Alaska Winter, die Eisprinzessin aus Hogwarts 2

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2 Kapitel - 1.698 Wörter - Erstellt von: Beccor - Aktualisiert am: 2016-01-16 - Entwickelt am: - 1.037 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich weiß, es ist diesmal etwas weniger aber ich finde, es ist gerade ein guter Zeitpunkt, um aufzuhören.

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    Als ich am nächsten Tag in den Klassenraum für Verteidigung gegen die dunklen Künste komme, sind schon die meisten anderen Schüler da. Die meisten scheinen genauso neugierig auf den neuen Lehrer zu sein wie ich, auch wenn ich ihn schon kennengelernt habe.
    Irrwichte! Na Super. Fiese, gemeine und hinterhältige Kreaturen, die in Gestalt des persönlichen schlimmsten Albtraums auftreten. Genau das was ich jetzt brauche.
    Nachdem Professor Lupin uns erklärt hat, wie wir einen Irrwicht besiegen können, sollen wir es auch gleich ausprobieren. Ich habe keine Ahnung, wie mein Irrwicht aussieht, deswegen lasse ich mich überraschen. Als ich vor der Kreatur stehe, bekomme ich es mit der Angst zu tun. Und zwar die wirkliche Angst. Es wird dunkel und ich sehe und höre nichts mehr. Ich bin kurz davor weinend am Boden zusammenzuklappen aber dann erinnere ich mich daran, dass das nicht echt ist. Ich stelle mir ein wundervolles Feuerwerk vor, so wie es in Muggel Filmen gezeigt wird, mit blauen, roten und grünen Kugeln, die im Himmel zerplatzen. Plötzlich wird es wieder hell und ich kann die bewundernden Blicke von den Schülern hinter mir an meinen Rücken spüren. Mir ist es ein wenig peinlich, dass jetzt alle meine größte Angst kennen, aber ich weiß am Ende der Stunde ja auch die von den anderen, also ist es nicht so schlimm.
    Am Ende der Stunde kommt Professor Lupin zu mir. „Miss Winter, ich habe mir etwas überlegt. Da Sie anscheinend sehr anfällig auf Dementorenangriffe sind, möchte ich Ihnen und Mr. Potter beibringen, wie Sie einen Patronus heraufbeschwören können.“ Ich bin sprachlos. Den Patronus lernt man eigentlich erst im 5. Schuljahr. Ich sage natürlich mit Freude zu obwohl ich Potter dann öfter sehen muss. Ich weiß nicht warum aber seit dem Vorfall, wo ich ihn vor Malfoy verteidigt habe, eine Wut auf ihn, die ich nicht beschreiben kann. Als ob ich auf der falschen Seite gestanden hätte. In Gedanken versunken merke ich gar nicht, dass ich in die falsche Richtung gelaufen bin. Als ich wieder aufsehe stehe ich vor dem Gemeinschaftsraum der Slytherin. Das Portal geht auf und Malfoy kommt heraus. Ausgerechnet der. Schnell verstecke ich mich hinter einer Statue aber zu spät. Er hat mich schon bemerkt. „Hey Winter. Was hat ein Schlammblut wie du hier verloren. Verzieh dich wieder zu deinen Blutsverräterfreunden.“ Das trifft mich sehr. Nicht wegen dem Schlammblut oder den Blutsverräterfreunden sondern weil ich keine Freunde habe. Bevor ich anfangen kann zu weinen, mache ich das, was ich am besten kann. Ich verwandle Trauer, Schwäche und Angst in Wut. Und davon staut sich eine Menge in mir. Die unerklärliche Wut auf Potter, die Wut auf Malfoy und seine Freunde, die Trauer, weil ich keine Freunde habe, die Angst, das ich nie meine Familie kennenlernen werde. Al das staut sich in mir. Schon seit Wochen und jetzt lasse ich alles an Malfoy aus. Es tut gut, einen Sündenbock zu haben. Aber dann mache ich einen Fehler. Während ich Malfoy anschreie, bemerke ich wie sich etwas in mir regt. Ich habe es so lange unterdrücken können aber jetzt kommt alles wieder hoch. Ich spüre wie meine Hände anfangen zu glühen und ein Windstoß meine kurzen Haare durcheinander bringt. Um meine Füße sammelt sich das Wasser und von der Decke tropft Lehm. Malfoy sieht mich erschrocken an, ja richtig ängstlich. Scheiße, ich hasse ihn zwar, will ihn aber nicht umbringen. Aber meine Kräfte sind außer Kontrolle. Ich kann sie nicht mehr zurück halten. Schnell laufe ich aus dem Schloss in den verbotenen Wald, ohne auf Malfoy zu hören, der mir irgendetwas Unverständliches hinterherruft. Ich laufe immer weiter, bis ich auf einer Lichtung bin. Dort lasse ich meine ganze Wut an den Bäumen aus. Ich schreie und fackle einen Baum ab, nur in dem ich ihn berühre. Der Bach, der durch die Lichtung fliest, schwappt über und über mir braut sich ein heftiges Gewitter zusammen.

