Youtube, Chaos und Gefühle

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4 Kapitel - 5.370 Wörter - Erstellt von: Mackenmädchen. - Aktualisiert am: 2016-03-04 - Entwickelt am: - 1.044 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ashley zieht für ihr Studium nach Köln. Schon bald trifft sie auf bekannte Youtuber, mit denen sie sich recht schnell versteht. Besonders iBlali hat es der 20-Jährigen angetan; wäre da nur nicht das Problem, dass sie plötzlich Gefühle für einen gewissen anderen Herrn hat...

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    Hallo ihr Lieben ^-^ Ich habe mich mal getraut und eine meiner Stories hier veröffentlicht. Worum es geht? Das erfahrt ihr nur durchs Lesen (; Ein kl
    Hallo ihr Lieben ^-^

    Ich habe mich mal getraut und eine meiner Stories hier veröffentlicht. Worum es geht? Das erfahrt ihr nur durchs Lesen (; Ein kleiner Tipp am Rande: Der Hauptcharakter ist Youtuberin…

    Innerhalb der - nennen wir es jetzt einfach mal Fanfiktion- tauchen ab und an bestimmte Songs auf. Sie passen teils zur Story, teils vielleicht nicht so ganz, aber meiner Meinung nach schon. Hört sie euch an den Stellen einfach mal an, wenn nicht, dann - who cares-, ist das auch nicht dramatisch.

    Noch vorab: Ich richte mich nicht nach irgendwelchen Vorstellungen noch sonst was, es ist meine Story, geschrieben mit meiner Fantasie, meinem Herzblut und meiner Tastatur (wer hätte das gedacht^^), also erspart es euch und auch mir, jegliche Kommentare wie „Das entspricht ja mal gar nicht der Realität“ oder „Bist du eigentlich ein echter Fan? Der Youtuber würde das nie sagen/machen/tun/bringen“ zu schreiben.
    Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich mit Kritik nicht umgehen kann, man sollte nur erstmal drüber nachdenken, was Fantasie und „Ich halte mich nicht an irgendwelche Vorstellungen“ bedeutet (;
    Für Kritik sowie Lob bin ich immer offen und nehme beides auch an.

    So, genug gelabert, jetzt dürft ihr euch zurücklehnen und… Ach egal, viel Spaß beim Lesen: D (;

