Vom Tod ins Leben und wieder zurück

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6 Kapitel - 3.635 Wörter - Erstellt von: Alibi11 - Aktualisiert am: 2016-01-29 - Entwickelt am: - 526 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nun, die Fortsetzung ist da! Sie steht einfach unter dem letzten Teil, weil ich das Seiten wechseln persönlich nicht mag.

Ihr kennt ja alle die Sache mit den Namen, oder? Du hast einen Namen der zur jetzigen Story passt, doch dann, hast du eine Geniale Idee, und der Name ist Futsch.
Ich weiß das der Name nicht mehr passt, also kein Kommentar bitte. Und nun... viel Spaß bei dieser etwas anderen FF!

    1

    Ich öffne die Augen, das helle Licht der Umgebung blendet mich. Ich liege im Sand, rieche Meer, und habe keine Ahnung wo ich bin. Ich schließe erneut die Augen, und hoffe das das alles nur ein Traum ist, das ich wieder im Palast meines Stiefvaters bin, mit meiner Stiefmutter rede oder einfach wieder an dem Ort bin, den ich kenne. Aber als ich die Augen öffne ist alles normal. Zu normal. Vorsichtig stehe ich auf und sehe mich um. Ich stehe tatsächlich an einem Strand, das Meer ist nicht so weit weg, und der Himmel ist blau. Neben mir liegt mein Rucksack, das letzte Andenken an mein *Zuhause*. Ich setzte ihn auf und lese noch mal den Brief von meinem Stiefvater durch.
    Also werde ich jetzt meinen Marsch Richtung San Francisco beginnen. In dem Brief steht das ich dem Strand folgen soll, also tue ich das. Ich komme an kleinen Strandhütten und großen Luxus Villen vorbei. Nichts hält mich auf, bis ich zu einem abgesperrten Strandabschnitt komme. Dort sehe ich zwei Teenager (Mädchen und Junge) mit gebräunter Haut, und seltsamer Weise einem Schwert neben ihnen, am Strand liegen. Ich frage mich wie weit der Umweg wohl sein wird, und will gerade abbiegen und den Strand verlassen, als das Mädchen aufspringt, „Warte!“ ruft und dann eine im Zaun versteckte Tür öffnet: „Ich finde diesen Zaun albern, aber wenn mein Papa da ist und gerade an einem neuen Film arbeitet oder einer seiner Filme gerade ins Kino gekommen ist wimmelt es hier nur so von Journalisten die alle ein Bild von ihm auf die Kamera kriegen wollen. Aber ich glaube nicht das du Griechisch Feuer…äh natürlich Sprengstoff bei dir trägst, und wie ein Journalist siehst du auch nicht aus... also komm rein und ich bringe dich zur anderen Seite.“ Ich nicke, dankbar über den Umweg den sie mir erspart hat, und folge ihr über den großen Strand abschnitt. In diesem Moment kommt der Junge angerannt: „Pipes, Percy und Annabeth sind da!“ als er mich sieht wirkt er gleich wieder normal und meint: „Hi, ich bin Jason und wer bist du?“

