Schlamm&Rein

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19 Kapitel - 11.125 Wörter - Erstellt von: IsaSparkle - Aktualisiert am: 2016-02-01 - Entwickelt am: - 4.290 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht darum, dass ein M.u.g.g.e.l. Mädchen nach Hogwarts kommt, überraschender Weise nach S.l.y.t.h.e.r.i.n kommt, und dummerweise mit dem größten Schlamm-Blut-Hasser zusammen kommt...oder so ähnlich...

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    Misstrauisch halte ich den Brief in der Hand.
    „Mum?“rufe ich über die Schulter. „Mum, wir haben so 'nen blöden Verarsche-Brief bekommen!“ „Aber Layla, Schatz, sowas sagt man doch nicht!“ höre ich meine Mutter Ginger aus der Küche lachen. „Zeig mal her!“ Ich schlendere zu ihr, und überfliege im Gehen noch einmal diesen verrückten Brief. „Da steht“ grinse ich und unterdrücke ein Lachen. „Das ich an einem...ähm...Hogwarts aufgenommen bin..!“ Ginger dreht sich zu mir. Ich habe ihr Aussehen geerbt, die schokoladigen Wellen-Haare. Wieso habe ich sie nur abgeschnitten, jetzt gehen sie bloß bis zu den Ohren, und schwarz habe ich sie auch noch gefärbt. Tja, zum Ändern ist es zu spät. Ach ja, dann noch die sommersprossige Stupsnase. Der einzige Unterschied sind meine Augen, außen sind sie nämlich Moosfarben, und in der Mitte werden sie braun. „Und was wäre denn dieses Hogwarts. „Eine-“ doch ich muss losprusten. Die Sache ist einfach zu verrückt. „Eine Schule für-“ japse ich, „für Zauberei und Hexerei oder so.“
    Auch meine Mutter muss lachen. „Komisch. Steh da denn eine Adresse?“ ich schüttle den Kopf und halte den Zettel hoch. „Aber guck es dir mal an, es ist echt..naja..mit Wappen und einem Siegel und in grüner Tinte..! Nun, ich gehe erstmal in mein Zimmer, ruf mich wenn das Essen fertig ist!“ meine ich und verschwinde nach oben, in mein Zimmer. Ich stoße die Tür auf, und schmeiße mich auf mein Bett-oder hatte es vor. Da sitzt schon jemand. „Muuum!“ kreische ich. „Da sitzt ein Verrückter auf meinem Bett!“ Es ist ein ziemlich alter, in ein langes Gewand gekleideter Mann, mit einem Hüftlangem Bart und Haar, mit einem spitzen Hut auf dem Kopf. „Ihnen auch einen guten Tag, Layla.“ grüßt der Mann. „Ich bin Albus Dumbledore.“ mit einem freundlichem Lächeln streckt er eine Hand aus, doch ich kann diesen Dumbledore nur entgeistert anstarren. „Was- Wie… Woher wissen sie meinen Namen? Und überhaupt, was haben sie in meinem Zimmer zu suchen!“ Endlich ist Ginger auch oben. Gleichzeitig setzen wir beide zum Reden an, doch der seltsame Mann hebt die Hand. „Lasst es mich erklären. Ich bin ein Lehrer an der Schule Hogwarts, genaugenommen, ich bin ihr Schulleiter.“ Meine Mutter und ich tauschen irritierte Blicke. „Es ist eine Schule, an der Magie gelehrt wird. Mir ist bewusst, dass manche Muggelfamilien – Muggel sind nicht-magische Menschen – gewisse Probleme haben, an die Welt der Magie zu glauben. In solchen Fällen kommen ich oder andere Lehrkräfte der Schule, um alles zu klären.“ Die nächsten 5 Minuten zeigt er ein paar einfache Zauber, um uns zu beweisen, dass es kein Scherz ist. Zum Schluss hatte er mir noch einen Umschlag mit einer Packliste, und Infos für die Reise gegeben.


    Nun, hier kommt ihr Lover (wer kann es nur sein?) noch nicht vor ;D aber im nächsten Kapitel, versprochen (wenn ihr ein nächstes Kapitel wollt )!

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    Nervös starre ich den tropfenden Kessel an. Und es kann ihn wirklich kein anderer sehen? Schließlich nehme ich mir ein Herz, und gehe rein. Alle starren mich an. Mir wird schmerzlich bewusst, dass ich noch Muggel-Sachen anhabe. „Ähem..“ stammele ich. „Kennt ihr..hm...ist hier irgendwo ein Wirt namens Tim? Nein, Tom!“
    Ein älterer Mann kommt mir entgegen. „Das bin ich.“ murmelt er in seinen Bart. „Dann bist du vermutlich das Muggelmädchen, vor dem Albus uns gewarnt hatte.“ Gewarnt! Wie das klingt… „Ich bin kein Muggelmädchen, sondern stamme nur-“ versuche ich zu erklären, doch er winkt mich schon auf einen schmuddeligen Hof, geht zur Mauer und klopft mit einem Zauberstab gegen einen der Steine. „So, und viel Spaß in der Winkelgasse!“ und Tom verschwindet wieder im Haus. Im ersten Moment denke ich, Ups, ich bin in einen Mittelalterfilm geraten! Doch auf den zweiten Blick erkenne ich, dass es Zauberer, Hexen und magische Laden sein müssen. Staunend, und wie hypnotisiert trete ich auf die Straße. Es ist laut, doch ein gemütliches laut, von Rufen, Schritten, Karren und vielem mehr. „Drachenhauthandschue, nur 10 Galleonen, nur heute!“ „Sie dir diesen Besen an!“ „Hast du schon deine Kröte gekauft?“ Ich kann mich gar nicht satt sehen, es ist einfach toll! Ich krame schließlich mit zittrigen Fingern die Packliste hervor. Ein wenig nervös macht mich das Alles huer schon. Zuerst kaufe ich die nötigen Umhänge, Hüte und generell die Kleidung; wiegt nicht so viel. Dann sind die Bücher dran. Ich gehe in diesen Bücherladen, der heißt Flur-wisch&Botts oder so ähnlich. Oje, ohne Hilfe finde ich hier nie etwas, es ist so verdammt unübersichtlich! Ich gehe zu einer mir fremden Person, die den Eindruck vermittelt, in der Zauberwelt schon erfahrener zu sein, typische Kleidung und so, außerdem sieht er – zumindest von hinten- nicht älter aus als ich selbst, und vielleicht kommt er auch neu nach Hogwarts, und tippe dem Jungen auf die Schulter. Er dreht sich um, und ich will ihn höflich fragen, wo ich die Hogwarts-Bücher finde, doch er brabbelt direkt selbst los. Falsche Wahl., denke ich mir. Der Junge hat einen ziemlich hochmütigen Gesichtsausdruck, und sieht mich auch sehr herablassend an. Und dann seine Haare, du meine Güte, sie sind Platinblond und...zurückgegeelt! Wer macht denn sowas, und in seinem Alter! Es sieht echt komisch aus. „So wie's aussieht, bist du ein Schlammblut! Muggelkleidung, fragendes Gesicht..klarer Fall!“ Ich bin perplex. „Ich..ähm..was ist ein, ein..dings… Schlammblut?“ Er grinst spöttisch. Plötzlich legt sich eine Hakenhand (entschuldigt, hier ist mir ein kleiner Denkfehler unterlaufen, dat ist ja keine Hakenhand, sondern nur ideser Kauf von seinem Gehstock, soryy XD)auf seine Schulter, und der seltsame Junge fährt erschrocken zusammen und dreht sich um. So eine Hakenhand habe ich zuletzt in einem schlechten Piratenfilm gesehen.. Die Hand gehört einem blonden, langhaarigen Mann, der genauso hochmütig schaut wie der Junge, der offenbar sein Sohn ist. „Na, na, Draco“ tadelt der. „Du wirst dich doch wohl nicht mit einem Schlammblut unterhalten?“ Der Junge-Draco- schüttelt erneut grinsend den Kopf, und Beide gehen Richtung Ausgang. Dann gibt mir Draco im Vorbeigehen noch einen heftigen Stoß mit der Schulter, der ich nach hinten taumeln lässt. Soweit, so gut. Aber dann stolpere ich noch über einen Bücherstapel, und krache mit Kopf und Rücken gegen ein Regal, bevor ich zu Boden gehe. Scheiße, mein Kopf tut höllisch weh… Moment mal! Mist! Das Regal…… ea kippt! Auf mich zu! Plötzlich fällt mir ein, dass ich noch die Pflanzen in meinem Zimmre gießen muss, ich will nicht sterben! Ein herausfallendes Buch trifft mich hart an der Stirn, ich höre, wie jemand „Reducto!“ schreit, und dann wird alles schwarz.

    Verschwommen sehe ich über mir viele Gesichter, die mich anstarren, von weiter hinten wütende Stimmen. „Hallo, Mädchen, kannst du mich hören?“ Ich weiß nicht von wem die Stimme kommt, aber ich setze mich auf und nicke. Dann fällt mir alles wieder ein, und ich taste meine Stirn nach einer Beule ab...nichts da. Erleichtertes Grinsen von dem Umstehenden. „Du bist gesund, nur kurz weggetreten, als das Buch dich getroffen hat. „Ich habe gehört, dass bei Muggeln keine Beulen weggehext werden können, aber wir können das. Das Regal konnte noch gestoppt werden. Keine Sorge.“ Jetzt registriere ich das Chaos um mich herum, Holzsplitter und Bücher liegen und fliegen überall herum. „Oh nein, das, das mit dem Chaos hier tut mir Leid..ich..“ stammle ich. Doch ich habe komplett vergessen, dass ich hier unter Zauberern bin, und im Nu ist alles Heil und aufgeräumt. Dankbar lächelnd stehe ich auf, und höre wieder laute Stimmen. Rasch bahne ich mir einen Weg durch die Menge, zu den Geräuschen. Ein paar Regalreihen weiter steht der blonde Mann mit diesem Komischen Haken, und vor ihm, sich hilfesuchend an ein Regal gelehnt dieser Draco, der mich angerempelt hatte. „...glaubst du, wie das aussieht, wenn mein eigener Sohn in der Winkelgasse randaliert!“ bekomme ich von dem Mann mit, der sehr aufgebracht seinen Sohn fertigmacht. Was auch immer mich dazu treibt, ich weiß es nicht, aber ich tue es, gehe mit schnellen Schritten auf die Beiden zu. „Hören Sie, es war nicht die Schuld ihres Sohnes, Mister…. Egal. Vermutlich hat es aber so ausgesehen, eigentlich bin ich nur, als ich mich gerade zum Regal drehen wollte, gegen ihn gestoßen und habe mich dann sozusagen selbst zu Fall gebracht. Tut mir leid, ich wollte ihnen keine Schwierigkeiten machen.“ rattere ich los. Beide blicken mich unfreundlich an. Dann geht der Ältere an mir vorbei, Draco ihm nach, er zischt noch kurz „Typisch Schlammblüter!“. Doch ich lasse ihn nicht so schnell abhauen, und halte ihn an der Schulter fest. „Sag mal, spinnst du! Nach meiner Aktion könntest du ruhig etwas freundlicher sein! Schließlich wissen wir beide, dass es meine Schuld nicht war!“ Kalt werde ich gemustert. „Wenn ich weiter mit einem Schlammblut rede, kriegen wir beide Ärger!“ und dreht sich um. „Haben wir den nicht schon?“ murmele ich, doch er ist schon weg. Mit hängenden Schultern schaue ich ihm nach, was habe ich denn bitte getan?

