Ein kleiner Tagtraum -One-Shoot zu Yu-Gi-oh!

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4 Kapitel - 2.151 Wörter - Erstellt von: Nayla-Chan6724 - Aktualisiert am: 2016-01-20 - Entwickelt am: - 572 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

(Kleine Anmerkung: Diese Geschichte ist entstanden, als ich mitten in der Nacht mit einer Freundin geschrieben habe und komplett übermüdet war, also nicht wundern wenn die Story absolut unrealistisch ist! xD Vielleicht hätte ich sie doch "Nachttraum" nennen sollen... Oder "Das kommt dabei raus, wenn ich total müde bin und nicht einschlafen kann und deswegen mit einer Freundin schreibe die mindestens genau so bescheuert ist wie ich und mich mit ihr über Mokuba und Seto unterhalte." Ok, dieser Name wäre eventuell und unter Umständen doch ein bisschen zu lang gewesen... ^^" xD Boah Alter ich laber schon wieder viel zu viel, ignoriert das was ich über diesem Satz geschrieben habe einfach!)
(Obwohl, jetzt könnt ihr es nicht mehr ignorieren weil ihr es ja schon gelesen habt...)
(Und warum schreibe ich eigentlich alles in Klammern?) (Hallo?) (Hilfe, ich komm hier nicht mehr raus!) (AAAAAAARGH!) (...)
...
Uff, geschafft! ^^
Ok, jetzt geht es aber wirklich los! Und Ja, ich weiß das ich dumm bin xD

    1
    Also, folgende Szenerie: Meine Klasse. Alle sitzen mehr oder weniger motiviert herum und wissen nicht genau, was sie mit sich anfangen sollen. Ich bilde bei dieser Tatsache natürlich keine Ausnahme. Im Gegenteil. Ich glaube, ich bin die Gelangweiltes von allen!
    „Ma, Leute!“, jammere ich,„Mir is faaaaad!“
    „Mir auch...“, seufzt Didi. te
    Unmotiviert lasse ich mich zu ihr aufs Sofa fallen. Es ist 7:50, in fünf Minuten beginnt unsere erste Unterrichtsstunde. „Warum kann nicht mal irgendwas Spannendes, Unerwartetes oder Aufregendes passieren?“, frage ich,„Mir kommt es langsam aber sicher echt schon so vor als wäre jeder Tag wie der vorherige...“
    „Mann, jeder Tag, ist so gleich...“, singt Marie,„...ich zieh Runden durch mein` Teich!“
    „Ich will nur noch hier raus...“, stimme ich mit ein.
    Wir beginnen zu lachen, doch trotzdem bleibt die bleierne Langeweile...