    Ich schaue ihn verblüfft an, denn ich dachte erstens das das hier eine Noble Gesellschaft war und ich hatte auch nicht damit gerechnet angesprochen zu werden. Dann brachte ich doch noch, mehr schlecht als recht ein paar Wörter her raus: „Hi ich bin Inferna..., und Sie“ ich zeigte auf das Mädchen, „ hat mir einen Umweg erspart in dem sie mich hier durch führt. Danke übrigens.“ Sage ich in ihre Richtung, sie macht aber nur eine wegwerfende Handbewegung und meint: „Ach nicht der Rede wert. Ich bringe sie nur noch kurz zum Tor und bin denn da.“ Schließt sie an Jason gewandt und macht sich dann wieder auf den Weg. Bis sie von zwei Jugendlichen unterbrochen wird, die aus dem Wasser gerannt kommen und sie Umarmen. Besonders das Mädchen freut sich sichtlich über das Wiedersehen. Bis der Junge mich entdeckt. Schlagartig wird er blass und guckt mich an. Dann sagt er leise: „Du kannst komische Sachen, oder? Und du bist Hyperaktiv, nicht wahr?“ Ich starre ihn einfach nur verwirrt an und nicke langsam. „Das ist ja schön, das ihr sie endlich gefunden habt, und bemerkt habt das sie ein Halbgott ist!“ wir alle drehten uns um, hinter uns war wie aus dem nichts, eine wunderschöne Frau mit einer Weißen Toga erschienen. Sie hatte eine leicht gebräunte Haut, einen perfekten Teint und tolle Augen. Ich frage mich was sie hier zu suchen hat, vor allem wegen der Toga. Aber niemand außer mir wirkt überrascht, nein auf Gesicht des einen Mädchens zeigt sich sogar ein leichtes lächeln: „Hi!“ sagt sie, ehe sie von der Frau wieder unterbrochen wird: „Hallo Piper liebes, und wie geht es dir so? Und deinem Jason? Ach ich würde gerne mal wieder einen schönen Plausch mit dir halten. Ich bin aber nicht ganz aus eigenem Antrieb hier. Zeus schickt mich. Euch,“ sie deutet auf alle außer mich, „nun euch soll ich sagen das ihr euch in 3 Tagen im Olymp einfinden soll, denn man muss solche Helden wie euch doch belohnen...“sagt sie mit einem lächeln. Warum die 4 Helden sein sollen weiß ich zwar nicht, aber nun ja, wo bin ich hier noch mal rein geraten? Dann wendet sie sich mir zu: „Und du Inferna, meine kleine Verwandte, vielleicht weißt du ja schon das du ein Halbgott bist. Wenn nicht weißt du es jetzt.“ Ich nicke leicht, das hatte ich schon mein Leben lang gewusst. „Tja, und wenn es Halbgötter gibt muss es ja auch Götter geben. Wer bin denn ich so?“ sie sieht mich mit einem strahlenden lächeln an und ich muss erst mal niesen. Dann sage ich: „Nun ja, was Götter betrifft kann ich nur die Planeten, da Vater meint das ich mich da noch raus halten soll. Und da sie eine Frau sind und im Himmel fast nur Männliche Planeten sind, würde ich sagen das sie Venus sind.“ Schluss folgere ich. Die Göttin fängt an zu lachen, und auch die anderen können sich ein Lächeln nicht verkneifen. Aber diese Göttin lacht wirklich rotz und Wasser (denn sie weint jetzt vor lachen.) Dann, als sie sich wieder gefangen hat meint sie: „Manche erkennen mich anhand meiner Schönheit, andere an meinem auftreten und wieder andere an Hand der *Wer bin ich nicht?* Methode. Aber du befragst die Planeten. Nun ich bin Aphrodite, die Göttin der Liebe und Schönheit.
    Aber nun zu dir. Für Halbgötter wie dich ist es sehr gefährlich alleine hier draußen rum zu laufen. Ich würde dich wenn du willst gleich nach *Camp Half Blood* bringen. Einem der wenigen Orte wo ihr in Sicherheit seid. Ich würde dich da dann schnell hin bringen. Nur wenn du möchtest natürlich.“ Schloss sie. Dann lächelte sie wieder ihr Hammer *ach ich bin so schön* lächeln. Doch im Vergleich zu vielen anderen stand es ihr.
    Ich nickte: „Nun wenn es euch nichts aus macht würde ich das Angebot nicht ausschlagen.“ Sie lächelt mir aufmunternd zu und meint noch: „Nun Jason, pass mir auf meine Piper auf, und du Percy auf deine Annabeth…“ ehe sie meinen Arm nimmt, und wir verschwinden.

