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Geschwisterliebe - Blut vor Clan

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17 Kapitel - 10.051 Wörter - Erstellt von: Milo - Aktualisiert am: 2016-06-19 - Entwickelt am: - 2.788 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Schaumpfote und seine Schwester leben in einem Clan, in dem Kätzinnen nichts als Dienerinnen sind. Kater haben fast nie nur eine Gefährtin, und der Clan steht unter der Herrschaft von Rabenstern, einem grausamen Kater. Schaumpfote schwankt zwischen seiner Treue zum Clan und seiner Schwester, doch eigentlich weiss er genau, wem seine Treue gilt. wird er es schaffen?

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    Die Hierarchie des Ascheclans Anführer: Rabenstern - schwarzer Kater mit gelben Augen Zweiter Anführer: Krallenfuss - schildpattfarbener Kater Heile
    Die Hierarchie des Ascheclans

    Anführer: Rabenstern - schwarzer Kater mit gelben Augen

    Zweiter Anführer: Krallenfuss - schildpattfarbener Kater

    Heiler: Wasserpelz - grauer Kater

    Heilerin: Teichblüte - schwarze zierliche Kätzin

    KRIEGER:
    Wolfsstreif - grauer Kater mit weissen Ohren
    Bärentatze - dunkelgrauer Kater mit auffallend grossen Pfoten
    Luchsauge - hellbrauner Kater mit verstümmeltem Schweif
    Hundesplitter - braun getigerter Kater
    Drosselblitz - roter Kater mit weissen Beinen, Brust und Bauch
    Adlerschrei - braun-weiss gescheckter Kater
    Spinnenkralle - schwarzer Kater
    Fischauge - grau getigerter Kater
    Tornadowind - weisser Kater
    Wirbelblitz - schildpattfarbener Kater

    SCHÜLER
    Starkpfote - muskulöser brauner Kater
    Blutpfote - dunkelroter Kater
    Feuerpfote - hellroter Kater
    Flusspfote - grauer Kater

    SCHÜLERINNEN
    Holzpfote - braune, kleine Kätzin
    Erdbeerpfote - rote Kätzin mit grünen Augen
    Ringelblumenpfote - goldene Kätzin mit braunen Ohren
    Graspfote - hellbraune, fast cremefarbene Kätzin
    Schattenpfote - schwarze Kätzin
    Sternenpfote - weisse Kätzin mit schwarzen Pfoten

    KÖNIGINNEN
    Honigblatt - goldene Kätzin; Mutter von Kampfjunges, Habichtjunges und Stacheljunges
    Seefell - graue Kätzin; Mutter von Grossjunges, Sturmjunges und Leichtjunges
    Duftpfote - weisse Kätzin mit grünen Augen; Mutter von Ginsterjunges, Krähenjunges und Wellenjunges
    Schwebepfote - hellgraue Kätzin; Mutter von Schaumjunges und Luftjunges
    Nassfell - dunkelgraue Kätzin mit langem Fell; Mutter von Muscheljunges, Perlenjunges, Sandjunges und Winterjunges
    Frühlingsduft - schildpattfarbene Kätzin; Mutter von Sprenkeljunges und Tüpfeljunges
    Lichtsrahl - weiss-goldene Kätzin; Mentorin von Erdbeerpfote
    Käferfell - rote Kätzin mit schwarzer Schnauze; Mentorin von Rngelblumenpfote
    Blattmeer - braune Kätzin; Mentorin von Graspfote
    Orangblatt - weisse Kätzin; Mentorin von Schattenpfote
    Sommerwind - silbern gestreifte Kätzin; Mentorin von Holzpfote
    Nachtblüte - schwarze Kätzin mit grünen Augen; Mentorin von Sternenpfote
    Herbstblatt - schildpattfarbene Kätzin

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    Das ist erstmals nur die Hierarchie, ich dachte ich schreib mal zu den Hauptcharakteren ein Lied, das zu ihrem Charakter passt: Schaumjunges: Herz üb
    Das ist erstmals nur die Hierarchie, ich dachte ich schreib mal zu den Hauptcharakteren ein Lied, das zu ihrem Charakter passt:

    Schaumjunges: Herz über Kopf - Joris

    Luftjunges: She Wolf - David Guetta ft Sia

    Erdbeerpfote: Turn Up The Music - Chris Brown

    Ginsterjunges: Diamonds - Rihanna

    Muscheljunges: Glow - Ella Henderson

    Rabenstern: The Monster - Eminem

    Krallenfuss: Pokerface - Lady Gaga

    Wasserpelz: Can`t Be Touched - Roy Jones Jr

    Schwebepfote: I Don`t Want To Talk About It - Marit Larsen

    Feuerpfote: Lovers On The Sun - David Guetta ft Sam Martin



    Wenn ihr zum Beispiel findet das ein Lied überhaupt nicht zu dieser Katze passt, schreibt mir einen Vorschlag in die Kommis, vielleicht ändere ich es sogar wenn ich der gleichen Meinung bin ;)

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    Schaumjunges wurde durch den kalten Wind wach, der durch die Kinderstube wehte. Der Schneefall sollte nicht mehr weit sein und es wurde von Tag zu Tag
    Schaumjunges wurde durch den kalten Wind wach, der durch die Kinderstube wehte. Der Schneefall sollte nicht mehr weit sein und es wurde von Tag zu Tag kälter. Schaumjunges stand auf und streckte sich, bis er zitterte. So leise wie möglich, schlich er zum Ausgang und sah ins Lager. Noch war alles leer, der Boden und die Pflanzen waren alle von einer dünnen Frostschicht bedeckt und alle war ruhig. Schaumjunges freute sich schon, wenn er endlich Schüler war, dann konnte er in den Wald gehen und frei sein. „Schaumjunges?“ Schaumjunges drehte sich um und blickte das hellgraue Junge an. „Was machst du da?“ fragte seine Schwester. Schnell sprang Schaumjunges zu ihr hin und legte sich dicht neben sie. „Schlaf wieder ein, Luftjunges. Ich musste mich nur etwas bewegen aber ich bin nicht raus gegangen.“ Luftjunges schnurrte und schlief wieder ein. Schaumjunges hoffte, das sie in dem nächsten Mond noch etwas wachsen würde, denn sie war fast um einen Kopf kleiner als er. Eigentlich hätte Schaumjunges noch zwei andere Geschwister, aber die sind gestorben. An was sie gestorben waren, wusste er nicht. Luftjunges hatte nur mit mühe überlebt und Schaumjunges kümmerte sich um sie, da ihre Mutter oft weg war.
    „Schaumjunges wach auf!“ Schaumjunges blinzelte in ein wütendes Gesicht. „Hast du vergessen das du Wasserpelz etwas zu trinken bringen solltest?“ Schaumjunges knurrte: „Ich gehe ja schon.“ Luftjunges war schon weg, scheinbar hatte Schwebepfote zuerst sie und erst danach ihn geweckt. Er drängelte sich an Honigblatts und Duftpfotes Jungen vorbei, die sofort mit ihm spielen wollten. Schaumjunges fauchte und sträubte sein Fell. Eine kleine schwarze Kätzin gab aber nicht auf. „Schaumjunges du darfst gar nicht nach draussen!“ „Aber klar darf er das du Mäusehirn! Er ist ein Kater!“ ein ebenfalls schwarzer Kater sprang spielerisch auf seine Schwester, die immer noch an Schaumjunges Fell hing. „Ginsterjunges! Krähenjunges! Lasst Schaumjunges durch! Er hat etwas zu erledigen.“ Duftpfote, die Mutter der beiden holte sie zu ihrem dritten Wurfgefährten und ringelten den Schweif um sie. „Danke.“ Miaute Schaumjunges schnell und hastete aus der Kinderstube. Da er das Moos für Wasserpelz nicht bei ihm selbst holen konnte, ging er stattdessen in den Heilerinnenbau zu Teichblüte. Es gab immer für die Kater ein Heiler, also Wasserpelz und eine Heilerin für die Kätzinnen. Beide leben in getrennten Bauen und sind aber Gefährten.
    Schaumjunges trat durch den kleinen Dornentunnel in Teichblütes Bau und miaute: „Teichblüte? Bist du da? Ich brauche Moos.“ Aus dem dunkeln tappte jetzt eine schwarze Kätzin zu ihm, ihre blauen Augen funkelten. „Lass mich raten. Für Wasserpelz?“ Schaumjunges nickte. Teichblüte stampfte schwerfällig zu einem Wasserloch um das sich Moosbälle stapelten und tauchte ein Ball ins Wasser. Schaumjunges beobachtete ihre unbeholfenen Bewegungen. Ihr Bauch wölbte sich und es sah aus, als hätte sie einen grossen Moosball gegessen. In einem halben Mond sollten ihre Jungen von Wasserpelz kommen. Schaumjunges hasste Wasserpelz. Zwar war es sein Vater, aber er hasste ihn. Schwebepfote bekam von ihm Junge, als sie gerade mal neun Monde alt war. „Hier dein Moos.“ Teichblüte stand vor ihm. „Danke.“ Schaumjunges packte den Moosball mit den Zähnen und lief zu Wasserpelz Bau.
    Schaumjunges rümpfte die Nase, als er in den Heilerbau trat. Er roch nach verrotteten Kräutern und alter Beute. Wasserpelz sass im vorderen Teil des Baus und hatte den Schweif um Luftjunges geschlungen. Nur ein bisschen von ihnen entfernt, lag eine frische Maus. Wahrscheinlich hatte die Luftjunges gebracht. Schaumjunges stiess den Moosball zu Wasserpelz und miaute: „Hier dein Wasser. Und lass Luftjunges in ruhe!“ Er schnurrte ein kehliges schnurren: „Und was wenn nicht?“ „Dann mache ich dich fertig!“ „Süss, aber das nützt mir nichts, du kannst sie wieder haben.“ Er schubste Luftjunges zu ihm hin und Schaumjunges führte sie aus dem Bau. „Ich hasse ihn!“ Stiess Luftjunges hervor. „Hast du gesehen wie er mich angeschaut hat? Wie kann es Schwebepfote nur mit ihm aushalten?“ Schaumjunge antwortete: „Sie liebt ihn, sie würde alles führ ihn tun.“ Luftjunges starrte zu Boden. „Alles?“ „Pass einfach auf. Du weisst nicht wozu er fähig ist.“ Luftjunges nickte. „Aber du beschütz mich doch oder?“ Schaumjunges schmiegte sich an sie. „Ich werde dich immer beschützen.“