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    --Zeitsprung--
    Gleis 9 ¾? Wo soll das bitte sein? Ach, dass hatte Dumbledore ja erwähnt, man muss dafür gegen die Wand laufen. Meine Fingerknöchel treten weiß hervor, als ich mich an meinem Gepäckkarren klammere. Was, wenn es nicht funktioniert? Besser nicht so lange drüber nachdenken, Layla! Ermahne ich mich selbst, und renne los, auf die Wand zu. Bitte bitte bitte lasst mich durch! Flehe ich die auf mich zurasenden Backsteine an. Ich bin durch! Vor mir steht ein dampfender, scharlachroter Zug. Ich hab's hingekriegt! Überall Leute, Kinder, Eltern und Haustiere….
    Hastig klettere ich in den Zug hinein, warum nur ist mein Koffer so schwer? Vielleicht hätte ich mein Skateboard zu Hause lassen sollen überlege ich.
    Zu spät.
    Ich finde ein leeres-das Letzte leere- Abteil und schiebe mich und dann meinen Koffer durch die Glastür. Scheiße, warum sind die Gepäckablagen so hoch! Tief durchatmen, dann klappt das schon. Langsam stemme ich meinen Koffer hoch, und habe es gerade geschafft, ihn auf das Netz zu wuchten, als er abrutscht. Mitten in der Bewegung jedoch, stoppt er, und schwebt nach hinten auf das Netz, wo mein Koffer sicher liegen bleibt. Ich kann ihn nur mit offenem Mund anstarren. „Tja, da hast du dein Danke.“ höre ich jemandem ausdruckslos sagen, und drehe mich um. Da steht der Junge vom Bücherladen, Draco, mit selbstzufriedenem Grinsen und dem Zauberstab in der Hand. „Äh.“ „Ja, also alle Abteile sind komplett voll...ich hoffe, es stört dich nicht, wenn ich und meine Begleiter sich zu dir setzten. Oder, nein, ich hoffe es stört dich, Schlammblut. Übrigens, ich bin Malfoy. Draco Malfoy.“ Ich lasse meinen Kopf gegen die Scheibe donnern. Eine stundenlange Zugfahrt mit und Gefolgschaft, das kann ja lustig werden. Juhuu… Seine Begleiter heißen Crabbe und Goyle. Ich kann nicht sagen, wen ich weniger ausstehen kann. Die ganze Zugfahrt über Witze über Schlammblüter und Muggel. Aber immerhin lerne ich auch die 4 Häuser von Hogwarts kennen, weiß am Ende sehr genau was Quidditch ist, und habe zusätzlich eine sehr genaue Vorstellung, was genau Schlammblüter eigentlich sind. Als der Zug in einem Ort namens Hogsmeade hält bin ich mittlerweile so genervt, dass ich kurzerhand meinen Koffer öffne, ein Fläschchen mit extrem hässlichem, pinkem Nagellack nehme, und es über Dracos Kopf ausleere. Viel ist es nicht, aber genug, um seine Haarpracht zu versauen. Fröhlich vor mich hin lächelnd gehe ich zu einem, gelinde gesagt, sehr großem, etwas, nun ja, breit geratenem Mann, der mit rauer Stimme die Erstklässler zusammenruft. Schadenfroh sehe ich Draco, Crabbe und Goyle. Draco hat sich einen Hut über seine pinken Haare gestülpt...nur das der Lack jetzt fest geworden ist, und der Hut auf seinem Kopf fest-klebt. Dumm gelaufen. Während alle Schüler Richtung Hogwarts gehen, denke ich über die Häuser nach, Gryffindor, Rawenclaw, Hufflepuff und Slytherin. Nach Hufflepuff will ich auf keinen Fall, Raweclaw, naja… und Gryffindor wirkt auf mich etwas protzig, so mit mutigen Helden und so 'n langweiliges Pack. Aber Slytherin… angeblich sind die da alle fies und so, trotzdem fühle ich mich mit Slytherin irgendwie..heimisch..und ein Engel war ich ja auch noch nie. „Gleich seht ihr zum ersten Mal Hogwarts!“ dröhnt die Stimme des Riesens zu uns herüber, und reißt mich aus den Gedanken. Ich schaue hoch. Tatsächlich, vor dem dämmrigen Abendhimmel erhebt sich die atemberaubende Silhouette Hogwarts'. Es ist total überwältigend, so groß und prachtvoll. Die Erstklässler gehen zu einem See, alle klettern in ein paar Boote…. Ich kenne außer dem Malfoy-Trio niemanden, und, siehe da, ich werde zu ihnen gesteckt. Ich hasse dich, Schicksal! Draco und seine Begleitung machen sich einen Spaß daraus das Boot fast zu kentern. Aber nur, bis ich Crabbe, als er in einem unachtsamen Moment ist, mit dem Oberkörper einmal einzutunken.
    Endlich betreten wir das Schloss, doch bevor ich mich weiter umsehen kann, kommt auf uns zu eine streng blickende Frau, die sich als Professor McGonnegall vorstellt. Kaum will sie uns in einem kleinerem Raum lassen, rennt Draco zu ihr. Gemeinsam verlassen sie den Raum, und kommen 2 Minuten später wieder. Und kommen zu mir. Der Nagellack ist weg. „Sind sie Layla?“ werde ich von McGonnegall gefragt. „Hm?“ antworte ich. „Können sie mir erklären, warum Mr Draco hier, ungesundes Zeug in den Haaren hatte?“ fragt sie streng. „Ich könnte, ja, ich denke das könnte ich schon. Aber können sie mir sagen, was ein Schlammblut ist? Ja? Ich auch! Dank diesem Draco da. Ich denke, sie verstehen, was ich meine. Dann wäre das jetzt geklärt!“ Ich grinse charmant, drehe mich um, und begebe mich in die andere Raumhälfte. Ich bin halt voll genial! Kopfschüttelnd verschwindet die alte Schreckschraube, und Draco starrt mich böse an, aber ich kann perfekt zurückstarren. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, blicke ich genau so tödlich wie er in seine grauen Augen, 30 Sekunden, dann wendet er den Blick ab, und ich kann mir ein triumphierendes Grinsen nicht verkneifen. Mit einem Mal werden Rufe laut, und ich blicke mich im Raum um. Nichts. Dann wende ich den Blick nach oben. Geister! Scheinbar in ein Gespräch verstieft, schweben sie durch den Raum. Pah, ich habe keine Angst. Warum auch! Die sind doch eh alle tot… Dann kommt McGonnegall zurück, und scheucht die Geister weg. „Wir werden uns jetzt in die große Halle begeben, wo die Auswahl stattfinden wird, und ihr euren Häusern zugeteilt werdet, bitte folgt mir!“ schneidet ihre Stimme durch die Luft. Und eine Minute später stelle ich fest, dass die große Halle ihren Namen gewiss nicht umsonst hat. Wir Erstklässler müssen uns vor den Lehrertisch stellen, und nacheinander uns auf so einen dreibeinigen Stuhl setzten, wo einem ein alter Hut auf den Schädel gedrückt wird, der irgendwann das Haus durch die Halle brüllt. Nach ein paar Minuten stolziert Draco nach vorne, der Hut braucht in etwa eine halbe Sekunde, um sich zu entscheiden. „SLYTHERIN!“ Hey, da will ich hin! Nicht Draco!
    Ich hasse mein Schicksal immer mehr, denn jetzt bin ich auch noch die Letzte, die diesen Hut aufsetzen muss. Hoffentlich sehe ich nicht so nervös aus, wie ich bin…
    „Hm?“ raunt der Hut. „Muggelstämmig, so so. Nicht wenig Mut, aber an Lerngeist mangelt es ihnen...“ Du stinkst.. denke ich. „Du hast soeben dein Haus bestimmt, mit diesen Worten. Trotz Muggelblütig….SLYTHERIN!“