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    Chandelier von Sia

    Die letzten Akkorde des Songs verklungen und ich atmete tief durch. Dann legte ich die Kopfhörer ab, machte das Mikrofon aus und lehnte mich zurück. Wieder einmal war ich fertig mit einem Songcover und hatte ein Grinsen im Gesicht. Ein zufriedenes, lockeres Grinsen. Voller Euphorie stand ich auf und schaltete meinen Laptop an. „Ashley?“, hörte ich es von draußen fragen. Halb hüpfend wandelte ich zur Tür und schloss sie auf. Meine Mum hatte ein kleines Tablett mit Obst und Kaffee in der Hand. Ich gab ihr einen Wangenkuss und nahm ihr strahlend das Tablett ab. „Du hast sehr schön gesungen. Wir waren wie immer begeistert von dir.“, sagte sie und setzte sich auf mein Bett. Ich bedankte mich bei ihr und warf mir eine Weintraube in den Mund. „Schade, dass wir deine Stimme bald nicht mehr hören können.“, meinte Mum enttäuscht und starrte mich mit einem „Es fällt mir schwer dich gehen zu lassen-Blick“ an. „Ich weiß.“, entgegnete ich und ließ mich neben ihr nieder. Liebevoll strich ich ihr über den Rücken lehnte meinen Kopf an ihre Schulter. „Mum?“ „Hm? „Für mich wird es auch schwer sein, aber du weißt, dass ich endlich unabhängig sein möchte.“ Sie seufzte, sah mich lächelnd an und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. „Ich weiß, Schatz. Und für diesen Schritt wünsche ich dir alles Gute.“ Sie nahm mich fest in den Arm und küsste mich auf die Stirn. „Na gut, ich will dich nicht weiter aufhalten.“, lachte sie und ging in Richtung Tür. „Danke Mum.“, sagte ich und empfing daraufhin das typische Mum-Lächeln, welches ich so schätzte und liebte. Fast lautlos schloss sich die Tür und ich begab mich zum Laptop. Zwei Buchstaben bei Google, ein Mausklick und schon- war ich auf YouTube angelangt. Ich schaute kurz durch, ob es irgendwelche interessanten neuen Videos gab und klickte dann auf meinen Kanal. 200 neue Abonnenten und das in zwei Tagen. Wow, ich musste schon sagen, dass mich das immer wieder beeindruckte. Mein letztes Songcover- Titanium von David Guetta feat. Sia- hatte fast 9.000 Klicks und knapp 5.000 Likes. Ich scrollte nach unten und las ein paar Kommentare. „Wow, deine Stimme ist der Hammer!“, “Unglaublich
    schön *-*“ und „Mach weiter so!“ ließen mich noch zufriedener grinsen und bestärkten mich, meine Sache weiter zu machen. Für ein paar Kommentare ließ ich mir kurz Zeit, um darauf zu antworten, dann verließ ich meine Kanalseite wieder. Besser gesagt wollte ich sie verlassen. Aus reinstem Spaß an der Freude wollte ich mal wissen, wer mich denn so abonniert hatte: Viele, die kein Profilbild hatten, ein paar, die wie ich Songcover machten und einige kleinere Youtuber. Ok was heißt klein, aber von der Abonnentenzahl eben eher niedriger als ich. In dem einen Jahr, in dem ich nun fast täglich ein neues Cover hochgeladen hatte, hatte ich schon knapp 300.000 Abonnenten gehabt. Ich war immer wieder erstaunt darüber und konnte täglich zusehen, wie die Zahl größer wurde. Wieder setzte ich mein zufriedenes Grinsen auf und scrollte noch etwas weiter nach unten. Dann stoppte ich und sah mir drei Abonnenten genauer an. `Echt cool! ´, dachte ich mir, denn es war niemand anderes als die Youtuber Dner, Rewinside und iBlali. Sicherlich waren es keine Gottheiten oder Könige, aber ich hatte echt Respekt vor ihnen. Sie waren alle so weit auf der Plattform gekommen und deutschlandweit bekannt, da fühlte man sich schon geehrt, wenn man sie plötzlich unter den eigenen Abonnenten wieder fand. Stolz und selbstbewusst atmete ich durch und drehte mich aus purer Freude mit meinem Schreibtischstuhl herum.
    Der Kaffee war leer, vom Obst war auch nicht mehr viel übrig und auf meinem Bett herrschte Chaos. Verzweifelt schlug ich die Hände über dem Kopf zusammen und ließ mich rücklinks auf die Matratze fallen. Der Lattenrost machte sich gefährlich knackend bemerkbar und ich stöhnte genervt auf. „Alles ok bei dir Ashley?“, hörte ich meinen Vater von der Treppe rufen, anscheinend dachte er, dass mein Bett zusammengebrochen wäre. Was mich allerdings auch selbst nicht sonderlich gewundert hätte, so alt, wie es schon war. „Ja, alles super!“, rief ich und vernahm daraufhin nur noch immer leiser werdende Schritte die Treppe hinab. Ich rappelte mich auf und versuchte, mir einen Überblick zu verschaffen. Es war nicht gerade einfach zu entscheiden, was man aus dem Kleiderschrank nun ausmistete und was nicht. Normalerweise mache ich sowas nur einmal im Jahr, aber die letzten Tage hatte ich schon einiges zusammengepackt und aussortiert. Ob ich auf der Flucht war? So, wie es, hier aussah, hätte man das glatt denken können, aber dem war nicht so. Ich zog um. Und das in meine erste eigene Wohnung. Nach Köln. 200 km von zuhause weg. Warum? Vor kurzem bin ich 20 geworden, habe meine Ausbildung abgeschlossen und will jetzt auf eigenen Beinen stehen. Mein Abi hatte ich mit 17 gemacht und gleich danach eine Berufsausbildung als Pferdewirtin angefangen. Ich hatte mit Pferden zu tun, seit ich drei war und sie waren meine zweite Leidenschaft. Deshalb hatte ich mich auch direkt nach der Schule für die Ausbildung entschieden. Schön und gut, doch jetzt wollte ich etwas anderes. Ich wollte Musik und Tanz studieren. Klingt jetzt vielleicht ziemlich verrückt und bescheuert, aber ja, diese Richtung wollte ich einschlagen und würde sie auch einschlagen. Ich hatte mich Anfang dieses Jahres in Köln an der Hochschule beworben und man hatte mir auch zugesagt, allerdings erst für den Studiengang im nächsten Jahr. Sicherlich, ich musste über ein Jahr darauf warten, mit dem Studium zu beginnen, aber es war schon nachvollziehbar, immerhin waren die Studienplätze begrenzt und die Warteliste war lang. Ich war froh, dass ich schon so früh angenommen wurde und freute mich schon darauf. Und deshalb zog ich jetzt auch nach Köln. Um unabhängig und selbstständig sein zu können und mir meine Zukunft aufzubauen.
    In Gedanken versunken und vor mich hin summend packte ich meinen Koffer zusammen und war froh, als alles fertig war: Zwei Koffer voll mit Klamotten, eine Reisetasche mit meinen Schuhen, mein Kosmetikzeug und der ganze Waschkram, etwas Krimskrams und Deko und meine Handtasche, die doppelt so voll wie schwer war. Jetzt fehlte nur noch mein Laptop. Seufzend schaltete ich ihn ab und stellte ihn dann zu den anderen Sachen dazu. Alles, was ich mitnehmen wollte, war nun dazu bereit, nach Köln verlagert zu werden. So wirklich realisieren konnte ich das alles noch nicht. Die erste Wohnung, eine neue Stadt, neue Leute…Auf der einen Seite würde ich Bielefeld schon vermissen, immerhin wuchs ich hier auf, ging hier zur Schule, hatte meine Familie und Freunde hier. Andererseits aber freute ich mich darauf, etwas Neues zu erleben, neue Menschen kennenzulernen und endlich auf eigenen Beinen zu stehen.

