meine Schwestern sind aufgewacht und ich kann sie besuchen. Wie sie wohl auf die Nachricht reagieren werden, dass sie die Möglichkeit haben, in einer anderen Welt neu anzufangen? Wollen sie es überhaupt? Mit letzten Zweifeln betrete ich das Zimmer meiner beiden überlebenden Schwestern. „Morgen“ sage ich schlicht, als wäre es das normalste auf der Welt seine beiden Geschwister so zu begrüßen, wenn sie erst nach einem Koma aufgewacht sind. Gequält lächelnd sehen sie mich an und warten darauf, dass ich anfange zu reden.

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    Sarah´s POV
    Ich kann es immer noch nicht fassen. Die anderen sind gestorben und nur Vanessa und ich haben es überlebt. Ich will das nicht glauben. Das darf nicht sein, aber vor meiner kleinen Schwester kann ich doch nicht so dickköpfig sein. Sie ist es zwar oft selber, aber dennoch. Gespannt auf das, was alle passiert ist seitdem wir weg waren, sehen wir sie an. Sie öffnet schon den Mund „Es ist nichts Besonderes passiert, nur zwei Sachen…“ Geduldig schauen wir sie an. Sie sieht zu Sasori, der ihr zunickt. Nun holt sie tief Luft „Akatsuki haben ein Weg zurück gefunden und… Wir können mit ihnen.“ Das letzte lächelt sie und schaut unsicher zwischen uns her. Sie hat sich sowas schon immer gewünscht, aber ich weiß nicht so recht. Ich möchte das zwar auch aber was ist mit Ma… Stimmt ja, sie sind nicht mehr da. Also hängt alles von Vanessa ab. Sie überlegt angestrengt und sieht dann zu mir „Was meinst du?“ fragt sie mich. „Ich richte mich nach dir. Aber ich sage auf jeden Fall ja. So etwas darf man sich nicht entgehen lassen, und außerdem, wenn sie in dieser Welt schwieriger Chakra konzentrieren, dann ist es doch in der anderen viel einfacher. Das heißt wir könne jeder Zeit wieder zurück.“ Erkläre ich ihr. Nachdem sie begriffen hat, was ich gesagt hatte, stimmt sie zu. Selina war außer sich vor Freude, wurde aber schlagartig traurig. „Sasori? Kann ich dich draußen sprechen?“ fragend sehe sie an, sie jedoch weicht meinen Blick aus. Als sie raus gegangen sind, schließen sie die Tür.

    8
    Selina´s POV
    Plötzlich fällt mir etwas wieder ein. In dieser Welt sind Sasori und Yahiko anders, aber was passiert wenn sie wieder in ihrer Welt sind? Wird Sasori wieder zu einer gefühllosen Puppe? Wird Yahiko wieder Pain sein? Aber das mit Sasori macht mir mehr zu schaffen. Ich glaube ich habe mich in ihn verliebt. OK Mir wird schlecht. Ich hasse so ein Gefühls Kram, aber es muss jetzt sein. „Selina?“ Sasori schnippt mit den Fingern vor mein Gesicht. Ich erschrecke und erinnere mich, dass ich ja mit ihm über solche ekligen Sachen reden muss. Die Zeit rennt, denn am Abend werden wir anfangen. „Sasori, was ist wenn du wieder eine Puppe wirst und dann nichts mehr fühlst. Ich habe mit dir jetzt am meisten Zeit verbracht und…“ Ich werde unterbrochen da Sasori meine Wangen tätschelt. Fragend ziehe ich meine Augenbrauen zusammen. „W-Was wird das Sasori?“ Fasziniert schaut er seine Hand an. „Jetzt wo du mir gesagt hast, dass ich vielleicht wieder eine Puppe werde, möchte ich die restliche Zeit nutzen und alles fühlen. Mit deinen Wangen angefangen“ lacht er zum Schluss. Ich nehme seine Hand, und spüre sein verwirrten Blick auf mir liegen. „Ich meine es ernst. Was ist, wenn du eine Puppe wirst und nicht mehr fühlst, ich meine zum Beispiel… Liebe“ Würg. Ich könnte brechen. Nachdenklich sieht er auf meine Hand und umschließt sie dann mit Hilfe seiner anderen Hand. Ich schaue von meiner Hand auf, in seine Augen. Sie funkeln mich warm an. „Ich werde immer das Gefühl in mir tragen, in dieser und in meiner, sowie in allen anderen Welten.“ Er nimmt eine seiner Hände und tätschelt damit mein Kopf. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll, das ist einfach ein Stimmungskiller dieser romantischen Szene. Ich ignoriere es einfach und lächele ihn zögerlich an. Ich werde endlich in der Naruto Welt leben können. Ich werde stark werden und endlich Leute töten können. Hier in dieser ist ja so etwas verboten, egal ob das Opfer ein Verbrecher ist oder nicht.