    Soooo das war mal das erste Kapitel, es kommen bald weitere ;)

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    Das zweite Kapitel „Schaumjunges! Von diesem Augenblick an wirst du Schaumpfote heissen. Du kommst zu Wolfsstreif ins Team.“ Schaumpfote tappte fr
    Das zweite Kapitel



    „Schaumjunges! Von diesem Augenblick an wirst du Schaumpfote heissen. Du kommst zu Wolfsstreif ins Team.“ Schaumpfote tappte fröhlich zu dem grauen Kater, neben dem noch drei weiter Kater standen. Heute sind er und seine Schwester endlich Schüler geworden. Sie würde nun von den Königinnen unterrichtet werden, damit sie später für ihren Gefährten sorgen konnte und ihn bedienen könnte. Schaumpfote hingegen wurde wie jedem Kater einem zwei Tägigen Training unterzogen, um danach fünf Monde lang tun zu können was er wollte. Er würde erst Krieger, wenn er mindesten eine Gefährtin gewählt hat und Schülerinnen mit zwölf Monden. „Was mache wir jetzt?“ fragte ein brauner Kater. „Mann Grosspfote bist du doof! Wir gehen trainieren.“ Der Bruder von Grosspfote schlug ihm auf die Ohren. „Das kriegst du zurück!“ Grosspfote biss dem dunklen Schüler in den Schwanz, daraufhin jaulte er auf. Ein dritter Kater sass ganz ruhig daneben und schaute zu. Schaumpfote sass zu ihm. Der schwarze Kater hiess Krähenpfote und man sagte sich, er sein der Stärkste. Auf Schaumpfote wirkte er aber eher schwach. „Grosspfote! Sturmpfote! Aufhören! Ihr könnt nachher kämpfen, aber ich will vor dem Training keine toten Kater.“ „Ja Wolfsstreif.“ Miauten beide gleichzeitig und schauten zu Boden. Schaumpfote sah aber das blitzen in ihren Augen, sie waren kein bisschen eingeschüchtert.
    „Jetzt spring und kratze ihm über den Rücken!“ Schaumpfote kämpfte verbissen mit Krähenpfote, der wirklich sehr stark war. Wolfsstreif rief ihm vom Ende des Trainingsplatzes zu und Schaumpfote versuchte die Ratschläge zu befolgen. Krähenpfote sprang plötzlich auf ihn und nagelte ihn fest. Schaumpfote wehrte sich aber es half alles nichts. Da kam ihm eine Idee. Er liess sich erschlaffen und Krähenpfote lockerte seine griff. Sofort sprang Schaumpfote auf und Krähenpfote wurde nach hinten geschleudert. Schaumpfote kratze ihm über die Schnauze und die Ohren, ohne aber die Krallen auszufahren, im Gegenzug schlug Krähenpfote ihm die Hinterbeine weg. Doch Schaumpfote war sofort wieder oben und drückte Krähenpfote in den harten Sand. „Schluss! Schaumpfote hat gewonnen!“ Schaumpfote miaute triumphierend und Krähenpfote fauchte. Wolfsstreif kam auf Krähenpfote zu und knurrte ihn an: „Krähenpfote! Von dir hätte ich mehr erwartet! Kaum zu glauben dass du zu unserer Familie gehörst.“ Krähenpfote schaute betrübt zu Boden. Hundesplitter, der Wolfsstreifs Bruder war, war sein Vater. Wolfsstreif hob die Pfote und schlug auf Krähenpfotes Schnauze, die sofort zu bluten anfing. Krähenpfote zuckte zusammen aber gab keinen Ton von sich. Schaumpfote wollte am liebsten eingreifen und sagen, dass es nicht Krähenpfotes schuld war, wusste aber, dass es auch für ihn gefährlich wäre, wenn er etwas sagen würde. „Du bist zu nichts fähig! Geh in den Bau und schäm dich! Und wehe du wagst es zu Wasserpelz oder Teichblüte zu gehen. Du bist ein Kater! Du kennst kein Schmerz und kein verlieren!“ Er schlug Krähenpfote mit beiden Pfoten in die Seite, so dass er umfiel. Kleine Blutrinnsale flossen über sein Fell. Krähenpfote rappelte sich auf, legte die Ohren an und humpelte ins Lager. Ohne Schaumpfote oder die anderen zwei Schüler zu beachten, stolzierte Wolfsstreif ebenfalls ins Lager und Schaumpfote, Grosspfote und Sturmpfote folgten ihm, als die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden war.

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    Erdbeerpfote schlich geduckt durch die Farne. Sie achtete darauf, ihren Schweif nicht über den Boden schleifen zu lassen. Das Maul hatte sie leicht g
    Erdbeerpfote schlich geduckt durch die Farne. Sie achtete darauf, ihren Schweif nicht über den Boden schleifen zu lassen. Das Maul hatte sie leicht geöffnet, damit ihr kein Beutegeruch entging. Wie fast jeden Sonnenaufgang, musste sie Eichhörnchen Jagen. Lichtstrahl, ihre Mentorin war sehr streng mit ihr, denn sie wollte ihrem Gefährten alles recht machen. Erdbeerpfote schaute in die Baumkronen und sah eine winzige Bewegung. Nicht mehr als ein Blätterrascheln, doch Erdbeerpfote sprang sofort in den Baum und kletterte ganz nach oben. Das Eichhörnchen war auf dem Baum nebendran und Erdbeerpfote schätzte die Entfernung ab und sprang. Bevor das Eichhörnchen wusste was passierte, tötete Erdbeerpfote es auch schon und sprang damit vom Baum. Stolz über ihren Fang, lief sie zurück ins Lager.
    Lichtstrahl lief schon ungeduldig hin und her, als Erdbeerpfote ins Lager kam. „Na endlich, Wo warst du denn?“ „Jagen.“ Antwortete Erdbeerpfote nur und übergab ihr das Eichhörnchen. Lichtstrahl nahm es und lief ohne ein weiteres Wort zu Hundesplitter. Erdbeerpfote folgte ihr und senkte den Kopf. Hundesplitter lag auf einem warmen Sandfleck und schlief. Lichtstrahl näherte sich ebenfalls mit gesenktem Kopf und legte das Eichhörnchen neben ihn. Sofort öffnete er die Augen und musterte Lichtstrahl. „Warum hat das so lange gedauert?“ Lichtstrahl hob ein wenig den Kopf und deutet zu Erdbeerpfote. „Ich hab ihr den Auftrag gegeben und sie hat ihn ausgeführt. Allerdings zu langsam.“ Hundesplitter erhob sich schwerfällig und stapfte zu ihr rüber, bis Erdbeerpfote seinen heissen Atem spüren konnte. „Hast du das Eichhörnchen gefangen?“ Sie nickte leicht und starrte auf den Boden. Hundesplitter erhob eine Pfote und schlug ihr damit an die Schnauze. Erdbeerpfote zuckte zusammen, Blut spritze auf den Boden. „Nächstes Mal, bringst du mir schneller ein Eichhörnchen, verstanden?“ „Ja“ Flüsterte Erdbeerpfote. Hundesplitter schlug sie noch einmal kräftig in die Seite, so das Erdbeerpfote schwanke, Schmerz schoss durch ihren Körper. Hundesplitter stiess ein Knurren aus und stampfte zurück zu seinem Platz. „Lichtstrahl! Sie ist für heute Fertig. Bring mir Wasser, ich hab Durst.“ Lichtstrahl nickte, lief an Erdbeerpfote vorbei und warf ihr einen bösen Blick zu. Natürlich hatte sie gewusst, was passierte wenn Erdbeerpfote zu langsam war. Erdbeerpfote hob langsam den Kopf und lief schwankend zum Heilerinnenbau, während Blut an ihrem Fell hinabtropfte.
    Im Heilerinnenbau kam Teichblüte auf sie zugerannt, hinter ihr her, zwei kleine Kätzchen. Teichblüte führte sie zu einem Moosnest. „Hat Hundesplitter dir das angetan?“ Erdbeerpfote bejate und Teichblüte knurrte. Teichblütes Jungen, die gerade mal einen Mond alt waren, wuselten um sie herum und sie scheuchte die kleinen weg. Dann begann sie Erdbeerpfotes Wunden zu reinigen und trug ihr eine Paste auf, diese verband sie mit Spinnweben. „Du solltest etwas in den Wald gehen.“ Miaute Teichblüte. „Und dich etwas abreagieren.“ Erdbeerpfote schüttelte den Kopf. „Ich muss hierbleiben. Die Kater bedienen.“ Teichblüte sah sie mitfühlend an. „Wir können doch nicht ewig so leben,“ Knurrte sie. „Irgendwann wird etwas passiere.“ Miaute Erdbeerpfote und lief aus dem Heilerinnenbau. Erstmals wollte sie sich etwas ausruhen, ihr verdrehtes Bein schmerzte und sie war müde.

