Der zweite Sohn *Kapitel 11*

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1 Kapitel - 984 Wörter - Erstellt von: AliceChantal - Aktualisiert am: 2016-01-27 - Entwickelt am: - 287 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Kapitel 11 Wir ritten nun schon seit 5 Stunden unaufhörlich und waren schon nahe an Helms Klamm. Ich hatte schon langsam das Gefühl meine Sorgen wä
    Kapitel 11
    Wir ritten nun schon seit 5 Stunden unaufhörlich und waren schon nahe an Helms Klamm. Ich hatte schon langsam das Gefühl meine Sorgen wären unbegründet als es geschah. Zwei Späher schrien in einiger Entfernung qualvoll auf. Legolas, welcher ausnahmsweise zu Fuß unterwegs war rannte auf einen Hügel und ich, welcher das Geschreie der Wargs schon wahrgenommen hatte ritt im Jagdgalopp und gezogenem Bogen auf die Orgs zu. Ich hörte noch wie mein Bruder "Wir werden Angegriffen! Warge!" schrie und schon rannten die ersten Tiere auf mich zu. Zwei Minuten später kämpften alle Seite an Seite gegen die Warge und die Orks. Es war kein schwerer Kampf, doch befanden wir uns in der Unterzahl… Ich wusste das es eine Falle war! Ich machte mir immer mehr und mehr sorgen und ein beklemmendes Gefühl durchschlich mich während des Kampfes. Irgendetwas wird noch passieren! Kurz vor dem Ende des Kampfes sah ich wie Aragorn die Klippe hinunter stürzte. "ARAGORN!" schrie ich verzweifelt und rannte Richtung Klippe. Während des Rennens schlitzte ich noch mehreren Orks die Kehle auf und musste Pfeilen und Schwerthieben ausweichen. An der Klippe angekommen sah ich bestürzt nach unten, doch ich konnte nichts sehen…
    Der Kampf war vorbei und Gimli und Legolas kamen in meine Richtung. "Wo ist Aragorn? Hast du ihn gesehen?" Ich antwortete Gimli nicht und starrte weiter bestürzt die Klippe hinunter. "Bruder?" fragte Legolas, doch auch er bekam keine Antwort. Plötzlich drang ein röcheln an unser Ohr. Ein Ork lebte noch und Gimli ging zielstrebig auf ihn zu und packte ihn. "Sag mir was geschehen ist, dann erleichtere ich dir deinen Abschied." "Er ist tot. Er ist da drüben einfach von der Klippe gestürzt." antwortete der Ork. Gimli sah ihn fassungslos und wütend an. Selbst Legolas verlor sein Gesicht und ich sah den Schmerz und den Unglauben in seinen Augen. "Du lügst!" schrie er den Ork an, doch der starb röchelnd unter Gimlis Hand. Legolas findet in der Hand des Orks Aragorns Abendstern, den er von Arwen geschenkt bekommen hatte und lieft zu mir zur Klippe. Er stellt sich schweigend neben mich und schaut, so wie ich, die Klippe hinab, zu fassungslos und traurig um sprechen zu können. Auch Gimli gesellte sich bestürzt zu uns. Als Theoden und Gamling zu uns traten legte der König kurz eine Hand auf die Schulter meines Bruders und mir und sagte monoton, mit nur wenig Gefühl: "Die Verwundeten auf die Pferde. Die Wölfe Isengarts werden zurückkommen. Die Toten lasst hier." Das war zu viel. Meine Kameraden und ich drehten uns entsetzt um. In meinem Blick schwang auch Wut mit, Wut über den König. "Wie könnt ihr nur? Diese Männern sind für Euer Volk und für Euch gestorben und ihr lasst sie hier zurück? Wir haben Euch gewarnt! Wir haben Euch gesagt es sei eine Falle und doch wart ihr so rücksichtslos und habt Euren Willen durchgesetzt! Ihr seid so schlimm wie mein Vater es ist!" Mit diesen Worten ging ich wütend und ohne einen Blick auf meine Gefährten zu richten an dem König Rohans vorbei und stieg auf Palouse seinen Rücken. Ich weiß, dass diese Worte ungerecht waren, denn kaum jemand ist kälter als mein Vater, aber jetzt konnte ich sie sowieso nicht mehr zurück nehmen.
    Im Jagdgalopp jagte ich über die Wiesen hinweg, immer weiter weg von Theoden. Ich wollte ihn jetzt nicht sehen, denn ich war noch unendlich wütend. Ich machte erst halt, als die Sonne schon tief am Himmel stand und meine Gedanken zu meinen Worten zurück flogen. Ich wusste ich hatten meinem Bruder mit den Worten über unseren Vater verletzt, was mir leid tat, aber anderseits weiß er genauso gut wie ich, dass unser Vater eiskalt sein kann. Ich sah hinunter zu dem Fluss, welchem lauf ich gefolgt war und sah am Ufer etwas, nein, jemanden liegen. Ich ging langsam auf die Person zu und dann erkannte ich sie. Es war Aragorn! Voller Sorge und Erleichterung ritt ich zu dem Fluss und rannte zu Aragorn hin. Er war verletzt und Ohnmächtig, aber er atmete. Ich zog meinen Mantel aus und legte ihn um meinen verletzten Kameraden. Plötzlich vernahm ich Hufe hinter mir und drehte mich mit gezogenem Schwert um. Vor mir stand Brego, welcher mich mit durchdringenden Augen furchtlos anstarrte. Er trottete an mir vorbei zu Aragorn und schnaubte ihm ins Gesicht. Aragorn begann sich zu bewegen. "Aragorn! Schnell! Wir müssen dich nach Helms Klamm bringen! Die Anderen sind schon dort und deine Verletzungen müssen schnellstmöglich behandelt werden." Er war zwar noch benommen, aber er verstand mich und zog sich mit meiner Hilfe auf Bregos Rücken. In einem leichten, sanften Galopp ritten wir Richtung Helms Klamm. Ich machte mir Sorgen um ihn, denn er war sehr schwach.
    Nachdem wir die Nacht durchgeritten waren kamen wir auf einen Berg an, von dem aus man Helms Klamm in der Ferne schon erkennen konnte. Leider sahen wir nicht nur Helms Klamm, sondern auch rund 10.000 Orks die auf darauf zumarschierten. Wir trieben unsere Pferde wieder in den Galopp und ritten so schnell wie wir mit Aragorns Verletzungen konnte los. Nach weiteren 3 Stunden kamen wir am Tor an…

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1453836853
Der zweite Sohn *Kapitel 11*
Der zweite Sohn *Kapitel 11*
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2016-01-26
402C
Herr der Ringe

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