One Piece ~ Your love

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1 Kapitel - 1.289 Wörter - Erstellt von: Jana-Chan - Aktualisiert am: 2016-01-16 - Entwickelt am: - 933 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Durch das Klingeln des Weckers wurde die junge Frau aus ihren schönen Träumen gerissen. Noch im Halbschlaf suchte sie nach dem nervenden Ding um es

    Durch das Klingeln des Weckers wurde die junge Frau aus ihren schönen Träumen gerissen. Noch im Halbschlaf suchte sie nach dem nervenden Ding um es zum Schweigen zu bringen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen fand sie ihn endlich und schlug auf den Knopf. Sofort herrschte wieder Stille in dem kleinen Zimmer und die junge Frau öffnete die Augen. So gerne sie auch weiter schlafen würde, sie musste aufstehen und arbeiten. Seufzend setzte sie sich in ihrem Bett auf und streckte sich einmal. Sie warf ihre Bettdecke ans Ende des Bettes und stand auf. Anschließend ging sie zum Fenster, riss die Vorhänge auf und schaute nach draußen. Die Sonne schien in ihr Zimmer und machte den Raum automatisch heller. Sie strich sich eine Strähne, ihrer braunen, leicht gewellten, Haarpracht aus dem Gesicht und gähnte einmal.
    Von ihrem Zimmerfenster aus, konnte man auf die Wasserstraßen von Water Seven blicken, auf denen schon reges Treiben herrschte.

    Irgendwann riss sie sich von dem Anblick los und mit einem erneuten Blick auf ihren Wecker, begann sie zu fluchen. Sie war schon wieder viel zu spät dran und wenn sie schon wieder mit Verspätung kam, konnte sie sich wieder was anhören.

    Schnell schnappte sie sich ihre Klamotten und rannte ins Bad, wo sie sich unter der Dusche die Zähne putzte um dann anschließend mit nassen Haaren, noch eine Tasse Kaffee herunter zu stürzen. Mit nun, nicht mehr ganz so guten Laune, verließ sie ihre kleine Wohnung und rannte die Straßen entlang.
    Es war noch angenehm kühl und nach der halben Strecke, lief sie wieder normal. Die drei Minuten waren jetzt auch schon egal. Sie blickte in den blauen, wolkenlosen Himmel und atmete einmal tief durch. Es roch etwas nach Fisch und Gewürzen. Klar, sie lief auch gerade durch die Gasse, in der die Menschen ihre Marktstände aufbauten und die Fischer kamen schon wieder von ihrem morgendlichen Angelausflug zurück.

    Sie verschwand in einer Seitengasse nur um kurz darauf auf die Hauptstraße zu treten.
    Nur noch ein paar Schritte trennten sie von ihrem Arbeitsplatz und mit einem leisen, kurzen Seufzer betrat sie das Café.

    „Mila du bist zu spät.“ Ihr Chef sah sie leicht genervt an, aber im Grunde kannte er es ja nicht anders, von seiner Kellnerin.
    „Ja tut mir leid, ich hab die Zeit total vergessen.“ Sie grinste ihn kurz an, bevor sie sich eine Schürze nahm, sich diese umband und damit begann die letzten Stühle vor dem Café auf zu bauen.
    „Du hast so ein Glück, dass dich unser Chef so mag, sonst wärst du schon längst raus geflogen.“ Caro, ihre beste Freundin und ebenfalls Kellnerin in dem Café, sah sie vorwurfsvoll an.
    „Hmm, ja.“ Mila wischte den letzten Tisch trocken, bevor sie sich zusammen mit der Blondine wieder ins Innere des Cafés begab.

    „Man wie die mich alle nerven.“ Die Brünette knallte ihr Tablett auf die Theke und sah ihre beste Freundin gestresst an. „Erst wollen sie Wasser mit Kohlensäure, dann plötzlich ohne und dann doch lieber einen Saft. Irgendwann drehe ich ihnen allen den Hals um.“
    Caro grinste und stellte ihr die nächsten Bestellungen auf das Tablett. „Du solltest dich gar nicht beschweren, du bekommst immer so massig Trinkgeld, da kann ich nur von träumen.“
    Mila verdrehte die Augen, bevor sie wieder zu den Gästen ging.