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    Schaumpfote schlich leise durch den Wald. Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere und lies sein Bauchfell knapp über dem Boden schweifen. Heut

    Schaumpfote schlich leise durch den Wald. Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere und lies sein Bauchfell knapp über dem Boden schweifen. Heute war der zweite und letzte Tag von seinem Training. Kämpfen konnte er immer noch nicht besonders gut, aber heute mussten sie Jagen. Wolfsstreif hatte ihnen nur kurz die Jagdtechniken erklärt und sie dann offiziell entlassen. Schaumpfote drehte sich ruckartig um, als er ein Geräusch hörte. Hinter einem Farn roch er einen vertrauten Geruch. „Luftpfote! Was machst du da?“ Die hellgraue Kätzin trat hinter dem Farn hervor, an ihren Pfoten waren kleine Moosfetzchen. Hinter ihr schaute eine schildpattfarbene Kätzin Schaumpfote misstrauisch an. „Herbstblatt und Ich sammeln Moos für Spinnenkralle.“ Miaute Luftpfote leise. „Und wir sollten uns beeilen. Spinnenkralle wartet nicht gerne.“ Herbstblatt war eine von Spinnenkralles drei Gefährtinnen und scheinbar wollte sie ihn nicht enttäuschen. „Ich Jage gerade. Wir können uns im Lager treffen.“ Herbstblatt schaute Schaumpfote missbilligend an. „Natürlich erst wenn du nichts mehr zu tun hast.“ Miaute er hastig und verabschiedete sich kurz von seiner Schwester. Luftpfote wollte noch etwas sagen, aber Schaumpfote hatte sich schon umgedreht und war weggegangen.
    Als Schaumpfote an Sonnenfall ins Lager trat, hielt er stolz eine Krähe, zwei Mäuse und eine Ratte im Mund. Er war schon vorher im Lager gewesen, um den Hasen, den er auch gefangen hatte, ebenfalls ins Lager zu bringen. Er beobachtete die verschiedenen Kätzinnen, die um ihre Gefährten strichen und hastig etwas holten, wenn der Kater ihnen etwas befahl. Schaumpfote schüttelte sich, bei dem Gedanken, dass er das auch mal machen müsste. Schaumpfote setzte sich und begann, gemütlich seinen eigene Krähe zu essen, als Rabenstern auf den Spitzstein sprang. „Ich fordere alle Kater und ihre Gefährtinnen auf, sich zu versammeln!“ Schaumpfote blieb wo er war, von seinem Platz aus konnte er alles gut sehen und gleichzeitig seine Krähe fertig essen. Mittlerweile hatten sich alle Katzen versammelt, wie immer die Kater vorn und die Kätzinnen hinten. „Heute werde ich neue Krieger und Königinnen ernennen. Starkpfote, Blutpfote, Feuerpfote und Flusspfote! Tretet vor!“ Die vier Kater standen vor den schwarzen Kater und neigten den Kopf. „Die fünf Monde sind jetzt um. Ab heute seid ihr vollwertige Krieger! Starkpfote! Von diesem Tag an wirst du Starksturm heissen. Blutpfote! Von diesem Tag wirst du Blutregen heissen. Feuerpfote! Von diesem Tag an wirst du Feuertod heissen. Und Flusspfote! Von diesem Tag an wirst du Flussblitz heissen.“ Die vier neu ernannten Krieger hoben die Köpfe und schauten sich stolz um. Rabenstern schien aber noch nicht fertig zu sein. „Euer Vater ist der Zweite Anführer und eure Mutter, Sonnenduft, hat uns vier starke Kater geschenkt. Ich bin sehr stolz auf euch. Ihr habt ab heute auch die Stellung eines erfahrenen Kriegers und dürft nun eure Gefährtinnen wählen.“ Mit einem Schwanzschnippen gab Rabenstern ein Zeichen und alle Schülerinnen stellten sich in einer Reihe auf. Auch Schaumpfotes Schwester Luftpfote. Schaumpfote atmete auf. Es waren neun Schülerinnen aber nur vier Kater. Die Chance das Luftpfote genommen wurde, war nicht so hoch. Starksturms Blick blieb an einer braunen Kätzin hängen. „Ich nehme Holzpfote!“ Miaute er. „So sei es.“ Miaute Rabenstern. „Sollte sie einen Namen erhalten?“ Starksturm nickte. „Holzpfote! Von jetzt an wirst du Holzduft heissen. Wir hoffen das du uns viele Kater gebären wirst.“ Holzduft neigte den Kopf, so dass ihre Schnauze fast den Boden berührte und stand neben ihren Gefährten. Blutregen entschied sich für Sternenpfote und sie erhielt den Namen Sternenfuss. Feuertod brauchte etwas länger und Schaumpfote befürchtete schon, das er Luftpfote nehmen würde, doch dann entschied er sich für Leichtpfote, danach Leichtwolke, eine schildpattfarbene Kätzin, die nur einen halben Mond älter als Schaumpfote war. Flussblitz nahm schließlich Ringelblumenpfote, die danach Ringelblumenblatt hiess und Rabenstern beendete die Versammlung. Schaumpfote beobachtete die neuen Krieger und sah zu, wie sie ihre neuen Gefährtinnen herumkommandierten.
    Luftpfote kam in Begleitung von Erdbeerpfote zu Schaumpfote. Schaumpfote fielen sofort Erdbeerpfotes Wunden auf, doch er fragte nicht danach. „Ich möchte jetzt echt nicht in Leichtwolkes Fell sein. Sie ist kaum älter als ich und muss schon einen Kater bedienen.“ „ Hoffentlich trifft es dich noch lange nicht.“ Miaute Schaumpfote und schon ihr seine halb aufgegessenen Krähe hin. „Ich mag nicht mehr, du kannst sie haben.“ „Danke.“ schnurrte Luftpfote und teilte es mit Erdbeerpfote, die sich neben ihr niedergelassen hatte. Schaumpfote beobachtete Erdbeerpfote, die ruhig ihren Teil der Krähe aß. Erdbeerpfote war vier Monde älter als Schaumpfote und konnte nicht richtig laufen. Sie war mit einem Geburtsfehler zur Welt gekommen. Da ihre Mutter aber noch zwei gesunde Kater zur Welt gebracht hatte, verschonte Rabenstern Erdbeerpfote.
    Als der Mond schon hoch am Himmel stand, erhob sich Schaumpfote von seinem Platz. Seine Schwester und Erdbeerpfote waren schon lange in den Schülerbau zurückgekehrt und Schaumpfote sass ganz alleine auf der Clanlichtung. Ein kalter Wind wehte durch sein Fell und Schaumpfote schauderte. Doch anstatt in den Schülerbau zu gehen, ging er leise aus dem Lager und begann zu rennen. Bis jetzt hatte er den Wald noch nicht vollständig erforscht und er genoss den Wind an seiner Schnauze. Er rannte durch den ganzen Wald und langsam wurde ihm die Umgebung fremd. Seine Lungen fingen an zu brennen und seine Pfoten schmerzten doch Schaumkralle verlangsamte sein Tempo nur leicht. Doch plötzlich sah er etwas Dunkles vor sich und bohrte seine Krallen in die Erde. Kleine Steine rieselten in den dunklen Abgrund, nur Felllängen vor Schaumpfotes Pfoten. Er atmete auf. Noch ein Sprung weiter und er würde jetzt Tod in der Schlucht liegen.

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    Gerade etwas geschockt ging Schaumpfote ein paar Schritte zurück und atmete durch. Langsam näherte er sich wieder dem Abgrund und schaute in die dun
    Gerade etwas geschockt ging Schaumpfote ein paar Schritte zurück und atmete durch. Langsam näherte er sich wieder dem Abgrund und schaute in die dunkle Schlucht. Er sah etwas weiter weg im schwachen Mondlicht ein schmaler Weg, der wahrscheinlich nach unten führt. Schaumpfote schauderte. Doch er überwand sich, plusterte sein Fell auf und setzte vorsichtig eine Pfote vor die andere. Der Weg war sehr schmal und steil. Immer wieder prasselten kleine Steinchen nach unten und Schaumpfote spielte mit dem Gedanken, wieder umzukehren. Doch er erreichte den Boden, kurz bevor er wieder umdrehen wollte. Nur schwach sah er die Umrisse der zackigen Felswand und die Schlucht erstreckte sich auf beiden Seiten ins dunkle. Eine Wolke schob sich vor den Mond. Jetzt war es so gut wie dunkel und Schaumpfote wirbelte schnell herum. Jetzt hatte er doch ein bisschen Angst. Es könnten Füchse oder Dachse auf ihn lauern. Blind stolperte er den schmalen Weg wieder hinauf und war froh, dass es oben heller war als in der Schlucht. Für heute hatte er genug gesehen, aber er würde sich die Schlucht auf jeden Fall merken, vielleicht war sie ja mal zu etwas gut.
    Am nächsten Morgen wachte Schaumpfote erst spät auf und putzte sich ausgiebig. Seine Baugefährten waren aber alle noch am schlafen und Schaumpfote war doch der erste. Im Lager war es so wie immer und Schaumpfote setzte sich an ein sonniges Plätzchen, von dem aus er alles beobachten konnte. „Und wehe es ist nicht frisch!“ Eine warnende stimme tönte über das Ganze Lager und Schaumpfote sah eine weiß- goldene Kätzin mit wütend gesträubtem Fell, die Erdbeerpfote anfauchte. Lichtstrahl! Ihr Gefährte Hundesplitter schnurrte nur amüsiert und lies es zu. Die junge rote Kätzin stolperte eilig aus dem Lager und musste wahrscheinlich Beute holen gehen. Lichtstrahl war eine der Kätzinnen, die ihren Gefährten wirklich liebte. Schaumpfote tat Erdbeerpfote leid, und so rannte er ihr hinterher.
    „Erdbeerpfote! Warte doch mal.“ Erdbeerpfote hielt an und schaute Schaumpfote fragend an. In ihren Augen spiegelte sich Müdigkeit. „Soll ich dir helfen?“ „Seit wann helfen Kater den Dienerinnen?“ Schaumpfote fauchte. „Du bist keine Dienerin! Du bist eine Kätzin.“ Erdbeerpfote musterte Schaumpfote argwöhnisch. „Ich soll ein Eichhörnchen fangen.“ Miaute sie dann. „Ruh dich aus, ich werde es für dich fangen.“ Erdbeerpfote schaute ihn dankbar an. Schaumpfote sah in ihre leuchtend grünen Augen und wollte darin versinken, so schön waren sie. „Schaumpfote?“ „Ja! Was?“ Er schüttelte den Kopf. „Das Eichhörnchen! Ich gehe schon. Bleib einfach hier.“ Schnell rannte er zu den Tannen, dort gab es immer viele Eichhörnchen. Erdbeerpfote ging ihm nicht aus dem Kopf. Ihr Fell, ihre Augen, alles an ihr war perfekt. Schaumpfote! Er blinzelte ein paar Mal. Du hast dich verliebt! „Sei ruhig!“ knurrte er seine innere Stimme an.
    Schaumpfote fand schnell ein Eichhörnchen und brachte es zu Erdbeerpfote zurück. Sie dankte ihm noch einmal und verschwand im Lager. Schaumpfote sah ihr noch nach und streifte noch ein bisschen durch den Wald. An einem großen Baum hielt er an und begann wild auf die Rinde einzuschlagen. Heute Morgen war er zuerst richtig wütend auf Rabenstern, dass er so einen Clan Anführen wollte. Er hörte erst auf, den Baum zu bearbeiten, als seinen Krallen schmerzten. Im Baum war jetzt eine Kuhle und scharfe Krallenspuren zeichneten sich überall ab. Ich bin ziemlich stark! Er wusste von Schwebepfote, das viele Kater eifersüchtig auf Schaumpfote waren, da er schon als Junges sehr Kräftig und Muskulös war. Ihm kam eine Idee. Der Clananführer kann doch über den Clan bestimmen! Wieso versuchte er dann nicht Clananführer zu werden? Ja! Er wollte Clananführer werden. Doch um dem Anführer zu gefallen, muss man über den Clananführer Bescheid wissen. Schnell rannte er ins Lager zurück und überrannte, zu seinem Glück fast seine Schwester Luftpfote, zu der er sowieso wollte. „He! Was soll das?“ Schaumpfote war aufgeregt. „Hör zu! Ich habe eine Bitte.“ „Ja?“ „Könntest du für mich möglichst schnell viel über Rabenstern herausfinden?“ Luftpfote legte den Kopf schief. „Was führst du jetzt im Schilde?“ „Bitte! Ich erkläre es dir später, aber bitte versuche es. Wie er als Junges war, in der Schülerzeit, einfach alles!“ „Luftpfote! Den Hasen!“ Luftpfotes Mentorin Herbstblatt rief sie. „Ich muss gehen!“ miaute sie und rannte zum Frischbeutehaufen. „Bitte!“ Miaute Schaumpfote. Luftpfote rannte zurück zu Herbstblatt und bevor sie im Kriegerbau verschwand, zuckte sie unauffällig mit der Schwanzspitze und Schaumpfotes Pfoten fingen vor Freude an zu kribbeln. Auf seine Schwester war eben immer verlass.

