One Piece ~ Your love Part 7

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1 Kapitel - 6.240 Wörter - Erstellt von: Jana-Chan - Aktualisiert am: 2016-01-24 - Entwickelt am: - 715 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    >> Und irgendwie meinen sie es doch ganz anders << Law betrachtete die junge Frau neben sich, die noch immer schlief. Ihm war klar, dass e

    >> Und irgendwie meinen sie es doch ganz anders <<





    Law betrachtete die junge Frau neben sich, die noch immer schlief. Ihm war klar, dass er in knapp einer Woche wieder weiterfahren musste und ihm war auch klar, dass er die junge Frau nicht mitnehmen konnte.
    Er strich ihr über den Rücken, wodurch Mila wach wurde.
    „Noch nicht.“ murmelte sie und zog sich die Decke hoch.
    Der Schwarzhaarige musste schmunzeln. Manchmal fragte er sich schon, wie es wäre, wenn er damals nicht in See gestochen wäre. Wenn er einfach auf seiner Insel geblieben wäre. Dann hätte er eine Familie gründen können und hätte ein ganz normales Leben führen können. Ein langweiliges, normales Leben.
    Die junge Frau zog die Decke wieder nach unten und blickte Law noch etwas verschlafen an. „Morgen.“
    „Guten Morgen.“ Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte sie an. „Gut geschlafen?“
    Anstatt ihm zu antworten, kuschelte sie sich enger an den Größeren.

    Plötzlich hörte man es krachen. Die junge Frau schreckte hoch. „Ben.“, murmelte sie, während sie aus dem Bett stieg und ihre Sachen zusammensuchte.
    Schnell verließ sie das Zimmer und lief ins Wohnzimmer. Ihr Bruder lag auf dem Boden und bewegte sich nicht. „Ben!“, rief sie und kniete sich neben ihn. „Hey.“ Sie rüttelte leicht an seinen Schultern.
    „Er ist einfach umgefallen.“ Bepo sah sie beunruhigt an.
    „Lass mich mal sehen.“ Law war nun ebenfalls im Wohnzimmer aufgetaucht und hatte sich neben Mila gekniet.
    Der Schwarzhaarige fühlte den Puls von Ben. „Sein Kreislauf ist total am Boden.“ Er hob ihn geschickt hoch und legte ihn vorsichtig auf die Couch. „Am besten du machst ihm erst mal einen Tee. Er wird schon bald wieder aufwachen.“ Er sah Mila auffordernd an, die sofort in der Küche verschwand.

    Mit zittrigen Fingern stellte Mila den Wasserkessel auf den kleinen Herd und wartete darauf, dass das Wasser zu kochen begann. Sie griff nach den Teebeuteln, die sie zuvor aus dem Schrank geholt hatte und hängte diese in die Teekanne, bevor sie das kochende Wasser darüber goss.
    „Er ist wieder wach. Er hat sich einfach etwas übernommen.“ Law hatte sich hinter die Brünette gestellt. Er befreite ihren Hals von ihren Haaren und verteilte dort vereinzelt Küsse. „Dein Bruder ist stark. So etwas macht ihm nicht viel aus.“
    Mila drehte sich zu ihm um und sah ihn traurig an. „Ich mach mir aber trotzdem Sorgen, immerhin ist er mein Bruder.“ Sie nahm die Teekanne und eine Tasse und verließ damit die Küche. Law folgte ihr.
    „Er hat Glück, dass er dich als große Schwester hat.“
    Mila lächelte ihn kurz an, bevor sie die Sachen auf den kleinen Wohnzimmertisch stellte und sich dann zu ihrem Bruder auf die Couch setzte.
    „Was machst du nur? Ich hab dir doch gesagt, dass du im Bett bleiben sollst.“ Sie sah ihren Bruder mahnend an.
    „Ich hatte Hunger, wollte dich aber nicht wecken und da Bepo auch nicht unbedingt gut kochen kann, wollte ich mir selbst was machen.“ Ben lächelte seine Schwester schwach an. „Ich wollte dich nicht stören.“ Ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen.
    „Ben!“ Sie sah ihn empört an.
    „Was denn? War doch klar.“ Sein Grinsen wurde breiter und Mila schüttelte nur den Kopf.
    „Dann kann es dir ja wirklich nicht so schlecht gehen.“ Sie stand wieder auf. „Ich muss gleich zur Arbeit. Den Tee trinkst du bitte, bevor er kalt wird und bewegen tust du dich nicht mehr als nötig, verstanden?“ Sie sah ihn ernst an und der Jüngere nickte.
    „Wo genau arbeitest du jetzt eigentlich?“ Law lehnte im Türrahmen.
    „In einer Bar, unten am Strand.“ Sie blickte ihn kurz an, bevor sie wieder aus dem Raum verschwand um sich fertig zu machen. Law musste ja nicht wissen, dass es in dieser Bar nur so von Piraten, Dieben und anderem Gesindel wimmelte. Etwas mulmig war der jungen Frau zwar schon, aber der Barbesitzer hatte gesagt, dass er auf jeden Fall ein Auge auf seine Mitarbeiterinnen hatte und das hatte Mila ihm auch geglaubt. Der Besitzer hatte so ausgesehen, als könnte er so einiges einstecken und auch ordentlich austeilen.

