Vom Schicksal zusammengeführt Teil 26

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1 Kapitel - 4.705 Wörter - Erstellt von: Yukiyuriyumi - Aktualisiert am: 2016-01-12 - Entwickelt am: - 1.110 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Yukis Sicht: "Wie soll ich dir bei der Suche nach Pain helfen?", fragte ich Naruto verwirrt. Jiraiyas Schüler stand vor und grinste mich ve

    Yukis Sicht:

    "Wie soll ich dir bei der Suche nach Pain helfen?", fragte ich Naruto verwirrt. Jiraiyas Schüler stand vor und grinste mich verschwörerisch zu.
    Ich schüttelte meinen Kopf.
    "Hast du mir vorhin nicht zugehört? Ich muss zuerst Maron und Katsuro finden!", betonte ich noch einmal.
    "Pain hat das Dorf angegriffen und viele meiner Freunde auf dem Gewissen. Du bist doch die Trägerin des Schicksalkristall und außerdem ein Uchiha, auch wenn du nicht in unserem Dorf geboren wurdest. Ist dir Konoha wirklich so egal?", fragte er mich.
    Meine Lippen wurden zu einem Strich.
    Natürlich war mir Konoha nicht egal. Immerhin war es Sasukes und meines Vaters Heimat. Also gehörte ich auch irgendwie dazu. Aber Maron und Katsuro...
    Ich sah in Narutos erwartenden Gesichtsausdruck und seufzte laut.
    "Also schön, was soll ich tun?"

    Narutos Sicht:

    Ich dachte, ich würde mehr Überzeugung brauchen. Aber es machte mich auch seltsamerweise froh, dass sie sich dazu entschlossen hatte, mir zu helfen.
    "Ich kann Chakren in der Nähe aufspüren. Und du hast das Sharingan, damit haben haben wir ein großes Blickfeld für die Umgebung. Pain hatte mit einem Jutsu sechs Kopien von sich erschaffen. Soweit ich weiß, muss er der echte in der Nähe bleiben, um die anderen zu kontrollieren."
    Ich legte meine Finger nachdenklich ans Kinn und drehte mich etwas um.
    "Verstehe, also muss er sie im Blickfeld haben. Hast du schon im Dorf selbst gesucht?", kam mir der Gedanke.
    Naruto ballte seine Hände zu Fäusten, wie ich es aus den Augenwinkel bemerkte.
    "Im Dorf ist er nicht. Konoha liegt vollkommen in Trümmern. Er hatte nur ein Schlag dafür gebraucht.", sagte er wütend.
    Nur einen Schlag? Was war das für ein Akatsuki Mitglied? Naruto sagte eben, er solle der Anführer sein. Ich dachte Akatsuki würde von Obito geleitet werden. Wer war also dieser Pain?
    "Dann bleibt uns nur noch nach der Gegend abzusuchen. Was für ein Ort würde man nehmen, um ein ganzes Dorf sehen zu können?", dachte ich weiter nach. Das Krähen eines Vogels ließ mich nach oben schauen.
    Natürlich!
    "Es muss ein Ort sein, der sehr hoch angelegt ist...", teilte ich Naruto meine Vermutung mit.
    Er sah ebenfalls nach dem Vogel und schien zu begreifen, jedenfalls verriet es sein Gesichtsausdruck.
    "Leider fällt mir kein Ort ein, auf den diese Beschreibung zutrifft...", gab er zu.
    "Das macht nichts! Wir können ja oben weiter suchen!", zwinkerte ich ihm lächelnd zu.

    Narutos Sicht:

    Hä? Von oben? Doch ihr Lächeln erschütterte mich eben mehr, als ihre Aussage. Sie war nicht der Feind, da war ich mir mittlerweile sicher. Sie hätte keine Zeit verschwendet, nur um mit mir zu plaudern. Also vertraute ich ihr...
    Ich sah ihr dabei zu, wie sie ihrem Rucksack nach etwas kramte. Dann hielt sie eine grüne Schriftrolle in der Hand. Sie rief einen Namen und warf sie in die Luft. Eine große Rauchwolke kam aus der Schriftrolle.
    Dahinter wurde etwas Schwarzes sichtbar.
    Als mich dann die dunkelblauen Augen und die scharfen Zähne entgegen blitzen, verstand ich erst.
    "Du... Du hast einen Drachen als vertrauen Geist!", rief ich schockiert und zugleich beeindruckt.
    Yuki schloss ihre Augen und hob angeberisch das Kinn. Ein fliegender Drache war wirklich eine gute Idee von ihr! Somit würde es nicht mehr lange dauern, bis wir Pain fanden! Yuki kam auf mich zu und streckte mir ihre Hand entgegen. Ich nahm sie an und ließ mich von ihr, auf ihren Drachen hochziehen.
    Wieso mein Herz dabei so unglaublich klopfte, verstand ich nicht.