    2
    ...und dann, in der letzten Stunde (wir haben Englisch), geschieht genau das, was ich mir am Morgen gewünscht hatte. Mehr, oder weniger...
    Wir unterhalten uns gerade mit unserer Lehrerin über Privates, Tests und ein wenig Unterrichtsstoff als ein großer, braunhaariger Mann mit blauen Augen und einem weißen Mantel ohne zu Klopfen den Klassenraum betritt und sich suchend umsieht.
    Fragend und verwirrt sehen ihn alle an -und mir bleibt fast das Herz stehen als ich erkenne, um wen es sich bei diesem Typen handeln muss! -Während ich mich frage, ob ich vielleicht im Unterricht eingepennt bin, da das einfach nur unmöglich ist!
    „Kann man Ihnen helfen?“, fragt Miss A den unerwarteten Besucher.
    „Ich suche jemanden.“, antwortet er mit eiskalter Stimme und mustert uns Schüler ebenso kalt,„Jemanden namens "Nayla-Chan".“
    Meine Klassenkollegen beginnen leise miteinander zu tuscheln, nur ich starre ihn noch an. Woher zum F! ck kennt der Hawi meinen Decknamen? Nicht mal Didi kennt den, und ihr sage ich normalerweise wirklich alles!
    „"Nayla-Chan"?“, wiederholt die Lehrerin,„Nie gehört! Aber wer sind Sie denn eigentlich?“
    „Mein Name ist Seto Kaiba.“, antwortet er,„Also gehe ich recht in der Annahme, dass ich sie hier nicht finde?“
    „Also ich kenne keine Nayla-Chan!“, sagt Flo.
    „Ich auch nicht.“, meint Jakob.
    Mit einem genervten „Was für eine Zeitverschwendung!“ will Kaiba gerade wieder gehen, als ich eher nebenbei bemerke:„Ich glaube, ich weiß, wen du meinst!“
    Alle starren mich an, Seto dreht sich zu mir. „Und wo ist sie?“, fragt er.
    „Was willst du von ihr?“, stelle ich ihm als Gegenfrage.
    „Das geht nur sie und mich was an!“, antwortet er kalt.
    „Wenn du es mir nicht sagst“, erwidere ich,„werde ich mit meinem Schweigen jedem Grab Konkurenz machen können und dann kannst selber schaun wie du weiterkommst!“
    „Von mir aus. Ich bin nicht auf deine Hilfe angewiesen.“
    „Sicher? Für mich sieht es nämlich ein wenig danach aus, als ob du nicht einmal wüsstest wie deine "Nayla-Chan" aussieht!“
    „Das ist doch absolut lächerlich!“
    „Stimmt.“ Ich wende mich an meine Lehrerin.„Darf ich Herrn Kaiba nach draußen begleiten um diese Diskusion unter vier Augen weiterzuführen? Ich glaube nicht, dass das die ganze Klasse interessiert.“
    Sie sieht zwischen uns beiden hin und her, dann zuckt sie mit den Schultern. „Ist in Ordnung. Aber bitte mach schnell!“
    „Bemüh mich!“, grinse ich und stehe auf.

    3
    Mein Herz rast wie verrückt als ich die Tür des Klassenzimmers schließe und mit Seto alleine in der Garderobe stehe.
    „Wie kommst du zu der Annahme,“, fragt Kaiba,„dass ich nicht weiß, wie Nayla-Chan aussieht?“
    Gelassen erwidere ich: „Wenn du es wüsstest würdest du sie erkennen sobald sie vor dir steht und müsstest nicht nach ihr fragen.“
    Darauf weiß er auf die Schnelle keine Antwort, was ich erneut zum Grinsen bringt.
    „Wie auch immer.“, meint er schließlich,„Wo finde ich sie?“
    „Weshalb suchst du sie denn?“, stelle ich ihm als Gegenfrage.
    „Das geht dich nichts an!“, faucht er,„Sie soll mit mir kommen, mehr musst du als Außenstehende nicht wissen!“
    „Ich will es aber wissen!“, erwidere ich kühl.
    „Heißt du Nayla?“
    „Nein, ich heiße Lea.“
    „Dann hat es dich nicht zu interessieren!“
    „Entweder du sagst endlich was du willst oder ich gehe wieder rein und lasse dich weiterhin im Dunkeln tappen!“
    Langsam aber sicher wird Kaiba wütend. „Zum allerletzten Mal: Wo. ist. Nayla. Chan?“
    Ich verschränke meine Arme und zwinge mich zur Geduld. Wenn wir uns anschreien kommen wir auch nicht weiter. „Sie ist viel näher als du denkst.“, sage ich ruhig.
    „Geht das auch etwas konkreter?“
    „Junge, was zur Hölle willst du eigentlich?“
    „Bist du schwer von Begriff? Ich sagte dir bereits öfters, es gehe nur sie und mich etwas an!“
    „Dann sag endlich, verdammt!“
    „Niemals!“
    „Wenn du es mir nicht sagst gehe ich wieder rein und dann kannst du mich suchen bis du Schwarz wirst! (Das war jetzt NICHT rassistisch gemeint!)“
    Zweifelnd sieht Seto mich an. „Und warum genau sollte mich das kümmern?“
    Entnervt schaue ich zurück. „Ach komm schon, Seto! Du bist doch sonst nicht so schwer von Begriff! Nach so vielen Andeutungen hätte wahrscheinlich sogar Joey schon geschnallt was hier abgeht!“
    Betretenes Schweigen.
    Er starrt mich stinksauer an, ich starre eiskalt zurück.