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    Mit selbstzufriedenem Grinsen springe ich zum Sytherintisch. Lautes Klatschen empfängt mich. Noch weiß niemand, dass ich ein Schlammblut bin...außer Draco, Cabbe und Goyle, die mich auch ziemlich entgeistert anglotzen.
    Wenn ich ehrlich bin, wundert es mich eher weniger, dass das Essen ohne Vorwarnung auf den Tellern erscheint, oder Geister wie normale Zivilisten herzumschweben, oder dass das Essen nicht ausgeht. Während des Essens höre ich den Gesprächen zu, die auch vom hiesigen Unterricht handeln. Auf Verwandlung und Verteidigung gegen die dunklen Künste freu ich mich am meisten, worauf ich aber echt null Lust habe, ist Geschichte der Zauberei…. Wer braucht das? Die, um die es da geht, sind schließlich eh alle tot.
    Nach dem Essen müssen wir Erstklässler einem der älteren aus unserem Haus, Vertrauensschüler, nachlaufen. Endlich bekomme ich den Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle und alles zu sehen! Doxh kurz vor dem Slytherin-Räumen wir der Gang ziemlich schmal. Lachend und schwatzend drängen die anderen sich weiter...doch ich kann nicht. Schon immer habe ich es gehasst, enge Räume, Gänge und Menschenmassen sowieso..und zusammen vertrage ich das erst recht nicht. Unauffällig lasse ich mich zurückfallen, und als ich ganz hinten bin, verstecke ich mich direkt hinter einer Rüstung und lehne mich schwer atmend gegen die Wand.
    Ich passe eine etwas verspätete Slytherin-Gruppe ab, schleiche ihnen hinterher, bis sie vor einer Wand stehen bleiben. „Schlangenzunge“ murmelt einer von ihnen, und eine Tür erscheint in der Wand. Sie verschwinden, und ich warte einige Minuten, bis ich ihnen hinterhergehe. „Schlangenzunge?“ frage ich die Wand. „Etwas mehr Selbstvertrauen...“ knarzt sie zurück, und die tür erscheint. Der Gemeinschaftsraum ist wunderbar! Schönes grünes Licht, und in einem Kamin flackern grüne und Blaue Flammen. Verstreut im Raum stehen überall schwarze Sofas und Sessel, aber irgendetwas stört das Bild..die Totenschädel sind es nicht, sondern...die Blicke der anderen Slytherins, Feindselig und herablassend. Leises Gemurmel erhebt sich, und nach einigen Sekunden werden die Wörter deutlicher. „Schlammblut!“ „Was macht sie in Slytherin!“ „Sie würde besser nach Gryffindor gehören..“ Und, mitten im Raum, sitz Draco, mit einem breiten, gehässigem Grinsen auf den Lippen. Mir wird sofort klar, was er getan hat. Instinktiv ziehe ich meine Zauberstab-Birke, elfenbeinfarben mit dunklen Strahlen darauf, Kern Drachenherzfaser – obwohl ich keinen Einzigen Zauber kenne. „Du!“ ich deute anklagend auf Draco, und mache große Schritte auf ihn zu. Alle im Raum weihen zur Wand zurück, und beobachten das Spektakel mit großem Interesse. Draco bleibt jedoch auf seinem Sofa sitzen, mit diesem widerwärtigen Grinsen immer noch im Gesicht. Keine Ahnung wie, aber offenbar springt meine Wut in meinen Zauberstab über, und schon steht Dracos Sofa in Flammen. Doch ich gehe weiter, springe ihn regelrecht an, wir und das Sofa kippen nach hinten um, doch auch die Flammen lässt meine Wut mich nicht spüren. Adrenalin rauscht durch meine Adern, und jetzt knie ich über Draco. Mir ist echt nicht ganz klar was ich gerade tue, ich habe mich auch nicht wirklich unter Kontrolle. Das einzige was ich sehe ist meine Faust, wie sie immer und immer wieder Darcos Gesicht bearbeitet. Wie lange das so geht - keine Ahnung. Das Nächste und Letzte, was ich spüre, ist wie jemand einem Arm um mich schlingt, und ich zurückgezogen werde.

    (entschuldigt die Rechtschreibfehler, aber ich bin zu faul zum noch einmal-drüber-gucken: D
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    Fortsetzung folgt...

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    Verwirrt blinzele ich in helles Licht, alles um mich herum ist unscharf, dann wird es klarer. Ich bin in einem großen Raum, der voller Betten ist, al
    Verwirrt blinzele ich in helles Licht, alles um mich herum ist unscharf, dann wird es klarer. Ich bin in einem großen Raum, der voller Betten ist, alles in sterilem weiß. Und ich selbst liege in so einem Bett. Da kommt eine mollige, etwas ältere Frau auf mich zugewuselt. „Schön liegen bleiben!“ kommandiert sie. „Du und der junge Malfoy habt schlimme Verbrennungen, oder eher hattet, ich habe sie euch mit einer salbe geheilt.“ erklärt sie. „Aber vorsichtig solltet ihr die nächsten Stunden trotzdem noch sein.“ Knarrend öffnet sich eine Tür, und ein schwarzhaariger Lehrer, der, soweit ich weiß, Professor Snape und mein Hauslehrer ist. Mit fledermausartigen Bewegungen schreitet er auf ich zu. „Dürfte ich den Grund erfahren, warum, um Himmels Willen, sie einen Teil des Slytherin-Gemeinschaftsraumes in Brand gesetzt, und Mr Malfoy einen doppelten Nasenbruch verpasst haben?“ schnarrt er. Ich beiße mir auf die Lippe. Was soll ich nur sagen? Ich entscheide mich für die Wahrheit. „Draco hat den anderen Slytherins erzählt, dass ich muggelstämmig bin. Was mich natürlich nicht sehr beliebt gemacht hat. Und das Feuer war auch nicht gerade beabsichtigt.“ Snape dreht sich um, und fledermaust aus dem Krankenflügel, während ich versuche, einen Blick auf Draco zu erhaschen, der im dem Bett neben mir liegt. „Er schläft.“ kommt es von der Heilerin. „Ähm..“ stottere ich. „Seine Nase...“ „wird wieder wie vorher.“ „Und, er..“ „Wird auch wieder wie vorher.“ Dann wuselt sie davon. „zu schade“ murmele ich. „Das habe ich gehört!“ Draco liegt, mir zugewandt, grinsend in seinem Bett. „Aber, warum, verflucht noch einmal, hast du das gemacht, das war schmerzhaft!“ Ich starre auf meine Finger. „Die Blicke der anderen auch. Warum hast du es ihnen gesagt?“ frage ich leise. Kurzes Schweigen. „Weil“ antwortet Draco „Sie müssen ja wissen, dass sie es mit einem Schlammblut zu tun haben.“
    „Und was ist an Muggeln und Muggelstämmigen so schlimm?“ frage ich weiter.
    „Mein Vater, sagt, sie sind dumm.“
    „Weil sie nicht zaubern können?“
    „Ja!“
    „Sie wissen andere Sachen, die Zauberer nicht können.“
    „Haha.“
    „Das meinte ich ernst. Sie wissen was..ähm.. wie man den Motor eines nicht funktionierenden Ventilators erneuert oder repariert.“ Na gut, das ist zwar nicht gerade Grundwissen, aber ich will ja nur Draco übertrumpfen.

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    Mit offenem Mund sitzt er da. „Ähm.“ sagt er betreten. „Naja, das lässt sich sicher auch mit Reparo reparieren.“ trotzt er weiter. „Also, ich würde ja sagen, dass Muggel und Zauberer etwa gleich...intelligent sind. Zauberer haben eine besondere Begabung. Muggel bringen sich selbst bei, ohne Magie alles möglich zu meistern. Von daher sind Muggelstämmige vermutlich die Schlausten von allen, weil sie ja mit beidem aufwachsen!“ grinse ich….und habe völlig vergessen, mit wem ich hier plaudere.
    „Vergiss es! Reinblüter sind die Besten!“ grinst Draco zurück. Aber auch nur so lange bis offenbar auch ihm bewusst wird, mit wem er sich unterhält. Sofort wendet er sich wieder ab und starrt die Decke an. „Wenn mein Vater wüsste, wie, und vor allem, dass ich überhaupt mit dir rede!“ knurrt Draco„Dann…?“ Schweigen. „Außerdem weiß, und wird er es nicht wissen. Also, was hast du gegen Muggel und Muggelstämmige!“ „Sie sind was sie sind. Das habe ich gegen sie!“

    Tja und seit wir aus dem Krankenflügel entlassen sind, führen wir eine Art persönlichen Kleinkrieg. Draco und Gefolge gegen mich, freundlos im eigenen Haus, und von den anderen Hexen und Zauberern abgewiesen sowieso, dank des grün-silbernen Slytherin-Emblems auf meiner Brust. Nicht, dass ich nicht gern ich Syltherin bin, Schlammblütige Slytherin – und stolz drauf!
    Aber trotzdem war ich trauig.
    Sehr traurig sogar.
    Aber nicht wegen mir.
    Wegen Draco.
    Obwohl er sie so nennt, sind Crabbe, Goyle, und diese Pansy Parkinson, ein Mädchen, dass dauernd um ihn herumtanzt, nicht wirklich seine Freunde sind. Eher so eine Art Hofstaat – folgen ihm in einer Mischung aus hohem Respekt und großer Bewunderung. Mir würde das nicht gefallen, dann doch lieber gar keine Freunde.

    Der Unterricht hier ist interessant, aber des Öfteren nicht gerade ungefährlich.
    Mit gemischten Gefühlen schlendere ich den Korridor in Richtung der Zaubertrank-Kerker. Wozu gibt es in Hogwarts eigentlich Kerker?
    In dem Gang drängeln sich schon die anderen und die..Gryffindors. Na super. Ich stöhnte auf. Toll, Zaubertränke mit Potter! Selbst ich hatte mittlerweile schon gehört, was es mit diesem Jungen auf sich hatte. Aber toll finde ich ihn trotzdem nicht.
    Die Stunde begann damit, dass Snape unsere Namen verliest. Bei Potter stoppt er. „Ah ja“ sagt er leise. „Harry Potter. Unsere neue Berühmtheit….“ Wir Slytherins kichern.
    Nach den Namen hält Snape uns einen kleinen Vortrag über Zaubertränke, und meine Gedanken schweifen ab, während ich einen dünnen Aal in einem Essigglas betrachte.
    „Also dann, hoffentlich wird wenigstens einer unter euch sein, der diesen Trank vernünftig hinbekommt!“ Erschrocken schaue ich hoch. An der Tafel sind Anweisungen...und ich habe keine Ahnung, wofür. Ich drehe mich zu Millicent Bullstrode um. „Ähm – ich hab voll gepennt. Was sollen wir machen?“ „Trank gegen Furunkeln.“
    Ich kann mich kein Stück konzentrieren, irgendwie lenkt mich dieser verfluchte Aal ab.
    ( noch einmal der kleine Hinweis, was ich hier schreibe, basiert nicht 100%ig auf Buch&Co!)

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    --klitzekleiner Zeitsprung zur Nacht danach--

    Ich stehe in einem düsteren, verlassenen Raum, nicht die geringste Ahnung, wo genau ich hier bin. Ein schwacher Lichtschein dringt durch einen Türschlitz. Als ich die Tür öffne, folgt kein weiterer Raum, sondern eine Art größerer Vorgarten, wenn auch kein Schöner. Alles hier ist komplett verwahrlost. Ich sehe mich um, niemand zu sehen. Langsam begebe ich mich aus diesem merkwürdigen Haus, und schlage die Tür zu. Halt. Stopp. Irgendwas ist falsch, irgendetwas fehlt. Nach ein paar Schritten weiß ich auch, was: der Ton. Es ist komplett still, nichts, wirklich nichts ist zu hören. Als ich die Tür geschlossen hatte – kein Geräusch. Meine Schritte – verursachen ebenfalls keine Geräusche. Und es ist auch kein Vogelzwitschern, oder Wind zu hören. Einfach nichts. Angespannt drehe ich mich im Kreis, versuche, alles im Blick zu halten. Dieser fällt auf die Tür. Oh Gott schießt es mir durch den Kopf. An der Tür ist..eine Schlange. Festgenagelt.

