One Piece - Das Mädchen in Rot (13)

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6 Kapitel - 3.277 Wörter - Erstellt von: Rote Kirschblüte - Aktualisiert am: 2016-01-29 - Entwickelt am: - 842 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Vergangenheit, kann schmerzhafter sein als man denkt und genau das, hatte Hana gespürt. Sie verlor nicht nur ihre Familie, sie verlor auch ihren Stolz, ihren Willen und ihren Traum...

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    Kapitel 13: Hanas Vergangenheit, verlorener Stolz

    Als ich aufwachte, lag ich im Bett der Krankenstation von Chopper. Mir tat alles weh, aber es interessierte mich nicht. Schmerz fesselte mich nicht im Bett und deswegen stand ich auf. Ich fand Chopper schlafend am Pult sitzen mit einem offenen Buch unter sein Gesicht. Er schnarchte und eine kleine Blase ragte aus seiner blauen Nase. Ich nahm die Bettdecke und deckte Chopper zu. Dann hob ich seinem Kopf leicht an, nahm das Buch weg und tauschte es mit einem Kissen aus. Nachdem das erledigt war, öffnete ich die Tür um einen Spalt und schaute raus. Fast alle hatten sich draußen versammelt und kümmerten sich um ihre Sachen. Ich lehnte meinen Kopf an die Wand an und sah mir das ganze Szenario genau an. Jeder lachte sorgenfrei und hatte Spaß an dem, was sie taten. Ich erinnerte mich genau daran wie ich ein Kind war, klein, frech und vorlaut. Vielleicht noch etwas naiv, aber wirklich nur etwas. Alles in allem, ein kleiner Energiebündel mit scharfem Verstand und einer zu großen Klappe. Bei diesem Gedanken kullerte mir eine einzige Träne aus den Augen. Wenn ich so darüber nachdachte, hätte ich nicht ahnen können, dass das Leben nur so grausam sein konnte. All den Schmerz und die Trauer die ich in all der Zeit durchlebt hatte waren furchtbar.
    "Wieso will mich das Schicksal so furchtbar bestrafen?", fragte ich mich selber.
    Ich ging von der Tür weg und setzte mich auf das Bett. Meinen Kopf lehnte ich an meiner Hand an und dachte am besten darüber nach, wie ich es am besten schaffte, Luffy zum König der Piraten zu machen. Wir müssten so schnell es ging zu der neuen Welt angelangen und dort schnell alle Inseln durchforsten nach den One Piece oder zumindest einen Hinweis finden, wo er sein könnte. Plötzlich kam mir etwas in den Sinn. Mein Traum für den ich so lange gekämpft hatte, war doch weiter weg als ich dachte. Denn der König der Piraten war der freiste Mensch auf der Welt, mit anderen Worten bei ihnen hätte ich vielleicht gute Chancen frei zu sein, aber mein Verstand weigerte sich. Ich hatte schon eine genaue Vorstellung davon wie ich auf einer einsamen Insel war und dort in Frieden Leben würde. Ohne Verpflichtungen, ohne...
    Mir stockte der Atem. Ich senkte den Kopf und weinte still ohne das jemand etwas bemerken würde.