    Pünktlich um sieben Uhr klingelte mein Wecker. Nicht aber, um mich zu wecken, sondern eher um mich daran zu erinnern, dass mein Taxi in knapp einer Stunde kam. Ich stolperte aus dem Bad und hämmerte auf ihn ein, damit er Ruhe gab. Mit der Zahnbürste im Mund, einem Handtuch um die Schultern, nassen Haaren und Zeitdruck warf ich den Wecker schnell in eine der Taschen und schaffte in Rekordtempo noch etwas Ordnung im Raum. Wieder zurück im Bad machte ich mich genauso schnell fertig und ging kurz darauf zur Tür, da punktgenau mein Taxi vorfuhr. „Hey! Ich wurde hierher bestellt. Ich nehme mal an, du bist diejenige, die nach Köln gefahren werden soll?“, lächelte mich die blonde Frau an und reichte mir die Hand. Ich lachte sie an und stellte mich vor. „Ashley, hi! “ „Freut mich, ich bin Alexandra, Alex reicht aber auch!“, entgegnete sie mir und strahlte zurück. Ich wandte mich an meinen Dad und keine zehn Minuten später war das Taxi vollgepackt mit meinen Sachen. Zufrieden strich ich mir durch die Haare und sah mir mein Elternhaus noch einmal an. Meine ganze Kindheit hatte ich hier verbracht. So schnell würde ich es nicht vergessen, wenn überhaupt. „Ashley?“, fragte mein Dad und ich drehte mich zu ihm um. „Mein Mädchen.“, lächelte er, „Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und für dein Leben. Du bist eine starke junge Frau, die so viele Chancen ergreifen kann und dafür wünsche ich dir viel Glück.“ „Danke Papa.“ Darüber war selbst ich erstaunt; Dad war immer Dad gewesen und ich hatte ihn nie `Papa` genannt. Er lachte mich väterlich an und umarmte mich noch einmal fest. Dann wandte ich mich an Mum. Sie hatte schon Tränen in den Augen und versuchte sie zu unterdrücken. Ich nahm sie einfach nur ganz fest in den Arm. „Mum, mach dir keine Sorgen um mich.“ „Ich weiß, du schaffst das, mein Schatz!“, flüsterte sie mir ins Ohr und schniefte. Ich löste die Umarmung und reichte ihr ein Taschentuch, dass sie dankend annahm. „Ich muss jetzt, Alex wird nicht ewig warten wollen!“, scherzte ich und ging zum Auto. Noch einmal drehte ich mich zu meinen Eltern um. „Ich hab euch lieb.“, brachte ich heraus und stieg dann ein. Jetzt würde alles anders werden. Mein Leben nahm eine Wendung, ich veränderte mich. Und die Veränderung fing jetzt an…