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    6. Kapitel

    Schaumpfote wartete ungeduldig auf seine Schwester Luftpfote. Seit zwei Monden war er schon Schüler und Luftpfote hatte ihm alles über Rabenstern erzählt. Seine Mutter hiess jetzt Schwebefuss und auch Duftregen hatte ihren vollen Namen bekommen. Doch Schaumpfote hatte Luftpfote nicht wegen Rabenstern zu sich gerufen. Ihm lag etwas anderes am Herzen, was vor etwa acht Sonnenaufgängen passiert war. „Da bin ich!“ Luftpfote hastete zu ihm. „Was ist denn so dringend?“ „Es geht nicht um Rabenstern.“ Begann er. „Es geht darum, was ich gesehen hatte.“ Luftpfote schien noch nichts zu ahnen und zuckte mit dem Ohr. „Ich habe dich und Wasserpelz gesehen. Im Wald.“ Luftpfote schaute zu Boden. „Und?“ Fragte sie mit einem leichten Zittern in der Stimme. Schaumpfote merkte das Luftpfote wusste von was er sprach. „Bitte sag mir das es nicht war ist.“ Luftpfote hob den Kopf. „Ich konnte nichts tun. Er ist ein Kater. Ich darf mich nicht gegen einen Kater stellen.“ Hauchte sie. „Es stimmt also?“ Luftpfote nickte. „Bitte, erzähl es nicht Herbstblatt! Sie wird mir das Fell über die Ohren ziehen.“ In ihren Augen flackerte Angst. Schaumpfote bekam eine unbändige Wut auf seinen Vater. „Ich weiss nicht was ich tun soll.“ Schaumpfote berührte seine Schnauze mit ihrer und knurrte: „Aber ich weiss es!“
    „Rabenstern! Ich will mit dir sprechen!“ Schaumpfote stand vor Rabensterns Bau und bat um Erlaubnis. „Komm rein Schaumpfote!“ Schaumpfote ging mit grossen Schritten hinein und sah Rabenstern geradewegs in die Augen. „Ich will meine erste Gefährtin!“ Er wusste das Rabenstern auch immer schon sehr zielstrebig gewesen war. „Die währe?“ „Luftpfote!“ Rabenstern schien nicht überrascht. „Sie ist hübsch. Ich spielte schon mit dem Gedanken, sie ebenfalls zu meiner Gefährtin zu machen. Aber jetzt bist du mir zuvorgekommen. Ich werde es gleich verkünden.“ Schaumpfote war überrascht. Er hatte sich extra den heutigen Tag ausgesucht, weil auch noch Junge zu Schülern ernannt werden würden. Schnell folgte er Rabenstern nach draussen. „Alle Kater und ihre Gefährtinnen sollen sich versammeln!“ Rabensterns ruf hallte durch das Lager und sofort kamen alle und versammelten sich. „Ich möchte heute vier neue Kätzinnen zu Schüler machen und eine Gefährtin ernennen. Nassfell! Du hast uns in deinen letzten zwei Würfen nur Kater geschenkt. Ich werde es dir nicht übel nehmen, wenn du uns vier Kätzinnen geboren hast. Tretet vor!“ Die jungen Kätzinnen traten vor, den Kopf gesenkt. „Muscheljunges, Perlenjunges, Sandjunges und Winterjunges! Von nun an seid ihr Schülerinnen. Muschelpfote! Deine Mentorin wird Honigblatt sein. Perlenpfote! Deine Mentorin ist Duftregen. Sandpfote! Deine Mentorin wird Rosenblatt. Und Winterpfote! Deine Mentorin ist Schwebefuss. Ich hoffe ihr werdet euren Gefährten einmal gut dienen.“ Die neu ernannten Mentorinnen führten die Schüler sofort zu ihrem Gefährten und flüsterten leise die ersten Anweisungen. „Ich habe noch mehr zu verkünden! Schaumpfote hat seine erste Gefährtin gewählt. Luftpfote!“ Ein Raunen ging durch die Katzen, aber keiner wagte zu wiedersprechen. „Schaumpfote! Deine Gefährtin wird von nun an Luftbein heissen!“ Rabenstern sprang vom Felsen und berührte Schaumpfote mit der Schnauze. „Ich hoffe das sie viele Kater zur Welt bringen wird.“ Flüsterte. „Das wird sie!“ Knurrte Schaumpfote. Er hasste es, wenn Rabenstern ihm so nahe kam, aber er musste es akzeptieren, wenn er selbst Anführer werden wollte. Rabenstern verzog sich zu seinen Gefährtinnen und Luftbein kam zu ihm. „Danke.“ Miaute sie. „Komm mit! Machen wir einen Spaziergang durch den Wald.“ Luftbein folgte ihm und Schaumpfote führte sie auf eine kleine Lichtung und begann sich zu putzen. „Und was jetzt?“ Schaumpfote lies von seiner Wäsche ab. „Jetzt warten wir ein bisschen und danach gehen wir zurück ins Lager.“ Luftbein verstand und setzte sich ebenfalls hin. Schaumpfote fuhr mit seiner Fellpflege fort und Luftbein putzte sich ebenfalls.

