Heimatlos *Kapitel 22*

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1 Kapitel - 1.252 Wörter - Erstellt von: AliceChantal - Aktualisiert am: 2016-01-27 - Entwickelt am: - 446 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Kapitel 22 "Ich hab Hunger!" "halt den Rand!" Pipp jaulte seit geschlagenen zwei Stunden, dass er Hunger hat und ich wiederhole se
    Kapitel 22
    "Ich hab Hunger!" "halt den Rand!" Pipp jaulte seit geschlagenen zwei Stunden, dass er Hunger hat und ich wiederhole seit geschlagenen zwei Stunde, dass er den Rand halten soll. Ich will einfach nicht, dass irgendwer von Essen oder so sprach. Nach meiner Ansage war ruhe… aber nicht lange! "Aragorn? Können wir nicht eine Pause machen?" fing jetzt auch schon Merry an, was ich nur mit einem frustrierten Seufzen kommentierte. "Wenn wir andauernd eine Rast einlegen nur weil ihr Hunger habt, kommen wir nie an!" Wimmelte Aragorn die Beiden an. "BIIIIIIIIIIITTTTTTTEEEEEEE… Wir wollen doch nur…" "Schnauze jetzt!" unterbrach ich Merry forsch. "Uh… da hat wohl jemand schlechte Laune! Wo ist denn deine gute Laune von vorhin geblieben?" Zog mich Eomer auf, was ich nur mit einem gefährlichen knurren und einem Todesblick der Film reif war kommentierte. Der verstummte sogleich.
    Ich kann ja nichts dafür, dass ich schlechte Laune habe… Ich hab nun mal Hunger! Und jeder hier weiß: hungrige Minâ = gefährliche Minâ! "Mineâ?" Als ich meinen vollen Namen von Gandalf hörte konnte ich mir, wie eigentlich die ganze Zeit schon, ein genervtes Stöhnen nicht verkneifen. Ich drehte mich mit einem `Was zum Teufel willst du von mir?´- Blick um. "Hier!" sagte er grinsend und warf mir einen Apfel zu. Sofort hellte sich meine Miene auf und ich nickte Gandalf dankend zu. "Hannolin, mellon nin!" (Danke, mein Freund) Genüsslich verspeiste ich meinen Apfel, während wir weiter ritten und Merry und Pippin Gandalf vollheulten, weil er ihnen keinen Apfel gegeben hatte.
    Es dauerte nicht lange und meine Zweifel kamen zurück. Was ist wenn er mich hasst? Legolas meinte er ist sehr schwierig und wenn man es einmal bei ihm verhaut, hat man verloren… "Woher weiß ich also, dass ich dieses Treffen nicht vermasseln werde?" "Wirst du nicht!" Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Langsam wurde es echt gruselig! Immer wieder sprach ich meine Gedanken laut aus, obwohl ich es nicht will. Vorher passierte mir das doch auch nie. "Und woher willst du das wissen? Ihr kennt mich! Ich vermassel andauernd etwas… Ich bin so ungeschickt und tollpatschig, dass.. " Merry fing an zu lachen und unterbrach mich. "Du und tollpatschig? Wenn hier jemand tollpatschig und ungeschickt ist, dann Pippin, aber nicht du!" Pippin nickte erst zustimmend, bevor er mit einem "Hey!" Merry einen klaps auf den Hinterkopf gab. Ich fing sofort an zu lachen. Die Beiden schaffen es aber auch immer wieder. Die gute Laune hielt aber nicht lange, denn sobald ich mich wieder beruhigt hatte kamen die Zweifel auch schon wieder und mein Gesicht wurde wieder betrübt. "Dir geht viel im Kopf herum oder?" kam es mitfühlend von Gandalf. "Du sprichst sonst auch nicht deine Gedanken urplötzlich, ohne es zu merken, aus… Was bedrückt dich? Wovor hast du so sehr Angst?" Nun ruhte die Blicke von allen auf mir, selbst Merry und Pipp hatten aufgehört herumzualbern. Ich fühlte mich mehr als unwohl unter diesen forschend fragenden Blicken und senkte meinen Kopf zu Boden. "Ich… Es…" Ich nahm einmal tief Luft um mich zu beruhigen und setzte noch einmal zum Sprechen an. "Ich würde nicht