    Erschrocken fahre ich hoch. Diese erstarrten Augen der Schlange..sie lassen mich nicht los. Und wo bin ich jetzt wieder? Oh, der Schlafsaal. Ich habe geträumt. Bei Snapes Haaren, der Ort war verdammt real. Möglichst leise laufe ich aus dem Schlafsaal, aus dem Slytherin-Gemeinschaftsraum, aus den Kerkern, aus dem Schloss. Aufgedreht laufe ich zum See, und bis zu den Knöcheln sogar hinein, das beruhigt und neutralisiert meine aufwogenden Gedanken. Warum auch immer, aber dieser Traum hat mich ziemlich aufgescheucht und nervös gemacht, Vielleicht, weil er nicht wie ein normaler Traum war. Vielleicht, weil mir der Ort bekannt vorkommt.
    (Ich weiß es ist kurz, aber heute Abend kommt wahrscheinlich noch einmal mehr ;))

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    Ouh jeyy, Wochenende! Ist mein erster Gedanke. Mein zweiter ist schon etwas trostloser. Und was soll ich machen? Und mein dritter sowas von armselig. Mit wem soll ich meine Zeit verbringen… Ich habe immer noch niemanden, das Schlangen-Emblem scheucht alle Gryffindors, Hufflepuffs und Rawenclaws weg, und die Slytherins...wollen immer noch keine Schlammblüter. Naja, fast alle. Es gibt da ein Rawenclaw-Mädchen, das mich..nun, akzeptiert.Sie ist an sich ganz nett, - Cyntia –, aber sie ist etwas kindisch.
    Ich beschließe, im Gemeinschaftsraum erstmal richtig wach zu werden, ziehe mich um und gehe nach oben. Der Mädchenschlafsaal liegt noch ein Stock tiefer als der Gemeinschaftsraum. Ich erwarte feindselige Blicke, und bekomme sie auch. Zumindest die Blicke, das feindselige muss über Nacht schreiend davon gerannt sein, so, wie mich fast alle angrinsen. Freundlich. „Äh.“ mache ich zögernd. „Habe ich was verpasst! Oder warum seid ihr auf einmal so freundlich?“ „Ja, im Grunde hast du Snape verpasst. Der hat uns nämlich was erzählt, über dich!“ nickt Pansy. Oje… „Über mich!“ Millicent erzählt zum Glück was der über mich getratscht hat. „Er hat mit Dumbledore gesprochen, an sich ist es ja eine Art, Regel' dass nur Reinblüter nach Slytherin kommen, und da du ein Schl- ähm, da du muggelstämmig bist, muss wohl einer deiner Vorfahren ein großer Slytherin gewesen sein!“
    (Jaaa ich verspreche uech, morgen kommt wieder mehr)

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    Ungläubig starre ich sie alle an. Theodore, Millicent, Blaise und die anderen Slytherins. Nur Draco, Crabbe, Goyle und Pansy schauen unverändert unfreundlich. „Und, was genau haben dann die noch gegen mich?“ „naja“ murmelt Millicent und senkt die Stimme. „Du weißt ja wie Draco sein kann, er kann dich nicht ausstehen, und natürlich bleibt sein Gefolge ihm treu ergeben.“ Verstohlen mustere ich ihn. Er..bemerkt es. „Redet ihr etwa über mich!“ knurrt er. „Ähm“ macht Blaise. „Die Mädchen haben nur überlegt, ob du schon wieder neue Schuhe hast!“ springt Theodore schnell ein, hastiges Nicken von den Anderen um mich herum folgt. Draco grinst selbstverliebt, und wendet sich ab. „Habt ihr etwa Angst vor dem!“ sage ich laut. „Warum sagt ihr nicht eure eigene Meinung, ansonsten seid ihr nicht besser als...als… als seine Schoßhündchen da!“ Draco dreht sich wiederum, zieht eine Augenbraue hoch runzelt die Stirn und..grinst gelassen. „Weil man einem Malfoy nicht die Meinung sagt. Du musst wissen“ schnarrt er überheblich, „mein Vater ist ein hohes Tier im Ministerium, und sie wollen doch nicht, dass ihre Väter die Arbeiten verlieren.“ Blaise, Theodore, Millicent – sie alle blicken nur stumm den Boden an. Aber ich mache einen Schritt auf Draco zu. „Soll das also heißen“ fauche ich, „Dass, wenn jemand böse zu dir ist, du zu deinem Daddy rennst? Allerdings muss ich dir in einem Punkt recht geben, dein Vater ist ein Tier, und zwar eine Kröte. Ach, was sage ich denn da, er ist ein Frosch, ein aufgeblasener Ochsenfrosch!“ Ich stoße ihm fest gegen die Brust, drehe mich dann um, und rausche aus dem Raum in die Kerker.
    Als erstes will ich zum See, aber da sind schon relativ viele andere Schüler. Also drehe ich um, und laufe über die Ländereien, zum verbotenen Wald. Das, verboten' in seinem Namen hat mich bis jetzt schon länger gereizt.
    Planlos laufe ich drauf los, haste zwischen den immer dichter stehenden Bäumen hindurch, und verlasse auch bald den Pfad. Was bildet der sich eigentlich ein, der hat doch selber nichts drauf! In Gedanken beschimpfe ich Draco, und wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, weiß ich nicht einmal, warum mich sein Verhalten so heftig aufwühlt. Außer Atem lehne ich mich an einen breiten Stamm und schließe die Augen.
    Al ich sie wieder öffne, ist es seltsam dunkel. Dann wird klar, dass der Himmel wohl bewölkt sein muss, was zur Dunkelheit der Bäume noch beiträgt. Unsicher lasse ich meinen Blick über die Bäume schweifen… Wo bin ich hergekommen? Ist ja klar, das mir das mal wieder passiert, ich habe mich...verlaufen! Das Wort spukt schon seit ein paar Minuten in meinen Gedanken, aber ich habe mich strikt geweigert, es zu glauben. Eine Gänsehaut kriecht meinen Rücken hinunter. Scheiße…
    Knack. Ich wirble herum, doch nichts rührt sich. Aber es ist, als würde ich beobachtet… Jetzt werde nicht paranoid! Ermahne ich mich. Da ist bestimmt nichts..
    Ein plötzlicher Schmerz in meinem Unterarm lässt mich aufkeuchen. Ich ziehe meinen Umhang an der Stelle hoch, doch da ist nichts. Dann schaue ich auf der Unterseite. Und verliere vor Schreck fast das Bewusstsein, als ich es sehe.
    (Nein, es ist nicht das dunkle Mal ;))

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    Langsam schneidet irgendetwas tiefe Schnitte in meinen Unterarm, und nach wenigen Minuten windet sich eine Schlange dort eine Schlange. Die Schnitte sind mindestens 3 Millimeter tief, und wie gelähmt starre ich auf die gewaltigen Blutmassen, die aus meinem Arm laufen. Ich taumle ein paar Schritte nach vorn, doch dann knicken meine Beine einfach ein, und bevor alles schwarz wird, höre ich noch, wie sich etwas großes hastig durch den Wald bahnt.
    Und dann ist da wieder der verbotene Wald, da wäre dann nur das kleine Problem, dass ich ihn von oben sehe. Von sehr weit oben, das einzige unter mir ist irgendetwas schmales, hartes, dass sich unangenehm in meine Seite bohrt. Ich bin..auf einem Besen..! Erschrocken fahre ich hoch, augenblicklich fängt das Fluggerät an zu schwanken. „Kannst du nicht aufpassen, Schlammblut!“ flucht hinter mir eine nur zu vertraute Stimme. „Draco!“ quieke ich, und umklammere krampfhaft das Holz unter mir. „Auch schon bemerkt, wie rücksichtsvoll! Fast hättest du mich runtergestoßen!“ „Halt an!“ Ich kann praktisch spüren, wie er die Augen verdreht, aber langsam verlassen wir die freie Luft, und steuern wieder die Baumkronen an. Geschickt landete Draco uns. Zitternd lasse ich mich auf den Boden fallen. „Musstest du mich unbedingt weg fliegen? Und wenn wir schon dabei sind..was genau war los? Und, ähm, kannst du dich auch anders hinstellen? Deine aktuelle Position ist etwas...verwirrend.“ füge ich hinzu, als er sich mit der Schulter gegen einen Baum lehnt, die Arme verschränkt, und mich lässig angrinst. Denn das zusammen sieht irgendwie komisch aus, also, es ist irgendwie.. elegant aber trotzdem komisch, ihn so zu sehen. Draco zieht arrogant eine Augenbraue hoch. „Wie? Meinst du eventuell, dass ich in dieser Position zu gut aussehe?“ spottet er. Obwohl ich es verhindern will, laufe ich rot an, und starre zu Boden. „Unsinn. Es..es passt nur nicht zur Situation!“ verteidige ich mich.