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    Vor 14 Jahren im Northblue
    Es war ein sonniger Tag auf der Insel 'Ira'. Ich rannte in meinem Dorf rum auf der Suche nach meiner großen Schwester Pechunia. Sie war meine 8 Jahre ältere Schwester und die Erbin der Sakura-Familie. Ich grübelte und erinnerte mich daran das sie Schwertkunst-Unterricht hatte und machte mich auf den Weg zum Dojo. Anstatt den Eingang zu benutzen rannte ich um das Dojo herum und versteckte mich hinter einem Busch. Von dort aus konnte ich das Training meiner großen Schwester genauestens beobachten. Sie trainierte mit Mihawk Falkenauge, den größten Schwertkämpfer aller Zeiten. Schweißtropfen bildeten sich auf ihrer Stirn und mit jeder Bewegung die sie machte tropften sie ihre Stirn herunter und glitzerten in Sonnenlicht wie Juwelen.
    "Hab ich dich doch erwischt, kleine Schwester!"
    Ich erschreckte mich und sah hinter mich. meine 7 Jahre ältere Schwester Magaretto stand hinter mir und sah mich frech an.
    "Erschreck mich doch nicht so, Schwester.", flüsterte ich und sah meine Schwester streng an.
    "Was kann ich dafür, wenn du nicht aufpasst. Man, und dabei dachte ich, dass du aus deinen Fehlern lernst.", sagte sie genervt und verschränkte ihre Arme hinter ihrem Kopf. Sie sah auch unserer großen Schwester beim trainieren zu. Ich fand es wunderschön wie sie ihr Schwert benutzte. Es sah aus als würde sie mit dem Schwert tanzen und uns ihre ganze Schönheit zeigen lassen.
    "Die arme Pechunia.", sagte Magaretto.
    "Wieso das denn?", fragte ich sie.
    "Sie muss jede Kampfsportart perfekt beherrschen und muss auch noch jede menge andere Sachen perfekt meistern. Wir beide haben Glück denn wir können uns noch entscheiden was wir machen möchten, aber auch wir müssen jede menge Sachen machen können. Die arme Schwester.", erklärte sie.
    Ich sah mir Pechunia an und erkannte ihr die Anstrengungen an, die sie durchmacht. In mir bildete sich Mitgefühl für meine große Schwester und es schmerzte dabei zusehen zu müssen wie sie den ganzen Tag nur lernte oder trainierte.
    "Komm Schwesterchen. Lass uns nach Hause gehen und auf Papa warten.", schlug mir Magaretto vor.
    Ich nickte und nahm ihre Hand. Zusammen gingen wir nach Hause und sie ärgerte mich den ganzen Weg lang. Als wir endlich ankamen gingen wir direkt in unser Haus rein. Das erste was man sah war ein langer Flur wo am Ende eine Treppe nach oben führte. Rechts und links war je eine Tür die zum Wohnzimmer und zu der Küche führten. Ich und Magaretto nahmen die Tür rechts und gingen ins Wohnzimmer wo wir uns Tee machten und auf Papa warteten. Mein Papa hieß Rikorisu Sakura und war Pirat. Er und Mama waren Teil von Gol D. Rogers Bande und verließen sie zusammen mit Shanks für ihre eigenen Abenteuer. Heute lebe ich mit meiner Mutter und meinen Schwestern auf der Insel und warten darauf, dass mein Papa von der 2 Jährigen Reise zurück kehrte.

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    "Bin wieder da!", rief mein Papa von der Tür aus. Ich und Magaretto flitzten aus dem Wohnzimmer und umarmten unseren Papa.
    "Willkommen zurück, Papa!", riefen wir.
    Er lachte uns an und hob uns hoch, nur damit er uns ein Kreis drehen konnte und uns begutachtete.
    "Ihr seit ja richtig groß geworden! Und hübsch auch!", bestätigte er.
    "Na klar! Was hattest du gedacht?", meinte Magaretto.
    "Hmm... Ich hatte mir erhofft das Hana noch klein und süß bleibt, ehrlich gesagt.", scherzte er.
    "Niemals!", brüllte ich. "Außer das süß."
    Er lachte sich über dieses Argument zu Tode und fiel mit uns zu Boden. Wir lagen direkt unter ihm und lachten mit im in Chor.
    "Willkommen zurück, Liebling.", sagte Mama zärtlich.
    "Hallo, Chiisai.", begrüßte er Mama und gab ihr einen leichten Kuss auf die Wange. "Wie geht es dir denn?"
    "Ich hab nur eine leichte Erkältung, aber es läuft schon, nur leider muss Pechunia heute das Abendessen machen.", sagte Mama mit gekränkte Stimme.
    Papa grinste sie an und sagte "Keine Sorge, ich koche uns Heute was schönes."
    Mit diesen Worten nahm er meine und Magarettos Hand und ging mit uns in das Dorf. Dann gingen wir in eine Kneipe und sahen dort jede Menge Piraten Bier saufen.
    "OK Jungs! Das hier sind 2 meiner Töchter, seid je nett zu ihnen!", verkündigte er.
    Alle hoben ihre Arme und bejubelten unsere Erscheinung.
    "Ist das deine Piratenbande?", fragte ich.
    "Jup und jeder ist bei mir willkommen in um meiner Piratenbande beizutreten.", sagte er mit breitem Grinsen.
    Ich grinste ihm zurück und ging zu den verrückten Haufen. Bei der Theke sah ich einen Mann mit schwarzen Haaren einer Pistole am Gürtel. Plötzlich spürte ich Vaters große Hand auf meine Schulter ruhen.
    "Das ist unser Schütze Kaki, aber wir alle nennen ihn Hi."
    "Yo!", begrüßte er mich.
    Ich lächelte ihn heiter an. Für mich war es nicht das erste mal, dass ich Piraten sah, aber es freute mich zu sehen, dass die Crew von meinem Papa so lebhaft war. Ich freute mich riesig für meinen Papa.

