One Piece ~ Your love Part 6

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1 Kapitel - 4.635 Wörter - Erstellt von: Jana-Chan - Aktualisiert am: 2016-01-19 - Entwickelt am: - 726 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    >> "Es wird alles gut" << Law betrat den Raum wieder. Es hatte etwas länger gedauert, bis er irgendwo Kaffee auftreiben konnte.
    >> "Es wird alles gut" <<





    Law betrat den Raum wieder. Es hatte etwas länger gedauert, bis er irgendwo Kaffee auftreiben konnte. Da die Kantine nicht mehr geöffnet hatte, musste er ins Schwesternzimmer und den Krankenschwestern dort, zwei Tassen abschwatzen. Wäre ja auch kein Problem für ihn gewesen, wenn nicht diese Blondine von vorhin dort gewesen wäre. Doch auch das war nicht lange ein Problem gewesen. Ein bisschen Charme versprüht und schon war sie wieder Butter in seinen Händen.

    „Hier.“ Er setzte sich neben Mila und gab ihr die eine Tasse.
    „Danke.“ Sie lächelte ihn an und nahm einen großen Schluck aus Dieser.
    Kurz herrschte Schweigen zwischen den Beiden.
    „Wie warst du eigentlich so schnell dort?“ Die Brünette sah ihn fragend an.
    „Wo?“
    „Bei der Unfallstelle.“ Sie schluckte.
    „Ich hab doch gesagt, dass ich mir den Umzug anschauen wollte und war daher auf dem Weg dorthin. Dann hab ich das Geschrei gehört und bin hingegangen.“ Er lächelte sie an.
    Sie senkte den Blick. Auch wenn sie es nicht gerne zugab, sie war verdammt froh, dass Law dort gewesen war.

    Wieder herrschte Stille. Bepo döste vor sich hin und gab hin und wieder ein Brummen von sich. Mila kämpfte gegen die aufkommende Müdigkeit. Immer wieder drohten ihre Augen zu zu fallen, aber sie durfte nicht einschlafen. Sie musste doch wach sein, wenn Ben die Augen aufschlug.
    Law beobachtete das Ganze mit einem Grinsen. Es war schon süß, wie die junge Frau versuchte nicht ein zu schlafen, obwohl sie todmüde war.
    „Du kannst ruhig schlafen. Ich weck dich auf, sobald er wach ist.“, sagte er leise, doch die Brünette schüttelte den Kopf.
    „Ich bin überhaupt nicht müde.“
    „So was sagen doch nur kleine Kinder, die unbedingt noch länger aufbleiben wollen.“
    „Hmm.“, murmelte sie. Es war schon anstrengend genug, die Augen offen zu halten, da wollte sie sich nicht noch mit dem Schwarzhaarigen unterhalten.
    „Ist dir schon aufgefallen, dass du uns schon fast eine Woche ertragen hast?“, redete er weiter. Ihm war durchaus klar, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis Mila einschlafen würde.
    Ein erneutes „Hmm“ von ihr.
    Law grinste und redete weiter, bis er irgendwann zu der Brünette blickte und merkte, dass sie eingeschlafen war. Lächelnd stand er auf und holte aus einem Schrank eine Decke, mit der er die junge Frau zudeckte.

    Als Mila wieder aufwachte, spürte sie etwas auf ihrer Hüfte. Etwas irritiert blickte sie an sich herunter und sah einen Arm, mit Tattoos. Kurz schloss sie die Augen wieder. Ihr wurde bewusst, dass die Wärmequelle an die sie sich gekuschelt hatte, nicht nur die Decke war. Sie öffnete ihre Augen wieder und versuchte sich aus Laws Griff zu befreien, doch dieser war, obwohl der Besitzer schlief, ziemlich fest. Sie seufzte leise und blickte nach oben.
    Die Mütze des jungen Mannes war verrutscht und sein schwarzes Haar verstrubbelt. Sein Kopf war auf seine Schulter gesunken und seine Lippen zierte ein Lächeln.
    Die junge Frau musste grinsen. So sah man den Kapitän der Heartpiraten wahrscheinlich nur selten. Sie blickte zum Bett in dem ihr Bruder lag. Dieser schlief allerdings immer noch. Ein kurzer Blick durch das Fenster verriet ihr, dass es noch Nacht oder zumindest früher Morgen war, denn draußen wurde es erst langsam hell.
    Auch wenn es ihr nicht gefiel, kuschelte sie sich schlussendlich an den jungen Mann und schloss ihre Augen wieder. Bewegen konnte sie sich ja sowieso nicht. Und irgendwie gab ihr der Arm der sich um sie geschlungen hatte, etwas Sicherheit, auch wenn sie nicht ganz verstand wieso.