    9
    „Nein, Nein, Nein! Wie oft habe ich dir schon gesagt den Hundesplitter nur Eichhörnchen isst. Jetzt geh und fange ein Eichhörnchen sonst wirst du was erleben!“ Schaumpfote beobachtete Erdbeerpfote, die mit gesenktem Kopf aus dem Lager schlich. Nur ein paar Sonnenaufgänge waren vergangen, seit Luftbein seine Gefährtin geworden war. Jede Nacht stand er auf und ging im Wald trainieren. Er übte Kampfzüge und schliff seine Krallen. Unauffällig half er auch Erdbeerpfote immer wieder, damit Lichtstrahl nicht zu gemein zu ihr ist. Er mochte Erdbeerpfote, doch immer wieder verdrängte er es. Schnell verabschiedet er sich von Feuertod, mit dem er sich angefreundet hatte, und rannte aus dem Lager, Erdbeerpfote nach. Doch als er Erdbeerpfote eingeholt hatte, kam diese schon mit einem Eichhörnchen zurück. „Ich war schneller.“ Schnurrte sie, als sie Schaumpfote sah. Schaumpfote berührte seine Schnauze kurz mit ihrer. „Zum Glück.“ „Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte.“ Schaumpfote schnurrte beruhigend. „Ich finde einen Weg.“ Für dich! „Ich sollte gehen. Herbstblatt wird schon halb ausgrastet sein, wenn ich jetzt nicht komme. „Ich komm später nach.“ Miaute Schaumpfote. Während Erdbeerpfote zurück zum Lager rannte, ging Schaumpfote zu der Schlucht, in die er fast reingefallen war, und setzte sich davor. Auf der anderen Seite der Schlucht eine Wüste zu sehen und nur die Schlucht trennten die beiden Welten voneinander. In die ferne sah Schaumpfote wieder ein Wald, doch der war weit weg.
    Als Sonnenuntergang war, machte sich Schaumpfote zum Lager auf. Dort wartete Feuertod auf ihn. „Wo warst du?“ „Draussen, etwas die Gegend erkunden.“ Der rote Kater strich aufgeregt um ihn herum. „Ich muss dir etwas gestehen.“ Schaumpfote putzte sich eine Pfote sauber und schaute Feuertod an. „Was denn?“ Feuertod rupfte verlegen das Gras aus dem Boden. „Früher habe ich Rabenstern immer vergöttert. Doch jetzt, mit der Zeit, finde ich es ungerecht, was er macht.“ Schaumpfote setzte eine uninteressierte Miene auf, als er bemerkte wie Rabenstern ihn beobachtete. „Und?“ „Er behandelt die Kätzinnen wir Dreck!“ Schaumpfote freute sich innerlich so sehr, dass er nicht der einzige Kater war, der so dachte. Er warf einen Seitenblick zu Rabenstern, dann antwortete er mit kaltem Blick. „Du solltest nicht solche Sachen erzählen! Ich dachte du bist auf unserer Seite.“ Feuertod sah ihn verwirrt an. Schaumpfote warf ihm noch einen verächtlichen Blick zu, dann stolzierte er zu Rabenstern und setzte sich wie selbstverständlich neben ihn. „Feuertod.“ Knurrte er. „Wie kann er nur so denken!“ Rabenstern sah ihn respektvoll an. „Feuertod war immer ein treuer Kater. Ich weiss gar nicht wie er so werden konnte.“ Rabenstern schien Schaumpfotes gespielte Meinung vollkommen zu teilen und nickte. „Weisst du Schaumpfote, ich finde du bist sehr treu. Früher war ich genau wie du.“ „Ach! Wirklich.“ Schaumpfote wusste das zwar schon, aber er tat so, als hörte er das zum ersten Mal. „Ich dachte Feuertod ist auf unserer Seite.“ Miaute Rabenstern. „Ich bin froh, einen jungen Kater wie dich zu haben Schaumpfote. Schaumpfote neigte den Kopf. „Dein Respekt ehrt mich sehr Rabenstern.“ Rabenstern stand auf. „Ich werde jetzt schlafen gehen. Das solltest du auch tun.“ „Das werde ich auch.“ Schaumpfote machte sich auf den Weg zum Schülerbau und traf unterwegs auf Feuertod. Er machte mit dem Schwanz ein Zeichen, ihm zu folgen und Feuertod folgte Schaumpfote in eine Nische zwischen dem Schüler- und Kriegerbau. „Was ist?“ Flüsterte Feuertod wütend. „Das von vorhin, war nicht so gemeint. Ich bin auch deiner Meinung.“ Feuertod zuckte genervt mit den Ohren. „Und wieso soll ich dir das glauben?“ „Ich habe einen Plan, aber ich muss mich bei Rabenstern einschleimen, damit ich alles verändern kann.“ Zum Glück war Feuertod ein Kater, dem man Vertrauen konnte. Er nickte. „Ich verstehe, dann werde ich mal gehen. Keine Sorge, du kannst mir vertrauen.“ „Das hoffe ich für dich, nicht für mich!“ Flüsterte Schaumpfote ihm noch nach. Es war schon Mondhoch, als Schaumpfote schliesslich einschlief. Heute hatte er keine Lust mehr zu Trainieren und schlief die Nacht durch.

    10
    Am nächsten Morgen regnete es. Auch die nächsten sieben Sonnenaufgänge regnete es ununterbrochen. Schaumpfote machte der Regen nicht besonders viel aus, er genoss die kühle des sich nähernden Schneefalls. Als Schaumpfote aus dem Schülerbau schaute, eilte gerade Honigblatt an ihm vorbei. Ihr Pelz war triefend nass vom Regen und sie hielt den Kopf gesenkt. Erst jetzt fiel Schaumpfote auf, das die Kätzinnen die Köpfe immer leicht gesenkt hatten, nicht wie die Kater, die mit erhobenem Kopf durch das Lager stolzierten. Schaumpfote trat in den Regen und sofort klatschten ihm kalte Regentropfen auf die Schnauze. Luftbein kam auf ihn zugerannt, mit einer Amsel im Maul. „Luftbein, ich hab doch gesagt du musst mich nicht bedienen.“ Sie legte die Amsel vor ihm auf den Boden. „Ich muss.“ Sie schaute ihm nicht in die Augen, sondern starrte auf den Boden. Schaumpfote sah, wie sehr sie unter der Unterdrückung leidet. „Danke, aber geh wieder in den Bau, sonst erkältest du dich noch.“ Luftbein schaute ihn dankbar an und rannte zurück zum Schülerinnenbau. Schaumpfote schaute ihr nach. Ihr Bauch rundete sich schon leicht und Schaumpfote knurrte. Dann nahm er die Amsel und trug sie in den Schülerbau. Doch er brachte kaum einen Bissen runter, zu schwer lastete sein Gewissen auf ihm, sein Plan, der ihm immer absurder vorkam. Doch er wusste das nur das der einzige Weg war, um das ganze zu beenden.
    Er liess die Amsel liegen und trat erneut aus dem Schülerbau und beobachtete die Kätzinnen. Er wusste was zu tun war und lief über den Platz zu Rabensterns Bau. Vor dem Bau hielt er kurz an und setzte seine kalte Miene auf. „Rabenstern?“ „Komm rein!“ ertönte Rabensterns Stimme und Schaumpfote trat ein. Rabenstern lag in seinem Nest, um ihn herum strichen seine Gefährtinnen. „Was willst du Schaumpfote?“ Schaumpfote holte tief Luft. „Ich möchte meine anderen Gefährtinnen.“ Rabensterns Augen blitzen. „Sicher?“ Schaumpfote nickte mit kalter Miene. Rabenstern erhob sich und zuckte mit dem rechten Ohr. „Ich mag die sehr Schaumpfote, wirklich. Ich finde du bist sehr Treu deinem Clan gegenüber.“ Schaumpfote schnippte nur kurz mit seinem Schweif. „Und?“ „Ja du kannst, komm!“ Rabenstern stapfte aus dem Bau und Schaumpfote folgte ihm Wortlos.
    „Alle Kater und ihre Gefährtinnen sollen sich versammeln!“ Rabensterns Ruf hallte über die Lichtung, Schaumpfote stand unbeteiligt neben ihm. „Schaumpfote hat sich für zwei weitere Gefährtinnen entschieden. Doch zuvor möchte ich ihm noch seinen Kriegernamen geben, da er ein so treuer Kater ist.“ Schaumpfote schob seine Brust raus und hob den Kopf und lies seine Blicke über die Menge gleiten. „Schaumpfote, von nun an wirst du Schamkralle heissen, und ich ehre deine Treu zum Clan und hoffe, das du deine Gefährtinnen weise wählen wirst.“ Schaumkralle nickte und begann zu sprechen: „Als meine zwei anderen Gefährtinnen, wähle ich Muschelpfote und Ginsterpfote.“ Rabenstern winkte die zwei Schülerinnen nach vorne. „Du darfst ihnen Namen geben, ich gestatte dir diese Ehre.“ Die Krieger begannen zu tuscheln. Bis jetzt hat immer Rabenstern den Kätzinnen Namen gegeben, ein Krieger durfte das nie. Schaumkralle überlegte kurz und miaute dann mit lauter Stimme: „Muschelpfote wird Muschelperle heissen. Ginsterpfote wird Ginsterschatten heissen.“ „So soll es sein, die Versammlung ist beendet.“ Rabenstern sprang vom Felsen und Schaumkralle folge ihm. Ginsterschatten und Muschelperle kamen mit gesenktem Kopf auf ihn zu und Schaumkralle gab ihnen zu verstehen, das sie ihm folgen sollten.
    Er führte die beiden Kätzinnen in den Wald und blieb auf einer Lichtung stehen. „Ihr wisst was jetzt passiert oder?“ Beide nickten. „Hört zu, ich hab einen Plan, Rabenstern zu stürzen, doch dafür müsst ihr mitspielen, dazu gehört auch Junge zu kriegen.“ Muschelperle und Ginsterschatten schauten ihn interessiert an und verstanden. Schaumkralle nickte ihnen aufmunternd zu und wurde dann wieder ernst. „Ginsterschatten, gehst du kurz weg? Ich ruf dich dann.“ Ginsterschatten verschwand wortlos und Schaumkralle wandte sich Muschelperle zu.
    An Sonnenuntergang kam Schaumkralle in Begleitung von Ginsterschatten und Muschelperle zurück ins Lager. Er schickte die zwei in den Bau und spürte Erdbeerpfotes Blick in seinem Rücken. Er drehte sich zu ihr um und schnell senkte sie den Blick und hastete zu Lichtstrahl. Schaumkralle tat sie Leid. Sie war schon vierzehn Monde alt und immer noch Schülerin. Keine der anderen Kater wollte eine Kätzin mit einem verdrehten Bein. Schaumkralle war das aber egal. Er liebte sie und das liess sich nicht verdrängen. Etwas traurig lief er in den Kriegerbau, suchte sich ein Nest aus und schlief ziemlich schnell ein.