    „Ich komm heute erst spät wieder.“ Sie lächelte Ben an. „Und wehe du schläfst dann noch nicht.“
    „Ich bin keine fünf mehr, Mila.“ Er verdrehte die Augen.
    „Trotzdem. Du solltest dich wirklich noch ausruhen. Ach ja, ich hab gestern ganz vergessen, dir schöne Grüße von Ecki zu bestellen.“
    „Oh, danke. Kommt er mal wieder vorbei?“
    „Bestimmt.“ Sie blickte zu Law. „Ich geh dann mal.“

    Schnell verließ sie die Wohnung. Die Blicke die Law ihr zugeworfen hatte, hatten ganz eindeutig gezeigt, dass er ziemlich genau wusste, in was für einer Bar sie jetzt arbeitete. Er war ja nicht dumm. Die meisten Bars in Strandnähe, waren erste Anlaufstelle für Piraten und diverse anderen Gesetzlose. Doch abgehalten hatte er sie nicht. Das hieß allerdings nicht, dass er nicht noch dort auftauchen würde. Mila war sich sogar ziemlich sicher, dass sie Law heute Abend noch mal sehen würde.

    Mit einem etwas schlechten Gewissen, betrat sie die Bar. Sofort wurde sie von dem Besitzer zu ihm gewunken.
    „Du kannst gleich hier weitermachen.“ Er sah sie freundlich an. „Wenn irgendwas ist, dann sag Bescheid. Ich bin kurz hinten im Lager.“
    Mila nickte und fing sofort an, einige Gläser ab zu waschen. Noch war nicht viel los. Nur vereinzelt saßen ein paar Männer an den Tischen und tranken Bier. Doch ihr war klar, dass es nicht so bleiben würde.

    Langsam füllte sich die Bar und die Stimmung heizte sich immer weiter auf. Mittlerweile war Mila nicht mehr alleine. Eine andere junge Kellnerin stand nun ebenfalls hinter der Theke, oder wuselte zwischen den Tischen umher. Sie war nicht wirklich ihr Fall. Zu zickig, zu arrogant, zu blond und definitiv zu knapp bekleidet. Sie waren hier in einer Bar und nicht in einem Stripclub.
    „Geht das vielleicht etwas schneller?“ Die Blondine sah sie genervt an.
    „Mach's doch selber.“, zischte Mila.
    Sie schnaufte genervt, bevor sie sich die vollen Gläser nahm und sie auf das Tablett stellte. Damit ging sie dann zu einem der Tische.
    Die Brünette seufzte. Sie wusste nicht, ob sie das auf Dauer aushalten würde, aber der Lohn war wirklich nicht schlecht. Mehr als in ihrem alten Job.
    Sie nahm ein Glas und tauchte dieses in das Spülwasser, bevor sie es trockenputzte.
    „Also Gläser putzten kannst du wirklich gut.“
    Mila blickte auf und direkt in die grauen Augen von Law. „Was machst du denn hier?“
    „Was trinken.“ Er sah sie unschuldig an, bevor er sich auf einen Barhocker setzte. „Also? Krieg ich was zu trinken?“
    Die Augen der jungen Frau verengten sich. „Verfolgst du mich?“
    „Nein. Du bist alt genug und wenn du meinst, dass du in so einem Schuppen arbeiten musst, dann werde ich dich sicher nicht davon abhalten.“ Seine Stimme klang irgendwie gereizt.
    „Dieser Schuppen, retten mir und meinem Bruder den Arsch. Wenn ich hier nicht arbeiten würde, könnte ich die Wohnung nicht mehr bezahlen, könnte nicht mehr einkaufen und würde früher oder später auf der Straße sitzen.“ Sie sah ihn wütend an. „Also rede nicht so darüber.“
    „Schon gut.“ Er hob abwehrend die Hände. „Bekomm ich jetzt was zu trinken?“
    Sie griff nach einem Glas, füllte dieses mit Bier und knallte es auf den Tresen. „Bitte schön.“
    „Wie kann man nur so zickig sein?“, nuschelte er, während er das Glas an die Lippen hob.
    „Du kannst mich mal.“, zischte sie.
    „Danke, das Vergnügen hatte ich heute schon.“
    Die junge Frau schnappte nach Luft. Das hatte er gerade nicht wirklich gesagt.
    „Was? Hat's dir jetzt die Sprache verschlagen?“ Law war jetzt voll in Fahrt. Natürlich passte es ihm nicht, dass sie hier arbeitete, aber er konnte ihr keine Verbote erteilen. Es wurmte ihn, dass sie hier von anderen Männern angegafft wurde, aber wenn er was sagen würde, würde sie ihn sofort rausschmeißen. Die junge Frau bedeutete ihm mittlerweile wirklich etwas und doch durfte er diese Gefühle eigentlich nicht zulassen. Er war in ein paar Tagen wieder weg und er konnte sie beim besten Willen nicht mitnehmen.
    „Was soll ich auf einen so unqualifizierten Kommentar denn antworten?“ Ihre Augen funkelten wütend. „Und so toll bist du gar nicht, wie du vielleicht denkst. Da hatte ich schon bessere.“
    „Sicher.“ Er stützte seine Ellenbogen auf dem Tresen ab und sah sie leicht amüsiert an. „Normalerweise bist du sicher viel ausgelassener und aktiver im Bett.“
    Sie schmiss wütend den Lappen ins Spülbecken. „Was soll das denn jetzt heißen?“, knurrte sie.
    „Wer musste den die ganze Arbeit machen?“
    „Wer hat mich denn so festgehalten, dass ich nicht wirklich viel Bewegungsfreiheit hatte?“
    „Oh bitte, jetzt tu doch nicht so, als wäre das so schlecht gewesen.“
    „Ich hab nur gesagt, dass ich schon bessere hatte.“
    „Aha.“ Er nickte nur, bevor er wieder aus seinem Glas trank.
    „Was aha?“ Sie sah ihn genervt an.
    „Nichts.“ Er stellte sein Glas wieder ab. „Ecki war vorhin da. In drei Tagen ist ja das Fest vorbei und er hat gemeint, dass er dann in zwei bis drei Tagen alle Reparaturen fertig hat.“
    Mila schluckte und senkte den Blick. Darauf war sie jetzt gar nicht eingestellt gewesen. War die Zeit wirklich so schnell verflogen?
    Verloren blickte sie in das Spülbecken, in dem noch etwas Schaum herumschwamm. Irgendwie hatte sie sich ja doch mittlerweile an den jungen Mann gewöhnt. Die Streitereien mit ihm waren schon zum Alltag geworden und sie genoss sie auf eine merkwürdige Art und Weise.
    „Mila?“
    Sie blickte wieder auf.
    „Keine Jubelschreie oder Freudentänze?“ Er legte den Kopf schief.
    „Keine Sorge. Wird erledigt, wenn meine Schicht vorbei ist.“ Sie hatte sich wieder gefasst und sah ihn trotzig an.
    „Na dann.“ Er stand auf und legte etwas Geld auf den Tresen. „Wir sehen uns später.“ Damit drehte er sich um und verließ die Bar.
    Die Brünette sah ihm nach, bis die Tür wieder zufiel. Am liebsten würde sie ihm jetzt hinterher laufen. Ihm sagen, dass er hier bleiben sollte. Hier bei ihr. Für immer.
    „Reiß dich zusammen, Mila. Er ist Pirat. Er gehört aufs Meer und du wirst hier gebraucht.“, sagte sie zu sich selbst, bevor sie wieder anfing einige Gläser mit Bier zu füllen.