    Wir landeten mitten in der Menge. Um genau zu sein vor der Menge, neben dem Camp Leiter Mr.D und dem Zentauren Chiron. Alle sahen mich mit offenem Mund an, oder wohl eher die Göttin die neben mir erschienen war. Und da Aphrodite solche Auftritte wohl gewohnt war (im Vergleich zu mir) hatte sie auch als erstes die Sprache wieder gefunden: „Hallo meine Kinder, Nichten und Neffen. Und natürlich auch an euch einen Guten Tag.“ Sagte sie mit einem so fragwürdigen lächeln Richtung Mr. D das ich mich sogleich fragte ob sich die beiden wohl schon mal eine Decke geteilt hatten. Aber dann fuhr Aphrodite fort: „Ich möchte euch heute Inferna Nox vorstellen. Sie ist die Tochter einer sehr mächtigen Gottheit und echt sehr nett. Bitte nehmt sie auf. Und damit sie nicht in der Hermeshütte schlafen muss kann sie auch ruhig, bis ihr Vater sie anerkennt, in meiner Hütte schlafen.“ Damit hatte Aphrodite geschlossen, und mir noch mit einem leichten Lächeln im Makellosen Gesicht, das Buch in die Hand gedrückt was ich lesen soll. Dann verschwand sie und ich lief, mit den Blicken der anderen im Rücken, leise los um mir einen Platz zum Lesen zu suchen und dann dieses Buch zu lesen.
    Das einzige was ich daraus bis jetzt gelernt habe, war das Aphrodite schon mit jedem Gott außer ihrem Gatten *etwas* gehabt hatte. Und das Hera ganz schön eifersüchtig sein kann, und das Hestia meine Lieblings Göttin ist. Und das mein Vater, oder den Menschen der an mir die *Vater* stelle vertreten hat, eigentlich ein Monster ist.

    2
    Andromeda, ca 700 n. Chr.

    Leicht streicht die Göttin dem Mädchen die dunkelbraunen Haare aus dem, im Schlaf so entspannten Kinder Gesicht, und meint an ihren Gatten gewannt: „Zeus... ich verzeihe dir dein... Missgeschick mit Hekate, und bin dir sogar dankbar, weil du mir endlich das perfekt normale Kind geschenkt hast, Andromeda ist so... ach, mir fehlen die Worte. Doch Zeus, wir brauchen eine Aufgabe für sie. Eine wichtige. Sonst wird sie so unwichtig wie Herakles, Chione und all die anderen 4. Klassigen Götter. Und meine Andromeda ist wichtig!“ Zeus nickt langsam und seufzt: „Na gut... Hera wir werden schon noch eine Aufgabe für sie finden...“ Hera nicht bestimmt, doch als sie dem Mädchen einen leichten Kuss auf die Wange haucht, werden ihre Gesichtszüge weich. Zeus seufzt leise, und fragt sich warum sie ihn nie so anguckt, da wird er schon wieder von seiner Gattin unterbrochen: „Zeus, jetzt steh nicht so dumm rum! Wenn sie 1200 Jahre alt wir, dann will ich eine Aufgabe für sie haben!“

    Ca 1200 Jahre später im Jahre 1945:

    Ein normaler Tag auf dem Olymp. Hera schreit Zeus zusammen, Artemis und Apoll, meine Halbgeschwister, streiten sich mit meinen anderen Halbgeschwistern, Hephaistos und Ares. Hekate steht stumm in der Ecke und versucht mit einer Aphrodite im über gestylten Soldatenlook die schluchzende Hestia zu trösten. Poseidon und Hades streiten sich mit Athene, die einfach nur für die Seite ist, für die Poseidon nicht ist... und Hermes, Hebe, Demeter und Dionysos diskutieren über die richtige Menge Alkohol während eines Heißluftballon Fluges. Ein ganz normaler Tag auf dem Olymp. Na gut, fast normal. Ich blicke die Götter an, teil voller Liebe (Hera), teils voller Freundschaft (Artemis, Arthene und Apollen), teils voller Dankbarkeit (Aphrodite, Hestia, Hekate) und teils voller Hass (Zeus, Poseidon, Hades, Hephaistos, Ares) und teil gleichgültig.