    Sie wurde geweckt, als sich Law bewegte und vorsichtig seinen Arm von ihr nahm. Sie wusste auch nicht wieso, doch schnell hinderte sie ihn daran. Sie wollte nicht, dass er sie los ließ. Warum, wusste sie nicht. Sie wusste nur, dass er sie nicht los lassen sollte.
    Der Schwarzhaarige brummte einmal, bevor er seinen Arm wieder um sie legte. Er fragte nicht warum, obwohl es ihn schon neugierig machte. Hatte sie ihre Meinung ihm gegenüber also geändert? Oder lag es einfach an der momentanen Situation? Er tippte auf das Zweite, doch im Grunde war es ihm ganz recht. Er zog sie näher zu sich. Unter anderen Umständen, wäre er jetzt weiter gegangen, doch in einem Krankenhaus schien ihm das etwas unpassend.
    „Hast du gut geschlafen?“, flüsterte er.
    „Gut nicht, aber geschlafen.“, murmelte sie.
    Law nickte leicht.

    Vorsichtig löste sie sich von ihm und setzte sich auf. „Danke.“, sagte sie leise und lächelte ihn an.
    „Wofür?“ Er sah sie fragend an.
    Sie zuckte mit den Schulter. „Für Gestern.“
    Er winkte ab. „Du lässt uns bei dir wohnen. Irgendwie musste ich doch zeigen, dass ich nicht ganz so unnütz bin.“ Er grinste sie an.
    Erneut schenkte sie ihm ein Lächeln, bevor sie aufstand und zu Bens Bett ging. „Er ist der Einzige den ich noch habe. Ich will ihn nicht auch noch verlieren.“ Sie griff wieder nach der Hand ihres Bruders.
    „Wie sind deine Eltern gestorben?“ Law zog sich ebenfalls einen Stuhl heran und setzte sich neben sie, an das Bett.
    „Nicht hier.“ Sie sah ihn traurig an. Das Lächeln war verschwunden. „Ich will nicht das Ben davon etwas mitbekommt. Er hat keine Ahnung.“
    Der Schwarzhaarige nickte. Anscheinend hatte der Unfall bei ihr irgendeinen Schalter umgelegt.

    Gerade als Mila noch etwas sagen wollte, regte sich Ben und schlug kurz danach seine Augen auf.
    „Ben.“, keuchte die Brünette und hatte wieder Tränen in den Augen.
    Der junge Mann war noch gar nicht richtig da und schloss erst mal die Augen wieder. „Mein Kopf.“, brummte er dann.
    „Ich hol mal einen Arzt.“ Law stand auf und verschwand aus dem Zimmer. Den Platz von ihm, nahm Bepo ein.
    „Willkommen zurück.“, brummte er.
    „Hmm.“, machte Ben nur und öffnete die Augen wieder. „Was ist denn passiert?“ Er sah seine Schwester fragend an.
    „Du hattest einen Unfall, aber egal. Du lebst, dass ist das Wichtigste.“ Die Tränen bahnten sich wieder einen Weg über ihre Wangen.

    „Ah schön, sie sind wach.“ Eine freundliche Stimme, ließ die Drei aufsehen. Ein Mann im weißen Kittel betrat, gefolgt von Law das Zimmer und steuerte direkt auf das Bett zu. „Sie hatten ganz schönes Glück, junger Mann.“ Er leuchtete ihm in die Augen und prüfte seinen Puls.
    „Ich würde mich gerne, kurz alleine mit ihm unterhalten.“ Der Arzt sah Mila auffordernd an.
    Nach kurzem Zögern nickte sie. Eigentlich wollte sie ihren Bruder nicht alleine lassen, aber er war in guten Händen.