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    Als ich am nächsten Tag in die große Halle komme, reden alle über irgendetwas total geheimes, denn immer wen ich in die Nähe komme, hören alle auf zu reden und sehen mich misstrauisch an. Also frage ich Hermine, was hier los ist. Sie antwortet verängstigt:
    „Auf einer Lichtung im verbotene Wald wurde heute Nacht ein unheimliches Chaos angerichtet. Jemand hat gehört, wie sich die Lehrer darüber unterhalten haben, dass nur ein Zauberer oder eine Hexe mit Erfahrung in schwarzer Magie so etwas machen kann.“
    „ Und warum schauen mich alle so komisch an? Habe ich etwas im Haar?“ frage ich nervös lächelnd. Ich habe dieses Chaos angerrichtet. Wenn mich jemand gesehen hat, glauben die noch, dass ich schwarze Magie praktiziere und stecken mich nach Askaban…
    „Nein aber derjenige, der dieses Chaos angerichtet hat, der hat einen riesigen Lärm veranstaltet und das halbe Schloss aufgeweckt. Und als Harry aus dem Fenster geschaut hat, hat er dich gesehen, wie du aus dem Wald gerannt bist“, sagt Hermine mit einem entschuldigenden Lächeln.
    Na super, jetzt glaubt das ganze Schloss, das ich ein durchgeknallte Todesserin bin. Wie soll ich mich da rausreden, ohne mein Geheimnis zu verraten. Ich habe Dumbledore versprochen, niemanden von meinen Kräften zu erzählen. Und er ist in London und kann mir deswegen nicht helfen.
    In diesem Moment klopf mir jemand auf die Schulter. Als ich mich umdrehe sehe ich Malfoy. Genau der hat mir noch zu meinem Glück gefehlt. Er scheint uns die ganze Zeit belauscht zu haben. Jetzt hat noch etwas, über das er sich lustig machen kann. Aber als er den Mund öffnet, kommt keine Beleidigung raus. Sondern er sagt laut und deutlich, so dass es jeder in der großen Halle hören kann (die Lehrer eingeschlossen): „ Alaska (ja er hat wirklich meinen Vornamen gesagt, was hat der denn genommen?) kann das gestern im Wald nicht gewesen sein. Wir waren nämlich die ganze Nacht zusammen.“ Hat er das gerade wirklich gesagt? Vielleicht sollte ich mir das mit den sprechenden Furunkeln doch noch einmal überlegen. Alle Augen sind auf mich gerichtet und ich werde rot wie eine Tomate. Aber das ist meine Chance, wie ich mich da raus reden kann. Also sage ich: „Es stimmt. Ich war die ganze Nacht bei Mal…Draco.“ Malfoy nimmt meine Hand und wir gehen zusammen zum See. Als wir dort angekommen sind, schlage ich ihm ins Gesicht. Verdient hat er es ja, und wie. Nachdem ich mich vergewissert habe, dass niemand in der Nähe ist, schreie ich ihn an: „ Was hast du dir dabei gedacht! Weißt du was jetzt alle denken werden?“
    „Ja aber mir ist nichts Besseres eingefallen. Wenigstens verdächtigen die dich jetzt nicht mehr.“
    „Was kümmert es dich überhaupt was die anderen von mir denken?“
    „Glaubst du ich bin doof? Ich weiß doch genau dass du das warst und dass das passiert ist, weil du wütend auf mich warst. Aber jetzt hör zu. Wir müssen mindestens einen Monat so tun, als ob wir zusammen wären, sonst glaubt uns das niemand.“
    Einen Monat so tun als ob ich mit ihm zusammen wäre. Ich kriege ja schon einen Würgreiz, wenn ich nur an ihn denke. Aber ich habe keine andere Wahl, also stimme ich zu. Allerdings frage ich noch einmal nach, warum er das für mich macht. Er sagt: „Glaub mir, ich tue das nicht freiwillig aber ich habe keine andere Wahl. Deine Mutter hat meine Eltern gebeten, dass sie immer auf dich aufpassen. Wen dir etwas passiert machst sie ihnen die Hölle heiß und das heißt auch mir.“
    „Moment, du weißt wer meine Mutter ist. Du bist so etwas von tot. Sag es mir SOFORT!“ Ich spüre, wie ich schon wieder drohe zu explodieren. Dieses A******** weiß, wer meine Mutter ist und hat es mir einfach nicht gesagt. Meine Hände werden heiß und um mich herum knistert die Luft. Ganz ruhig Alaska, denk an Schnee und kaltes Wasser, ganz ruhig. Zum Glück schaffe ich es mich zu beruhigen. Noch ein Wutanfall und das Schloss wäre Schrott. Malfoy schaut mich belustigt an. „Ich weiß nicht, wer deine Mutter ist aber meine Eltern wissen es. Und selbst wenn ich es wüsste, würde ich es dir nicht sagen. Aber…wenn du mir versprichst mir einen Gefallen schuldig zu sein, egal welchen, dann könnte ich meine Eltern fragen.“ Jetzt ist es bewiesen. Malfoy ist eindeutig geistesgestört. Als ob ich ihm je einen Gefallen schuldig sein werde. Allerdings… das ist die Chance herauszufinden, wer meine Mutter ist. „Na gut, aber ich warne dich. Wenn das irgendein schmutziger Gefallen ist, kriegst du einen Monat lang deinen Mund nicht mehr auf vor lauter Furunkeln.“ Malfoy lacht und damit ist das Thema fürs erste abgehakt.

    Den nächsten Monat überlebe ich wieder Erwartung was auch zum Teil an den Privatstunden mit Professor Lupin zu tun hat. In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien schaffe ich es einen gestaltlichen Patronus heraufzubeschwören. Es ist ein Turmfalke. Ich habe auch eine weitere Fähigkeit gelernt. Ich bin nun eine Animagi. Ich kann mich in einen Wolf verwandeln! Ich habe nämlich herausgefunden, dass ich meine Kräfte besser beherrschen kann, wenn ich ein Tier bin. Malfoy hat noch nichts über meine Mutter herausgefunden aber einen Gefallen bin ich ihm noch immer schuldig. Na das kann ja heiter werden.

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