    11
    Schaumkralle lief nervös vor der Kinderstube auf und ab. Luftbein gebar gerade ihre Junge. Ein Mond war vergangen, seit er Krieger wurde. Ginsterschatten und Muschelperle waren in der Kinderstube eingezogen und hatten schon beide einen dicken Bauch. Von drinnen hörte man ein wehklagendes wimmern, das Schaumkralle wahnsinnig machte. Plötzlich hörte man einen Schrei, dann war alles ruhig. Kurze zeit später kam Teichblüte in Begleitung ihrer zwei Jungen aus dem Bau. Das braune Junge miaute aufgeregt: „ Ein Kater, gesund und kräftig.“ Schaumkralle glaubte das sie Tannennadeljunges hiess, war sich aber nicht sicher. Das andere Kätzchen, eine getigerte Kätzin miaute etwas ruhiger: „Du darfst sie jetzt besuchen.“ Teichblüte schaute stolz zu ihren Jungen herab. „Tannennadeljunges und Blätterjunges haben viel gelernt.“ Dann schnippte sie mit dem Schwanz und ging zum Heilerinnenbau, die Jungen folgten ihr. Schaumkralle kam in den Sinn, das die Jungen einer Heilerin, ebenfalls Heilerinnen werden würden. Aufgeregt betrat Schaumkralle die Kinderstube und sah Luftbein erschöpft im Moos liegen, ein kleines Junges trank gierig. Es war ein komplett roter Kater, was merkwürdig war, denn niemand aus ihrer Familie war rot. Luftbein schaute zu ihm auf. „Ich hab es Glutjunges genannt“ Schaumkralle nickte. „Ein guter Name.“ Er war stolz auf seine Schwester und ging wieder. Seine einzige Aufgabe bei den Jungen war, die Namen zu bestätigen und es Rabenstern zu melden. Sonst durfte er nichts mit den Jungen zu tun haben. Schnell machte er sich auf den Weg zu Rabensterns Bau. „Rabenstern?“ „Komm rein Schaumkralle.“ Ertönte eine Stimme vom inneren. Schaumkralle trat in den Bau und verneigte sich kurz vor Rabenstern. „Luftbein hat ein Kater geboren. Nur einer aber er ist Kräftig, sein Name ist Glutjunges.“ Rabenstern musterte Schaumkralle mit seinem kalten Blick und nickte dann. „Gut, danke.“ Rabenstern machte ein Zeichen und Schaumkralle verliess den Bau eilig. Er wusste, das wenn Luftbein einen Kater gebar, das es eine grosse Anerkennung ist. So hatte er Pluspunkte bei Rabenstern geholt und darüber war er sehr froh. Draussen kam Krallenfuss auf ihn zu. Schaumkralle wollte an ihm vorbeigehen, aber Krallenfuss hielt ihn auf. „Was wolltest du bei Rabenstern?“ Schaumkralle schauten ihn kalt an. „Ihm berichten das Luftbein einen Kater geboren hat.“ Krallenfuss Augen blitzen und er knurrte leise: „Halte mich nicht für ein Mäusehirn, ich weiss was du vorhast. Ich sehe dich jede Nacht rausgehen und trainieren, aber meinen Posten kriegst du nicht!“ Schaumkralle schauderte aber er antwortet ebenso drohend: „Du hast keine Ahnung wozu ich fähig bin Krallenfuss. Unterschätze mich nicht!“ Damit drehte er sich um und stolzierte aus dem Lager. Er hatte schon länger den Verdacht, das Krallenfuss etwas ahnte, doch jetzt ist sein Verdacht bestätigt. Er durfte mit seinem zweiten Teil des Plans nicht mehr lange warten. Er begann zu rennen.
    Schaumkralle hielt erst vor der Schlucht an und blickte runter. Wenn da jemand runterfallen würde, wäre er sofort Tod. Schaumkralle kletterte vorsichtig den steilen Pfad nach unten und schaute sich um. Der ganze Boden war zusätzlich mit spitzen Steinen bedeckt, das war gut. Hier sollte Krallenfuss sterben. Schaumkralle schauderte etwas vor sich selbst, da er einen Clangefährten ermorden wollte, doch er tat er für Luftbein und für Erdbeerpfote. Und für alle anderen Kätzinnen des Clans.
    Im Wald suchte er den Fuchsbau ganz am Rande des Territoriums auf und schnüffelte nach Fuchsdung. Der Fuchsgeruch war schal, doch ganz in der Nähe fand er Dung, der frischer war. Schaumkralle ekelte sich, doch transportierte den Dung zur Schlucht mithilfe eines Stockes. Dann wusch er sich im Bach und fing durch Zufall noch einen Fisch, diesen brachte er ins Lager.
    Im Lager brachte er den Fisch zu Teichblüte, die gerade ihr Jungen säugte. „Teichblüte? Ich hab dir Frischbeute gebracht.“ Teichblüte schnurrte müde. „Danke Schaumkralle, doch du solltest nicht die Aufgaben von Kätzinnen übernehmen.“ Schaumkralle legte den Fisch neben ihr ab. „Ich weiss.“ Teichblütes Jungen hatten aufgehört zu trinken und waren eingeschlafen. „Es ist sicher anstrengend, eine Heilerin zu sein und gleichzeitig Junge aufzuziehen.“ Teichblüte nickte. „Ich schaff das schon irgendwie.“ „Davon bin ich überzeugt.“ Munterte Schaumkralle sie auf. „Danke für den Fisch.“ Schaumkralle blinzelte und ging dann raus. Ein kühler Abendwind streifte seine Schnauze und er schaute zur untergehenden Sonne. Er suchte sich eine Maus vom Frischbeutehaufen aus und schlang sie gierig herunter.
    Als die Sonne schon untergegangen war, stand er wieder auf und ging aus dem Lager und trainieren, doch die ganze Zeit über spürte er Krallenfuss Blicke in seinem Rücken. Bald bist du Tod Krallenfuss. Dachte Schaumkralle und übte weiter seine Kampfschritte, bis der Mond hoch am Himmel stand.

    12
    Schaumkralle rannte zurück ins Lager, so schnell er konnte zu Krallenfuss. Er und Ginsterschatten waren zu einem Spaziergang im Wald gewesen und jetzt wollte er Krallenfuss einreden, ein Fuchs hätte Ginsterschatten verletzt. Krallenfuss lag gerade in der Sonne nah am Lagereingang. „Krallenfuss, bitte du musst kommen, ein Fuchs hat Ginsterschatten verletzt.“ Krallenfuss tat uninteressiert. „Und wieso ich.“ Schaumkralle brachte die Worte fast nicht raus. „Weil du stark bist, ich schaff es nicht alleine, bitte.“ Krallenfuss verdrehte die Augen und stand auf. „Na gut, wo?“ Schaumkralle jubelte innerlich auf. „Komm.“ Schnell rannte er zur Schlucht, dort wo er den Fuchsdung verteilt hatte.
    Etwas ausser Atem kam auch Krallenfuss an und schaute sich verwirrt um. „Wo ist Ginsterschatten?“ Schaumkralle spielte verzweifelt. „Oh nein! Was wenn sie in die Schlucht gefallen ist?“ Krallenfuss schnupperte. „Schau du nach.“ Bittete Schaumkralle ihn. Krallenfuss ging zum Rand der Schlucht und lehnte sich rüber. „Ginsterschatten ist nicht da.“ Schaumkralle stand dicht hinter ihm. „Nicht? Zum Glück.“ Mit diesen Worten gab er Ihm eine harten Stoss und Krallenfuss fiel runter, doch krallte sich an den Rand, seine Hinterbeine baumelten über dem Abgrund. „Ich wusste es.“ Knurrt er. „Ich hätte nicht herkommen sollen.“ Schaumkralle knurrte boshaft: „Nicht mein Problem.“ Dann begann er, mit den Krallen Krallenfuss Pfoten zu bearbeiten, bis er sich nicht mehr halten konnte und kreischen in die Schlucht fiel. Man hörte ein dumpfes Geräusch, dann schaute Schaumkralle vorsichtig runter. Krallenfuss Körper lag leblos in der Schlucht. Hinter einem grossen Farn kam jetzt Ginsterschatten hervor. „Ist es vorbei?“ Fragte sie, ihre Stimme zitterte. „Noch nicht, aber bald.“ Schaumkralle schmiegte sich beruhigend an sie und zusammen gingen sie zum Fluss, wo Schaumkralle sich den Fuchsdung abwusch und das Blut von den Pfoten.
    Er fühlte sich nicht gut, er wollte eigentlich keine Katze töten, doch sonst ging es nicht. Mit einem leisen Seufzer stieg er wieder aus dem Wasser und liess sich das Fell von der schwachen Sonne trocknen, während Ginsterschatten Jagen ging. Zusammen teilten sie sich einen Hasen und Schaumkralle spürte, wie das Adrenalin langsam wieder aus seinem Körper wich und er beruhigte sich.
    Im Lager wartete Muschelperle auf die zwei und war sichtlich aufgeregt. Ginsterschatten ging zu ihr und erzählte ihr im Flüsterton alles. Schaumkralle ging sofort in den Kriegerbau und begann, sich noch einmals zu putzen. „Na?“ Schaumkralle schaute auf. Feuertod lag in seinem Nest und hatte die Ohren aufgerichtet, seine Augen blitzen neugierig. „Was?“ Feuertod setzte sich auf. „Na was wohl? Wie ist es gelaufen?“ Schaumkralle war sichtlich verwirrt. „Du meinst...?“ Feuertod nickte. „Genau das!“ „Aber woher weisst du das?“ Feuertod schaute ihn stolz an. „Ich hab meine Ohren überall.“ Schaumkralle schüttelte nur den Kopf. „Siehst du Krallenfuss hier irgendwo?“ „Nein.“ „Na also.“ Schaumkralle fuhr mit seiner Fellpflege weiter und Feuertod rollte sich wieder zusammen und schloss die Augen. Bald wurde sein Atem gleichmässiger und er war eingeschlafen. Obwohl es noch lange nicht dunkel wurde, legte sich Schaumkralle auch hin, doch so richtig einschlafen konnte er nicht.