    Sie alle streiten und Schreien. Doch die einzige, die das hier direkt betrifft, dreht sich lautlos um, und lässt die Götter mit ihren Problemen alleine. Verlässt langsam den Olymp, geht langsam zum Fahrstuhl im ESB und fährt hinunter in die Welt der Sterblichen. Dort dreht sie sich noch einmal um, und läuft dann zügig auf die Bahnstation zu. Andromeda weiß wann sie verloren hat.
    Ich weiß wann ich verloren habe.

    3
    2016, Cassedy

    Grinsend ziehe ich das blutige Schwert aus der Leiche des Reichen Geschäftsmannes, lächelnd, leere seine Taschen aus und verschwinde. Ich springe über die Dächer als wären sie keine 2 Meter von einander entfernt, und renne durch die Gassen als trüge ich keinen 20 Kilo Rucksack auf dem Rücken. Ja... ich bin schon recht sportlich. Und tödlich.

    Ich weiss das sich das für meine Opfer, also euch, sehr grausam und unverständlich anhört, doch wenn du immer auf der Straße lebst, sind dir die anderen so ziemlich egal. Dann brauchst du das Geld und das Essen dringender als deine Ehre.
    Und außerdem seid ihr auch nicht besser... oder habt ihr schon mal von einem Krieg gehört, der von Straßenkindern geführt wurde? Ne, seht ihr?
    Und ich habe, im Vergleich zu euren Kriegen meinen Ehrenkodex. Naja, so toll ist er jetzt auch nicht, denn er besagt nur, töte keine Schwangere und Kinder, also 0-15 Jährige. Und auch an ihn halte ich mich nicht so genau. Ich kann mich an jedes Opfer erinnern, ob an die Kreischenden 16 Jährigen, die wimmernden kleinen Mädchen oder an die schluchzenden alten Männer. Sie alle habe ich getötet, mal mehr oder mal weniger Grausam. Niemand ist mir je entkommen bis auf so ein, etwas 13 Jähriges Mädchen in einem Silbernen Kleid und dunkelbraunen Haaren, welches sich mit einem „Wir sehen uns später noch mal.“ verabschiedete.

    Wütend schlage ich mit der Faust gegen die Wand, denn dass sie mir entkommen ist, ärgert mich noch heute, 2 Jahre später. Ja, ich bin neben sportlich und tödlich auch nachtragend und Rachsüchtig.
    Verdammt Rachsüchtig.

    4
    Plötzlich höre ich Stimmen die sich meinem Leseplatz, einem abgelegenen Strandabschnitt, zu nähern scheinen. Und sofort ist selbst mein letzter Rest Konzentration weg. Ich lege das Buch weg und mache mich auf den Weg zu dem Basketball Platz. Dort soll sich ein Mädchen Namens Hazel mit mir treffen und mir das Camp zeigen.