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    Es war nun ein Monat her, seit mein Papa auf der Insel war, aber etwas hatte sich verändert. Meine Mutter war in letzter Zeit öfters draußen und da
    Es war nun ein Monat her, seit mein Papa auf der Insel war, aber etwas hatte sich verändert. Meine Mutter war in letzter Zeit öfters draußen und das war für ihren Körper nicht gut, denn sie hatte einen sehr schwachen Körper seit unserer Geburt. Ihr Herz und ihre Lungen waren schwach und trübe. Das sie raus ging war für ihrem körperlichen Zustand nicht gut, erst recht wenn es mal regnete oder es kalt war. Eines Tages war es besonders sonnig und ich, meine Schwestern und Papa gingen vom Dorf weg, auf die andere Seite der Insel zu einem Blumenfeld, und machten dort einen Picknick. Plötzlich bemerkte Papa, dass er sein Schwert vergessen hatte und ging zurück nach Hause um es sich zu holen. In der Zwischenzeit spielten ich und meine Schwestern Fangen.
    "OK, Pechunia muss uns fangen!", erklärte Magaretto und wir wollten gerade losrennen bis ich was sah. "Seht, ein Drache!"
    Wir sahen nach oben und sahen einen hübschen gelben Papierdrachen an uns vorbei fliegen und das ohne Schnur.
    "Ich hol ihn uns!", sagte ich mit volle Begeisterung und benutzte meine Teufelskräfte. Die Teufelsfrucht von der ich aß hieß 'Kaze no Mi' (Luft-Frucht) und mit den konnte ich den Wind beherrschen. Als ich noch ganz klein war, so um wie 1 Jahr alt hatte ich an eine Teufelsfrucht rumgeknabbert da ich großen Hunger hatte (Info: Mutter war damals zu krank um etwas zu kochen, weshalb ich aus Frust irgendeine Frucht aß). Mein Papa wollte die Frucht eigentlich essen, aber da ich schon einmal reingebissen hatte, konnte er die Kraft nicht mehr haben. Ich benutzte die Kraft und versuchte den Drachen zu uns runter zu bekommen, was am Anfang auch klappte, aber dann kam eine starke Windströmung und riss mir den Drachen weg. Es flog in einen Baum und blieb dort stecken. Wir rannten dort hin und Pechunia holte ihn für uns runter. Leider war er schon ziemlich kaputt, aber an den Drachen waren drei Schleifen befestigt, die ich ab tat.
    "Hier, dann kann jede von uns eine haben, als Zeichen dafür, dass wir für immer Schwestern bleiben."
    Ich nahm die rote, Magaretto die blaue und Pechunia den grünen.
    "Ach, ja da fällt mir was ein Hana ich wollte dir noch was geben."
    Sie holte aus ihrer Hosentasche einen goldenen Anhänger raus und gab ihn mir. Ich öffnete ihn und sah ein Foto von mir, meinen Geschwistern und meinen Papa gemeinsam. Da waren wir mal bei einem Ausflug auf der Nachbar Insel, wo Mutter ein Foto von uns gemacht hatte. Ich nahm den Anhänger, befestigte es an dem Band und band es mir um.
    "Danke, Pechunia!", bedankte ich mich.
    Plötzlich zuckte sie zusammen und ein gruseliger Mann kam aus den Wald.
    "Hallo Kinderchen, könntet ihr mir meinen Drachen wiedergeben?", fragte er mit teilweise netter Stimme.
    Pechunia gab ihm den kaputten Drachen und ich sagte "Es tut uns Leid, aber der Drache war vorher schon kaputt."
    "Ist nicht schlimm..." Er packte Pechunia und sagte "Dafür werde ich die Erbin der Sakura-Familie mitnehmen. Schnappt euch die anderen 2!"
    Plötzlich kamen weitere Männer aus den Wald und kamen auf uns zu. Magaretto holte ihre Pistole raus und erschoss ein paar von denen. Pechunia befreite sich aus seinem Griff, packte ihn an den Arm und warf ihn zu Boden. Dann wurde sie von vielen Männern umzingelt und bekämpfte sie mit ihrem Schwert.
    "Schwester!", brüllte ich doch Magaretto hielt mich zurück.
    "Lauft! Ich komm schon allein zurecht! Ihr müsste so schnell es geht hier weg!", brüllte Pechunia und bekämpfte weiterhin die Männer.
    Magaretto zog mich weg und ungefähr 6 Männer verfolgten uns noch. Wir rannten in den Wald und hofften unseren Vater zu finden, doch fanden ihn noch immer nicht, bis ich über eine Wurzel stolperte. Einer der Männer wollte mich packen, doch Magaretto erschoss ihn und lenkte die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Ich wollte zu ihr rennen, bis ich einen Schuss hörte. Entsetzt sah ich meine Schwester an die an der linken Brust blutete.
    "NEIN!", schrie ich. Ich rannte zu ihr und kniete mich zu ihr.
    Mit letzter Kraft sagte sie mir "Lauf... Du muss verschwinden... Bitte..." Ihre Augen schlossen sich immer mehr und sie atmete immer weniger bis sie einen letzten Hauch von sich gab und ihre Augen glasig wurden.
    "Magaretto? MAGARETTO!" Ich weinte bis jemand seine Hand nach mir ausstreckte. Ich zuckte zusammen und sah die blutige Hand von Papa. Ich weinte wieder und lief zu Papa. Dann fiel es mir wieder ein.
    "Pechunia! Wir müssen sofort zu ihr! Schnell, bevor es zu spät ist!", brüllte ich doch mein Papa schüttelte den Kopf. Ich konnte seine Augen nicht sehen und ging ein bisschen weiter runter bis ich eine Träne runter tropfen sah. Er hob seinen Kopf und ich sah ihn weinen "Es ist zu spät. Ich kam zu spät. Es tut mir Leid." Er nahm mich in den Arm und erst jetzt sah ich, dass alle Männer tot auf den Boden lagen. Auch in mir bildeten sich wieder Tränen und ich weinte mit ihm. Plötzlich zuckte mein Vater und er sagte "Schnell, kletter auf ein Baum und sein ganz leise, bitte."
    Ich tat was er sag und wartete was passieren würde, bis 5 Marinesoldaten kamen. Zuerst war ich fröhlich, bis ich sah das sie meinen Vater mitnahmen und ihn Handschellen gaben. Dann gingen sie.