sagen, dass ich Angst habe… Eher, dass ich an meinem Können und an mir generell Zweifel… Ich bin einfach ein wenig nervös, denn Thranduil ist… Naja… Legolas meinte immer er ist schwierig und ich will eigentlich einen guten Eindruck beim Elbenkönig hinterlassen. Ich meine, das ist ja selbstverständlich! Immerhin ist er der König der Waldlandelben!" Alle sahen mich nun mitleidig an. "Meinst du nicht eher: Immerhin ist er Legolas´ Vater?" Aragorn gab mir ein aufmunterndes Lächeln, aber ich wurde nur kreidebleich und blickte zu Boden. Ja… ich habe Angst Legolas seinem Vater zu begegnen, aber das kann und will ich nicht sagen. "Nein… Das ist es nicht!" sagte ich kalt mit einem Kopfschütteln und ritt im Galopp davon. Als ich außer Sichtweite war ging ich wieder in einen ruhigen Schritt über und beruhigte mich. Ich weiß, dass Aragorn und alle anderen nur das Beste wollen, aber ich bin einfach zu stur um mit ihnen über DIESES Thema zu reden. Davon Abgesehen, dass es weh tut an Legolas zu denken. Ich weiß immer noch nicht, ob er mich nicht schon vergessen hat, ob er mich noch liebt, ob er mich überhaupt wieder sehen will… Ich nahm einen tiefen Luftzug, welchen ich mit einem Seufzen wieder entließ.
    "Du machst dir zu viele Gedanken…" Aragorn! Er war mir also gefolgt. Ich hatte gedacht, wenn mir jemand folgen und meine Privatsphäre verletzten würde, wäre es Eomer. Immerhin kommt er auch in mein Zimmer, wenn ich mich gerade umziehen will. Als ich daran zurück dachte fing ich an das Gesicht zu verziehen, was Aragorn etwas verwunderte. "War nur gerade ein ekelhafter Gedanke!" erklärte ich grinsend meinen Gesichtsausdruck. Aragorn lächelte nicht zurück sondern sah mich forschend an, was mich noch einmal seufzen ließ. "Ich weiß, dass ich mir zu viele Sorgen mache, aber ich kann nicht anders! Aragorn! Ich liebe ihn und ich weiß nicht einmal ob er überhaupt noch weiß wer ich bin!" Ich spürte wie mir Tränen in die Augen schossen, welche ich sofort versuchte zu unterdrücken. "Natürlich weiß er das!" gab Aragorn empört von sich. "Minâ! Ich weiß, dass du ihn liebst und ich weiß auch, dass er dich liebt! Mach dir nicht so viele Gedanken. Es wird alles gut, glaub mir." Aragorn legte mir aufmunternd eine Hand auf die Schulter, weshalb ich aufblickte und in seine Augen sah. Mir war gar nicht aufgefallen, dass er direkt neben mir her ritt. Seine Augen waren voller Zuversicht und Mitgefühl. Sein Lächeln steckte mich an, sodass ich auch leicht schmunzelte. "War das so schwer?" neckte er mich und rubbelte mir durch die Haare wofür er einen Schlag gegen die Brust bekam. "Ja!" gab ich gespielt beleidigt von mir und streckte ihm die Zunge raus. Wir Beide fingen an zu lachen.
    Ich bin ihm so unendlich dankbar, dass er mein Freund ist. Ich bin allen dafür dankbar! Ich weiß nicht was jetzt mit mir wäre, wenn ich sie nicht hätte. In all der Zeit, selbst in den Jahren, die ich sie nicht sah, wurden sie immer mehr zu meiner Familie und ich will und kann sie in meinem Leben nicht missen.
    "Da vorne ist der Düsterwald!" rief Faramir von hinten. Sofort bekam ich ein mulmiges Gefühl im Bauch. Aragorn griff nach meiner Hand und drückte sie leicht, während er mich aufmunternd ansah. Ich nickte ihm mit einem unsicheren Lächeln zu und schon ritten wir in den tiefen Wald des Elbenkönigs Thranduil…

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1453840610
Heimatlos *Kapitel 22*
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2016-01-26
402C
Herr der Ringe

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