    >> "Ich will nicht, dass du gehst." <<






    Müde und geschafft betrat Mila die Wohnung in der mittlerweile schon alles dunkel war. Sie ließ das Licht aus und tappte vorsichtig und langsam durch die Wohnung.
    „Fertig mit der Arbeit?“ Law schaltete die Stehlampe an und sah die junge Frau ernst an.
    „Du bist noch wach?“ Sie blieb stehen und sah ihn an.
    „Wäre ja blöd, wenn wir morgen Früh kein Frühstück bekommen würden, nur weil du von irgendeinem Betrunkenen verschleppt worden wärst.“
    „Idiot.“, zischte sie und ging weiter zu ihrem Zimmer.
    „Das hab ich gehört.“ Er lief ihr hinterher.
    „War auch beabsichtigt.“ Sie drehte sich wieder zu ihm um, während er die Zimmertür zumachte. „Das ist mein Zimmer. Also raus hier.“
    „Nein.“ Er klang bedrohlich.
    „Das ist meine Wohnung.“ Sie sah ihn wütend an, wich allerdings trotzdem einige Schritte zurück.
    „Und ich bin der letzte der sich an solche Regeln hält.“ Ein fieses Grinsen schlich sich auf seine Lippen.
    „Du bist...“, fing sie an, wurde aber von Law unterbrochen.
    „Ein Idiot, ein Arsch, ein egoistisches Schwein? Hab ich alles schon gehört, kannst dir gerne was aussuchen.“
    Mila sah ihn fassungslos an und dann, ohne dass sie es wollte, fing sie an zu weinen.
    Law der mit vielen, aber nicht damit gerechnet hatte, sah sie verwirrt an. Was hatte sie denn jetzt schon wieder?
    Sie hielt sich die Hände vors Gesicht und versuchte sich wieder zu beruhigen. Warum musste sie denn jetzt anfangen zu heulen?
    Der Schwarzhaarige ging auf sie zu und nahm ihr vorsichtige die Hände vom Gesicht und sah sie an. „Was ist denn los?“, fragte er leise.
    Sie schüttelten nur den Kopf. Sie wusste ja gar nicht warum sie jetzt heulte und eigentlich war ihr das schon wieder peinlich.
    „Man fängt aber nicht ohne Grund an zu weinen.“ Er nahm ihr Kinn zwischen zwei Finger und zwang sie so ihn anzusehen. „Also? Was ist los?“
    „Ich weiß es nicht.“ Ihre Stimme war nur ein Flüstern.
    Law seufzte und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. „Ihr seid echt kompliziert.“, murmelte er, bevor er sich zu ihr runter beugte und sie küsste.
    Mila krallte sich in das Shirt des jungen Mannes und drückte sich enger an ihn. Warum schaffte er es immer, sie so schnell wieder um den Finger zu wickeln. Er musste sie nur küssen und schon war sie wieder Butter in seinen Händen.

    Er schlang seine Arme um den schlanken Körper der jungen Frau und drückte sie so enger an sich, bevor er seine Lippen von ihren löste.
    „Ich will nicht, dass du gehst.“, platzte es aus ihr heraus. Im nächsten Moment hätte sie sich am liebsten dafür geschlagen. Sie wich seinem Blick aus und sah stur auf ihre Füße.
    Law sagte nicht, sondern wartete darauf, dass sie ihn wieder ansah. Er hatte befürchtete, dass das kommen würde.
    Nachdem der junge Mann nichts sagte, musste die Brünette wohl oder übel wieder aufblicken. Seine grauen Augen fesselten sie sofort wieder und gaben ihr ein Gefühl von Sicherheit.
    Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und klemmte sie ihr hinters Ohr. „Das geht nicht.“ Er sah ihr ernst in die Augen.
    „Ich weiß.“ Sie schloss die Augen und atmete tief durch. „Trotzdem will ich dass du hier bleibst.“ Sie öffnete ihre Augen wieder und sah ihn schon fast trotzig an, was Law schmunzeln ließ.
    „Wie wär's wenn du erst mal schläfst und morgen redest wir da noch einmal drüber.“
    Sie nickte, bewegte sich aber nicht.
    „Dein Bett steht da.“ Er drehte sie um und legte von hinten seine Arme um sie. „Soll ich hier bleiben?“
    Erneut nickte die junge Frau und Law grinste.