    Das Mädchen wartet schon, Händchen haltend mit einem Muskulösen und leicht Chinesischen aussehendem Typen: „Hi, ich bin Hazel, Tochter des Pluto (oder Hades) und du hast hoffentlich kein Problem damit wenn mein Freund Frank mit zu der *Camp Halfblood* Führung kommt, oder?“ ich schüttle leicht den Kopf, und der Junge namens Frank sagt: „Also wir haben hier mehrere Hütten, in die die Kinder von den Gottheiten kommen, denen die Hütten gehören. Also wohne ich in der Ares Hütte, obwohl ich ja eigentlich, genau wie Hazel, Römisch bin. Aber im Moment bleiben wir bei Leo, meinem…“ aber das Mädchen unterbricht ihn mit den Worten: „Mensch Frank, wir sollen ihr das CAMP zeigen und erklären, und nicht deine Lebensgeschichte näher bringen. Aber was er eigentlich sagen will ist das jeder Gott hier eine Hütte hat in der seine Kinder wohnen können. Da hinten ist der Speisepavillion und da das Büro unseres Camp Leiters Mr. D. “ Ich nicke, und lasse die Führung über mich ergehen, während die Ereignisse der letzten Tage an mir vor rüber ziehen. Wie mir mein Stiefvater gesagt hat das ich fort muss, wie die *Reise* war… all das zieht an mir vorbei, bis meine Gedanken von dem Mädchen unterbrochen werden: „Und wer meinst du ist dein Göttliches Elternteil? Kannst du etwas besonderes?“ das Mädchen sieht mich mit einem fragenden Blick an, aber ich entgegne nur:,, Nö, ich kann nichts besonderes oder so. Meinen Dad kenne ich, ich wäre aber lieber ein Kind meines Stiefvaters. Er ist der einzige *Gott* der sich jemals um mich gekümmert hat, aber meinen Vater hasse ich regelrecht.“ Hazel zieht eine Augenbraune hoch und meint:,, Mein Vater ist Hades, es gibt keinen Gott führ den man sich so schämen muss wie für ihn. Also, ist es Hades oder jemand *normales*?“
    Ich nicke langsam:,, Ich will nicht über Hades dieses xxxxx reden. Doch wenn man mich fragen würde, wer mein emotionaler Vater ist, würde ich sagen, dass es ER ist.“
    ,, Er?“ fragt Frank mit einem sehr kindlichen Lächeln im Gesicht, aber ich wende mich ab, und meine: „Ich werde seinen Namen nicht nennen. Denn dann hättet ihr Angst vor mir. Und ich habe Hunger, könnten wir was essen gehen?“ Und obwohl ich die beiden nur neugierig gemacht habe, lassen sie mir meinen Willen und bringen mich zum Speisepavillion.

    5
    Rundgesang am Lagerfeuer. Helle Farben und dunkle, hohe Flammen und tiefe. Nichts entspricht meinen Gefühlen, alles dreht sich und ich muss mich an der Bank festhalten. Ich habe fürchterliches Heimweh, Heimweh nach dem Ort den man hassen sollte. Den Ort an dem ich groß geworden bin und an dem die einzigen 2 Menschen (Oder Götter?) sind, denen ich etwas bedeute. „Hallo? Ich habe dich etwas gefragt, kannst du mir bitte Antworten?“ neben mir sitzt Hazel und schaut mich besorgt an. „Kannst du die Frage noch einmal sagen? Ich war gerade mit meinen Gedanken…weg.“ Ich blicke sie entschuldigend an, aber sie lächelt und meint: „Ich würde gerne wissen wo du herkommst, und was du bisher so gemacht hast.“ Ich gucke sie ein wenig wütend an, ich weiß, dass das nicht fair ist, sie wollte ja nur nett sein, aber ich versuche gerade meine Vergangenheit zu vergessen, und selber mit ihr klar zu kommen und mich hier einzuleben, da fragt sie mich danach: „Sorry, aber meine Vergangenheit gehört mir. Und ihr würdet es eh nicht verstehen! Für euch würde ich dann das Monster sein, was ich bin, und was ich gerne bin!“ Hazel blickt mich nur etwas verwirrt an, doch Frank schreit fast: „Rede so nicht mit Hazel! Sie ist so nett zu dir und du schreist sie so zusammen! Du bist echt bexxxxx“ Mein Herz rasst, ich würde ihm an liebsten anspringen oder einfach meine eine Hand heben und... doch das darf ich nicht. Also springe ich auf und laufe Richtung Wald. Obwohl es Nacht ist, ist es hier so furchtbar hell. Meine Augen brennen, und heiße ätzende Tränen laufen meine Wangen hinunter.
    Ich drehe mich noch einmal um, ehe ich den Wald betrete, und sehe eine geschockte Hazel und einen wütenden Frank.
    Doch das ist mir egal, ich drehe mich um und renne weiter. Immer Richtung vorne, immer im hellen Schatten. Renne, bis meine Kleidung voller Schweiß ist und ich weinend an einem Baum hinunter rutsche. Wo ich zitternd und schluchzend liegen bleibe.

