Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 19

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1 Kapitel - 498 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-01-27 - Entwickelt am: - 487 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Auf dem Weg in den Thronsaal hatte ich die einmalige Gelegenheit, mich unter vier Augen mit Smaug zu unterhalten. Ich fühlte Blut auf meiner Stirn, ich hatte mir kurz zuvor den Kopf gestoßen.
    "Eine beachtliche Leistung, dass du es so weit geschafft hast." Der Feuerdrache spielte mit mir. "Deine Zwergenfreunde haben dich einfach so allein gelassen? Was sind das für Freunde, die sich nicht um dich kümmern und lieber mein Gold begutachten?" Mit diesen Worten entfachte er Hass in meinem Herzen und das wusste er. "Thorin hat mir mehrmals das Leben gerettet! Er würde mich nie allein lassen!"
    Smaug lachte auf. "Und wo ist dein Prinz? Ich sehe ihn nicht, du etwa? Weder den Zwergenprinzen, noch deinen Elben. Wo sind sie denn?"
    Legolas. Woher wusste er von meinem Bruder? Als ob Smaug Gedanken lesen könnte, fuhr er fort: "Er ist im Herzen wie euer Vater, Mädchen. Voll Hass, Kälte, Abneigung. Und dann da noch diese lächerliche Prophezeiung. Wenn ich sterbe, findest du den letzten Drachen. Du irrst dich. Ich bin Feuer und niemand kann mich töten!"
    Die letzten Worte brüllte er so laut, dass der Boden erzitterte. Ich sah weg, aber Smaug lachte nur. "Du armes Ding bist so allein und wehrlos, dass ich voller Mitleid bin."
    Als ob.
    "Denkst du nicht auch, wir sollten es diesem dreckigen Zwergen heimzahlen? Er raubt MEIN Gold und lässt DICH hier alleine, mit der gefährlichsten aller Katastrophen! Wir reißen ihm sein Herz heraus und sehen zu, wie er verblutet. Und danach kümmern wir uns um den Elben."
    In diesem Moment ertönte Thorins Stimme: "Hier, du fette Echse!"
    Mein geliebter Zwerg stand auf einer Plattform, unter ihm eine gusseiserne Figur Thrors. Neugierig und hoffnungsvoll stand ich auf und beobachtete das Geschehen. Der König unter dem Berge stand so selbstsicher und ehrwürdig vor dem Drachen, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. "Spüre das Feuer der Zwerge!"
    Mit diesen Worten zog er an einem Seil. Die Form brach auf und Smaug stand vor einer goldenen Statue. Der Drache war von dem Anblick so gefesselt, dass er nicht merkte, dass das Metall noch flüssig war. Ein Goldstrom brach über Smaug herein und er versank darin. Alles war totenstill. Auf einmal schoss Smaug aus dem Gold, brüllte laut und brach aus dem Erebor aus. Mir war klar, wo er hinwollte: Esgaroth am See...

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