    Mila zeichnete mit ihren Fingerspitzen Laws Brustmuskeln nach, während der Schwarzhaarige noch schlief. In ein paar Tagen war er wieder weg und sie hatte noch nie so sehr gewollt, dass jemand bei ihr blieb. Seine schwarzen Haare waren total verwuschelt und ließen ihn noch verwegener aussehen. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als sie ihn so beobachtete. Auch wenn er sie andauernd zur Weißglut trieb, hatte sie mittlerweile so viele Gefühle für ihn entwickelt. Zu viele. Denn sie musste ihn wieder gehen lassen, los lassen und sie wusste nicht, wie sie das schaffen konnte. Sie hatte sich viel zu sehr an ihn gewöhnt, hatte ihn viel zu nah an sich heran gelassen.

    Law regte sich und schlug dann die Augen auf. Er blickte in die Augen Milas, die einen verträumten Ausdruck hatten.
    „Morgen.“ Er griff sanft in ihre Haare und zog sie zu sich herunter um sie zu küssen. „Was machen wir heute?“
    Die Brünette sah ihn überrascht an. Das war eine so normale Frage. Wie als würde er das jeden Tag fragen. Als wären sie ein ganz normales Paar. „Ich muss noch einkaufen gehen.“ Was Blöderes hätte sie jetzt nicht sagen können, doch Law lächelte sie an.
    „Gut, dann komm ich mit.“ Er setzte sich auf und zog sie in seine Arme.
    „Aber das ist doch total langweilig.“ Sie sah ihn erstaunt an.
    „Na und? Ich hab eh nichts anderes zu tun.“
    „Na danke.“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust.
    „So hab ich das nicht gemeint.“ Er drehte sie um, so dass sie ihm jetzt direkt in die Augen sehen konnte.
    „Sondern?“ Sie hob eine Augenbraue.
    Law seufzte, bevor er sie wieder küsste und seine Hände auf Wanderschaft gingen, was allerdings schnell von Mila unterbrochen wurde.
    „Vergiss es.“ Sie grinste ihn an, bevor sie aufstand und zur Tür ging.

    „Guten Morgen.“ Ben und Bepo saßen bereits in der Küche, als Mila diese betrat und begrüßten sie.
    „Hey.“ Sie lächelte die Beiden an und setzte sich ebenfalls an den Tisch. „Habt ihr das Frühstück gemacht?“ Sie sah etwas ungläubig auf den gedeckten Tisch.
    „Ne, das war die Frühstücksfee.“ Ihr Bruder grinste breit und die junge Frau verdrehte die Augen.
    „Was war die Frühstücksfee?“ Law betrat nun ebenfalls die Küche und setzte sich neben Mila.
    „Nichts, mein Bruder hält sich nur wieder für wahnsinnig witzig.“, brummte die Brünette und anderen Anwesenden fingen an zu lachen.
    So wie es gerade war, war es perfekt. Schon fast wie eine kleine Familie saßen sie hier am Tisch. Wenn man mal davon absah, dass ein Eisbär mit am Tisch saß, aber trotzdem war Mila gerade in diesem Augenblick so glücklich wie schon lange nicht mehr.

    „Und was brauchen wir alles?“ Die Beiden schlenderten nebeneinander her über den Markt.
    „Wieso denn wir? Hast du nicht mal ganz zu Anfang gesagt, dass du nur bei mir schlafen willst?“ Sie sah ihn von der Seite an, bevor sie grinste.
    „Hmm, es war aber auch nie die Rede davon, dass ich irgendwann mal MIT dir schlafe, oder?“
    Mila wurde rot. „Kannst du das bitte mal lassen?“
    „Was?“
    „Davon zu reden. Zumindest in der Öffentlichkeit.“
    „Ist dir das peinlich?“ Er grinste sie an, während er seine Arme hinter seinem Kopf verschränkte.
    „Nein, aber es muss ja nicht jeder hören, was wir bei mir daheim machen.“ Sie blickte auf ihren Einkaufszettel.
    „Hast du auch wieder Recht.“ Er ließ seine Arme wieder fallen, wobei er einen davon um Milas Hüfte legte und sie enger zu sich zog.

    „MILAAAA!“
    Die junge Frau und ihr Begleiter zuckten zusammen. Schnell drehte sich die Brünette um und wurde fast von ihrer besten Freundin umgerannt.
    „Hey Caro.“ Mila löste sich aus dem Klammergriff ihrer Freundin und lächelte sie an.
    „Ich hab es doch gewusst.“ Die Blondine grinste triumphierend.
    „Was?“
    „Na du und er.“ Sie warf einen Blick zu Law und grinste noch breiter. „Ich freu mich wirklich für dich.“
    „Danke.“ Sie lächelte ihre Freundin an.
    „Was macht ihr jetzt?“
    „Einkaufen.“ Sie wedelte mit ihrem Zettel vor ihr herum.
    „Hmm.“ Sie sah etwas enttäuscht aus. „Und heute Abend?“
    „Ich weiß nicht.“ Sie sah fragend zu Law.
    „Also bis jetzt haben wir nichts vor.“ Er legte wieder einen Arm um sie. „Musst du nicht arbeiten?“
    „Nein, erst morgen wieder.“ Sie lächelte ihn an.
    „Okay, dann sehen wir uns um Acht unten an der Strandbar?“ Caros Augen strahlten.
    „Gut, bis dann.“ Mila nickte.