    Sie stand auf und verließ langsam das Zimmer. Bepo folgte ihr und schloss die Tür.
    Sie spürte ein Gewicht auf ihren Schultern und sah nach oben. Direkt in Laws graue Augen. „Er hat das Gröbste überstanden.“ Er lächelte sie aufmunternd an.
    Anstatt einem Nicken oder einer Antwort, drückte sich die jungen Frau an den Größeren und fing wieder an zu weinen.
    Was hätte sie gemacht, wenn Ben nicht mehr aufgewacht wäre? Dann hätte sie niemanden mehr gehabt.
    Law schlang seine Arme um die junge Frau und drückte sie an sich. „Es wird alles gut.“

    >> "Weil du was Besonderes bist" <<





    Ben musste noch einige Tage im Krankenhaus bleiben und auch wenn es Mila nicht passte, brachte Law sie schlussendlich dazu, nach Hause zu gehen.
    Langsam liefen die Drei durch die Straßen, in denen immer noch gefeiert wurde. Das Stadtfest hatte gerade erst Halbzeit und doch wäre es Mila am liebsten gewesen, es wäre schon vorbei. Noch besser wäre es gewesen, wenn es nie stattgefunden hätte.

    Sie schloss die Haustür auf und betrat die Wohnung. Sie lief in die Küche und suchte im Schrank nach Kopfschmerztabletten, die sie allerdings immer noch nicht besorgt hatte. Leise grummelnd schlug sie den Schrank wieder zu.
    „Kopfschmerzen?“ Law stand hinter ihr.
    Die Brünette nickte und drehte sich dann zu ihm um. „Aber egal. Die verschwinden schon wieder.“ Sie zuckte mit den Schultern, bevor ihr Blick an der Wanduhr hängen blieb. „Scheiße, das hab ich ja total vergessen.“ Sie drückte sich an dem Schwarzhaarigen vorbei und lief in den Flur.
    „Was ist los?“ Er war ihr gefolgt und sah ihr dabei zu, wie sie versuchte sich ihre Schuhe an zu ziehen.
    „Ich muss arbeiten. Ich bin schon zwei Stunden zu spät. Der schmeißt mich raus.“ Ohne ihn noch einmal an zu schauen, verließ sie die Wohnung.

    Schnell rannte sie durch die Straßen, bis sie ziemlich außer Atem vor dem Café stehen blieb. Dieses betrat sie schnell und wollte gerade hinter der Theke verschwinden, als sie fest gehalten wurde.
    „Das du überhaupt noch hier auftauchst, hätte ich nicht gedacht.“ Die Stimme ihres Chefs klang genervt und wütend.
    „Es tut mir so leid. Mein Bruder hatte einen Unfall und ich war die ganze Nacht im Krankenhaus und...“
    „Es ist mir ziemlich egal, warum du zu spät bist. Ich weiß nur, dass du jetzt deine Sachen packst und hier verschwindest. Du bist gefeuert.“
    „Nein, bitte, ich...“
    „Raus.“ Er deutete auf die Tür und seine Worte ließen keine Wiederworte zu.
    Wütend verließ die junge Frau das Café. Das durfte doch jetzt nicht war sein. Das war nicht fair. Immerhin war ihr Bruder im Krankenhaus.