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    „Schon klar… also; nachdem du mich beleidigt hast, bin ich dir nach, ursprünglich wollte ich mich an dir rächen, aber ich schätze, daraus wird nichts. Ich habe von einem Fenster aus gesehen, dass du zum Wald gelaufen bist, also habe ich meinen Besen geholt, -Wehe du erzählst jemandem, dass ich einen habe!- weil ich keine Lust hatte, am Ende orientierungslos im Wald herumzusitzen. Ich bin dir halt gefolgt, bis du irgendwann angefangen hast, dich auszuruhen. Tjaa, und dann kam da eben die Sache mit dieser Schlange auf deinem Arm.“ Als er es erwähnt, schaue ich instinktiv zu meinem Handgelenk. Die Wunde ist mit schwarzem Stoff umwickelt. „Da war ziemlich viel Blut.“ erinnert Draco mich, und ich ziehe eine Grimasse. „Ach, wirklich? Das habe ich ja auch überhaupt nicht bemerkt!“ knurre ich sarkastisch. „Nun ja“ fährt er fort. „Macht’s dir was aus, dass dein Verband zufällig von meinem Umhang kommt?“ Oh. Na toll. Jetzt muss ich ihm auch noch dankbar sein! „Äh, hm.. danke schön“ sage ich möglichst schnell und unauffällig. „Und woher kommt dieses Viech auf deinem Arm jetzt?“ Ratlos schüttle ich den Kopf. „Ich habe nicht die geringste Ahnung! Sowas ist noch nie passiert. Also...gehen wir dann zum Schloss zurück?“ „Fliegen!“ verbessert er. Ich seufze genervt; Ich habe zwar keine Höhenangst, aber der Gedanke, das Draco dafür verantwortlich wäre, ob ich selbst fliege oder auf dem Besen bleibe… „Also gut, aber unter zwei Bedingungen:
    Du erzählst niemandem was passiert ist, ich habe keine Lust auf irgendwelche Gerüchte-“ Er nickt „Damit kann ich leben“ stimmt er zu. „Und zweitens,“ sage ich, und schnappe mir seinen am Boden liegenden Besen, „ich fliege, nicht du.“ Er knurrt genervt. „Jetzt gib das Teil schon zurück! Du kannst schließlich eh nicht fliegen!“ „Das werden wir ja sehen!“ meine ich nur grinsend, und steige auf. „Kommst du noch, oder willst du laufen?“ Draco verdreht die Augen, steigt aber hinter mir auf. „Und wo soll ich mich festhalten?“ murrt er. „Das ist dein Problem, nicht meins!“ gebe ich zurück. Ohne Vorwarnung stoße ich mich ab, und Draco schlingt automatisch die Arme um mich. Grinsend steuere ich den Besen zwischen den Zweigen nach oben. Ist gar nicht mal so schwer, das Fliegen. „Und, was sagst du jetzt Draco, hm?“ feixe ich. „Für ein Schlammblut wie dich gar nicht so übel!“ kommt von hinten eine mürrische Antwort. Vorsichtig löse ich eine Hand und warte einige Sekunden, bis ich wieder sicher im Gleichgewicht bin. Dann ramme ich meine Faust nach hinten, und an einem „Uff“ höre ich, dass ich getroffen habe, und im nächsten Moment ist das Gewicht hinter mir verschwunden. Abrupt halte ich an und starre nach unten, wo sich ein blonder Schopf nach unten bewegt. Ich presse mich dicht an den Besenstiel, und jage abwärts, Draco nach, den ich auch schnell eingeholt habe. „Wie war das!“ schreie ich gegen den tosenden Wind an. Ohne eine Antwort abzuwarten, packe ich Dracos Kragen und ziehe ihn wieder zu mir auf den Besen. „Du hast mich genau im Magen erwischt“ stöhnt er. „Das ist mir sowas von egal!“ zische ich, und ziehe den Besen wieder gerade.

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    „Ich hasse dich, du kleines Stück Dreck! Warte, bis mein Vater davon gehört hat!“ stößt Draco aus. Doch ich lache nur, und fliege dichter über den Bäumen, damit man uns vom offiziell erlaubten Gelände nicht sehen kann. „Danke für das Kompliment! Aber, wenn ich fragen darf, was genau will dein Vater denn gegen michausrichten?“ „Er – ich kann – er kann dich von der Schule nehmen lassen!“ „Soso“ spotte ich. „Mit welchem Grund? Will er sagen:, Hallo Mister Dumbledore, mein Sohn hat mich geschickt damit ich ihnen ausrichte, dass diese Layla von der Schule fliegen soll, weil sie ihn nicht mit Samthandschühchen berührt hat'? Sehr überzeugend, wirklich! Man Draco, kapier es doch endlich, du kannst mir nicht drohen! Mein Vetter beispielsweise arbeitet auch nicht im Ministerium, weil er ein Muggel war, genau wie meine Großeltern!“ Langsam aber sicher verliere ich echt die Geduld. „W-war?“ stottert Draco. „Warum war?“ Da wir nur noch wenige Meter vom Waldrand entfernt sind, fliege ich uns zwischen die sich lichtenden Bäume. „Weil er tot ist.“ antworte ich knapp. So etwas ist definitiv kein Thema, über das man mit Draco Malfoy reden möchte. „Wie hieß er denn?“ Hör auf zu nerven! denke ich, antworte aber trotzdem. „Meine Mutter und er waren schon geschieden, es ist schon ewig her,ähm, Lukes ..Rider ..oder so. Ich bin mir bei dem Nachnamen nicht so sicher. Was interessiert dich das überhaupt!“
    „Man wird ja wohl mal fragen dürfen!“ murrt er. „Und dürfte ich fragen, was ihr zwei im verbotenen Wald verloren hattet?“ werden wir von einer kalten Stimme angeraunzt. Ich drehe mich ruckartig um, und mache direkt einen Satz nach hinten. „Dürfen und können hat einen Unterschied, Professor Snape, und in diesem Fall dürfen sie nicht, können es aber wohl. Mir soll's recht sein, Draco, pass auf dich auf!“ verabschiede ich mich grinsend, schnappe mir den Besen, und bin schneller weg, als Snape, Shampoo' sagen kann.
    --20 Minuten später--
    „Ich glaubs einfach nicht!“ quietsch die vor mir sitzende Millicent. „Beruhig dich, Milli!“ „Und du hast dir echt einfach seinen Besen geschnappt, und bist weggeflogen! Wahnsinn!“ Ich grinse. „Hatte er doch mal verdient, oder?“ Jetzt mischt sich Theodore Nott ein. „Es ist ja nicht so, dass wir Draco generell nicht mögen, er ist ja an sich schon cool, aber manchmal übertreibt er es. Und du hast ja recht, dich kann er nicht, bedrohen'.“ Ich nicke Theo zu. „An sich ist er ja ok. Und ich will ja auch nicht dass sich jetzt der gesamte Jahrgang irgendwie aufteilt, in die, die Draco vergöttern, und die die normal sind. Aber ab und zu muss man bestimmten Personen eben auch mal die Leviten lesen, nicht wahr?“ grinse ich. „Was für eine Strafarbeit Snape euch wohl gibt?“ grunzt Goyle. „Ich und Layla müssen Zaubertrank-Zutaten sortieren, für einen der älteren Jahrgänge. Die brauche morgen die Sachen für Amortensia!“ schneidet eine kühle Stimme durch den Raum. Etliche Köpfe fahren hoch, und mustern Draco, der soeben durch die Wand stolziert kam und sich jetzt mit finsterer Miene neben Pansy aufs Sofa fallen lässt. „Amortensia? Ist das nicht so 'n Liebestrank?“ kichert Blaise neben mir. „Ausgerechnet!“ stöhne ich, und vergrabe mein Gesicht in den Händen. „Das könnte etliche Leute auf die falschesten Ideen bringen! Wann und wo?“ wende ich mich wieder an Draco. „Um neun, in seinem Büro..“ gibt dieser düster von sich. Blaise seufzt theatralisch. „Oh, welch Wunder, welch Wunder“ trällert er, „zwei, zusammengeführt durch eien Streit, allein Zutaten für die große Liebe sortieren, bei Nachtanbruch! Wie romantisch!“ Milli und Theo brechen in lautes Gelächter aus. Mit einem Fuß schubse ich alle von den Armlehnen meines Sessels. „Tja Blaise, wann du freust dich doch bestimmt schon auf die nächste Verwandlungs-Stunde!“ Irritierte Blicke der Umstehenden. „Ach wisst ihr“ flöte ich, „Blaise hat mir gestern gestanden, dass er voll auf die alte Schreckschraube steht!“ Ich springe auf, und gehe in Richtung der Mädchenschlafsäle. An der Treppe drehe ich mich noch einmal charmant grinsend um, und genieße die Gesichter der anderen, von Wut bis Belustigung ist alles dabei.

    Ich liege auf meinem Bett und spiele mit meinem Zauberstab herum, da geht die Tür auf, und die anderen Slytherin-Mädchen aus meinem Jahrgang poltern herein. Das sind außer mir, Milli und Pansy noch Linda Ellsson, Erica Catcher und Miley Blyss. Fragend schaue ich die fünf an. „Was verschlägt euch alle denn nach hier unten?“ Milli lächelt zornig. „Pansy wurde soeben von Draco abserviert! Da müssen wir als Freundinnen ihr doch beistehen! Du glaubst nicht was er gesagt hat.“ Pansy setzt sich traurig auf ihr Bett, und Milli, Linda, Erica Miley und ich versammeln uns um sie. „Ich habe nur gesagt, dass er sich ja nicht sorgen muss, wir erzählen schon keinem davon was für Zutaten ihr nachher vorbereiten müsst, und dass ich ja auch kommen kann. Und da, da-“ schluchzt Pansy, „Da meinte er, lieber nur mit einer hässligen Zicke zusammenarbeiten als mit zwei!“ Von den Mädchen in meiner momentanen Reichweite mag ich Pansy zwar am wenigsten, aber trotzdem bin ich direkt stinkwütend auf Draco. „Oh, Pansy, das tut mir Leid! Aber weißt du was, ich denke mal, er ist heute einfach nur schlecht drauf, er mag dich!“ Ermutigendes Nicken von den anderen Mädchen. Nach ein paar Minuten hat Pansy sich tatsächlich beruhigt. Ich nehme gerade einen Schluck aus meinem Wasserkrug, als Pansy sagt: „Schade, dass nur Merlin weiß, was Draco so unter seinem Umhang hat!“ Ich verschlucke mich, und fange heftig an zu husten. Grinsend klopfen Linda und Erica mir auf den Rücken. „Pansy!“ krächze ich mit tränenden Augen. „Das ist sowas von krank!“ Allgemeines Kichern. Auch wenn wir Slytherins sind, sind wir immer noch normale Mädchen, die auch über Jungs reden. „Als ich wüsste da gerne, was Arkus so da hat..“ meint Miley plötzlich. Linda sieht sie mit großen Augen an. „Etwas Markus Flint? Der ist doch viel älter als wir!“ Miley verteidigt sich. „Das sagt die Richtige! Wie war das noch einmal? Findest du nicht diesen Hufflepuff Jungen gut? Wie hieß der noch… Cedric Diggory, genau!“ Linda läuft puterrot an. „Aber..ich.. Das-!“ stammelt sie. Millicent seufzt. „Ich mag Theo...“ „Nott!“ erkundigt sich Erica. „Na, du hast vielleicht 'nen Geschmak! Also ich“ Erica lächelt und wickelt sich eine Strähne ihres schwarzen Haaren um den Finger, „Ich finde Lee Gordan süß, auch wenn er ein Gryffindor ist...“ Leicht hysterisches Kichern von allen. „Wie unterschiedlich wir doch sin..“ sinniere ich. „Und du?“ fragt Linda plötzlich. „Wen findest du gut?“ Ich spüre, wie mir das Blut in den Kopf schießt. Darüber hatte ich eigentlich noch gar nicht nachgedacht, aber jetzt kam mit einem Mal die frische Erinnerung an eine warme Schulter, an die ich mich noch vor wenigen Minuten gelehnt hatte. „Sag schon!“ drängelt Pansy. Ich kichere aufgedreht. „Blaise!“ rutscht es mir heraus. Triumphgeheul der anderen. „Ich wusste es! Ich wusste es!“ kreischt Erica ein ums andere Mal. „Wie ihr euch vorhin gegenseitig geärgert habt- einfach süß!“ „Was sich neckt, das liebt sich!“ stimmt Linda lachend zu. Plötzlich kracht etwas gegen die Tür. Plötzlich regungslos sitzen wir da. „So ein Mist, was soll das!“ beschwert sich jemand. Miley steht auf und schleicht zur Tür, um sie plötzlich aufzureißen. Hereingestolpert kommt-Draco! „Was willst du hier? Jungs dürfen nicht in die Mädchenschlafsäle!“ beschwert sich Miley. Ich schaue an Draco vorbei, und erblicke jetzt auch den Grund dafür, dass er so gegen die Tür gekracht war; Die Treppe hat sich zu einer Rutsche umgeformt. Wütend rappelt Draco sich auf. „Eigentlich wollte ich euch nur fragen, warum ihr hier so einen Lärm macht! Das war ja kaum auszuhalten!“ Als uns allen wieder einfällt über wen und was noch vor wenigen Momenten gelacht und gesprochen wurde, müssen sich alle ein lautes Lachen verkneifen, besonders als Draco uns in etwa so anschaut, als würden wie uns mit Christbaumkugeln beschmücken. Er sieht uns noch einen Moment ratlos an, und macht sich dann daran, die Rutsche wieder hoch zu klettern. Schnell schließt Miley die Tür wieder, und wir alle brechen ich lautes Gelächter aus.
    (Hehe, ich bin gerade richtig stolz auf mich XD Ist ja dann doch noch ne Menge zusammengeschrieben^^)