    Als die Blondine wieder verschwunden war, atmete die junge Frau aus. „Manchmal frag ich mich wirklich, wieso ich mit ihr befreundet bin.“
    „So schlimm ist sie doch gar nicht. Nur etwas aufgedreht.“ Law grinste sie an, bevor er sie zum Weitergehen bewegte. „Na los, du wolltest doch noch einkaufen.“

    >> Der Abschied rückt näher <<







    „Guten Morgen.“ Law streicht der jungen Frau sanft eine Strähne aus dem Gesicht.
    „Hmm.“ Sie schlägt die Augen auf und sieht den Schwarzhaarigen noch leicht verschlafen an. „Wie lang bist du schon wach?“
    „Etwas.“ Er lächelt sie an, bevor er sie küsst.

    Die Beiden betreten die Küche, in der sie auf die anderen beiden treffen.
    „Ecki war gestern noch da.“, fängt Ben auch sofort an, als er seine Schwester und Law sieht. „Du sollst heute mal in der Werft vorbei schauen. Anscheinend ist dein U-Boot so gut wie fertig.“
    Während Mila wie versteinert stehen bleibt, nickt Law nur kurz.

    Wütend schmeißt die junge Frau das dreckige Geschirr ins Spülwasser, sodass das in alle Richtungen spritzt.
    „Alles okay?“ Law war hinter sie getreten.
    „Sicher.“, sagte sie schnell.
    „Kannst du dann mal kurz damit aufhören?“ Er griff nach ihren Händen, die immer noch mit dem Geschirr beschäftigt waren.
    „Ich will das aber schnell fertig machen.“ Sie riss sich wieder los und nahm den nächsten Teller aus dem Becken.
    „Du bist sauer.“ Er seufzte und stellte sich neben sie.
    „Bin ich gar nicht.“, zischte sie.
    „Mila.“ Er umgriff ihre Schultern und drehte sie so, dass sie ihm in die Augen sehen musste. „Ich hätte ja auch gerne noch ein paar Tage mehr gehabt, aber es ist nun mal so.“ Er seufzte. „Du kannst ja mit kommen, wenn du willst.“
    „Und was soll ich da?“ Sie drehte sich wieder um und fing an die Teller und Tassen abzutrocknen.
    „Meine Welt besser kennenlernen.“ Er stellte sich wieder hinter sie und schlang seine Arme um sie.
    „Was ist wenn ich deine Welt nicht besser kennen lernen will?“
    „Dann komm mir zuliebe mit.“ Sein Mund war ganz nah an ihrem Ohr.
    „Hmm.“ Sie drehte sich um und sah ihm in die Augen. „Ich weiß nicht.“
    Er grinste sie an, bevor er sich zu ihr beugte und sie küsste.

    „Ich glaub echt nicht, dass ich wirklich mitgegangen bin.“, maulte die junge Frau, während sie zusammen mit Law zur Werft ging.
    Dieser sagte nichts, sondern lief geradewegs durch das Tor.
    „Hallo ihr zwei.“ Ecki hatte sie entdeckt und lächelte erst die junge Frau an, bevor er Law zu nickte. „Komm gleich mit. Ich bring dich erst mal zu deinem Boot.“

    „Also bis jetzt wurden einige Schläuche ausgetauscht und der Motor überprüft. Morgen wird dann der Rest überprüft und ausgewechselt, wenn nötig und dann könnt ihr in zwei Tagen weiterfahren.“ Ecki sah kurz zu Mila, die stur auf den Boden blickte.
    „Geht ihr heute Abend zum Feuerwerk?“, wechselte er das Thema.
    „Hatten wir eigentlich schon vor.“ Law nickte, während Mila immer noch nach unten sah.
    „Schön.“ Ecki nickte. „Ich muss jetzt nur wieder weiter machen.“ Er versuchte den Blick der Brünette einzufangen, was ihm aber nicht gelang. Er seufzte, bevor er ihr kurz auf die Schulter klopfte und dann an ihr vorbei lief.

    „Hey.“ Law ging auf sie zu und hob ihr Kinn an. „Jetzt lach doch mal.“
    „Ich hab aber gerade nichts zu lachen.“ Sie seufzte.
    „Freu dich doch auf das Feuerwerk.“ Er lächelte sie sanft an.
    Sie wich seinem Blick wieder aus und betrachtete das U-Boot.
    „Findest du's immer noch so schlimm?“ Er war ihrem Blick gefolgt.
    „Naja.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Können wir dann jetzt gehen?“
    Der Schwarzhaarige nickte.

    „Und was machen wir jetzt bis heute Abend?“ Law sah die junge Frau fragend an, die gerade die Haustür aufschloss.
    „Was du machst, weiß ich nicht. Ich muss mal wieder etwas aufräumen.“ Damit ließ sie ihn einfach im Flur stehen.
    Er sah ihr verwirrt nach, bevor er auf dem Absatz Kehrt machte und die Wohnung wieder verließ. Er war sicherlich der Letzte, der ihr jetzt hinterher laufen würde. Da könnte sie lange warten.