    Immer noch wütend stapft die Brünette durch die Straßen der Stadt, bis sie an der Werft ankommt. Auch wenn die Schiffszimmermänner eigentlich nicht arbeiten müssten, haben einige mittlerweile genug vom Feiern und erledigen kleinere Arbeiten an den Schiffen.
    So auch Ecki, den Mila schnell ausfindig macht.
    „Was machst du denn hier? Musst du nicht arbeiten?“ Der junge Mann geht auf seine beste Freundin zu und umarmt sie kurz.
    „Ben hatte einen Unfall.“
    „Was?“ Er sieht die Brünette erschrocken an.
    „Gestern bei dem Umzug ist ein Wagen umgekippt und genau auf ihn gefallen.“ Ihre Stimme zittert.
    „Und, wie geht’s ihm?“
    „Er muss noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben, aber er wird keine bleibenden Schäden davon tragen.“ Sie sieht dem Schiffszimmermann in die Augen. „Und weil ich die ganze Nacht bei Ben war, bin ich heute zu spät zur Arbeit gekommen und jetzt hat mich mein Chef gefeuert.“ Wieder liefen ihr die Tränen über die Wangen. „Ich hab langsam keine Lust mehr, Ecki.“
    Der junge Mann seufzt, bevor er sie in den Arm nimmt. „Das kriegen wir schon wieder hin.“
    „Und was? Mein Bruder liegt im Krankenhaus, ich hab meinen Job verloren und ich habe Piraten in meinem Haus.“ Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und versuchte die Tränen zu unterdrücken.
    „Ben kommt doch bald da raus, du findest locker einen neuen Job und in einer Woche hast du die Piraten auch wieder los.“ Aufmunternd lächelte er sie an.
    „Ich will aber nicht. Ich will, dass einmal alles so läuft wie ich das will.“
    „Das wird schon.“ Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte sie an. „Du hast doch noch mich.“
    Sie lächelte ihn schwach an.
    „Soll ich heute Abend mal vorbei kommen?“
    Mila nickte. „Warum nicht.“
    „Gut, dann sehen wir uns später.“ Er wuschelte ihr noch einmal durch die Haare. „Ich muss jetzt nur noch ein bisschen arbeiten.“
    „Bis dann.“ Sie drehte sich um und verließ die Werft wieder.

    Vereinzelt fielen Wassertropfen vom Himmel und kündigten das bevorstehende Unwetter an. Die Brünette beschleunigte ihre Schritte um nicht komplett durchnässt in ihrer Wohnung an zu kommen. Doch das hätte sie sich auch sparen können. Auf einmal brach ein heftiges Unwetter los und in wenigen Sekunden war sie pitschnass.
    Heute war definitiv nicht ihr Tag.

    Sie sperrte ihre Haustür auf und pfefferte genervt ihre Tasche in die Ecke. Ihre Schuhe folgten gleich darauf.
    Nass bis auf die Knochen, ging sie ins Wohnzimmer, wo sie auf ihre beiden Mitbewohner traf.
    „Alles okay?“, fragte Law.
    „Nein. Nichts ist okay. Ich hab meine Job verloren, ich...ahh.“ Sie schlug sich die Hände vor's Gesicht.
    „Okay, du gehst jetzt erst mal duschen.“ Der Schwarzhaarige war aufgestanden und verfrachtete die Kleinere nun in das kleine Badezimmer.
    „Eine Dusche bringt mir jetzt aber auch nichts.“ Sie sah ihn wütend an.
    „Willst du krank werden?“ Er schloss die Tür hinter sich und sah sie ernst an.
    Mila senkte den Kopf.
    „Geht doch.“ Seine Augen funkelten triumphierend. „Wehe ich höre in fünf Minuten kein Wasserrauschen, dann komm ich wieder.“ Er öffnete die Tür wieder und verschwand dann aus dem Bad.

    Schnell zog sich die junge Frau ihre Klamotten aus und stieg unter die Dusche. Es dauerte etwas bis das warme Wasser ihren Körper aufwärmte. Nachdem sie minutenlang unter der Dusche gestanden hatte, stellte sie das Wasser wieder ab, nahm sich ein Handtuch und wickele sich diesem um. Anschließend stieg sie aus der Dusche und stellte sich vor den Spiegel. Mit dem Handrücken wischte sie diesen sauber und betrachtete sich kurz darin. Sie sah beschissen aus. Da konnte man sagen was man wollte. Mit einem Seufzer verließ sie das Bad und ging in ihr Zimmer.

