Narutos Welt mal anders: (Birthday-Special) Die falschen Augen

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5 Kapitel - 6.901 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2016-01-12 - Entwickelt am: - 458 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Heute gibt es ein weiteres Special, doch dieses Mal ist es nicht meines, sondern das hier widme ich einer meiner treusten Leserinnen, Ahri Chibara.

Dieses Mal ist es kein lustiger Teil, in der alles in Chaos versinkt, sondern es geht um Vinuru Ituras, eine von mir ausgedachten Figuren aus meiner FF. Sie gilt bis heute als eine der besten Profikillerinnen der Welt. Und übrigens eine von Ahris Lieblingsfiguren, hehe.
Dieser Teil erzählt von einem Ausschnitt ihrer Vergangenheit, bevor sie sich Akatsuki anschloss. Es erzählt von einer blutigen Nacht, in der Vinuru mit der Vergangenheit abschließen will.

1
Der Stein

Bedeutungslos.
Das war das einzige, was sie dafür empfand. Nämlich überhaupt gar nichts. Es war ein Stein wie jeder andere hier auf dem endlosen Feld, das gerne von den anderen Menschen gerne als das Feld der Ehre bezeichnet wird. Was daran ehrenhaft sein soll, verstand Vinuru wirklich nicht.
Vor befand sich nur ein kleiner grauer Stein, der oben rund war wie ein Halbkreis und auf der glatten Oberfläche waren Linien eingeritzt. Linien, die eine Bedeutung haben sollen.
Ein Name, um genau zu sein.
Genau wie auf allen anderen Grabsteinen war ein Name mit Geburts- und Todesdatum eingraviert. Bei einigen waren theatralische Sätze eingemeißelt, um der Person eine besondere Bedeutung zu geben oder zu zeigen, über welche Weisheit dieser im Leben verfügte.
Eine Verschwendung, wie Vinuru fand. Wem interessierte denn bitte schön der Spruch eines Typen, der auf dem Schlachtfeld aufgespießt wurde? Sowas wollten gerne die Familien glauben, um sich selbst einzureden, dass der Tod einen Zweck erfüllt.
Die traurige Wahrheit, die von den meisten Menschen gut und gerne ignoriert wurde, war aber, dass der Tod nichts Ruhmreiches an sich hatte, nichts Besonderes oder Zweckerfüllendes. Sein einziger Zweck war es einfach, das Leben zu beenden.
Jedoch musste Vinuru vielleicht verstehen, was Familien überhaupt bedeuten, um das nachzuvollziehen, vermutete sie. Denn sowas hatte sie nie erfahren.
Auch jetzt, in dieser kühlen Vollmondnacht, stand Vinuru vor dem Grab jener Frau, die sie einst geboren hatte.
Menschen würden sie eine Mutter nennen, aber Vinuru war nicht der Meinung, dass diese Frau eine solche Bezeichnung verdiente. Es entsprach zwar der Wahrheit, dass sie Vinuru geboren hatte, doch das war es auch schon. Nie hatte sie Liebe von ihr erfahren. Im Gegenteil, ihr verdankte Vinuru eine grässliches Vermächtnis.
Immer wieder schaute Vinuru auf das Grab, las den Namen.
Doch sie empfand nichts dabei.
Dass ihre Mutter nicht mehr unter den Lebenden weilte, interessierte Vinuru genauso wenig wie der Tod eines Hundes. Doch was kümmerte es sie überhaupt noch? Turugakure war seit geraumer Zeit nicht mehr ihre Heimat. Und die Tatsache, dass diese namenlose Frau ihr Leben beendete, kümmerte sie noch weniger.
Trotzdem war etwas in ihr, das sie hierher gezogen hatte, in die Höhle des Löwen. In ihrem Leben gab es immer etwas, das ihr wie ein Dorn im Nacken saß. Etwas, was noch nicht abgeschlossen war wie eine halb fertige Kette. Vinuru hatte vielleicht gehofft, eine Antwort zu finden, wenn sie noch ein letztes Mal Turugakure heimsucht, um sich das Grab anzuschauen.
Und tatsächlich war sie einmal nützlich in ihrem kaputten Leben, dachte sich Vinuru. Einmal, auch wenn es erst nach ihren Tod war. Sie legte ihren Kopf in den Nacken und schaute zum Mond hinaus. Was für eine Aussicht vom Mond haben musste, versuchte sie gerade sich vorzustellen. Danach schaute sie wieder auf das Grab.
Ihre silbernen Augen blitzten auf im Mondlicht wie das Schimmern eines Diamanten. Nun war alles klar. Vinuru wusste nun, wie sie den Dorn herausbekam.
Dafür gab es nur einen einzigen Weg.
Die Vergangenheit muss sterben.

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