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    Nach 5 Minuten ging ich vom Baum runter und folgte den Fußspuren, bis ich eine Menschenmenge sah. Sie standen vor einem Platz an dem ich näher ran g
    Nach 5 Minuten ging ich vom Baum runter und folgte den Fußspuren, bis ich eine Menschenmenge sah. Sie standen vor einem Platz an dem ich näher ran ging. Ich quetschte mich durch die Menge bis ich ganz vorne vor einem Zaun stand. Hinter dem Zaun stand mein Papa gefesselt und voller Wunden.
    "PAPA!", brüllte ich, aber wegen den anderen Menschen konnte er mich nicht hören. Hinter dem Platz stand ein großes Gebäude mit einer Terrasse oder ähnliches wo auch ein Mann mit blonden, zurück gekämmten Haaren und blauen, schmalen Augen. Er trug einen braunen Anzug und weiße Handschuhe. Hinter dieser Person tauchte eine schwarze Silhouette auf. Es war... MAMA! Als sie mich sah, sah sie erleichtert aus, aber sie sah auch etwas traurig aus. Plötzlich fing sie an mit den Mann zu reden. Ich setzte meine Teufelskräfte ein um die Schallwellen die sich in der Luft befinden zu meinen Ohr zu übertragen.
    "Sicher das sie als einziges am Leben bleiben soll?", fragte der Mann.
    "Ja. Sie sollen Hana als einzige am Leben lassen. Ich brauche sie, sie gab mir immer Mut.", antwortete meine Mutter.
    Ich war schockiert. Als einzige! Hieß es, sie hatte nicht einen Finger krumm gemacht um meine Schwester zu retten. Sie wollte, dass ich als einzige lebe!
    "Gut Schatz. Wenn die Hinrichtung vorbei ist können wir in ein Resteraunt etwas essen gehen, was meinst du?", fragte der Mann.
    Meine Mutter nickte "Natürlich, Karl."
    Karl? Jetzt wurde mir alles klar. Karl war Direktor von dem Lieferexpress in denen Früchte, Klamotten und andere Sachen transportiert werden und nicht nur das. Er ist ebenfalls Direktor einer großen Kette von Krankenhäusern und macht sich deshalb viel Geld. Nach der Sakura-Familie steht er als nächstes von den mächtigsten Unternehmen. Fast jeder benutzte seine Schiffe um wichtige Sachen zu transportieren. Und meine Mutter hatte einen schwachen Körper und vergreift sich deswegen an einen Mann der Direktor von einem Krankenhaus-Kette ist. Ich hasste sie. ICH HASSTE SIE! Als mir wieder einfiel, dass mein Vater hingerichtet werden soll kletterte ich über den Zaun auf den Weg zu meinen Vater, aber 3 Marinesoldaten hielten mich auf.
    "Papa! PAPA!", schrie und als er mich bemerkte, sah er mich erschrocken an.
    Ich versuchte mich zu befreien doch es klappte nicht. Er lächelte mich an und sah mir direkt in die Augen. Sein schwarzes Haar wehte im Wind und seine schwarzen Augen sahen mich heiter an. 2 Männer hoben ihre Lanzen halten sie griffbereit für ihr Signal meinen Vater zu erstechen. Meiner schaute weg und dieser Karl hob seine Hand. Wie in Zeitlupe sank seine Hand und mein Vater sagte zu mir "Hana, ich liebe-" weiter kam er nicht. Als die Hand unten war erstochen die Männer meinen Vater und er sank zu Boden. Blut tropfte auf mein Gesicht und ich sank auf die Knie. Ich schrie und legte meinen Kopf in die Hände. Ich weinte und schrie. Meine Mutter rannte weg und Karl sah herablassend zu mir runter. Er nahm eine Treppe und kam zu mir runter. Er lag eine Hand auf meiner Schulter und flüsterte mir zu "Sei froh, in 9 Monaten bekommst du eine neue Schwester."
    Ich schreckte hoch und als ich realisierte was er sagte schrie ich und es fühlte sich so an, als ob eine gewaltige Kraft aus mir heraus strömen würde.