    4
    Und dann scheint es irgendwo in seinem Hirn -Klick- zu machen, denn plötzlich reißt er seine Augen auf und mustert mich so genau, dass es mir schon fast unangenehm ist.
    „Was denn?“, frage ich kalt, um mein Unwohlsein zu verbergen.
    „Ich dachte, dein Name sei "Lea"?“, fragt er.
    „Ist er ja auch.“, antworte ich schulterzuckend,„Aber vor einger Zeit habe ich mir den Decknamen "Nayla-Chan" zugelegt. Problem dami-“
    Bevor ich ausreden kann zieht Seto mich ruckartig an sich und küsst mich mit feuriger Leidenschaft.
    Während ich den Kuss beinahe erleichtert erwidere streiten sich in meinem Kopf alle Gedanken von den Kategorien "Wenn das ein Traum ist will ich nicht aufwachen..." bis hin zu "WAS ZUM F! CK IST HIER EIGENTLICH LOS!".
    Nach einer gefühlten Ewigkeit, welche ruhig noch etwas länger hätte andauern können, löst er seine Lippen leicht von meinen und haucht mit einer Zärtlichkeit, die ich dem jungen CEO gar nicht zugetraut hätte: „Nayla, bitte vergib mir, dass ich dich nicht erkannt habe!“
    „Ausnahmsweise.“, erwidere ich grinsend,„Aber es war trotzdem irgendwie ein wenig dumm von dir nach jemanden zu suchen den du noch nie zuvor gesehen hast!“
    „Das Risiko nahm ich für meine Geliebte gerne auf mich.“, antwortet er und küsst mich gleich noch einmal. Doch obwohl ich am liebsten den Rest meines Lebens damit hätte verbringen können mit Seto rumzuknutschen schiebe ich ihn ein wenig von mir, schließlich sind noch einige Fragen ungeklärt! Außerdem könnte jeden Moment jemand aus der Klasse kommen und uns sehen...
    „Also,“, beginne ich,„jetzt da du mich endlich erkannt hast können wir ja wieder zum Ursprungsthema zurückkommen: Weshalb soll ich mit dir kommen?“
    „Weil ich dich liebe?“, bemerkt er mit einem Tonfall, als läge das klar auf der Hand.
    „Ach echt?“, frage ich mit vor Sarkasmus triefender Stimme,„Das hätt` ich jetzt nicht gedacht!“
    „Deshalb sag ich`s dir ja!“, erwidert Seto lächelnd, doch plötzlich sieht er ein wenig traurig aus. „Hör zu, wir haben nicht viel Zeit. Das Tor, welches ich in Zusammenarbeit mit Pegasus entwickelt habe, ist ziemlich instabil. Es hat sich kurz nachdem ich mit meinem Jet hindurchgeflogen bin geschlossen, allerdings wird es sich heute gegen Abend erneut öffnen und wenn es so weit ist musst du bei mir sein, verstanden?“
    Seinen Befehlston ignorierend entgegne ich: „Und was ist mit meinem Leben hier? Mit meinen Freunden, meiner Familie? Ich kann doch nicht einfach so mir nichts-dir nichts verschwinden!“
    „Die können bestimmt ohne dich leben!“, antwortet Seto heftig,„Ich kann es nicht! Ich träume seit fast drei Jahren jede Nacht von dir, und jetzt da ich dich gefunden habe kann ich dich erst recht nicht mehr gehen lassen!“
    „Hallo? Bei aller Liebe, Schätzchen, aber ich bin kein verdammtes Spielzeug das du einfach so mitnehmen kannst! Bitte versteh das nicht falsch, ich würde wenig lieber tun als mit dir zu kommen, allerdings kann ich nicht einfach so von der Bildfläche verschwinden! Ich mein, würdest du Mokuba einfach so zurücklassen? Für, vermutlich, immer? Nur weil ich dich darum bitte?“