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    Sasori´s POV
    Wie kommt sie darauf, dass ich in der anderen Welt nicht mehr mag? Sie ist und bleibt wie eine Schwester für mich. Und das wird sich nicht ändern. Ihre Haare sind so weich und seidig, das hätte ich nie gedacht. Ich kann einfach nicht aufhören die Haare zu fühlen und ihr Duft ist auch wirklich gut. Das werde ich vermissen. Jetzt erst fällt mir auf, dass ihre Schwestern noch auf uns warten. Wir sollten uns beeilen um noch rechtzeitig zu kommen. Diese Welt hat mich nicht nur äußerlich jung gemacht, sondern auch mental. Freu ich mich wieder auf meine Marionetten. Meine Marionetten! Ich habe sie glatt vergessen. Mit immer mehr steigender Motivation, hetze ich die Geschwister vor mir her. Endlich in der Wohnung angekommen, stehen meine Kameraden in Reih und Glied. Endlich wieder die gewohnte Umgebung und Missionen. Hoffentlich geht alles schief und wir kommen heil an.

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    Selina´s POV
    Schnell packe ich noch meine Sachen ein. Was wird wohl aus meinen Medikamenten? Ich muss die Reserven mitnehmen, die für ein paar Jahre halten sollen. Ich bin so aufgeregt und fröhlich. Ich werde zwar meine Freunde vermissen, aber viele sind es ja nicht und sie kommen ja auch ohne mich aus. Was wohl alles in unseren neuen Leben passieren wird? Ob ich Naruto und Gaara kennenlernen werde? Ich hoffe es so, ich wollte beiden Mal eine Scheuern. Beide weil ich nicht für sie da sein konnte. Ich mag vieles sein, wie gruselig, krank und soziophatisch, aber ich bin auch eine gute Freundin. Ich war nicht für sie da, und das möchte ich nachholen. Endlich habe ich die Chance dazu, meinen Traum zu verwirklichen. Gerade bin ich fertig mit packen geworden und schnell gehe ich in das Wohnzimmer, wo schon alle warten. Vanessa klammert sich ängstlich an mich und zittert. Sarah steht einfach da und starrt das Bild mit der Schildkröte an und lächelt. Sarah versucht Vanessa abzulenken, indem sie ihr das Bild zeigt. Zum Glück wirkt es, denn ihr nerviger Griff lockert sich endlich. Die Mitglieder von Akatsuki legen eine Hand auf Tobi, der ein Fingerzeichen formt und sein Sharingan aktiviert. Spiralen förmig werden wir in sein Auge gezogen und befinden sich auch schon in seiner Dimension. Ich drücke fest die Augen und hoffe inständig darum, dass es klappt. Ich schließe meine Augen und wieder wird mir schwindelig. Im nächsten Moment öffne ich meine Augen und sehe Blau…

Kommentare (7)

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shikuka (30304)
vor 473 Tagen
Hey Sohn Satan s
Ich finde die Geschichte ist supper geworden.
Ich freue mich wenn du denn 3 teil meiner Ff rein liest
Und ein komi da läst dank. Ich bin die Autorin Von Akazuki naruto WG und Mein leiden durch mein leben ich heiße Shikuka Bitte schreib schnell weiter ist spannend geworden
Theres Lestrange (20938)
vor 508 Tagen
Bitte schreib schnell weiter
Blutschweif (14760)
vor 520 Tagen
Schreib unbedingt weiter! Auf jeden Fall
shikuka (64672)
vor 531 Tagen
Foll gras die ff mein Teil von mein leiden durch mein leben
Ist Nummer 2 da ich freue mich wenn sie es lesen und ein komi da läst
Blutschweif (45481)
vor 547 Tagen
Voll abgefahren!!!
Schreib weiter!!!
👍🏻😉😎
Saru (37852)
vor 550 Tagen
Bitte schreib weiter O.o
Yoko (73564)
vor 552 Tagen
Schreib. Weiter. O.O