    6
    Ich wache auf, von verschiedenen Stimmen geweckt. Ich höre wie sie meinen Namen rufen. „Inferna!“

    Plötzlich steht ein etwa 15 Jähriger Junge über mir und blickt mich geschockt an. „Alles Okay mit dir? Hazel hat fast angefangen zu heulen, nach dem du sie so angefahren hast. Musste das denn sein?“
    Ich gucke ihn ein wenig verwirrt an und meine: „Man hätte natürlich auch später mit mir schimpfen können, aber wenn du selber nicht mit Vergangenheit und Gegenwart klar kommst, wie sollst du denn dann anderen davon erzählen?“ „Glaube mir, alle Halbgötter haben schon schlimmes erlebt, Hazel besonders.“ Erwidert der Junge, aber ich schüttle den Kopf:
    “Vielleicht war deine Vergangenheit schlimm, die deiner Freundin Hazel schlimmer, aber glaube mir nur das eine:
    meine war am schlimmsten.“ Mit diesen Worten stehe ich auf, drehe mich um und gehe langsam zu Hazel die mich ein wenig wütend anguckt:
    „Sorry, das ich dich so angefahren habe, aber ich komme mit meiner Vergangenheit selber nicht klar. Also...“ entschuldige ich mich, aber sie lächelt versöhnlich und meint: „Ist schon gut. Manchmal hilft es aber, über das Vergangene zu reden...“ doch ich schüttle den Kopf und drehe mich um.
    In diesem Moment fährt ein Ruck durch die, sich angesammelten, Halbgötter, und sie alle starren mich erschrocken an. Über meinem Kopf leuchten verschiedene Symbole. Ein Höllenhund, Pure Dunkelheit und ein Zeichen welches ich zwar nicht beschreiben kann, aber mit einem Vater identifiziere. Ich denke dass das normal ist, aber Hazel flüstert leise:
    „Ich glaube, wir haben ein Problem. Du wurdest von 3 Göttern anerkannt. Einmal von meinem Vater Pluto, oder Hades, einem von Nyx, und einmal von einem Gott den ich nicht kenne.“,, Ehrlich? So oder so würde ich den anderen nehmen, der nicht Hades oder Nyx ist! Schlimmer als Unterwelt geht es doch wohl nicht... da riecht es überall nach Leichen!“ sagt ein zickig wirkendes Mädchen zu mir, doch sie wird von Hazel unterbrochen:,, Lass das Jeanna! Aber Nico, was sollen wir jetzt tu en? Das gab es noch nie oder? Und du kennst das andere Symbol, nicht wahr?“Sie sieht Ihren Bruder, den Jungen, der mich geweckt hat, fragend an, und seine Miene verfinstert sich so, dass es sogar für meine Verhältnisse dunkel ist. Dann nickt er kaum merklich und packt mich am Arm, und zieht mich wieder in den Wald. Dort drückt er meinen Rücken gegen einen Baum und sagt leise:,, Deshalb hast du Hazel so angefahren! Wenn mein Vater der deine währe würde ich auch so reagieren. Niemand außer mir, Chiron und den Göttern kennt dieses Zeichen. Ich werde niemandem von deinem kleinen Geheimnis erzählen, denn das ist deine Sache. Aber ich würde gerne wissen wer den jetzt dein Vater ist, und warum du dort 3 Zeichen hast...“ ich blicke zu Boden und flüstere mit Tränen erstickter Stimme:,, Mein Vater ist Hades, aber Persephone war so eifersüchtig das sie meine Mutter und mich in den Tartarus warf. Meine Mutter starb so bald sie auf den Boden auftraf, und dort fanden mich mein Vater und Nyx...“ Nico (ich glaube so heißt er) sieht mich mit großen Augen an:,, Habe ich das richtig verstanden? Dein Dad ist...“ ich nicke:,, Ja, mein Vater ist neben Eros, Pontos und Nyx das letzte mächtige Kind des Chaos. Mein Vater ist Tartarus.“ „Und das andere Zeichen ist Nyx... deine neue Mum... oder?“

Kommentare Seite 1 von 1
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Adhara ( 64635 )
Abgeschickt vor 436 Tagen
Woah, das klingt doch schon richtig gut, schreib bitte weiter!