    Yukis Sicht:

    "Mondauge! Was willst du jetzt schon wieder von mir!", rief Isanagi wiedermal schlecht gelaunt, während ich und Naruto uns auf seinen Rücken setzten.
    "Isanagi! Wir haben keine Zeit für großartige Erklärungen! Wir müssen die Gegend nach einem Ninja absuchen und Dabei nach einem hohen Ort Ausschau halten.", faste ich mich kurz.
    "Du hast mich gerufen, damit ich dich und dein Date durch die Gegend fliege!", rief er erzürnt.
    "Wir sind nicht zusammen!", riefen Naruto und ich gleichzeitig. Dann tauschten wir einen kurzen Blick aus und sahen wieder peinlich weg.
    "Das ist mir egal, ob ihr zusammen seid oder nicht! Ich bin verdammt noch einmal ein Kampfdrache und kein Schnüffelhund!", beschwerte er sich weiter, flog aber dabei los.
    "Also wenn du nicht willst, kann ich ja auch Isar rufen. Er wird bestimmt gerne seiner Meisterin helfen.", damit warf ich ihm einen vernichtenden Blick zu.
    Er stoppte plötzlich beim Fliegen, was mich und Naruto etwas nach vorne warf. Da Naruto hinter mir saß, konnte er sich an nichts anderes festhalten, als an mir. Aber das er ausgerechnet meinen Busen zum Fassen bekam, war absolut unnötig! Er zog seine Hand schnell wieder weg und faselte immer wieder was von einem 'es war ein Versehen'. Ich fühlte die Adern in meiner Stirn Pochen, versuchte aber ruhig zu bleiben.
    "Schon gut.", konnte ich mich durch zusammengebissenen Zähnen zwingen, zu sagen.
    Dann beugte ich mich etwas zu Isanagi runter.
    "Ich hoffe, dass das von deiner Seite auch ein Versehen war...", flüsterte ich drohend. Doch Isanagis Blick war geradeaus gerichtet.
    Ich folgte seinem Blick und sah etwas weiter von Einen riesigen Baum. So einen hatte ich noch nie gesehen.
    Ich drehte mich zu Naruto um.
    "Sag mal, wäre das hoch genug, um euer Dorf im Auge zu behalten?", fragte ich ihn. Naruto sah auch kurz zu dem Baum rüber und konzentrierte dann sein Chakra.
    Nach einem kurzem Moment riss er sie wieder auf.
    "Ja! Ich kann Pains Chakra spüren, auch wenn es etwas unterdrückt ist. Aber...", stellte er fest, "da sind noch zwei weitere Chakren, die ich nicht zuordnen kann... Das eine Chakra ist direkt neben Pain. Vermutlich auch ein Akatsuki Mitglied. Aber das andere ist geschwächt, als wäre es aufgebraucht worden...".
    "Also im Klartext befindet sich in diesem Baum zwei Feinde und vermutlich ein Verbündeten...", sagte Isanagi.
    Ich nickte zustimmend.
    "Tja, es gibt nur einem Weg das herauszufinden...", beschloss ich und wies Isanagi an weiter zu fliegen.

    Wir sprangen auf einem breiten Ast runter und ich ließ Isanagi verschwinden. Als ein Feuer Drache wäre dieser Kampfplatz nicht für ihn geeignet.
    Ich sah durch die Krone und bemerkte eine kleine Wölbung im Inneren. Viel zu groß, für einen Vogel.
    Um es mir genauer anzusehen, müsste ich wohl hochklettern. Ich ging einen Schritt nach vorne, bis mich Naruto an meinem Arm zurückhielt. Ich drehte mich fragend zu ihm um.
    "Ist das dein Ernst? Du willst da einfach so reinmaschieren? Ohne einen Plan?", wies Naruto mich zur Recht.
    Ich starrte auf einem Arm runter, der ihn dann schnell wieder los ließ.
    Dann sah ich ihn felsenfest an.
    "Der Plan: Wir gehen rein, machen Pain und dieses andere Mitglied fertig. Wir sind zwei gegen zwei. Wahrscheinlich ist auch ein Freund von dir da drin, der dringend Hilfe braucht, während wir hier rumstehen und unnötig diskutieren!", blaffte ich ihn an.
    "Am liebsten, würde ich auch direkt reinrennen... Aber ich weiß, wozu Pain fähig ist. Du willst doch außerdem deine Freunde auch finden. Was nützt es dir, wenn du jetzt besiegt wirst, weil du ohne einen Plan da einfach reinmaschierst... Und außerdem", er senkte seinen Blick etwas, "Will ich nicht, dass er dich auch verletzt."
    In seinem Gesichtsausdruck konnte ich Ehrlichkeit sehen. Ich, Idiot!
    Pain hatte eben erst sein Dorf zerstört, dass ich geschworen hatte zu beschützen... Er hatte einige seiner Kameraden auf dem Gewissen, natürlich wollte er nicht noch einmal dabei zusehen, dass er jemanden verletzt!
    Ich legte ihm eine Hand auf die Schulter, wobei er wieder zu mir Aufschaute.
    "Mach dir keine Sorgen, ich werde schon gut auf mich aufpassen! Also schön, was würdest du vorgeschlagen, wie wir diesem Feind am besten eine Lektion erteilen?", lächelte ich aufmunternd.