    Sie schloss die Tür hinter sich und stellte sich an ihr Fenster. Draußen regnete es immer noch wie aus Eimern und kaum jemand befand sich noch auf den Straßen. Sie musste sich schnell einen neuen Job suchen, sonst konnte sie die Wohnung nicht halten.
    Ein leises Klacken verriet ihr, dass jemand ihr Zimmer betreten hatte.
    „Geht's dir besser?“ Laws Stimme war leise.
    „Es war nur eine Dusche.“ Sie drehte sich langsam zu ihm um.
    „Willst du drüber reden?“
    „Mit dir? Sicher nicht.“ Sie sah ihn wütend an. „Wegen dir bin ich doch jetzt in dieser dämlichen Lage.“
    „Wegen mir?“ Schnell ging er auf sie zu, bis er nur noch wenige Zentimeter von ihr entfernt war.
    „Wenn du hier nicht aufgekreuzt wärst, wäre das alles nicht passiert.“
    Er packte sie an den Schultern und drückte sie gegen die Wand. „Pass auf was du sagst.“
    Erschrocken hielt die junge Frau die Luft an und starrte den Schwarzhaarigen an.
    „Ich weiß, dass das alles blöd gelaufen ist, aber du kannst nicht einfach mir die Schuld daran geben.“
    Mila sah ihm in die graufunkelnden Augen.
    „Deine ständigen Stimmungsschwankungen gehen mir so was von auf die Nerven.“
    „Lass mich los.“ Sie versuchte sich aus seinem Griff zu befreien.
    Doch Law ließ sie nicht los, sondern tat etwas mit dem Mila überhaupt nicht gerechnet hatte.

    Der Schwarzhaarige drückte seine Lippen auf ihre. Die junge Frau riss erschrocken die Augen auf und konnte gar nicht richtig verstehen, was da gerade passierte. Doch das Gefühl was durch diesen Kuss in ihr ausgelöst wurde, passte ihr gar nicht. Ihr ganzer Körper begann zu kribbeln und ihre Beine wurden weich.

    Ihr Kopf schaltete sich aus und Mila schloss ihre Augen. Auch wenn sie es nicht wollte, gefiel ihr das hier gerade. Law drückte seinen Körper enger an ihren und strich mit seiner Zunge über ihre Lippen. Bereitwillig öffnete die junge Frau diese und ließ ihn gewähren. Schließlich löste er auch seinen Griff und legte seine Hände auf ihre Hüfte, während sie ihre Arme um seinen Hals schlang.

    Der Schwarzhaarige löste sich von der Kleineren und sah ihr tief in die Augen. „Es gibt für alles eine Lösung.“
    Mila war noch so berauscht von dem Gefühl, dass sie nichts konnte, außer ihn an zu starren.
    Er lächelte sie an.
    „Ich...“ Sie versuchte einen klaren Satz zu formulieren. „Ich...“ Genervt atmete sie laut aus. So wurde das nichts mehr.
    Der junge Mann streicht ihr eine Strähne aus dem Gesicht und beugt sich zu ihr herunter um ihr einen weiteren Kuss zu geben, doch sie dreht ihren Kopf weg.
    „Soll ich dich alleine lassen?“
    Sie schüttelt den Kopf.
    „Soll ich hier bleiben?“
    Erneut schüttelt sie den Kopf, worauf Law sie etwas verwirrt anschaut. „Sondern?“
    Sie zuckt mit den Schulter. „Ich weiß es nicht.“, flüstert sie dann und geht langsam auf ihr Bett zu, um sich anschließend auf dieses zu setzten.

    Das gerade hatte sich so gut angefühlt und trotzdem konnte sie es nicht genießen. Sie stützt ihren Kopf in ihre Hände und versucht das Ganze zu verstehen. Sie ist verwirrt. „Warum?“ Sie blickt auf und direkt in die Augen des jungen Kapitäns. „Warum ich?“
    Anstatt einer Antwort geht der junge Mann schnell auf sie zu und drückt sie auf die Matratze. „Weil du was Besonderes bist.“, flüstert er, bevor er ihre Lippen mit seinen versiegelt.

    Die junge Frau gibt sich schließlich geschlagen und lässt sich auf das Kommende ein. Sie will nicht mehr. Sie will diesen ganzen Stress nicht mehr. Nur einmal will sie nicht an diesen ganzen Mist denken, der sie zum Wahnsinn treibt. Das Einzige was sie will, sind die Berührungen des Mannes spüren, der gerade über ihr kniet und in ihr Gefühle weckt, die sie schon lange nicht mehr gespürt hat. Sie spürte eine Hand die vorsichtig ihre Seite entlang strich, während die Andere in ihren Haaren vergruben wurde. Sie sah dem jungen Mann in die Augen und lächelte. Law lächelte zurück, bevor er anfing ihren Hals zu küssen.
    Mila schloss genießerisch die Augen und vergrub ihre Hände in seinen Haaren...