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    „Habt ihr sein Gesicht gesehen?“ prustet Pansy. „Allerdings!“ kichert Linda. So geht das noch eine ganze Weile, bis ich einmal auf die Uhr schaue. „Mist! Es ist schon vier Minuten nach neun! Ich muss doch zu dieser Strafarbeit!“ fluche ich. Hastig springe ich auf, und laufe schnell durch den Gemeinschaftsraum in die Kerker, und hin zu Snapes Büro. Um sieben nach platze ich herein, wo Draco bereits begonnen hat, ein paar Regale auszuräumen. Professor Snape sieht mich streng an. „Grund deiner Verspätung?“ herrscht er mich unfreundlich an. Hinter ihm studiert Draco mit gerunzelter Stirn eine eingelegte Spinne. Ich stelle mir vor, wie die Spinne zum Leben erwacht, und auf seine spitze Nase krabbelt. „Also!“ faucht Snape. „Tja..wissen sie, das ist in gewisser Weise ihre Schuld. Eigentlich wollte ich mich noch bedanken!“ Er starrt mich misstrauisch an, und es kommt mir vor, als würde er meine Gedanken lesen. „Ah ja“ sagt er leise. „Sie sind nicht von den anderen weggekommen, weil ganz Slytherin dich aufgenommen hat, nachdem ich meine Meinung geäußert hatte, richtig?“ Ich nicke. „Vollkommen!“ Dann helfe ich Draco die Strafarbeit abzuarbeiten, und nach einigen Minuten verschwindet Snape. Gleichzeitig mit Draco strecke ich die Hand nach einer vertrockneten Zutat aus. Als sich unsere Fingerspitzen berühren, zieht Draco sie so hastig zurück, als hätte er in eine offene Flamme gefasst. Etwas traurig wende ich mich ab. „Glaubst du, Schlammblut zu sein ist ansteckend?“ sage ich eisig. Hinter mir ist ein lautes Klirren zu hören, und ich fahre herum. Draco steht da, wie erstarrt, zu seinen Füßen ein zerbrochenes Glas. „Egal was ich tue“ sagt er mit gepresster Stimme, „immer ist es die selbe Stimme die Antwortet!“ und dann ist er auch schon aus dem Raum gerauscht. Mit offenem Mund starre ich hinterher. Was war denn das? Verwirrt machte ich mich auf den Weg zurück zum Gemeinschaftsraum. Kaum bin ich durch die Wand gegangen, umlagern mich Linda, Erica, Milli und Miley. „Hey Lay, kannst du uns eventuell erklären warum Draco sich gerade im Jungenschlafsaal einschließt?“ „Nein“ antworte ich ehrlich, „Da bin ich gerade auch noch dran.“ Dann erzähle ich ihnen, was genau passiert ist. „Und wie jetzt“ erkundige ich mich, „Er schließt sich ein?“ Miley hebt die Hände zur Decke. „er hat den Eingang blockiert. Offenbar so 'ne Art Wutausbruch oder so. Man hört nur, wie er wie er über irgendwas schimpft, besser gesagt, alle möglichen Leute beschimpft.“ Entschlossen gehe ich zu Jungenschlafsaal. Davor sind schon Pansy, Crabbe und Goyle, die versuchen, Draco zum rauskommen zu bewegen. Unwirsch stoße ich sie zur Seite. Kurz mustere ich die Tür vor mir, und trete dagegen. „Verflucht noch einmal, mach auf Draco! Ich habe keine Ahnung, was gerade dein Problem ist!“ knurre ich durch das beständige Holz. Stille. Dann wüste Flüche, bei denen ich das Gesicht verziehe. Woher er diese ganzen Wörter nur hat? Plötzlich geht die Tür auf, und ich stolpere in den Jungenschlafsaal. Schon ist die Tür wieder zu. Draco steht mit verschränkten Armen da. Immerhin sieht er nicht aus, als hätte er geweint. Er sieht einfach nur wütend aus. „Und?“ fragt er kalt. „Willst du jetzt allen erzählen, wie verrückt ich bin? Oder Schwach?“ Perplex blinzele ich. „Hä!“ „Du willst Erklärungen? Hier hast du sie! Egal was ich tue, immer nur kalte Stimmen. Mehr nicht. Weißt du wie es ist, wenn sich jeder Mensch, der in deiner Reichweite ist, deine Fehler notiert, aber wenn du mal was gut machst, bemerkt es keine Seele? Oder weißt du, wie es ist, wenn du dein Verhalten danach richten musst, mit wem du sprichst? Oder weißt du wie es ist, dich verhalten zu müssen, als wärst du eine leere Hülle? Nein? Dann kannst du mich auch nicht verstehen!“ Und damit rauscht er zurück in den Gemeinschaftsraum. Nachdenklich lasse ich mich auf dem nächsten Bett nieder. Auf der Decke liegt ein leerer Briefumschlag, der an Draco adressiert ist. Und unter dem Kopfkissen lugt ein Stück Pergament hervor. Schnell werfe ich einen Blick zur Tür. Ich weiß dass ich das nicht machen sollte...aber ich nehme den Brief, und überfliege die Zeilen der akkuraten Handschrift.
    (Feedback?: P *bettelblick*)

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    Draco,
    über deinen Brief war ich sehr enttäuscht. Hast du vergessen wer du bist? Ein Malfoy sollte keine Schwäche zeigen, und Trauer ist definitiv eine Schwäche. Außerdem ist sie ja noch nicht tot, es hieß ja bloß, dass deine Mutter sterben KÖNNTE. Es war einfach verrückt von dir, dir direkt Sorgen zu machen. Das solltest du dir schnellst möglich abgewöhnen.
    Du bist noch viel zu schwach, was Disziplin gegenüber deiner Gefühle betrifft, das wäre meine Meinung, an die du dich zu halten hast.
    Vater

    Angewidert lasse ich den Brief sinken. Ist der von Dracos Vater? Naja, von wem sonst? Jetzt weiß ich auch, warum er heute so komisch war…
    Schnell verlasse ich den Jungenschlafsaal, und gehe zu meinem eigenen zurück. Dort angekommen, berichte ich Miley, Linda und Milli von dem Brief. „Sollen wir das Pansy und Erica auch erzählen?“ fragt Miley zweifelnd. Linda schüttelt den Kopf. „Die könnten doch ihre Klappe wieder nicht halten!“ „Da habt ihr vermutlich Recht. Also, die Sache mit dem Brief behalten wir für uns? Und Draco behandeln wir am besten, als wäre nichts passiert, oder?“ „Klar!“