    13
    Irgendwann in der Nacht wachte Schaumkralle auf. Er schaute sich um. Alle Kater um ihn herum schliefen tief und fest. Leise stand er auf und schlängelte sich zwischen den Nestern hindurch nach draussen. Jetzt wusste er warum er aufgewacht war. Ganz allein auf der Lichtung lief Rabenstern herum und schien etwas zu suchen. Schaumkralle tappte zu ihm. „Rabenstern? Was machst du so spät draussen.“ Rabenstern drehte sich knurrend zu ihm um. „Ich suche Krallenfuss. Dieses Mäusehirn ist schon seit Sonnenhoch nicht mehr da und ich weiss nicht wo er ist.“ Schaumkralle tat erstaunt. „Das ist nicht gut, hast du denn eine Ahnung wo er sein könnte?“ „Nein eben nicht! Das ist es ja.“ Rabenstern schaute sich um. Schaumkralle zuckte mit dem Ohr. „Tut mir leid Rabenstern, ich weis nicht wo er sein könnte.“ Rabenstern peitschte mit dem Schweif. „Geh wieder schlafen Schaumkralle, ich wird ihn alleine suchen gehen.“ „Soll ich nicht helfen?“ „Nein! Ich brauche jemanden der auf den Clan aufpasst, damit keine Kätzin fliehen kann, übernimmst du das für mich?“ Schaumkralle nickte eifrig. „Ja Rabenstern, gerne.“ „Danke Schaumkralle.“ Schaumkralle schnippte mit dem Schweif und sprang auf den Felsen. „Du kannst dich auf mich verlassen.“ Rabenstern nickte ihm dankbar zu und verschwand durch den Lagereingang nach draussen. Schaumkralle liess den Blick über das Lager gleiten und sein Blick blieb an der Kinderstube hängen. Leises fiepen ertönte daraus und Schaumkralles Herz klopfte schneller, als er an Glutjunges dachte. Von hier oben hatte er das ganze Lager im Blick. In der Nacht sah alles friedlich aus, kaum zu glauben, was sich bei Tageslicht hier abspielte. Schaumkralle sah in die Sterne und genoss diesen ruhigen Augenblick. In solchen Momenten, erinnerte er sich, warum er das alles tat und war fest entschlossen, seinen Plan durchzuziehen. Er legte sich hin und kringelte seinen Schweif um die Pfoten und sah wieder ins Lager. Es war fast Vollmond und alles war ziemlich hell erleuchtet. Sein Lager, sein Zuhause, dort wo er aufgewachsen war. Der Heilerbau, die Kinderstube und der Heilerinnenbau im hinteren Teil des Lagers, Den Schülerbau und Kriegerbau, die gleich nebeneinander sind und der Anführerbau, unterhalb des Felsens. Das weiche Gras auf dem Boden und der grosse Farn vor der Kinderstube. Die Nische zwischen dem Krieger- und Schülerbau, alles was er bis jetzt für natürlich gehalten hatte, fand er plötzlich abscheulich. Es war das Werk von Rabenstern. Schaumkralle schauderte.
    Als Rabenstern an Sonnenhoch zurück ins Lager kam, sah er ziemlich wütend aus. Schaumkralle sprang vom Felsen und lief zu ihm. „Und?“ „Krallenfuss ist Tod!“ „Was“ Schaumkralle tat entsetzt. Schauspielern konnte er schon als Junges sehr gut. „aber wie?“ „Er wurde wahrscheinlich von einem Fuchs in die Schlucht gestossen.“ „Ein Fuchs? Aber die gibt’s doch dort gar nicht.“ Rabenstern war sichtlich aufgebracht. „Ein Zweiter Anführer, der nicht mal einen Fuchs besiegen kann, hat diesen Posten nicht verdient, ich werde einen neuen Zweiten Anführer wählen müssen, sofort!“ Rabenstern sprang auf den Felsen und rief alle Katzen zusammen. Schaumkralle setzte sich, während die anderen sich um ihn herum versammelten. Wenn alles so klappen würde, wie er es hoffte, wäre er seinem Ziel schon sehr nahe.
    „Krallenfuss ist Tod!“ Miaute Rabenstern. Sofort fingen die Katzen an, zu tuscheln und Rabenstern brachte sie zum Schweigen. „Er ist von einem Fuchs in die Schlucht gestossen worden. Jemand der nicht mal eine Fuchs besiegen kann, hat es nicht verdient, Zweiter Anführer zu sein. Deshalb wähle ich jetzt einen neuen.“ Schaumkralle war aufgeregt. „Dieser Ist zwar noch sehr Jung, jedoch hat er mich von sich überzeugt. Schaumkralle! Tritt vor!“ Schaumkralle jubelte innerlich auf, stand auf und lief ein paar Schritte nach vorne. „Hiermit ernenne ich dich zum Zweiten Anführer des Clans.“ Schaumkralle neigte den Kopf. „Danke Rabenstern, ich fühle mich geehrt.“ Die Katzen brachen in Jubel aus und Schaumkralle freute sich sehr. „Ich hoffe du wirst deine Sache gut machen.“ „Das werde ich, keine Sorge, ich werde der beste Zweite Anführer den du dir wünschen kannst.“ Rabenstern schnippte mit der Schwanzspitze, sprang vom Felsen und verschwand in seinen Bau. Die Kater kamen zu ihm und beglückwünschten ihm. Schaumkralle reckte stolz die Brust raus und genoss die Anerkennenden Blicke. Feuertod lief nah an ihm vorbei und flüsterte ihm im vorbeigehen etwas zu: „Glückwunsch, jetzt hast du was du wolltest.“ Schaumkralle nickte kaum merklich und drängelte sich dann aus der Katzenschar raus. Die Versammlung löste sich auf und Honigblatt kam auf ihn zu. „Schaumkralle?“ „Ja?“ Honigblatt war eine von Rabensterns Gefährtinnen und wollte scheinbar etwas von ihm ausrichten. „Da du jetzt zweiter Anführer bist, darfst du dir eine vierte Gefährtin aussuchen.“ Schaumkralle brauchte nicht zu überlegen. „ich nehme Erdbeerpfote.“ Honigblatt nickte. „Name?“ „Erdbeerblüte“ Honigblatt nickte noch einmals und huschte dann wieder zu Rabensterns Bau. Schaumkralle fiel auf, das sie ihn nie angeblickt hatte, sie hatte nur immer auf seine Pfote gestarrt. Schaumkralle machte sich glücklich auf den Weg, zu Erdbeerpfote, jetzt Erdbeerblüte, um ihr die Nachricht zu erzählen.

    14
    Erdbeerblüte schmiegte sich an Schaumkralle und schnurrte leise. Etwas mehr als ein Mond war vergangen und Ginsterschatten bekam gerade ihre Jungen. Sie kamen zu spät und Muschelperle hatte sie schon vor sechs Sonnenaufgängen bekommen. Kampfkralle, Stachelpelz und Habichtauge wurden Krieger und Grasduft, Perlenmeer und Winterfrost wurden ihre Gefährtinnen. Erdbeerblütes Bauch wölbte sich ebenfalls etwas, doch man sah noch fast nichts. Tüpfelpfote und Sprenkelpfote sind Schülerinnen geworden und Lichtstahl hatte zwei Kater bekommen. „Es wird alles gut.“ Miaute Erdbeerblüte. Schaumkralle war froh das sie da war und ihn unterstütze. Schaumkralle machte sich sorgen um Ginsterschatten. In den Letzten Tagen war es sehr viel kälter geworden und es hatte geschneit. Schaumkralle hatte Angst, das die Jungen erfroren. Immer wieder hörte man ein wimmerndes Miauen und Stimmen, die sanft auf Ginsterschatten einredeten.
    Nach einer schieren Endlosigkeit kam eine von Teichblütes Jungen heraus, es war Blätterpfote, sie und ihre Schwester sind erst seit einem Sonnenaufgang Schülerinnen. „Ginsterschatten geht es gut, du darfst rein und die Namen bestätigen.“ Erdbeerblüte nickte ihm aufmunternd zu und Schaumkralle ging in die Kinderstube. Im inneren überrollte ihn eine Welle von Gerüchen. Der frische Geruch von Angst, von neugeborenen Jungen und Milch. Luftbein lag zusammen mit Lichtstrahl und Muschelperle in der hinteren Ecke der Kinderstube und hatte den Schwanz um Glutjunges geringelt. Teichblüte machte Schaumkralle Platz und auch Tannennadelpfote ging aus der Kinderstube. Ginsterschatten lag erschöpft im Moos und hatte die Augen geschlossen. Schaumkralle betrachtete die Jungen. Zwei schwarze Kätzinnen und ein weisser Kater mit schwarzen Ohren lagen bei ihr und fiepten leise. Schaumkralle überkam Freude, das waren seine Jungen, sein Fleisch und Blut. „Sie sind wunderschön.“ Flüsterte er Ginsterschatten zu und sie schnurrte. „Hast du ihnen schon Namen gegeben?“ Sie nickte leicht und miaute leise: „Die eine schwarze heisst Hoffnungsjunges, die andere, Friedensjunges.“ „Und der Kater?“ Sie seufzte. „Er heisst Dunkeljunges.“ Schaumkralle schnurrte. „Das sind schöne Namen. Dann verliess er schweren Herzens wieder die Kinderstube und berichtete Rabenstern von den Jungen.
    Als er vor einer halb gefressenen Maus sass, wusste er plötzlich, warum Ginsterschatten den Kätzinnen solche Namen gegeben hatte. Hoffnung und Frieden. Die Heiligen Worte. Schaumkralle wollte nicht mehr lange warten. Doch er musste vorsichtig sein. Krallenfuss hatte viele Anhänger. Es war gut möglich, das er anderen Katern von Schaumkralles Plan erzählt hatte. Schaumkralle grub die Krallen in die Erde. Er würde es schnell hinter sich bringen.