    >> Vergangenheit <<





    Die junge Frau hatte die Augen geschlossen, während der Schwarzhaarige sie enger an sich zog und ihr einen Kuss aufs Haar drückte.
    „Besser?“, flüsterte er ihr ins Ohr.
    „Hmm.“, murmelte sie und öffnete ein Auge um ihr Gegenüber an zu schauen.
    „Freut mich.“ Er grinste und streichelte sanft mit seinem Daumen über ihren Arm.

    Sie schloss ihre Augen wieder und atmete aus. War das jetzt gerade richtig gewesen? Sie hatte mir einem Mann geschlafen, den sie kaum kannte, mit dem sie nichts gemeinsam hatte und der in ein paar Tagen wieder weg sein würde.

    Sie drehte sich auf den Bauch und sah den jungen Mann ernst an. „Das...das war eine einmalige Sache, okay?“
    „Meinst du das ernst?“ Er sah sie fragend an.
    „Ja.“ Sie nickte.
    „Und warum kann ich dir das dann nicht glauben?“
    „Ich...ich meine es aber so.“ Sie schluckte.
    „Seh ich.“
    „Bitte.“ Sie sah ihn flehend an.
    Anstatt einer Antwort, drückte er die Brünette in die Laken und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss. „Nein, tust du nicht und das weißt du.“
    Als er den Kuss wieder löste, sah sie ihn mit großen Augen an, während sich ein leichter Rotschimmer auf ihren Wangen gebildet hatte.
    „Ist es nicht so?“ Er sieht sie ernst an.
    Nun ist sie es, die anstatt einer Antwort einen Kuss beginnt. „Vielleicht hast du ja recht.“ Sie steht auf, fischt nach ihrer Unterwäsche und zieht sich anschließend noch das Shirt von Law über.
    „Willst du auch was trinken?“, fragt sie, während sie zur Tür geht.
    Er nickt, während er seine Boxershorts vom Boden angelt.

    Die junge Frau holte zwei Gläser aus dem Schrank und füllte diese mit Wasser, als sich zwei Arme um sie schlangen. Erschrocken hielt sie kurz die Luft an. Das war irgendwie ziemlich ungewohnt. Er nahm ihr die Gläser aus der Hand und drehte sie zu sich um. „Hey.“, sagte er und grinste sie an, bevor er sich zu ihr runter beugte und sie küsste.
    „Be...Bepo.“, keuchte sie, als er kurz von ihr abließ.
    „Nein, Law.“, gab dieser zurück.
    „Nein, da hinter dir.“ Sie deutete auf den Vize, der etwas verdattert in der Küche stand.
    Der Schwarzhaarige drehte sich langsam um und blickte seinen Vize fragend an. „Gibt's was?“
    „N...nein, ich wollte nur...also wollte mir nur was zu...zu trinken holen.“, stotterte der Bär verlegen.
    „Dann mach das doch.“ Law nahm Mila in den Arm und grinste seinen Vize an.
    Dieser nickte und nahm sich schnell eine Flasche Wasser.

    Gerade wollte Mila wieder etwas sagen, als es an der Tür klingelte. Schnell löste sich die Brünette von dem Piraten und ging zur Tür um diese schwungvoll zu öffnen.
    „Ecki?“ Etwas verwirrt blickte sie ihren Freund an.
    „Wir wollten uns heute treffen. Schon vergessen?“ Er blickte kurz an ihr herunter. „Anscheinend hast du schon Ablenkung gefunden.“ Sein Ton war schärfer.
    Mila wurde rot, da ihr gerade bewusst wurde, wie sie da vor ihrem besten Freund stand. „Ecki, ich...also...ähm.“Sie blickte auf ihre nackten Füße.
    „Ist schon okay. So ein Pirat ist eben verführerisch.“ Er sah sie wütend an, bevor er sich umdrehte und sie stehen ließ.
    „Ecki, jetzt warte doch mal.“, rief sie ihm noch hinterher, doch der junge Mann blieb nicht stehen, sondern verließ das Gebäude.

