Das Spiel von Schatten und Licht - Hobbit Fanfiktion Teil 18

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3 Kapitel - 899 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-01-16 - Entwickelt am: - 550 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Elariel kommt der Lösung der Prophezeiung näher. Doch zuvor müssen sie und die Gemeinschaft einen Feuerdrachen besiegen. Die Gefahr ist groß und der Weg voller Hindernisse. Wird die junge Drachenprinzessin es schaffen, Mittelerde und alle die sie liebt zu retten?

    1
    Elariels Sicht:
    Als ich in die Halle trat, fiel ich beinahe um. Ich hatte nicht so viel Gold auf einmal gesehen, seit ich damals verletzt worden war. Ich erinnerte mich schlagartig an alles, fast nichts hatte sich verändert. Mit einem Mal kam jemand auf uns zu gerannt. Bilbo! Ich lief ihm entgegen und umarmte ihn.
    "Ist dir etwas passiert? Wir hätten dich nie allein gehen lassen sollen."
    Wir drehten uns um und schickten uns an zurückzukehren, doch Thorin versperrte uns den Weg. "Wo ist der Arkenstein? Hast du ihn gefunden?"
    Bilbo antwortete nicht, dafür fuhr ich Thorin an: "Er hätte getötet werden können und du fragst nach dem Stein?"
    Seine Gier versetzte mich in Schrecken. Plötzlich hörte ich eine laute Stimme: "Ihr sollt brennen!"
    Smaug war gekommen.
    Der riesige Feuerdrache bäumte sich auf um seinen tödlichen Atem zu speien, als wir vom Treppenabsatz sprangen. Thorin führte uns in einen kleinen Raum. Vorerst waren wir in Sicherheit, doch Thorin wollte weiter.
    "Wir können zur westlichen Waffenkammer gehen. Dort müsste auch ein Ausgang sein." Ich nickte benommen und schon machten wir uns so leise und vorsichtig auf den Weg wie es nur ging.

    2
    In der Waffenkammer angekommen unterdrückte ich einen Schrei. Überall lagen zusammengesunkene, verkohlte Leichen. Ich wandte mich geschockt und betroffen ab. Thorin rang ebenfalls nach Fassung. "Die letzten unseres Volkes. Sie müssen hergekommen sein, um einen Ausgang zu suchen"
    Bei Balins Worten wimmerte ich leise auf und ging in die Knie. So wollte ich nicht sterben! Ich wollte überhaupt noch nicht sterben! Der Tod war allgegenwärtig, das wurde mir nun klar. Niemand wusste, was uns blühte. Langsam stand ich auf. Ich musste stark sein. Für meine Gefährten. Für Thorin. Und für Thuringwethil. "Wenn wir in die oberen Räume gelangen können, bleiben uns noch gut drei Tage.", meinte Balin. Zeitgleich mit Thorin antwortete ich: "Nein, so sterben wir nicht."
    Ich grinste meinen König unter dem Berge an und er sprach weiter: " Wenn es schon im Feuer enden muss, dann sollen wir zusammen brennen. Wir gehen zu den Schmieden."
    Alle nickten.

    Ich lief mit Balin, Bilbo und Thorin. Unterwegs wurden wir vom Smaug überrascht.
    "Der König unter dem Berge ist also wiedergekehrt und will mir mein Eigentum stehlen. Ihr Narren sollt brennen!"
    Mit diesen Worten spie er Feuer. In jenem Moment erinnerte ich mich an die alten Worte in der Sprache meines Volkes, die wir benutzten um bei Trainingskämpfen das Drachenfeuer unschädlich zu machen. Gleichzeitig kam mir der Schluss der Prophezeiung in den Sinn: 'Wenn das letzte Wort ertönt und das Feuer erlischt, erhebt sich aus der Asche die rätselhaft verhüllte Gestalt'
    Das musste die Lösung sein!
    Die rätselhaft Verhüllte - Thuringwethil!
    Das erlöschende Feuer...wenn Smaug starb, würde ich endlich zu meiner Drachin finden. Und die Worte waren mir bekannt. Ich schubste Thorin und die anderen zur Seite und schrie so laut ich konnte: "BORNEAS!"
    Ein Feuersturm kam auf und umwirbelte mich. Er lenkte Smaugs Flammen von uns weg und wir liefen unversehrt weiter. Smaug nahm die Verfolgung auf.

    3
    Die Schmiedeöfen waren seit Jahren nicht mehr benutzt worden. Zunächst wussten wir nicht, was zu tun war, doch da kam Thorin die blendende Idee.
    "Du bist langsam geworden und fett. Du Schnecke!", rief er Smaug zu. Wir schafften es gerade eben hinter die riesigen Gitter, bevor Smaug Feuer spie. Die Öfen sprangen an und wir konnten unseren Plan in die Tat umsetzen.
    "Elariel, geh mit Bilbo! Er braucht dich jetzt mehr als ich!"
    Das sollte wohl ein Scherz sein. "Oh nein, ich lasse dich nicht noch einmal allein. Das letzte mal wurdest du fast getötet! Ich bleibe bei dir." "Elariel, versteh doch! Dort oben bist du in Sicherheit, hier könnte dir etwas passieren!"
    Die Sturheit der Zwerge war wirklich unübertroffen. Bevor ich ging gab ich ihm einen leidenschaftlichen Kuss, dann rannte ich hinauf zu Bilbo. Da brach Smaug das Gitter und zertrümmerte den Vorsprung auf dem Bilbo und ich gestanden hatten. Wir fielen zu Boden. Sofort rannten wir hinter den anderen her während das flüssige Gold in seine Form geleitet wurde. Thorin schnappte sich eine Schubkarre und verschwand auf dem schimmernden Fluss aus Metall.

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