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    Mit großen Augen sehe ich mich in der große Halle um. Überall schwebende Kürbisse und sogar echte Fledermäuse! Der Halloween-Style ist perfekt getroffen. Gut gelaunt setzte ich mich am Slytherin-Tisch zwischen Erica und Blaise. Es könnte nicht besser laufen, hier in Hogwarts. Ich erinnere mich an die Worte aus dem Lied des stinkenden Huts: „In Slytherin weiß man noch List und Tücke zu verbinden, doch dafür wirst du hier noch echte Freunde finden!“ Wie wahr! Angeekelt quietsche ich auf, als Blaise mir eine glibbrige Gummi-Spinne in den Nacken steckt. Auf aus Rache lasse ich gerade eine Horde Zuckermäuse in seine Ärmel krabbeln, als mit einem Knall die Tür aufschlägt, und der Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, Quirrel, hereinstolpert. Dumbledore erhebt sich, und geht ein paar Schritte nach vorn. „Professor Quirrel?“ fragt er ruhig, als dieser völlig aufgelöst zum Lehrertisch stolpert. „Trolluntenimkerker!“ stößt er aus, und bricht zusammen. Troll? Troll. Troll! Es braucht ein paar Sekunden, bis der Sinn der Worte zu mir durchdringt. Schon hat Blaise mich am Ärmel gepackt, und zieht mich Richtung Ausgang, durch die Mengen schreiender Schüler. „Halt!“ schneidet da Dumbledores Stimme klar durch den Raum. „Bitte verhaltet euch ruhig. Vertrauensschüler, führt eure Häuser zu den Gemeinschaftsräumen!“ Im nächsten Moment ist die Ordnung wieder hergestellt, und die Häuser folgen ihren Vertrauensschülern. Erst als alle Slytherins bei einer schmalen Treppe angelangt sind, wird mir noch ein zusätzliches Problem bewusst-zumindest für mich. Jetzt sind es nicht nur die Erstklässler, die sich nach unten drängen, sondern ganz Slytherin. Krampfhaft versuche ich das Schwindelgefühl zu unterdrücken, dass mich immer automatisch in Besitz nimmt, beim Anblick von großen Menschenmassen oder Enge. Ich kann da unmöglich hin, also lasse ich mich wieder zurückfallen. Zum Glück schaut keiner allzu genau nach hinten zurück. Ich lehne meine Stirn gegen die kühle Steinwand, und bemühe mich, wieder ruhig zu werden, und das Zittern meiner kalten Finger unter Kontrolle zu bekommen (Und nein, hier übertreibe ich nicht. Ich habe Layla ziemlich nach mir selbst empfunden, und wenn man so Klaustrophobie hat, ist so eine Situation echt unangenehm!).
    Langsam verstumme alle Laute, und ich beschließe, jetzt auch in dem Gemeinschaftsraum zu verschwinden. Ich drehe mich um, und stoße einen spitzen Schrei aus. Ich schaue nämlich direkt in wütend blitzende graue Augen. „Musst du dich so anschleichen?“ sage ich mit unnatürlich hoher Stimme. „Was tust du überhaupt hier!“ „Das Selbe wollte ich dich eigentlich auch fragen!“ antwortet Draco Malfoy kalt. „Ich hab' zuerst gefragt!“ „Ich habe bemerkt, dass du fehlst.“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch. „Und deshalb kommst du zurück?“ Er grinst. „Irgendwer muss dich ja beschützen. Also, weshalb bist du hier geblieben?“ Ich schlucke. Noch keinem habe ich von dieser Angst erzählt. Die Möglichkeit, einfach weg zu gehen, scheidet aus, als Draco mich mit einer Hand gegen die Wand drückt. „Ich warte.“ Woher hat er nur diese Kraft? „Ich..“ fange ich langsam an. „Mich machen solche Menschenmassen auf so engem Raum nervös.“ Wie erwartet lacht Draco mich aus. „Das ist alles? Das wusste ich ja gar nicht! Bist du auch deshalb zurückgeblieben, an unserem ersten Tag hier?“ Langsam nicke ich. Mein Gegenüber grinst breit. „Das muss ich gleich den anderen erzählen!“ Er dreht sich um, und eilt die Treppen hinunter. „Warte! Wenn du das machst, erzähle ich allen, was in diesen Briefen von deinem Vater steht!“ Wie eingefroren bleibt Draco stehen. „Du weißt davon!“ fragt er mit schwacher Stimme. Zwar habe ich nicht im Entferntesten vor, irgendwem von deinem nicht ganz bekannten Geheimnis zu erzählen, aber wenn er den Mund hält, wenn ich ihn damit drohe, lohnt es sich. „Ich weiß alles, Malfoy!“ sage ich leicht amüsiert. „Wusstest du das etwa nicht?“ Mit seiner folgenden Reaktion habe ich aber nun wirklich nicht gerechnet.

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    Er geht weiter die Treppe herunter, und meint nur mit müder Stimme: „Dann tu's doch“.
    Überrascht starre ich ihm einen Moment lang hinterher, reiße mich dann aber aus meiner Starre und sprinte ihm hinterher. Draco zuckt leicht zusammen, als ich ihn an der Schulter festhalte. „Das tut mir jetzt sehr Leid“ sage ich ziemlich schnell, „Das ich ein Schlammblut bin, aber stell dir einfach vor, ich bin..was weiß ich...Pansy oder..Snape, auf die stehst du doch so.“ und umarme ihn. „Sorry“ flüstere ich ihm ins Ohr, und begebe mich dann schnell zur Wand. „Schaut gerade einer her?“ „Keiner wird dich bemerken“ raunt diese zurück, und mit dem Wort „Gift!“ trete ich ein, und höre so eben noch Draco, wie er sagt: „Lieber lasse ich mich von einem Mops küssen, als die zu berühren!“ und ich weiß, dass er lächelt.

    „Hey, Crabbe, Goyle!“ rufe ich den beiden Affen entgegen. „Für eins muss ich mich noch bei euch noch bedanken!“ „Hö?“ grunzt Goyle. „Wisst ihr noch, auf der Zugfahrt hierhin, da habt ihr und euer kleiner Boss mir doch so wunderbar erklärt, was genau Quidditch ist!“ grinse ich. „Dann weiß ich wenigstens worum es heute geht!“ Gut gelaunt setzte ich mich zwischen Miley und Linda. „Ich hoffe wir gewinnen!“ meint Linda. Das Quidditch-Team von Slytherin trudelt mit der Zeit ein, unter ihnen der Kapitän Markus Flint. „Viel Glück, Markus!“ ruft Miley aufgeregt. Ich tausche wissende Blicke mit Linda, Erica, Milli und Pansy. Miley schmilzt regelrecht dahin, als ihr Markus siegessicher zugrinst, und Milli setzt sich schnell neben Theo. Oh Himmel, denke ich, diese Verliebten sind gleich Verrückten, und werfe Blaise einen verträumten Blick zu.
    „Warum sind eigentlich immer alle gegen uns?“ frage ich in die Runde, und blicke die in Rot und Gold gekleideten Hufflepuffs und Rawenclaws böse an. „Weil“ sagt Draco genüsslich, „Wir Slytherins sind, und das solltest selbst du mittlerweile begriffen haben, Schlammblut!“ „Nenn sie nicht so!“ faucht Linda. „Lass nur“, grinse ich, „Blondie hat doch so seine Komplexe, ist doch nichts neues!“

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    „Klappe, Schlammblut!“ Ich hebe beschwichtigend die Hände. „Beruhige dich mal, Draco. Vergiss nicht, gerade jetzt muss das Haus Slytherin ganz besonders eine Einheit bilden!“ „Korrekt“, mischt sich Adrian Pucy ein. „Also reiß dich zusammen, Malfoy.“

    --Zeitsprung: Nach dem Spiel im Gemeinschaftsraum--

    Es ist still im Gemeinschafts-Raum, nur hin und wieder leises Gemurmel.
    „Das ist doch nicht auszugalten!“ beschwere ich mich bei Milli. „Als wären wir auf einer Beerdigung!“ „Und was willst du dagegen tun? Wir haben verloren.“ Ich starre auf meine Finger, als mir plötzlich etwas einfällt, und ich springe auf. Prompt sind alle Blicke auf mich gerichtet, denn es hat sich seit bestimmt 10 Minuten niemand mehr bewegt. „Äh“ mache ich, und spüre, wie mein Gesicht heiß wird. „Mir ist da gerade was eingefallen. Warum wir uns nicht schämen müssen, verloren zu haben!“ Von Wort zu Wort werde ich sicherer. „Potter spielt nicht schlecht, aber an sich könnte er gar nicht gewinnen, wenn...er seinen Besen nicht hätte! Also, was ich meine ist, dass Gryffindor nicht hätte gewinnen können, wenn Potter nach den Regeln von Hogwarts spielen würde, die besagen, dass Erstklässler keine eigenen Besen haben dürfen. Wozu gibt es eigentlich Regeln, wenn diese für jeden umgeformt werden können? Ich würde sagen, dass keiner von Potters Fängen zählt, weil er gar keinen guten Besen haben dürfte, und er mit einem der Schulbesen nie eine Chance hätte! Und da wir besser gespielt haben..haben wir-den Regeln nach-gewonnen, oder?“ Triumphierend blicke ich in die zufriedenen und zustimmenden Gesichter der Slytherins. „Sie hat recht!“ ruft Miley, und meine anderen Freundinnen nicken wild. Triumphgeheul wird laut, und schon nach wenigen Minuten werden die ersten Butterbiere geöffnet, und silberne und grüne Lichter jagen durch den Raum.

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    Etwas selbstzufrieden lasse ich mich in einen Sessel fallen, als sich plötzlich jemand neben mich quetscht. Eine Gänsehaut kriecht meine Arme hoch, als ich sehe, dass es Blaise ist. „Deine Rede war echt genial! Vermutlich würden die Gryffindors, behaupten, dass wir schlechte Verlierer sind, aber wir halten uns an bloß an die Regeln!“ grinst er. „Die sind schlechte Gewinner!“ Ich kann nur nicken. „Magst du eigentlich Draco?“ fragt er unerwartet. „Ich? Ihn? Naja..ich meine, er kann ein ganz schöner Angeber sein und so..aber er ist schon okay. Wiesoooo?“ Er lächelt zufrieden. „Nur so.“ „Blaise! Komm mal!“ ruft Theo. „Bis dann!“ verabschiedet sich Blaise, steht auf und..küsst mich auf die Wange. Schon ist er weg. Ich streiche mit den Fingern über meine Wange, als auch schon Milli, Erica, Miley, Linda und Pansy über mich herfallen. „Oh mein Gott!“ quiekt Pansy, Linda umarmt mich stürmisch, Erica kreischt „Glückwunsch!“ und Miley und Milli quietschen im Chor „Wie süß!“. Aber ich sitze immer noch völlig platt in meinem Sessel herum.
    --Zeitsprung--
    Ich bin schon ein halbes Jahr über in Hogwarts, mal abgesehen davon, dass ich die Herbst- und Winterferien zu Hause verbracht habe. Und ich bin mit Blaise zusammen! Seit dem gewonnenen, nicht verolrenen Quidditchspiel.
    Nachdenklich starre ich auf das Schlangenemblem über mir an der Decke. Das Mondlicht, welches durch die verzauberten Fenster fällt, zaubert Lichtspiele auf die silbernen Schuppen. Obwohl der Mädchenschlafsaal unter der Erde liegt, gibt es Fenster, von denen man auf die Schlossgründe schauen kann, als wären es normale Fenster, die einen Meter über dem Erdboden liegen. Schlaflos lasse ich meinen Blick aus dem Fenster wandern-und sehe eine Person, die in Richtung von Hagrids Hütte läuft. Draco? Ja, eindeutig. Leise ziehe ich mir meinen Umhang über, und springe aus dem Fenster neben meinem Bett. Geduckt laufe ich Draco nach, der in ein Fenster bei Hagrids Hütte späht. Mit klopfendem Herzen schleiche ich auf die andere Seite der Hütte, um meinerseits hinein zu sehen. Auf einem schäbigen Tisch hopst ein...Drachebaby herum.