    Nachdenklich sieht er aus dem Fenster. „...Ich weiß es nicht.“, antwortet er nach einer Weile.
    „Eben...“, seufze ich.
    Schweigend sehe auch auf den Schulhof, auf welchem gerade ein paar Erstklässler spielen. Die Glücklichen, die müssen sich noch nicht mit Pubertät oder scheinbar hoffnungsloser Liebe ohne Zukunft auseinandersetzen...
    „Heißt das,“, fragt Seto,„dass du lieber hier bleiben möchtest?“
    „DAS habe ich nicht gesagt!“, erwidere ich,„Aber ich weiß einfach nicht was ich den Leuten hier sagen soll...“
    „Du könntest einfach gar nichts sagen.“
    „So asozial bin ich nicht! Außerdem machen sie sich dann bestimmt mega viele Sorgen um mich... Vor allem meine Eltern und Didi...“
    „Keine Sorge.“ Tröstend streicht mir Seto eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Bis sich das Tor öffnet haben wir bestimmt eine Lösung gefunden. Von mir aus kann diese Didi auch mitkommen, wenn es dir dann leichter fällt zu gehen.“
    Ich schüttle entschlossen den Kopf.„Nein, Didi würde sich in deiner Dimension nicht wohl fühlen... Sie hätte dort niemanden außer mich und mit Yu-Gi-Oh!... ich meine DuelMonsters, kann sie erst recht nichts anfangen...“ Plötzlich fällt mir etwas ein. „Wie schnell ist dein Jet?“
    Ein wenig spöttisch sieht er zu mir herab. „Ist das ne Fangfrage? Niemand hat je einen schnelleren besessen!“
    Ich beginne zu Lächeln. „Das will ich hoffen, denn die Person die ich gerne statt Didi mitnehmen würde befindet sich geschätzte 1000 km von unserem jetzigen Standort aus entfernt.“
    „Pff! Wenn`s weiter nichts ist!“, bemerkt Seto,„Das schaffen wir locker bis sich das Tor wieder öffnet!“
    „Und wenn nicht?“, frage ich, obwohl ich eigentlich keine Zweifel habe.
    „Dann werde ich dafür sorgen, dass es sich trotzdem ausgeht!“
    Ich beginne zu lachen. „Ich muss dir ja wirklich sehr wichtig sein wenn du sogar das auf dich nimmst!“
    Mit funkelnden Augen sieht er mich an. „Ich habe Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um dieses Tor zu erschaffen. Ich bin mit Einsatz meines Lebens und auf die Gefahr hin, meinen kleinen Bruder nie wieder zu sehen, von meiner Dimension in die deine gereist. Glaubst du wirklich das da lächerliche 1000 km noch einen Unterschied machen?“
    „Nein.“, antworte ich lächelnd,„Vermutlich nicht.“
    Diesmal küsse ich ihn, und ich glaube ich bin das glücklichste Mädchen auf der ganzen Welt!

    ENDE^^

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Nayla-Chan6724 ( von: Nayla-Chan6724 )
Abgeschickt vor 160 Tagen
Hihihi tjaja ein paar Geheimnisse muss ich schon noch für mich behalten ;) Aber es freut mich zu lesen dass es zumindest einer Person gefallen hat^^
Mango ( 95551 )
Abgeschickt vor 234 Tagen
Hey auch wenn die Geschichte ein bisschen komisch ist und frage offen lässt (z. B. Woher dieser Typ sie eigentlich kennt und wer diese 1000 km weit entfernte Person ist?) finde ich die Geschichte richtig toll sie ist spannend und total süß außerdem weiß ich auch wie es ist übermüdet zu sein und deswegen würde ich der Geschichte ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne von ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Geben 😀