Andere Welten

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1 Kapitel - 676 Wörter - Erstellt von: Alkathari - Aktualisiert am: 2016-03-11 - Entwickelt am: - 482 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Welt, die in Dunkelheit sinkt
Ein Schrei, der niemals erklingt
Macht ohne Schatten und Licht
Und Seelen ohne Gesicht

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    Ein rot-schimmerndes Licht verteilte sich in dem düsteren Raum und spiegelte sich merkwürdig, fast unnatürlich scharf in Malouris Augen wider. Der

    Ein rot-schimmerndes Licht verteilte sich in dem düsteren Raum und spiegelte sich merkwürdig, fast unnatürlich scharf in Malouris Augen wider.
    Der Schattenwandler schloss den Acaract.
    Das Licht wich erneut einer diffusen Dunkelheit.
    Mit einem undurchdringlichen Gesichtsausdruck und schnellen Schritten, die trotz des glatten Marmorbodens kaum zu hören waren, verließ Malouri die Hochsicherheitsabteilung.
    Hinter seinem dunklen Drachenhaut-Mantel und den schwarzen Stiefeln verschlossen sich zahlreiche Tore, Lichtsensoren und Codesysteme.
    Einen kleinen, winzigen Augenblick lang durchzuckten Malouri die - schrecklichen - Gedanken an eine Niederlage.
    War eine verlorene Schlacht letztendlich doch nicht so unwahrscheinlich, wie er bisher angenommen hatte?
    Nur ein kleiner Faktor vielleicht, eine Falle, eine List, und Monate sorgfältiger Planung und Verteilung wäre verloren.
    Der Schattenwandler schüttelte den Kopf, wie um diese besitzergreifenden Gedanken zu vertreiben.
    Nein, seine Krieger würden siegen.
    Das war so gut wie gewiss.
    Schließlich hatte er, Malouri, alles bedacht, hunderte Pläne entworfen und verworfen, mit allen Kriegern gesprochen, alle Sicherheitsmaßnahmen verschärft.
    Der Acaract war sichert, und so sollte es auch bleiben.
    Malouris traumwandlerisch sichere Schritte führten ihn ohne Umwege zum Ycarus, wo er stehenblieb und misstrauisch die Übertragung des Acaracts beobachtete.
    Das Hologram entsprach genau dem System des Hochsicherheitsverlieses.
    Nichts rührte sich dort.
    Der Acaract war sicher.
    Malouri betrachtete die Übertragung noch einige Sekunden, dann wandte er sich ab.
    Aus einem anderen Gang trat plötzlich eine weitere dunkle Gestalt hervor.
    Malouri drehte sich um und wartete mit blitzenden Augen, bis sein Stellvertreter bei ihm angekommen war.
    Yserac trug ebenfalls die schwarze Wächterkleidung, allerdings keinen Drachenmantel.
    "Selbstmord", begann Yserac ohne Umschweife, "Selbstmord ist es, sich in diesen Krieg zu wagen!"
    Malouri warf ihm einen berechnenden Blick zu.
    "Ich dachte, das hätten wir geklärt", sagte er leise, aber mit kaum überhörbarer Kälte.
    Der Schattenwandler ihm gegenüber verschränkte die Arme.
    "Ich sage, es ist aussichtslos, in diese Schlacht zu ziehen. Die Calare sind zu stark! Vielleicht können wir sie dieses Mal besiegen, aber der Acaract ist hier nicht mehr sicher."
    Malouri zischte gefährlich.
    "Ich versichere dir, jedes Opfer, das dieser Krieg fordern wird, ist es wert, zu sterben!"
    Jeder andere wäre an dieser Stelle ängstlich zurückgewichen, doch Yserac schnaubte lediglich.
    "Du führst dein eigenes Volk in eine Schlacht, die sie nicht gewinnen können!"
    Seine Worte hallten merkwürdig von den Felswänden wider.
    "Weiter?", fragte Malouri gefährlich ruhig.
    Yseracs Augen blitzten.
    "Du bist es nicht wert, Malouri, Anführer der Schattenwandler zu sein!"
    In einer blitzschnellen, fließenden Bewegung wirbelte Malouris schwarz-silbernes Langmesser herum und durchschnitt mit grausamer Leichtigkeit Yseracs Brustschutz.
    Klares, dunkles Blut benetzte es, als Malouri es mit einem Ruck wieder herauszog und seinen ehemaligen Stellvertreter nach hinten stieß.
    Yserac zuckte und sein Mund war geöffnet wie zu einem qualvollen Schrei, bevor das Blitzen in seinen Augen erlosch und einer undurchdringlichen Leere wich.
    Malouri betrachtete sein Messer mit einem fast überraschten Gesichtsausdruck, dann lächelte er leicht und rief nach einem seiner Krieger.
    "Bereitet mir ein Raumschiff vor... Ich begebe mich auf eine Reise."
    Er stieg über den toten Körper seines Bruders und wandte seine Schritte den Hochsicherheitsverliesen zu, dem Acaract entgegen.

Kommentare Seite 1 von 1
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SurfWarsonBbc ( 7.167 )
Abgeschickt vor 368 Tagen
Mehr mehr mehr ...
Mega gut. 👍🏻
Alkathari ( 8.134 )
Abgeschickt vor 369 Tagen
Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere einen kommentar hinterlàsst ^^