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    13. KAPITEL


    Schaumkralle trainierte den nächsten Mond hart, er wollte Rabenstern im Kampf besiegen. Erdbeerblüte war in die Kinderstube umgezogen, ihre Jungen sollten in einem halben Mond kommen. An diesem Tag verdeckten dunkle schwarze Wolken die Sonne und der Wind blies stark. Schaumkralle stand vor Rabensterns Bau und holte tief Luft, dann trat er ein. Rabenstern schaute auf. „Schaumkralle? Was gibt’s?“ Schaumkralle blickte ihn Kalt an. „Ich muss dir was gestehen, Rabenklaue.“ Rabenklaue war Rabensterns Kriegername. „Ich heisse Rabenstern, woher weisst du überhaupt wie ich früher hiess?“ Schaumkralle knurrte. „Das spielt keine Rolle, ich will dir was erzählen.“ „Dann los!“ Rabenstern hatte sich misstrauisch aufgesetzt und unter seinem dünnen Fell sah man seine Muskeln. „Ich hab Krallenfuss umgebracht! Ich hab ihn getötet um zweiter Anführer zu werden.“ Rabensterns Augen blitzen erstaunt. „Und?“ Schaumkralle nahm all seinen Mut zusammen und miaute drohend: „Und jetzt werde ich dich umbringen.“ Rabenstern knurrte und sprang auf. „Das wagst du nicht!“ Schaumkralle fuhr die Krallen aus. „Zum Wohle der Kätzinnen.“ Damit sprang er auf Rabensterns Rücken und grub ihm die Krallen in die Schultern. Rabenstern kreischte auf und schüttelte ihn ab. Schaumkralle schlug ihm sofort in seine Sehne in den Hinterbeinen und Rabenstern knickte ein, sofort sprang Schaumkralle auf ich drauf und begrub ihn unter sich. Er merkte, das er schwerer und kräftiger als Rabenstern geworden war und schaute Rabenstern in die Augen. „ Alles war gespielt. Ich verabscheue dich Rabenstern, so wie jeder andere Kater der Kätzinnen nur benutzt. Ich werde alles verändern.“ Rabensterns Augen funkelten wütend, doch er merkte das er sich nicht gegen Schaumkralle wehren konnte und fauchte nur wütend: „Ich habe viele Anhänger, die werden dich vertreiben und töten!“ „Das glaube ich nicht, sag auf wiedersehen zum Leben, Rabenklaue.“ Rabensterns fauchte wütend und zum ersten mal, sah Schaumkralle die grauen Haare um seine Schnauze und die gelben alten Augen. Rabenstern aber knurrte nur wütend und Schaumkralle erhob die Pfote und schlug zu. Blut spritze aus Rabensterns Kehle und er gurgelte kurz, dann wurden seine Augen leer und er erschlaffte. Schaumkralle lies von ihm ab und zerrte ihn auf die Lichtung, auf der sich schon zahlreiche Katzen versammelt hatten, die von den Kampfgeräuschen angelockt wurden. „Rabenstern ist Tod!“ Verkündete Schaumkralle. Die Katzen schauten ihn erschrocken und ängstlich an. Schaumkralle miaute kalt: „Ich bitte alle Kater, die Rabenstern bei allem unterstütz haben und seiner Meinung waren, zum Lagerausgang zu stehen, die anderen bitte in die gegenüberliegende Ecke des Lagers.“ Als niemand auf seinen Befehl etwas tat, knurrte Schaumkralle: „Sofort!“ Schnell setzten sich die Katzen in Bewegung und Schaumkralle war erstaunt, das viele Kater gegen Rabenstern waren, aber auch viele Kätzinnen Rabenstern gut fanden. Schaumkralle ging auf die Rabenstern Gruppe zu und miaue gelassen: „Ihr seid hiermit aus dem Lager und dem Territorium verbannt!“ Die Katzen tuschelten aufgeregt. Da trat Starksturm hervor. „Du kannst uns nichts befehlen.“ „Ich hab Rabenstern getötet, die stärkste Katze im Clan, willst du es wirklich darauf anlegen?“ Schaumkralle sah, das viele Kater im Hintergrund blieben, sie konnten nur mit einem Anführer stark sein. Starksturm fauchte ihn an, drehte sich um und gab der katzenschar ein Zeichen, diese folgte Ihm in den Wald. Schaumkralle gab es einen Stich ins Herz, als er unter ihnen auch Schwebefuss, seine Mutter entdeckte.
    Die anderen Katzen brachen in Jubel aus und Schaumkralle drehte sich zu ihnen um. „Schaumstern! Schaumstern!“ Riefen alle im Chor und er sprang auf den Felsen und verschaffte sich gehör. „Ich möchte hiermit die Versklavung aufheben, keine Kätzin soll verpflichtet sein, eine Gefährten und Junge haben zu müssen, wenn sie es nicht will. Es wird nur ein Heiler oder eine Heilerin geben, die für den ganzen Clan sorgt und nur ein Heilerschüler. Und da ich jetzt Anführer bin, wähle ich eine zweite Anführerin, diese wird Ginsterschatten sein, jedoch darf sie in der Kinderstube bleiben bis ihre Jungen Schüler sind, bis dahin werde ich das selbst machen. Gleichberechtigung für alle!“ Die Katzen riefen ihm zu. „Gleichberechtigung für alle Kater und Kätzinnen!“

    16
    EPILOG


    Schaumstern schnurrte. Mittlerweile waren fünf Monde vergangen und die Jungen von Erdbeerblüte rannten um ihn herum. Starksturm und die anderen Katzen hatte er nie mehr gesehen und die Patrouillen meldeten nie etwas von ihren Gerüchen. Ginsterschattens Junge sind Schüler geworden und sie hat ihren Posten als Zweite Anführerin übernommen. Alle Katzen lebten friedlich und waren glücklich. Erdbeerblüte teilte sich gerade Beute mit ihrer Schwester und Schaumstern passte auf die Jungen auf. Als er ihr seine Liebe gestand, erwiderte sie es und sie wurden echte Gefährten. Ihre Jungen hatten alle Katernamen, obwohl es alles Kätzinnen waren.
    Schneejunges rannte, verfolgt von Wolkenjunges und Löwenjunges um ihn herum. Schaumstern beobachtete die Spiele amüsiert und knurrte spielerisch, als Schneejunges mit ihren Pfoten auf seinen Rücken kletterte und die anderen zwei Jungen enttäuscht unten sitzen blieben. „Schaumstern beschütz mich:“ Miaute Schneejunges fröhlich. Schaumstern schaute sie liebevoll an und wiederholte die Worte, die er Luftbein immer gesagt hatte. „Ich werde euch immer beschützen.“ Schneejunges quiekte und sprang runter, sofort stürzten sich Löwenjunges und Wolkenjunges auf sie.
    „Na ihr kleinen, hoffentlich habt ihr Schaumstern nicht zu sehr belästigt.“ Erdbeerblüte kam auf ihn zu und die Jungen rannten sofort z ihr. „Mama!“ Riefen alle im Chor und begannen, sich darüber zu beschweren, wer wen angegriffen hatte. Erdbeerblüte begann schnurrend, alle kleinen Streitereien zu schlichten und Schaumstern ging zu Luftbein, die etwas abseits sass. Er leckte ihr über ihr rechtes Ohr und flüsterte: „Ich hab mein Versprechen gehalten. Ich hab dich beschützt.“ Luftbein schmiegte sich dankbar an ihn. „Ja, das hast du. Ich bin sehr froh darüber, das du das getan hast. Schaumstern, der, der alles verändert hat.“

    17
    Die Fortsetzung erscheint bald unter dem Namen:

    Schneeblütes Geist
    Hier noch der Link:

    http://www.testedich.de/quiz41/quiz/1464463240/Schneebluetes-Geist



    Bei Interesse:

    http://www.testedich.de/quiz41/quiz/1464536008/Fakten-ueber-meine-Ff

article
1453389554
Geschwisterliebe - Blut vor Clan
Geschwisterliebe - Blut vor Clan
Schaumpfote und seine Schwester leben in einem Clan, in dem Kätzinnen nichts als Dienerinnen sind. Kater haben fast nie nur eine Gefährtin, und der Clan steht unter der Herrschaft von Rabenstern, einem grausamen Kater. Schaumpfote schwankt zwischen sei...
http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1453389554/Geschwisterliebe-Blut-vor-Clan
http://www.testedich.de/quiz39/picture/pic_1453389554_1.jpg
2016-01-21
406A
Warrior Cats

Kommentare (54)

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Morgen (91901)
vor 256 Tagen
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*Leopardensee* (Leo) ( von: *Leopardensee* (Leo))
vor 318 Tagen
Jey :). Ich werde mich (wenn ich mich kann) anmelden und eins noch: Diese FF war Mega cool, ich lese jeden 2. Tag einmal durch. 💙
Milo ( von: Milo_Warrior)
vor 329 Tagen
http://www.testedich.ch/quiz45/quiz/1480200544/Rabensterns-Rueckkehr-MMFF

Ab jetzt könnt ihr euch anmelden!
Milo ( von: Milo_Warrior)
vor 345 Tagen
An alle die das hier lesen! in den nächsten Wochen wird eine mmff starten!!!! Es geht darum das Rabenstern sich mit den Bösen aus dem Sternenclan verbindet und ungeahnte kräfte bekommt. Würde mich freuen wenn ihr mitmacht ;)) Begrenzte Anzahl von Plätzen!!!
Milo (38476)
vor 478 Tagen
@Cool, danke 😊, ich werde eine mmff machen, für ein rpg habe ich leider nicht genügend zeit und aktiv dort zu sein
Cool (16775)
vor 478 Tagen
Ich finde deine Ff echt cool, super Idee, könntest du dazu vlt. Noch ein Rpg erstellen? Wäre voll cool
Milo ( von: Milo_Warrior)
vor 481 Tagen
@Silbermond, meinst du mich?
@Maumau7, dankeschön ;))
Maumau7 (38429)
vor 487 Tagen
SUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUPER geschichte!!!!!!!!!!!
Silbermond (52188)
vor 489 Tagen
Kommst Du aus dem ruhrgebiet? Kapitel 7 AM schlafen!
Milo ( von: Milo_Warrior)
vor 506 Tagen
Ab heute ist das Quiz zu meiner Ff da!

http://www.testedich.de/quiz42/quiz/1464884854/Geschwisterliebe-Das-Quiz
Milo (38476)
vor 510 Tagen
So, ich habe oben den Link für die Geschichte reingestellt ;))
Nachtbrise&Co ( von: Nachtbrise&co)
vor 511 Tagen
Cool! Ich schaue sofort vorbei wwnn es rauskommt!
Liliensturm (10482)
vor 511 Tagen
Ich freu mich schon so sehr auf die vortsetzung!
Milo ( von: Milo_Warrior)
vor 511 Tagen
Die Letzten beiden kapis sind da;)
Nachtbrise&co ( von: Nachtbrise&co)
vor 511 Tagen
Richtig cool, und die Sternen-Clan Idee ist sehr gut!
Goldstern (21523)
vor 513 Tagen
Bitte schreib weiter
Liliensturm (51556)
vor 514 Tagen
Unglaublich! Es wird immer besser!
Milo (65656)
vor 515 Tagen
Habe ein weiteres Kapi geschrieben ;)
Nachtbrise&co (86865)
vor 516 Tagen
Die Kapitel, sind klasse! Weiter so, ich verfolge alles!
Liliensturm (10482)
vor 516 Tagen
ich bin süchtig danach! schreib weiter!