    Kellnerin war definitiv nicht ihr Traumberuf, aber als ihre Eltern gestorben waren, musste sie sich und ihren kleinen Bruder ja irgendwie durchbringen. Also brach sie die Schule ab und fing in diesem Café an.

    Mittlerweile war sie 22 und ihr Bruder achtzehn und somit alt genug um sein eigenes Leben zu führen. Die Beiden lebten zwar noch zusammen, doch ansonsten sahen sie sich kaum noch und gemeinsame Aktivitäten waren auch eher selten. Er hatte nach der Schule, eine Ausbildung als Schiffszimmermann angefangen und war dort richtig glücklich. Doch ohne seine große Schwester hätte er das nicht geschafft. Nur durch ihre guten Kontakte, hatte er so schnell einen Ausbildungsplatz bekommen.

    Mila seufzte. In ihrer Mittagspause sollte sie auf jeden Fall noch mal bei den Jungs vorbei schauen. Ecki hatte sie schon lange nicht mehr gesehen und sie brauchte mal wieder jemanden der sie etwas aufmunterte und wieder motivierte.

    „Ich mach Pause.“ Sie warf ihre Schürze in eine Ecke und grinste ihre beste Freundin an.
    „Aber komm bitte pünktlich, ich will dann auch irgendwann noch Pause machen.“
    „Jaja.“ Sie hob noch kurz die Hand und war dann schon verschwunden.

    Mit zwei Portionen Pommes bewaffnet, betrat sie die Werft und hielt Ausschau nach ihrem besten Freund. Nach einer etwas längeren Suche, fand sie ihn schließlich bei einem sehr reperaturbedürftigen Schiff.
    „Hey du.“, rief sie und der junge Mann sah auf.
    „Mila. Lange nicht gesehen.“ Er wischte sich den Schmutz von der Hose und ging auf die Jüngere zu. „Und ich sehe, du hast Essen mit gebracht.“ Er lächelte.
    „Ja, hier.“ Sie drückte ihm die eine Portion in die Hand. „Könnten schon etwas kalt sein. Ich hab dich erst nicht gefunden.“
    Ecki winkte ab. „Komm wir gehen wo anders hin. Hier kann man sich schlecht hinsetzten.“

    Die Beiden setzten sich auf einige Holzbalken und begannen zu essen.
    „Wie schlägt sich Ben?“ Die Brünette sah ihn fragend an.
    „Ganz gut. Er lernt echt schnell, nur manchmal ist er etwas zu übermütig.“ Er tunkte eine Pommes in den Ketchup und beobachtete die anderen Arbeiter, wie sie Werkzeuge suchten, Bretter trugen und Baupläne studierten.

    „Und bei dir? Läuft alles?“ Jetzt sah er sie fragend an und Mila winkte ab.
    „Es geht.“
    „Stress?“
    „Ich hab einfach keine Lust mehr. Ich will endlich was sehen von der Welt. Ich meine, ich liebe Water Seven, aber ich will endlich mal leben.“ Sie seufzte.
    „Da brauch wohl mal jemand wieder einen ordentlichen Partyabend, was?“ Der Zimmermann legte seinen Kopf schief und grinste.
    „Du weißt, dass das gerade nicht geht. Das Stadtfest fängt in ein paar Tagen an und bei uns ist riesen Chaos.“ Sie sah ihn genervt n.
    „Stimmt ja, hab ich total vergessen. Man dann hab ich wohl auch wieder viel zu tun.“ Er seufzte.
    „Hmm.“ Sie senkte den Kopf. „Hier wird es wieder zwei Wochen lang von Betrunkenen wimmeln und man kommt nicht durch die Straßen, weil alles von diesen blöden Umzügen vollgestopft ist.“
    „Das schaffst du schon. Wir gehen auf jeden Fall einmal zusammen auf den Rummel, ja.“ Er lächelte sie an. „Das ist dann zumindest eine kleine Entschädigung.“ Er stand auf.
    „Gut, du weißt ja wo ich wohne.“
    „Ja, wir sehen uns.“ Er winkte ihr noch einmal zu, bevor er wieder in einem Schiff verschwand.

    Mila schreckte ebenfalls auf. Sie sollte sich langsam mal beeilen, damit Caro auch noch zu ihrer Mittagspause kam.
    Schnell verließ sie de Werft wieder und steuerte das Café wieder an.

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2016-01-14
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