    Mila hörte, wie die Haustür zufiel und seufzte. Es tat ihr ja leid, aber sie war einfach verletzt. Das ging ihr alles viel zu schnell. Sie wollte ihn nicht gehen lassen und doch wusste sie, dass er in zwei Tagen in sein U-Boot steigen würde und dann für immer weg wäre.
    „Mila?“
    Sie drehte sich um. Ben stand vor ihr und sah sie ernst an.
    „Ist alles in Ordnung?“ Er ging einige Schritte auf sie zu.
    „Sicher.“ Sie nickte schwach.
    „Du bist traurig, weil er wieder fährt, oder?“
    „Ben.“ Sie setzte sich auf einen Stuhl. „Ich kann ja sowieso nichts dran machen. Er ist Pirat, er gehört aufs Meer.“
    „Aber du gehörst zu ihm.“
    „Nein, ich gehöre hier her.“ Sie sah ihn trotzig an.
    „Was hält dich denn hier noch? Ich bin alt genug und kann auf mich alleine aufpassen. Dein Job ist nicht wirklich das Wahre und Caro und Jack wären dir sicher auch nicht böse.“ Er lächelte sie an.
    „Das denkst du.“ Sie stand wieder auf und sah ihn genervt an. „Ich kenn ihn erst seit zwei Wochen. Dafür kann ich mein Leben doch nicht weg werfen, außerdem...“ Sie holte kurz Luft. „Würde er mich gar nicht mitnehmen.“ Sie verließ die Küche und verschwand in ihrem Zimmer.

    Law hatte irgendwann keine Lust mehr in der Stadt herum zu laufen und ging wieder zurück zur Wohnung.
    Ben öffnete ihm die Tür, sah aber irgendwie etwas traurig aus.
    „Alles gut?“, fragte Law.
    „Geht schon.“ Er nickte und ließ den Älteren herein.
    „Wo ist Mila?“
    „In ihrem Zimmer.“
    Law nickte.

    Er klopfte und trat dann einfach ein. Mila stand am Fenster und blickte nach draußen.
    „Ich hab nicht gesagt, dass du rein kommen darfst.“, murrte sie.
    Law antwortete nicht, sondern ging auf die junge Frau zu und umarmte sie von hinten. „Ich will nicht, dass du schlecht drauf bist.“ Er fing an ihren Hals mit sanften Küssen zu bedecken.
    „Und ich will das nicht.“ Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn wütend an.
    „Warum nicht?“ Er sah sie fragend an.
    „Weil es doch sowieso keinen Sinn hat.“ Sie senkte ihren Kopf.
    Law wusste nicht was er darauf sagen sollte. Sie hatte ja irgendwie Recht. „Ich kann dich nicht mitnehmen.“
    „Das musst du mir nicht immer wieder sagen. Ich hab es mittlerweile kapiert.“ Sie sah ihn wieder an. Den Blick konnte Law allerdings nicht deuten. War es Trauer, Wut oder Enttäuschung?
    „Lass uns den heutigen Abend noch genießen.“ Er schloss sie wieder in seine Arme. „Bitte.“
    Mila hob den Kopf etwas und sah ihn an. „Und dann? Verschwindest du dann einfach?“
    „Wozu gibt es denn Teleschnecken?“ Er lächelte sie an.
    „Das ist trotzdem nicht dasselbe. Du wirst nie wieder hier her kommen, oder?“
    „Ich will da jetzt nicht drüber nachdenken, okay?“ Er sah ihr tief in die Augen, bevor er sie gegen die Wand drückte und küsste.
    Und die junge Frau ließ es einfach geschehen. Er hatte ja Recht. Noch war er hier. Noch hatten sie Zeit zusammen etwas zu unternehmen. Also sollten sie es einfach genießen.

    >> Und wieder nur Streit <<






    Law griff nach Milas Hand, während sie zum großen Festplatz unterwegs waren. Er merkte, dass sie angespannt war, aber er wollte trotzdem dass sie den Abend genoss.
    „Lächeln.“ Er grinste sie an, doch die Miene der jungen Frau veränderte sich nicht wirklich.
    Mila war gerade wirklich nicht nach lächeln. Immerhin würde Law morgen Abend oder übermorgen in der Früh abreisen. Er würde für immer aus ihrem Leben verschwinden. Er würde ihre Hand wieder los lassen und sie nie wieder ergreifen.
    „Hast du Hunger?“ Er riss sie wieder aus ihren Gedanken.
    „Nicht so wirklich.“ Sie schüttelte den Kopf.
    „Ach komm schon. Ich gebe dir was aus.“ Er legte den Kopf schief und sah sie an.
    „Hmm.“ Sie ließ ihren Blick über den Platz wandern.

    „Hallo Käpt'n.“
    Mila und Law drehten sich um. Vor ihnen stand eine ziemlich merkwürdige Truppe von jungen Männern.
    „Hey Jungs.“ Er nickte ihnen kurz zu, bevor er sich zu der Brünette drehte. „Darf ich vorstellen. Meine Mannschaft.“
    Sie ließ ihren Blick über die Truppe gleiten, bevor sie wieder zu Law blickte.

    Die Crewmitglieder von Law verabschiedeten sich recht schnell wieder, sodass die Beiden wieder alleine waren.
    „Sind ja alle ganz nett.“, meinte Mila dann und sah sich auf dem großen Marktplatz um.
    „Sie haben zwar alle ihre Macken, sind aber verdammt zuverlässig.“ Er lächelt sie an.
    „Wir sollen langsam mal zum Strand gehen, damit wir noch gute Plätze bekommen.“ Die Brünette sah ihn an und der Schwarzhaarige nickte.