    Als Draco, Wesley, Granger und Potter zu ihrer Strafaufgabe müssen, passe ich sie ab, und laufe ihnen hinterher. Aus irgendeinem Grund muss ich heute Nacht unbedingt in den Wald, und wenn ich zusätzlich in der Nähe anderer Leute sein kann-umso besser! Als sich die Gruppe aufteilt, folge ich Draco und Potter. Irgendetwas treibt mich genau in die Richtung, wohin auch die beiden gehen. Eine Weile lang geschieht nichts, doch dann stoßen sie auf ein totes Einhorn. Und da ist diese Gestalt, die das Blut des Einhorns trinkt. Draco und Fang, dieser große Hund, laufen davon, aber nicht so Potter, der mal wieder den Helden spielen muss. Was dann passiert rauscht an mir einfach vorbei, ich kriege es nur wie durch einen Schleier mit. Ein Zentauer taucht auf, vertreib diese Gestalt…. Und sie kommt auf mich zu. Ich kann mich nicht bewegen, es ist als wäre in meinem Kopf eine Stimme, die ich aber nicht ganz verstehen kann, bis das Wesen mich erreicht.

    (Heute Abend geht es dann auch mit dieser FF zu ende, aber natürlich gibt's dann weitere Teile! Ich vermute jetzt einfach mal, dass wahrscheinlich niemand so wirklich damit rechnen würde, wie dass folgende Ende dieser FF aussehen wird...;D)

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    Panisch fahre ich hoch. „Träume ich wieder?“ frage ich mich laut. „Nein, zumindest nicht direkt...“ hallt eine merkwürdig stimmlose Stimme in meinen Kopf. Verwirrt schaue ich mich um. „Ist da wer?“ „Auch nicht ganz direkt...“ Es kommt mir vor, als würde jemand an mir vorbei gehen, aber ich sehe nichts, spüre nur, wie ein eisiger Luftzug an mir vorbei weht. „Wer, oder was bist du?“ Jetzt erst erkenne ich, wo ich bin. Es ist dieses Haus aus meinem Traum, nur dass es jetzt noch verwahrloster und älter aussieht. „Du hast schon von mir gehört, Layla,“ antwortet die Stimme, „Ich trage viele Namen. Nenn mich wie du willst… Du kannst mich den dunklen Lord nennen, oder Voldemort, Lord Voldemort..wie du willst…..“ Erschrocken schnappe ich nach Luft. „Was willst du von mir?“ sage ich mit erstickter Stimme. „Du musst mir gut zuhören, es ist etwas kompliziert..“ „Und wenn ich dir nicht zuhöre? Das hier ist nicht real, oder? Was willst du mir anhaben!“ Kaltes Lachen dröhnt in meinem Kopf. „Layla, dein Körper steht immer noch im Wald herum, dein Geist ist hier. Aber bei einem hast du Recht. Jetzt kann ich dir nichts anhaben, DIR nicht.“ Ich ahne Böses. „Siehst du diesen Spiegel da?“ Tatsächlich fällt mir jetzt ein kaputter, milchiger Spiegel auf, der an der Wand lehnt. „Schau genau hin!“ befiehlt mir die Stimme, und wieder spüre ich diesen Luftzug dicht neben mir. „Zeig uns….Ginger!“ Es ist wie ein Faustschlag in den Magen, als im Spiegel meine Mutter erscheint. Es sieht aus, als würde sie schlafen, an einem mir unbekannten Ort. „Was ist mit ihr!“ frage ich mit schriller Stimme. „Mach dir keine Sorgen… Bis jetzt hat sie noch nichts mitbekommen, auch wenn ich so gut wie tot war, habe ich immer noch Leute, die mir folgen. Deine Mutter ist in einem Zauberschlaf, es geht ihr gut, aber das kann ich schnell ändern lassen.“ Wie paralysiert schaue ich auf das Bild meiner Mutter. „Was muss ich tun?“ sage ich tonlos. „Zuerst darfst du natürlich niemandem etwas erzählen. Dann werde ich dir im Verlauf des Jahres noch ein paar Aufgaben geben.
    Aber kommen wir zu etwas anderem. Fragst du dich nicht, wieso du nach Slytherin gekommen bist?“ „Weil ich dort hin gehöre“ antworte ich spitz. „Die Antwort ist ganz einfach. Dein Vater, Lukes Riddle ist Enkelkind von meinem Vater!“ Meine Beine knicken unter mir ein, und ich falle zu Boden. „Das glaube ich nicht….. er war ein Muggel!“ „Ja, mein Vater auch, deshalb habe ich ihn, seine neue Frau deren Kinder und deinen Vater ja auch ermordet. Aber dennoch, du bist mit mir verwandt.“ Ich stoße einen Schrei der Verzweiflung aus, und finde mich im verbotenen Wald wieder.
    (Jaah, das ist das Ende dieser Fanfiction:) Wie fandet ihr es so? Natürlich geht es spätestens morgen weiter, aber hier eine Frage an euch: Soll ich die Kapitel vom Teil 2 auch HIER aktualisieren, oder eine neue FF öffnen? Entscheidet: D
    Man liest sich!)

Kommentare Seite 5 von 5
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Sophie Malfoy ( 74952 )
Abgeschickt vor 97 Tagen
@harry@2 Erst wenn das 4.Schuljahr vorbei ist
harry@2 ( 91286 )
Abgeschickt vor 97 Tagen
Wann kommt denn jetzt der Teil Fünf ???
Celia ( 08542 )
Abgeschickt vor 135 Tagen
Also, eigentlich bin ich bisher nie ein Fan von fanfiction gewesen, aber ich musste meine Meinung mehr als reviedieren. Die Geschichte ist wirklich toll, und du schreibst unglaublich gut! Ich hab den ersten Teil gestern gefunden, und dann gleich alle gelesen. Wann geht es weiter? Ich bin so gespannt!!

Ach ja, eine Sache noch: Draco vor Blaise, is doch wohl klar, die Frage stellt sich doch gar nicht?! Komplizierte Mädchen brauchen komplizierte Kerle^^ Außerdem....naja, ich bin einfach pro Draco ;)
Anni Malfoy ( 28949 )
Abgeschickt vor 157 Tagen
Ich liiiiiieeeeebeeeee diese FF! Bitte schreib weiter
Ich kann gar nicht erwarten das du
weiterschreibst!😃
Christopher Merlin ( von: Der Seher )
Abgeschickt vor 170 Tagen
http://www.testedich.de/quiz43/quiz/1472400381/Hogwarts-wahre-Helden
IsaSparkle ( von: IsaSparkle )
Abgeschickt vor 214 Tagen
@Malfoyhead
Hab nix gegen :p
Malfoyhead ( von: Malfoyhead )
Abgeschickt vor 214 Tagen
Hi @IsaSparkle
Also den Traum mit den meeren deute ich so (soweit ich treume deuten kann xD) : das braune meer soll Blaise sein und das graue Draco... und da sie ja irgendwie in beide verschossen ist stellt ihr Unterbewusstsein die wahl. PS. I Love Your FF!!! Absolut die besste die ich je gelesen habe!!!
PPS. Macht es dir was aus wenn ich einpaar Ideen bei dir klaue?
LG Malfoyhead
IsaSparkle ( 08749 )
Abgeschickt vor 215 Tagen
Hey :)
mich würde es mal interessieren, wie ihr euch Layla vom Aussehen her vorstellt :D Oder Isa bei meiner andern FF!
Sophie Malfoy ( 42733 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Haha Keine Ahnung XD
IsaSparkle ( 06493 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
@Sophie Malfoy
Wie kommste denn jetzt da drauf XD
Ich würde das auch machen wie du ^^
Sophie Malfoy ( 42733 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Als kleines Beispiel: Ich würde ihn küssen und ihn so lange umarmen, bis wir verbrennen
Sophie Malfoy ( 42733 )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Stellt euch vor ihr würdet mit Tom Felton in einem Kreis stehen und von Feuer umzingelt werden und ihr wisst, dass ihr gleich sterben werdet. Was würdet ihr tun?
Sophie Malfoy ( 42733 )
Abgeschickt vor 230 Tagen
@IsaSparkle Ne is nich schlimm runterscrollen schadet ja nich:)
IsaSparkle ( von: IsaSparkle )
Abgeschickt vor 233 Tagen
@Sophie Malfoy
Ist es denn sehr nötig? Weil ich trau mir glatt zu, dass ich Dödel irgendwann vergesse dass ich da 'nen zweiten Teil gemacht habe und fange wieder bei 4.1 an zu aktualisieren :D
Sophie Malfoy ( 42733 )
Abgeschickt vor 234 Tagen
Achso! So machst du das aber ja der Teil ist sehr lang
IsaSparkle ( von: IsaSparkle )
Abgeschickt vor 236 Tagen
@Spohie Malfoy Naja, ein Jahr ein Teil.
Ist es, weil das so lange dauert runter zu scrollen?
Sophie Malfoy ( 42733 )
Abgeschickt vor 236 Tagen
Könntest du einen 5. Teil machen weil der Teil ist schon ganz schön lang!?
IsaSparkle ( von: IsaSparkle )
Abgeschickt vor 242 Tagen
@Ginny Potter Ganz ruhig. Was den Ball betrifft (scheint euch ja zu interessieren) sitzt bereits 'n fester Plan da, der alles nett gesagt nicht gerade besser macht, was bis dahin schon alles passiert ...
Ginny Potter ( 05879 )
Abgeschickt vor 242 Tagen
Hi Isasparkle, ich liebe deine FF (deine anderen sind auch super!!!)
Bitte so schnell wie möglich weiterschreiben!!!) du könntest dich ja ans Buch halten und schreiben das Draco mit Pansy zum Ball geht und Lay mit Blaise um sich gegenseitig eifersüchtig zu machen????????

Alles liebe und und hoffnungen auf baldiges weiterschreiben...!!!
Sophie Malfoy ( 56584 )
Abgeschickt vor 250 Tagen
Das ist schön :D freu mich schon!!!