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    „Köln ist eine tolle Stadt. Recht viel los da, du wirst dich nur wohlfühlen können!“, meinte Alex und grinste mich im Rückspiegel an. „Das w
    „Köln ist eine tolle Stadt. Recht viel los da, du wirst dich nur wohlfühlen können!“, meinte Alex und grinste mich im Rückspiegel an. „Das will ich doch hoffen!“, lachte ich und sah dann aus dem Fenster. Knapp zwei Stunden waren wir jetzt gefahren und quälten uns nun durch den dichten Stadtverkehr. Die nette Taxifahrerin hatte Recht, Köln hatte schon was. „Schau, da vorne ist der Kölner Dom“, sagte Alex und deutete mit einem Finger darauf. „Cool!“, sagte ich beeindruckt und beobachtete die Menschen, die draußen vorbeiliefen. Gut 50 Minuten später bogen wir in die kleine Seitengasse ein, in der das Haus stand, in dem ich wohnen würde. „So, da wären wir!“. Ich kletterte vom Rücksitz und sah mir den Altbau von oben bis unten an. Er hatte Charme, ich mochte das Gebäude. Meine Penthousewohnung umfasste die obersten Etagen des Hauses. Zum Glück gab es einen Aufzug, sonst wäre es schwierig gewesen, alles hoch in die Wohnung zu transportieren. „So, da wären wir. Eine schöne Gegend ist das hier. Gefällt mir!“, meinte Alex und schaute sich um. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und half ihr beim Ausladen der Taschen und Koffer.
    Eine gute Stunde später war alles in meinem neuen Zuhause. Nachdem der Fahrstuhl zweimal den Geist aufgegeben hatte und wir, während wir warteten, zweimal eine Tasse Kaffee vom Hausmeister bekommen hatten, waren sowohl Alex als auch ich froh, dass wir fertig waren. „Gut, so langsam muss ich los. Ich wünsche dir viel Glück weiterhin, Ashley!“. Alex verabschiedete sich und ich begleitete sie zu ihrem Taxi. Ich winkte ihr noch lange nach und begab mich dann zurück in meine Wohnung. Zwar war sie schon eingerichtet, da ich das vor einer Woche mit meinen Eltern gemacht hatte, aber jetzt alles aus den Taschen auszupacken und einzuräumen, darauf hatte ich keine Lust. Lieber wollte ich mich etwas umsehen, viel Zeit hatte ich noch nicht in Köln verbracht. Ich warf mich schnell in bequemere Klamotten, die mir gleich als erstes aus meinem Koffer in die Hände fielen und stiefelte dann los. Alex hatte Recht, die Gegend war wirklich schön. Altbauten waren hier keine Seltenheit, aber auch der ein oder andere Neubau lunzte zwischen ihnen hindurch. Auch eine kleine Passage mit Einkaufsläden und Friseursalons gab es hier. Ich konnte mich echt nicht beschweren, wenn ich etwas brauchte, lag alles um die Ecke. Irgendeine Melodie summend schlenderte ich durch den Park, der nun vor mir lag. Plötzlich merkte ich nur noch einen stumpfen Aufprall und meine Stimme, die zickig schrie: „Kannst du nicht aufpassen!“. „Ups, sorry, das wollte ich nicht. Alles gut?“. Ich drehte mich um und wollte gerade etwas entgegnen, doch überrascht wie ich war, brachte ich kein Wort raus und starrte wie ein Auto. Musste verdammt dämlich ausgesehen haben. „Ähm, hallooo, Schockstarre oder wie?“, sagte der Typ vor mir und grinste. Auch ich fing mich wieder und lachte. „Schockstarre? So wie du mir mit deinem Longboard in die Hacken gefahren bist, ist das ja wohl kein Verbrechen!“ „Weiß man´s?“. Wir mussten lachen, dann streckte er mir die Hand hin. Ehe er etwas sagen konnte, kam ich ihm zuvor. „Ich bin Ashley und ja, danke, es geht mir gut.