    „Verdammt.“ Sie schmiss die Tür wieder zu und lehnte sich dagegen. Das sollte nicht passieren.
    „Alles okay?“ Law war in den Flur getreten und sah sie fragend an.
    „Mein bester Freund hasst mich ab heute.“ Sie senkte den Kopf.
    „Ach was. Das wird schon wieder.“ Er nahm ihr Kinn zwischen zwei Finger, hob dieses an und lächelte sie an.
    „Hmm.“ Sie sah ihn traurig an.
    „Na komm.“ Er legte einen Arm um sie und lotste sie von der Tür weg, ins Wohnzimmer. Dort drückte er sie auf die Couch und setzte sich dann neben sie.

    Mila zog die Knie an und schlang ihre Arme darum.
    „Hey, das ist nicht das Ende der Welt.“ Er nahm sie wieder in den Arm.
    „Hmm, weißt du, er ist der Einzige der es weiß.“ Sie sah ihn ernst an.
    „Was?“
    „Was damals mit meinen Eltern passiert ist.“ Sie versteifte sich.
    Law sagte nichts. Wenn sie wollte, würde sie es ihm jetzt erzählen, wenn nicht, nicht.

    Mila atmete tief durch. Jetzt hatte sie ja angefangen, also konnte sie es ihm auch erzählen.
    „Ben war gerade 12 und wir haben damals noch nicht in der Innenstadt gelebt. Wir hatten ein kleines Haus am Rand der Stadt, in der Nähe vom Strand. Mein Vater hatte damals in der Werft gearbeitet und meine Mutter hatte einen kleinen Blumenladen. Sie waren bescheidene Leute, aber sie haben immer alles für uns getan und uns fast jeden Wunsch erfüllt. Sie waren die tollsten Eltern die man sich vorstellen konnte.“ Sie machte eine Pause und sah ihn traurig an.
    „Wir waren nicht reich, aber wir waren glücklich. Ich war glücklich. Alles war perfekt, doch dann...“ Sie brach ab, weil ihre Stimme versagte und sich Tränen in ihren Augen sammelten.
    Der Schwarzhaarige zog sie näher zu sich und strich ihr beruhigend über den Arm.
    „Es hat geregnet, ziemlich heftig und ich konnte nicht schlafen, weil der Regen so laut war und so heftig gegen die Scheiben getrommelt hatte. Deswegen war ich noch wach und hab gelesen, als ich plötzlich die lauten Stimmen gehört habe, die von unten kamen. Erst hab ich gedacht, dass meine Eltern noch Besuch hätten, doch als meine Mum dann geschrien hat, war mir klar, dass irgendwas nicht stimmen konnte. Ich bin aufgestanden und aus meinem Zimmer. Und dann wurde auf einmal geschossen. Meine Mutter hat geschrien und irgendeine unbekannte Stimme hat rumgebrüllt, dass sie endlich still sein soll. Ich konnte mich nicht bewegen und stand die ganze Zeit an der Treppe und hab gehofft, dass sie nicht hoch kommen würden. Und dann war plötzlich wieder alles still. Ich hab die Luft angehalten, weil ich gedacht habe, dass sie vielleicht hören wenn ich atme. Irgendwann konnte ich mich dann doch wieder bewegen und bin langsam runter in die Küche. Ich werde das Bild nie vergessen.“ Sie schloss die Augen und schluckte.
    „Meine Eltern lagen beide tot auf dem Boden. In ihrem eigenen Blut. Die Augen offen. Ich bin dann einfach nur noch weg gerannt, weg von meinen Eltern, weg von dem Haus und weg vom Strand. Irgendwann stand ich dann bei Ecki vor der Tür und hab ihm alles erzählt. Wie ich das damals hinbekommen habe, ist mir ein Rätsel. Auf jeden Fall hat er dann alles weitere in die Wege geleitet. Doch als die Männer dort waren um die Piraten zu stellen, war von denen natürlich nichts mehr zu sehen. Nur das Haus hatten sie noch angezündet.“ Die Tränen liefen ihre Wangen hinunter.
    „Und wo war Ben?“ Er sah sie fragend an.
    „Bei einem Freund. Ich hab ihm später erzählt, dass ein Feuer ausgebrochen war. Er hat nicht weiter nachgefragt und die Wenigen die die Wahrheit kennen, schweigen.“ Sie sah ihn aus geröteten Augen an.