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    Gegenwart
    Dieses Szenario hatte mich vollkommen entblößt. Die Tatsache, dass ich an einem Tag alles verlor war schlimm. Das Schicksal meinte es wirklich nicht gut mit mir und es fühlte sich so an, als ob es mich innerlich zerreißen würde. Da fiel es mir wieder ein. Neben den Pult war ein Kalender und ich konnte sehen das wir den 26. Mai hatten.
    "Heute ist also ihr Geburtstag. Der Geburtstag meiner Stiefschwester, Dorinku..."
    Als Dorinku geboren wurde war ich gerade mal 6 geworden. Es war die Qual für mich, aber wenn ich nicht nett zu ihr war, schlug mich mein 'Stiefvater' und meine Mutter machte nichts dagegen. Sie tat so als ob alles OK wäre, aber das war es ganz bestimmt nicht. Sie hatte uns verraten, uns ausgeliefert. Das glückliche für mich ist aber, dass bei der Geburt von Dorinku ein Fehler unterlaufen war und das ihre Beine nicht funktionierten. Dank 'Mutters' schwachen Körper waren die Beine nicht richtig entwickelt uns sie war gehbehindert. Ich glaube das nannte man Gerechtigkeit.
    "Also ist meine schwache Schwester heute 13 geworden, huh? 13 Jahre in denen ich Tränen und Blut vergossen hatte..."

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One Piece - Das Mädchen in Rot (13)
One Piece - Das Mädchen in Rot (13)
Die Vergangenheit, kann schmerzhafter sein als man denkt und genau das, hatte Hana gespürt. Sie verlor nicht nur ihre Familie, sie verlor auch ihren Stolz, ihren Willen und ihren Traum...
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2016-01-23
407B
One Piece

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