“ Er ließ die Hand sinken und starrte mich jetzt wie ein Auto an. „Na, Schockstarre?“, grinste ich und zog eine Augenbraue hoch. „Du bist doch die Youtuberin, die gerade so gefeiert wird!“. Mein Blick wandelte sich in einen fragenden um und ich schaute noch dümmer drein als vorhin. „Du bist Ash, das Mädel mit den Songcovern. Das man dich mal trifft…“ „Könnt ich von dir auch behaupten.“, meinte ich und normalisierte meine Gesichtszüge wieder. Er grinste. „Ach, sooo bekannt bin ich auch nicht…“ „Als ob!“, lachte ich. Er stimmte in das Lachen mit ein und hielt mir dann wieder die Hand hin. „Felix alias Dner, hi!“, stellte er sich vor. Ich tat es ihm gleich. „Ashley aka…Ashley eben!“, entgegnete ich und unser beider Grinsen wurde breiter. „Also…du wohnst in Köln?“, begann Felix und musterte mich. Ich setzte mich langsam in Bewegung, da meine Beine sonst einschlafen würden, und fing an, ihm von meinem Studium und dem Umzug zu erzählen. „Wow, Musikstudium also. Cool, hat was.“, meinte er als ich fertig berichtet hatte. Ich schaute ihn mit hochgezogener Augenbraue an. „Klingt ja nicht sehr begeistert.“ „Doch, aber so ‘n Musikstudium, nee, das wär nix für mich.“, erklärte er mir und drehte an einem Rad seines Longboards herum. Felix war recht groß, naja, was hieß groß, er war riesig! Fast zwei Köpfe größer als ich. Aber gut, mit meinen 1,60 m war ich ja auch nicht gerade die größte. Seine braunen Haare trug er locker nach oben gestylt und sein „spielkind“- Shirt, an dem ihn glaube ich jeder sofort erkennen könnte, trug er zu einer schwarzen Jeans. Insgesamt ein lässiges Outfit, auch wenn die abgelatschten Schuhe nicht gerade dazu passten.
    „Hey, wo du schon mal hier bist, kannste ja auch gleich mal die anderen Kollegen kennenlernen!“, witzelte Felix und kniff mich in die Seite. „Die anderen Kollegen? Da musst du schon genauer werden, es gibt ja immerhin wahnsinnig viele!“, entgegnete ich und kniff auch ihm freundschaftlich in die Seite. „Hast ja Recht, Ash. Also, heut Abend treffe ich mich, die kennst du ja sicherlich alle schon von den Videos, mit Simon, Cheng, Julien, Reyst, Rewi und Vik.“, zählte er auf und starrte mich an. „Was guckst du so?“, fragte ich und grinste. „Nee, ein Nein akzeptier ich nicht, du kommst einfach mit. Punkt.“, legte er fest und stellte sich wieder auf sein Longboard. Zufrieden grinste er und zog sich das Shirt zurecht. „Und das entscheidest du jetzt einfach so, ohne dass ich dazu was sagen kann?“, entgegnete ich gespielt empört und verschränkte die Arme. „Wer sagt, dass ich einem Youtuber, den ich seit gerade mal 20 Minuten kenne, auch vertrauen kann, dass er mich nicht irgendwo hin verschleppt?“ „Na danke, sehe ich etwa so aus?“ „Schon ‘n bisschen.“, sagte ich ernst und versuchte, auch meinen Blick glaubhaft wirken zu lassen. „Pah!“, brachte er nur heraus und kniff mir wieder in die Seite. „Ey!“, beschwerte ich mich, aber musste wieder anfangen zu lachen. „Also das mit heut Abend steht, oder?“ „Klar, auf jeden Fall. Wann und wo?“ „Ich hol dich 20 Uhr dann da beim Park ab, wo ich dich angefahren hab!“, grinste er genüsslich. „Ja, beton das doch extra noch einmal!“, lachte ich. „Na gut, bis dann!“, verabschiedete er sich, umarmte mich kurz und verschwand dann mit seinem Longboard genauso schnell wieder, wie er mir vorhin in die Hacken gefahren war.