    „Das tut mir wirklich leid.“, flüsterte er.
    Mila schüttelte den Kopf. „Du musst mir versprechen, Ben nichts davon zu erzählen.“
    „Meinst du nicht, er hat ein Recht darauf? Er ist alt genug und sollte wissen, wie es war.“
    „Ich will das aber nicht.“ Sie drehte sich zu ihm um und sah ihn ernst an. „Verstanden? Es ist gut, so wie es gerade ist.“
    Law schüttelte den Kopf. „Ich versteh es zwar nicht, aber wenn du meinst.“
    „Ja, tue ich.“ Sie löste sich aus seiner Umarmung und stand auf. „Außerdem kann dir das doch sowieso egal sein. Du bist in etwas mehr als einer Woche wieder weg.“ Damit verließ sie das Wohnzimmer und kurz darauf hörte man, wie im Badezimmer die Dusche an ging.

    So, dass war's auch für heute! ein etwas längeres Kapitel!:)

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1453038618
One Piece ~ Your love Part 6
One Piece ~ Your love Part 6
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2016-01-17
407B
One Piece

Kommentare Seite 1 von 1
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Rika Nara/Weasley ( 05361 )
Abgeschickt vor 182 Tagen
Schöne Geschichte.
Ben könnte ja versuchen Law zu überreden sich
mit Mila wieder zu vertragen und sie mit zu nehmen.
Schreib bitte weiter. :-)
Amaya15 ( 67311 )
Abgeschickt vor 418 Tagen
Ich fänd's auch schön wenn Law sie mitnehmen würde und die Idee von hogwarts & manga fan klingt doch ganz gut. Ich würde echt gerne wissen was jetzt noch weiterhin passiert und du hast einen einzigartigen Schreibstyl das ist echt....WOW
RiaReh ( 96294 )
Abgeschickt vor 420 Tagen
Deine Geschichte über Law und Mila ist sehr schön geschrieben :)
Ich konnte mich so richtig in Mila hineinversetzen und wehe sie lässt Law ziehen :D
Du hast eine sehr mitfühlende Schreibweise :) klingt jetzt doof konnte es aber nicht anders beschreiben :D
Freue mich auf weitere Teile :)
hogwarts & manga fan ( 89893 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Die Story ist total gelungen^^ Ich wünsche mir dass Mila sich einfach auf Laws Schiff schleicht und Law überglücklich ist und sie mitnimmt.
Jana-Chan ( 07950 )
Abgeschickt vor 428 Tagen
Hi Fiete,
Ich werde dein Kommentar mehr berücksichtigen und darauf achten.
Danke, dass du mir dabei hilfst meine FF, besser zu schreiben. (Ist schreiben ein Wort, dass ich nutzen kann? xD Egal. Danke an euch alle, die so positive Kommis da lassen. :)
LG Yuki. Aka Jana-Chan.
Jana-Chan ( 07950 )
Abgeschickt vor 428 Tagen
Dank an euch alle :3 =I.I=
Smile(*_*) ( 00219 )
Abgeschickt vor 429 Tagen
Schreib bitte schnell weiter. Geniale Geschichte großes Lob an dich(*3*)
Fiete ( 70396 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
WOW! *-* Großes Lob!
Deine Geschichte ist wirklich toll! Du musst unbedingt weiter schreiben!
Ich liebe es XD

PS: Deine Kommasetzung ist nicht immer richtig. Vielleicht kannst du das bei Gelegenheit mal korrigieren. Es beeinträchtigt aber nicht das Lesevergnügen, also kein Stress ^.^
*Rin_Chan* ( 74997 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
mach bitte schnell weiter
*-*
Selina ( 74997 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
Wie schaffst du es immer so schnell und so viel zu schreiben O_O (Respekt)
Jana-Chan ( 07950 )
Abgeschickt vor 431 Tagen
Danke an euch beide, ich werde auf jedenfall weiter schreiben! :)
Selina ( 74997 )
Abgeschickt vor 431 Tagen
Das ist eine wirklich interessante FF ich habe jetzt 1-4 durchgelesen freu mich schon wenn das 5 kapitel raus kommt ^-^
aiko-chwan ( 92924 )
Abgeschickt vor 431 Tagen
Ich werde geduldig auf teil 2 warten ♥ >.