    Der Platz an dem das Feuerwerk aufgebaut war, war schon recht voll. Überall sah man junge Menschen die in Gruppen herumstanden, Familien die versuchten, für ihre Kinder Plätze, weit vorne zu bekommen oder Pärchen, die eng umschlungen standen.
    Eigentlich ein schönes Bild. Nur Mila wäre bei dem Anblick am liebsten gleich wieder abgehauen. Für alle anderen hier, würde es morgen ganz normal weiter gehen. Doch sie musste sich damit abfinden, dass ihr Bett wieder leer, ihre Wohnung nicht mehr so unordentlich und die Einkäufe nicht mehr so lustig sein würden.

    „Lächeln.“, sagte Law erneut, während er von hinten seine Arme um die junge Frau schlang und sie enger an sich drückte. „Was glaubst du, wann geht’s los?“
    „Wenn's dunkel genug ist.“, meinte die Brünette nur und schloss kurz die Augen.
    „Da hast du wahrscheinlich Recht.“ Der junge Mann merkte, dass sie mit ihren Gedanken immer noch bei dem baldigen Abschied war. Auch ihm ging es, wenn er daran dachte, nicht gerade gut und genau aus diesem Grund verdrängte er es zurzeit einfach. „Sag mal bist du eigentlich kitzlig?“
    „Äh was?“ Sie drehte ihren Kopf etwas zur Seite und sah ihn verwirrt an.
    Er grinste nur, bevor er anfing sie zu kitzeln.
    „Ah, nein, nein Law hört auf.“ Sie fing an zu lachen, während sie versuchte sich aus seinem Griff zu befreien. „Bitte...ich krieg keine Luft mehr.“, japste sie.
    „Na gut.“ Er drehte sie zu sich um und grinste sie an. „Na bitte, geht doch.“
    „Was?“
    „Du lächelst.“ Er beugte sich zu ihr runter und gab ihr einen Kuss.

    „Drei, zwei, eins.“, tönte es aus den Lautsprechern, die überall am Strand aufgestellt waren.
    Es knallte laut und das Feuerwerk begann. Der Himmel wurde in die verschiedensten Farben getaucht, während sich am Boden ziemlich viel Rauch bildete, der den einen oder anderen Tränen in die Augen trieb.

    Mila lehnte sich an Law und sah in den Himmel. Kreise, Punkte und Striche wurden für Sekunden in den Himmel gezeichnet, bevor sie wieder verschwanden. Ein Feuerwerk war etwas Kurzweiliges. Etwas für einen kurzen Moment. Nichts für die Ewigkeit, genauso wie das was sie mit Law hatte.
    Wieder stiegen ihr die Tränen in die Augen und wieder konnte sie sie nicht zurück halten. Warum musste sie immer heulen? Das war doch langsam wirklich peinlich.

    Der Schwarzhaarige spürte etwas Nasses auf seiner Hand und sah dann verwundert zu der jungen Frau in seinen Armen. Wieso weinte sie denn jetzt schon wieder?
    „Was ist los?“, flüsterte er ihr ins Ohr.
    „Nichts.“ Sie schüttelte den Kopf und löste sich aus seiner Umarmung. „Ich glaub ich hab jetzt nur genug Feuerwerk gesehen.“ Sie sah ihn kurz an, bevor sie an ihm vorbei ging.
    Etwas verwirrt sah er ihr nach, bevor er ihr hinterher lief.

    „Hey, jetzt warte mal. Was hast du denn?“ Er hielt sie an den Schultern fest und zwang sie ihn anzuschauen.
    „Was ich habe? Du fragst mich wirklich, was ich habe? Du bist morgen weg und dann soll ich so tun, als wäre alles gut? Kein Feuerwerk der Welt würde mich jetzt auf andere Gedanken bringe.“ Sie sah ihn traurig an.
    „Du hast es ja nicht mal versucht.“
    Sie schnaufte genervt. „Und ob ich das habe. Das versuche ich schon seit Tagen.“ Sie riss sich von ihm los und ließ ihn wieder stehen.

    Was glaubte er denn, warum sie so schlecht drauf war? Sicher nicht, weil das Fest zu Ende war. Aber eigentlich war sie ja selber schuld. Sie hatte diese Nähe zugelassen. Hatte zugelassen, dass er sich in ihr Leben und in ihr Herz drängt. Sie hätte ihn weiter ignorieren, oder blöd anmachen können, stattdessen hat sie ihm immer mehr von sich preisgegeben. Er kannte ihre Vergangenheit, mit ihm redete sie über ihre Probleme und er war derjenige bei dem sie sich wohlfühlte und trotzdem würde er schon sehr bald wieder aus ihrem Leben verschwinden. Schon morgen würde er sie wieder alleine lassen, würde sie hier zurücklassen und sich wahrscheinlich schon in ein paar Wochen nicht mehr an sie erinnern. Für ihn war sie sicher nur eine von vielen. Ein Zeitvertreib, nicht mehr. Für ihn war die Sache sicher schnell vergessen und sie würde wieder monatelang daran zu kauen haben. Sie würde in ein Loch fallen, ein tiefes schwarzes Loch. Sie wollte nicht, dass er geht. Sie wollte es einfach nicht. Es klang egoistisch, dass wusste sie, aber sie konnte nicht anders.
    Immer noch liefen ihr die Tränen über das Gesicht.