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    So, das zweite Kapitel ist nun hochgeladen. Lasst einen Kommi da und ja, seid nicht böse, wenn das nächste Kapitel etwas später kommt (:

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    Gut gelaunt, „Photograph“ von Ed Sheeran mitsingend und dabei halb gegen die Wand krachend stiefelte ich durch meine Wohnung und setzte ein paar l
    Gut gelaunt, „Photograph“ von Ed Sheeran mitsingend und dabei halb gegen die Wand krachend stiefelte ich durch meine Wohnung und setzte ein paar letzte Akzente auf Regale, Fensterbänke und in die Küche. Die Uhr dabei immer im Blick behaltend saugte ich noch einmal kurz durch und drehte dann mein Radio leiser. Es war 17 Uhr, ich hatte also noch genug Zeit, bis ich auf die anderen Youtuber traf. Ich schnappte mir meine Gitarre und sang einfach ein paar meiner Songcover durch. Und damit verbrachte ich Zeit. Viel Zeit. Denn als ich mich wieder daran erinnerte, dass ja heute noch was anstand, fiel mein Blick wieder zurück auf die Uhr und schneller, als mir lieb war, sprang ich auf. Bei meiner Tollpatschigkeit endete das natürlich sofort damit, dass ich gegen den Couchtisch stieß und mein Schienbein einen blauen Fleck davontrug. Na prima, der Abend ging ja gut los.
    Pünktlich um acht war Felix im Park und hielt mir ein Longboard hin. Mit hochgezogener Augenbraue starrte ich abwechselnd zwischen ihm und dem Board hin und her. „Was ist, kannst du nicht longboarden?“, fragte er dann und zog es erstmal zurück. „Doch, aber nicht besonders gut!“, grinste ich, nahm mir das Board und stellte mich drauf. Ich konnte fahren, keine Frage, aber das letzte Mal stand ich vor gut zwei Monaten auf so einem Teil. „Na, dann können wir ja losfahren!“, rief Felix grinsend, stieß sich mit einem Bein ab und rollte vor mir her. Unsere Mini-Longboardtour endete am Kölner Dom. Felix hob eine Hand und ich erkannte eine kleine Masse an Menschen, die mir alle schon, zumindest vom Aussehen her, bekannt waren. „Joonge, was geht ab?“, begrüßte Unge, also Simon, meinen In-die-Hacken-Longboarder und gab ihm einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter. Ich stieg von meinem Board und hielt mich erstmals im Hintergrund. Felix begrüßte alle nach und nach und drehte sich dann zu mir um. Sechs Augenpaare starrten mich nun grinsend an. „Wenn ich dann mal vorstellen darf: Ashley, die Kleine mit den Songcovern!“, stellte Felix mich vor und deutete mit dem Finger auf mich. „Mit dem Finger auf andere Leute zeigen ist unhöflich.“, konterte ich und stützte mich auf das Longboard. „Kleiner Zwerg, aber so ne große Klappe. Nice!“, brachte Viktor alias iBlali als erster hervor und reichte mir die Hand hin. „Vik, hi! Das man dich mal trifft…“, begrüßte er mich. „Den Satz hab ich heute schon mal gehört...“, grinste ich in Felix´ Richtung. Wir mussten natürlich sofort loslachen. Vik starrte mich unwissend an. „Insider!“, sagte ich nur und stellte mich ihm auch noch mal vor. „Ich bin Ashley, hey.“ Vik grinste mich an. Er sah echt nicht schlecht aus, ganz anders als in den Videos. Er war vielleicht um die 1,80 m groß, hatte dunkelblonde – oder waren es braune?- Haare, die er lässig gestylt trug, dazu trug er einige Lederarmbänder, ein Longshirt und eine schwarze Jeans, die in zwei schwarz-grauen Adidas Schuhen endete. Was mir bei ihm aber besonders gefiel: Seine grünen Augen. In den Videos war ich mir nie so sicher, was er denn für eine Augenfarbe hatte, aber jetzt faszinierten mich die großen, grünen Augen und ich musste mich zurückhalten, nicht ständig hinein zu starren. Noch immer schüttelten wir unsere Hände und ich bemerkte, dass uns die anderen schon komisch anguckten. „Ja guut…“, meinten wir beide gleichzeitig und grinsten uns dann an. Als nächstes stellte ich mich bei Cheng, Simon und Reyst aka Anton vor. Er war der jüngste der Gruppe, 18 Jahre alt, wie mir Simon dann verriet. Zuletzt ging ich noch auf Julien Bam zu. Er hantierte mit seinem Longboard herum, gab es aber auf und wandte sich mir zu. Er sagte mir, ich solle ihn mit Ju ansprechen und das er meine Songcover echt fresh findet. Ich musste zugeben, dass auch er nicht schlecht aussah. Mit seinen schwarzen Haaren, die locker unter seiner Kappe hervorlugten, seinem Tanktop, das die Sicht auf sein Tattoo auf der Brust freigab und den Bartstoppeln war er wirklich ein hübsches Kerlchen. Man sah ihm nicht an, dass er schon 27 war. Dafür sah er nämlich noch recht jung aus. „So, was machen wir denn nun schönes?“, fragte Cheng in die Runde und rieb sich die Hände. „Kein Plan...“, brachten sich Anton und Simon mit ein und Ju gab nur Zustimmung durch ein Schulterzucken. „Wie wär’s, wenn ihr erst entscheidet, wenn ich auch da bin?“, meldete sich eine Stimme aus dem Hintergrund. Es war Sebastian alias rewinside. „Ach, seit wann haben wir Damenbesuch?“, fragte er und musterte mich. Ehe jemand aus der Gruppe etwas erwidern konnte, entgegnete ich ihm: „Seit heute.“ „Ach, du bist doch Ashley, das Mädchen mit den Covern! Das man dich…“ „…mal trifft“, schnitt ich ihm das Wort ab und es brach Gelächter hinter mir aus. „Ich muss jetzt zwar nicht verstehen, was daran so lustig war, aber gut.“, meinte er gespielt genervt und schüttelte mir die Hand. Dann begrüßte er noch die anderen und zupfte dann an seinen Haaren herum. „Also, was geht jetzt?“, meldete sich Felix und zappelte gelangweilt herum. „Habt ihr vielleicht Bock auf Sushi? Um ehrlich zu sein, ich hab mega Hunger und seit heute früh nichts mehr gegessen.“, brachte ich ein und empfing zustimmendes Nicken. „Das ist doch mal ne Ansage!“, rief Cheng und stellte sich auf sein Board. Wir taten es ihm gleich. „Ich will ja nicht unhöflich sein, aber du stehst auf meinem Longboard“, grinste mich Vik plötzlich an und ich sah fragend zu Felix. „Stimmt, hatte ich vergessen zu sagen. Das Board gehört ihm.“, sagte er entschuldigend und kratzte sich am Hinterkopf. „Na dann.“, grinste ich Vik an, stieg vom Board und reichte es ihm rüber. „Habt Dank, schöne Frau.“, antwortete er mir und zwinkerte. Ich merkte wie ich leicht rot wurde und drehte mich schnell von ihm weg. Was war das denn jetzt? „Ich würde mal sagen, da die reizende Lady hier nun kein Board hat, dass wir uns wohl zu Fuß dahin begeben müssen.“, meinte Vik und stemmte sich sein Longboard unter die Arme. Ich rechnete damit, dass genervtes Stöhnen kommen würde, aber ohne einen Ton zu murren trottete unsere kleine Gruppe dann lachend und witzelnd durch Köln.

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    So, das dritte Kapitel kommt doch schon früher als gedacht^^ Viel Spaß beim Lesen (:

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    Nachdem in sämtlichen Sushi-Restaurants voll war, chillten wir uns genüsslich in eine kleine Sushi- Bar in der Nähe von… ich wusste echt nicht, in welchem Stadtteil wir hier waren. Anton, Rewi, Cheng und Vik fläzten sich auf die Bänke, ich nahm mit Simon, Felix und Ju die bequemen Stühle ein. „War echt eine gute Idee, Ash!“, lobte mich Ju und schlug mir freundschaftlich auf die Schulter, natürlich nicht so heftig, wie er es bei seinen Kumpels macht. Vik hatte sich gegenüber von mir hingesetzt und wälzte nun die Speisekarte durch. Ich erwischte mich dabei, wie ich ihn anstarrte und verwickelte dann Anton in ein Gespräch. „Und, hat Bob schon fleißig Unterschriften gesammelt?“ „Ja, wahnsinnig viele. Ich find´s krass, dass immer noch Platz auf der Karre ist!“, antwortete er mir grinsend und nippte dann an seiner Cola. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie Viktor mich anstarrte. Ich lehnte mich etwas zu Ju rüber und warf ebenfalls einen Blick auf die Karte. „Habt ihr dann alles, was ihr wollt?“, fragte Simon in die Runde und machte sich auf zum Tresen um zu bestellen, nachdem er nur zustimmendes Nicken empfing. Ich schwenkte mein Glas mit Cola etwas herum und versuchte dabei, Vik nicht anzustarren. Der grinste mich schon die ganze Zeit an und setzte sich jetzt mit einem noch durchbohrendem Blick und verschränkten Armen hin. Etwa eine Viertelstunde später kam unsere Bestellung und wir fingen an, uns über das Sushi herzumachen. Es war echt lecker. „Wäre doch mal nice, wenn man mal zusammen ein Video aufnimmt, oder?“, fragte mich nun Viktor und ich war so gezwungen, ihn wieder anzusehen. Ihn und diese faszinierenden grünen Augen. Alle anderen starrten mich nur an und erwarteten gespannt eine Antwort. „Gute Idee, findest du nicht auch?“, kam es von Cheng und ich antwortete nur mit einem kurzen „Ja.“. Vik´s Grinsen wurde noch breiter und ich fing an, nervös mit meinen Essstäbchen zu spielen. Was war nur mit mir los? „Oh Shit, ich muss los. Ich wollt heute noch mit den Apes drehen, hätte ich jetzt fast vergessen!“, meldete sich Ju und sprang auf. „Man sieht sich Joonge!“, verabschiedete ihn Felix, alle anderen hoben nur die Hand und nuschelten etwas Unverständliches. War ja auch kein Wunder, so, wie alle das Sushi in sich reinstopften. „Tschau!“, gab ich Ju entgegen und umarmte ihn noch kurz, dann verschwand er aus der Bar. „Tja...“, begann Anton und kratzte sich am Hinterkopf. „Ich muss leider auch schon wieder los.“. Auch er empfing nur Gemurmel und eine Umarmung von mir und machte sich dann aus dem Staub. Na toll, verschwanden jetzt alle nach und nach oder was? Auch Felix und Cheng standen auf, räumten ihre Teller in die Ablage und waren dann aus der Tür verschwunden. Ich verdrehte genervt die Augen und fragte mich, was das jetzt sollte. „Nimm´s ihnen nicht so krumm, sind halt manchmal ganz schön verplant, die Jungs.“, sagte Rewi zu mir und erhob sich dann auch. „Genauso wie du, was?“, lachte Simon und stand im selben Atemzug auf. War das jetzt bloß ein reiner Zufall oder warum machten plötzlich alle die Fliege? Die beiden Jungs warfen mir und Vik noch ein flüchtiges „Tschüss“ zu und waren dann ebenfalls schnellen Schrittes verschwunden. Und ich? Ich saß hier mit Vik alleine da. Sicherlich hatte ich kein Problem damit, aber irgendwie…ach, ich wusste doch auch nicht, was mit mir los war. „Ziemlich verrückte Truppe, was?