    „Mila?“
    Die junge Frau sah auf. „Ben. Was machst du denn hier?“ Sie wischte sich die Tränen vom Gesicht. „Wieso bist du nicht am Strand?“
    „Das Gleiche könnte ich dich fragen.“ Er sah sie besorgt an. „Wo ist Law?“
    Sie zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung.“
    „Habt ihr euch gestritten?“
    Erneut zuckte sie mit den Schultern.
    „Man Mila, was ist denn mit dir los?“
    Die junge Frau sah ihren Bruder traurig an. „Ich will nicht, dass Law wieder fährt.“
    „Dann geh doch mit ihm.“ Er lächelte die Ältere an.
    „Du weißt, dass das nicht geht.“
    „Und warum nicht?“
    „Weil es nicht geht. Ich kann hier nicht so einfach weg.“ Sie schloss kurz die Augen und atmete tief durch, bevor sie ihren Bruder fest in die Augen blickte. „Ich kann hier nicht alles aufgeben, außerdem will Law mich gar nicht mitnehmen.“
    „Hat er das gesagt?“ Ben sah sie fragend an.
    „Ja.“ Mila nickte. „Was soll ich denn auf einem Piratenschiff?“
    „Glücklich werden.“



    ________________________________________________ ________

    Tut mir leid, dass es doch etwas länger gedauert hat, aber mir haben etwas die Ideen gefehlt.

    Hoffe euch hat das Kapitel, obwohl es etwas kurz ist, gefallen:)

    Und natürlich wieder vielen Dank für die lieben Reviews. Ich wüsste gar nicht, was ich ohne euch machen würde *-*

    Wie man merkt, geht die Story langsam zu Ende und ich hab keine Ahnung, wie ich das Ganze noch so hinbiegen soll, dass es ein Happy-End wird. Denn gerade sieht es ja leider eher nach einem Sad-End aus. Allerdings wollte ich jetzt mal von euch wissen, was ihr lieber wollt. Happy- oder Sad-End? Falls ihr eher ein Happy-End wollt, wovon ich irgendwie ausgehe, müsste ich mir mal eine gute Lösung überlegen, aber bis dahin sind es ja noch einige Kapitel:)

    Wieder vielen Dank für die netten Reviews und neuen Favos:)

    Dat war's auch schon für heute, ihr Bockwürste!: p

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1453481064
One Piece ~ Your love Part 7
One Piece ~ Your love Part 7
http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1453481064/One-Piece-Your-love-Part-7
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2016-01-22
407B
One Piece

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Rika Nara/Weasley ( 05361 )
Abgeschickt vor 189 Tagen
Schöne Geschichte.
Ben könnte ja versuchen Law zu überreden sich
mit Mila wieder zu vertragen und sie mit zu nehmen.
Schreib bitte weiter. :-)
Amaya15 ( 67311 )
Abgeschickt vor 425 Tagen
Ich fänd's auch schön wenn Law sie mitnehmen würde und die Idee von hogwarts & manga fan klingt doch ganz gut. Ich würde echt gerne wissen was jetzt noch weiterhin passiert und du hast einen einzigartigen Schreibstyl das ist echt....WOW
RiaReh ( 96294 )
Abgeschickt vor 428 Tagen
Deine Geschichte über Law und Mila ist sehr schön geschrieben :)
Ich konnte mich so richtig in Mila hineinversetzen und wehe sie lässt Law ziehen :D
Du hast eine sehr mitfühlende Schreibweise :) klingt jetzt doof konnte es aber nicht anders beschreiben :D
Freue mich auf weitere Teile :)
hogwarts & manga fan ( 89893 )
Abgeschickt vor 429 Tagen
Die Story ist total gelungen^^ Ich wünsche mir dass Mila sich einfach auf Laws Schiff schleicht und Law überglücklich ist und sie mitnimmt.
Jana-Chan ( 07950 )
Abgeschickt vor 435 Tagen
Hi Fiete,
Ich werde dein Kommentar mehr berücksichtigen und darauf achten.
Danke, dass du mir dabei hilfst meine FF, besser zu schreiben. (Ist schreiben ein Wort, dass ich nutzen kann? xD Egal. Danke an euch alle, die so positive Kommis da lassen. :)
LG Yuki. Aka Jana-Chan.
Jana-Chan ( 07950 )
Abgeschickt vor 435 Tagen
Dank an euch alle :3 =I.I=
Smile(*_*) ( 00219 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
Schreib bitte schnell weiter. Geniale Geschichte großes Lob an dich(*3*)
Fiete ( 70396 )
Abgeschickt vor 437 Tagen
WOW! *-* Großes Lob!
Deine Geschichte ist wirklich toll! Du musst unbedingt weiter schreiben!
Ich liebe es XD

PS: Deine Kommasetzung ist nicht immer richtig. Vielleicht kannst du das bei Gelegenheit mal korrigieren. Es beeinträchtigt aber nicht das Lesevergnügen, also kein Stress ^.^
*Rin_Chan* ( 74997 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
mach bitte schnell weiter
*-*
Selina ( 74997 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Wie schaffst du es immer so schnell und so viel zu schreiben O_O (Respekt)
Jana-Chan ( 07950 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Danke an euch beide, ich werde auf jedenfall weiter schreiben! :)
Selina ( 74997 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Das ist eine wirklich interessante FF ich habe jetzt 1-4 durchgelesen freu mich schon wenn das 5 kapitel raus kommt ^-^
aiko-chwan ( 92924 )
Abgeschickt vor 438 Tagen
Ich werde geduldig auf teil 2 warten ♥ >.