“, grinste er und trank einen Schluck seines Energy-Drinks. „Kann man wohl so sagen...“, brachte ich nur heraus und hätte mich dafür erschlagen können. Nicht etwa für die Wortwahl, aber für den genervten, zickigen Unterton. „Ich hätte aber schon Bock drauf, ein Video mit dir zu drehen.“, begann Viktor wieder und schob seinen Teller beiseite. „Klingt gut.“, antwortete ich und versuchte zu lächeln. „Na dann…“, murmelte Vik, verschränkte die Arme kurz hinter dem Kopf und räumte dann das übrig gebliebene Geschirr in die Ablage. Und ich saß noch immer da und überlegte, was mit mir los war. Ich lunzte kurz zu Vik, der mit dem Einräumen der Tabletts beschäftigt war und musterte ihn von oben bis unten. Plötzlich kribbelte es in meinem Magen und ich war mir nicht sicher, ob ich kurz davor war, mich zu übergeben oder ob ich anfing, mich zu verlieben. Verlieben? Was? Oh Gott, was spann mein Kopf gerade zusammen? Reflexartig stöhnte ich genervt auf und ließ meinen Kopf auf die Tischplatte fallen. Etwas zu heftig, wie ich kurz darauf mit brummender Birne feststellen musste. „Alles gut bei dir?“, hörte ich Vik fragen und merkte dann zwei Hände, die sich auf meine Schultern legten. Sofort schoss ich hoch und drehte mich zu ihm um. „Ähm, ja, alles cool, warum auch nicht?“, stammelte ich, schnappte mir meine Jacke und ging rot wie eine Tomate in Richtung Tür. „Ashley, warte doch mal!“, rief er mir hinterher und ich verlangsamte meine Schritte. „Es reicht, wenn du mich Ash nennst, tun die meisten!“, versuchte ich möglichst cool zu erklären und war froh, dass sich mein Herzschlag wieder normalisierte. „Cool.“, entgegnete Vik nur und dann liefen wir- es waren bestimmt nur einige Sekunden, die ich als Stunden empfand- nebeneinander auf dem schmalen Bürgersteig. „Du wolltest ein Video mit mir drehen? Woran hast du da gedacht?“, fragte ich und sah immer mal wieder in die Schaufensterscheiben, an denen wir zur Genüge vorbeigingen. „Ich hab keine Ahnung!“, grinste er und stellte sich mit einer flinken Bewegung auf sein Longboard. „Du bist gut…“, murmelte ich in mich hinein und grinste weiter vor mich hin. „Wo musst du hin?“, fragte Vik und fasste sich an den Hinterkopf. „Reinoldstraße.“, antwortete ich und schob mir eine Haarsträhne hinters Ohr. „Äh, wenn du willst, kann ich dich noch nach Hause bringen.“, sagte er und zog sein Board wieder hoch. „Klar, gerne!“, entgegnete ich und wir setzten uns in Bewegung. Keiner von uns beiden sagte irgendwas. Es war nicht so, dass das unangenehm war, aber es war auch eben doch nicht gerade schön. Gut eine halbe Stunde später standen wir vor dem Altbau, in dem ich wohnte und ich kramte nach meinem Schlüssel. Vik und ich hatten doch noch ein paar Worte gewechselt, über die anderen Youtuber, über unsere Hobbies und so. „Schick.“, meinte er und musterte das Gebäude. Ich lächelte und steckte den Schlüssel ins Schloss der Eingangstür. „Also dann…man sieht sich!“, grinste Vik und boxte mir leicht gegen die Schulter. „Auf jeden Fall!“, sagte ich und grinste ihn noch einmal kurz an. Er stellte sich wieder auf sein Board und rollte los. Ich beobachtete ihn dabei noch ein wenig und machte mich dann mit einem noch breiteren Grinsen auf in meine Wohnung.

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Jemand ( 19549 )
Abgeschickt vor 482 Tagen
RIESEN KOMPLIMENT!!! DAS IST HAMMER!!!
Mach weiter so, du hast Talent!
Laory ( 18825 )
Abgeschickt vor 489 Tagen
Richtig gut geschrieben ! Kompliment ! :D
Keks... :3 ( 55746 )
Abgeschickt vor 496 Tagen
Omg wie schöön!!!!! :3