    Konans Sicht:

    "Es ist der Neunschwänzige.", bemerkte ich.
    "Ja und bei ihm ist die Trägerin des Schicksalkristall.", murmelte Pain neben mir.
    Ich drehte mich leicht zu ihm um.
    "Dieses Mädchen... Ich dachte, Obito hätte sie längst auf unserer Seite gezogen, wieso verbündet sie sich dann mit den Konoha - Nins?", fragte ich ihn.
    Pains Gesicht verfinsterte sich etwas.
    "Anscheinend hatte Obito versagt... Dabei hätte wir sie für die Operation Mondauge gebraucht...", überlegte er laut. "Was machen wir dann mit ihr?"
    "Wir werden unser Ziel nicht ändern. Naruto zu bekommen, ist im Moment wichtiger. Wir werden sie besiegen und ebenfalls mitnehmen.", beschloss der Leader der Akatsuki.
    Ich sah nach vorne. Der Jinjuriku hatte das Versteck betreten und stand uns nun gegenüber. Aber von dem Uchiha - Mädchen konnte ich nichts erkennen.
    "Wo ist das Mädchen? Glaubt ihr ein Überraschungsangriff wäre jetzt sinnvoll?", fragte ich den blonden Jungen.
    Er bedachte mich keines Blickes, sondern sah sich um. Bis sein Blick auf den Jungen hängen blieb, der bewusstlos zusammengekrümmt in der Ecke lag.
    "Was habt ihr mit ihm gemacht? Ich erkenne ihn nicht als einen von uns.", sagte Naruto frech.
    Das wunderte mich. Ich dachte, dass er ein Shinobi aus dem Dorf sei.
    "Er wird mir als Pfad dienen, da du alle sechs vernichtet hast. Er ist noch am Leben, aber sobald wir dich haben, wird er es nicht mehr sein. Jetzt sag mir, warum die Trägerin draußen wartet. Was habt ihr vor?", fragte Pain irritiert.
    Der Junge lächelte amüsiert.
    "Ich dachte mir schon, dass ihr vielleicht auch hinter Yuki her seid. Sie wird aber nichts mit dem Kampf hier zu tun haben.", sagte er selbstsicher.

    Yukis Sicht:

    Gut, dass war jetzt eine Minute!
    Ich schloss meine Hand um mein Amulett.
    Die Idee, dass ich mich mit dem Schicksalkristall reintelepotiere, war der Hammer. In der Zeit während ich gewartet hatte, wusste Naruto bestimmt, wo sich das dritte Chakra befindet. Egal um wen es sich handelte, meine Aufgabe war es diese Person in Sicherheit zu bringen. Natürlich war ich erstmal gegen den Vorschlag, Naruto bei diesen Typen alleine zu lassen. Aber er hatte Recht, zuerst braucht der Verwundete meine Hilfe.
    Das weiße Licht verschwand und ich fand mich neben Naruto wieder.
    Er zeigte mit einer Geste auf die Person, die bewusstlos auf der Erde lag.
    Ich Rang nach Luft.
    "Katsuro!", rief ich und war in Bruchteil einer Sekunde bei ihm.
    Ich legte meine Hände auf seine Brust und setzte Kamekos Feuer ein.
    Ihr Kekke Genkai konnte genauso gut heilen, wie es töten konnte.
    Das hellblaue Feuer heilte ihn von innen, während mir Tränen über das Gesicht liefen. "Katsuro... Das ist meine Schuld... Halte durch, dir Wird es bald besser gehen... Wäre ich doch nur eher gekommen...", flüsterte ich leise.
    "Yuki! Du musst mit ihm verschwinden!", schrie Naruto mich an.
    Ich schreckte hoch und sah ihn an.
    Das diese Person mein eigener Bruder war, hatte mich vollkommen aus der Bahn geworfen. Ich hatte den Plan komplett aus meinem Gedächtnis geworfen, als meine Augen meinen Halbbruder erblickten. Ich konzentrierte mein Chakra, um den Schicksalkristall zu aktivieren. Musste es aber unterbrechen, als der Gegner uns Angriff. Der Angriff kam von einer blauhaarigen Frau, die einen Akatsuki Mantel trug. Erst jetzt sah ich in das Gesicht des Feindes. Mir blieb keine Zeit mehr um mich zu verteidigen.
    Plötzlich sprang Naruto dazwischen und schützte uns. In seinem Körper spießten sich Papierkunais und er sank auf die Knie.
    "Naruto! Geht es dir gut?", schrie ich seinen Rücken an, der zu mir gedreht war.
    Er fasste sich an die Brust und rappelte sich schwer auf.
    "Ja, aber das nächste Mal halte dich besser an den Plan, damit sowas Garage nicht passiert...", machte er mir zurecht den Vorwurf.
    Ich schaute etwas verlegen weg.
    "Tut mir leid. Ich wollte nur noch zu meinem Bruder, da war alles andere unwichtig für mich...", gab ich Widerwillig zu.
    "Verstehe, dass ist also dein Halbbruder. Schon gut, dass kann ich verstehen. Dann war es genau richtig gewesen, dich vorhin um Hilfe zu bitten.", sagte er lächelnd, obwohl ich es nicht sehen konnte.
    Ich sah wieder zu Katsuro runter und nahm meine Hände von ihm.
    Er war über den Berg.
    Jetzt musste er sich nur noch ausruhen, aber diese Kerle...
    Damit würden die nicht durchkommen.
    Ich sah die beiden hasserfüllt an. Dann erhob ich mich und fuhr meinen Metallstab heraus. Deutlich konnte man die Luft um mich herum knistern hören, die sich mit Chakra füllte.
    Doch eine Handbewegung ließ mich zurückweichen.
    Ich sah Naruto verwirrt an.
    "Ich bin nicht hierhergekommen, um gegen sie zu kämpfen."

    "Was!", hallte meine Stimme durch das Versteck, "Sag mal, spinnst du! Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um es sich anders zu überlegen! Diese Menschen haben dein Dorf zerstört und einigen deiner Freunde auf dem Gewissen! Sie haben meinen Bruder verletzt, obwohl er gar nichts damit zu tun hatte. Selbst wenn du nicht gegen sie kämpfen willst, die haben jetzt ein Problem mit mir!", rief ich und konzentrierte Chakra in meinem Stab hinein.
    Diese Idee war mir erst vor kurzem eingefallen, mein Chakra in eine Waffe fließen zu lassen. Ich hatte es noch nie ausprobiert... Aber es gab ja folglich, für alles ein erstes Mal!
    Ich rannte an Naruto vorbei und griff sofort die Frau an. Der Mann saß geschwächt in einem Art Rollstuhl.
    Die Frau fuhr ebenfalls einen Stab heraus und präparierte meine Angriffe.
    Doch griff nicht an, sondern verteidigte sich nur. So als ob sie mich nur von ihnen fern halten wollte. Warum!
    Naruto rief die ganze Zeit immer wieder meinen Namen und das ich aufhören sollte. Doch ich konnte jetzt nicht zurück!
    Ich musste verhindern, dass sie Katsuro, dem Dorf und sogar Naruto noch einmal was antaten.
    Durch meine ganzen Gefühle pochte mein Mangekyou Sharingan. Mittlerweile hatten die Frau und ich unser Kampffeld vergrößert. Durch das Chakra in meinem Stab gingen mir die Attacken leichter von der Hand.
    Und umso wütender ich wurde, desto stärker wurden meine Angriffe.
    Dennoch ließ ich es nicht dazu kommen, mein Ameterasu einzusetzen. Ich könnte wohlmöglich Naruto und sogar Katsuro damit treffen. Das Risiko wollte ich nicht eingehen. Die Frau und ich standen uns keuchend gegenüber.
    Dann benutzte sie Fingerzeichen, wodurch sich das Papier um sie herum sammelte und zu einer großen Kugel wurde. Ich aktivierte meinen Schutzschild.
    "Conan! Du darfst den Neunschwänzigen nicht treffen!", rief Pain seiner Patnerin zu. Sie zuckte die Augen zusammen und versuchte die Kugel anders zu lenken, aber vergeblich.
    Mein Schutzschild ließ die Explosion von mir nach oben abprallen.
    Stickiger Rauch hüllte den ganzen Raum ein. Ich sank auf die Knie und hustete meine trockene Kehle frei.
    "Naruto?", rief ich über den Nebel hinweg.
    Katsuro! Ich sprang auf die Beine und lief zu der Stelle an dem ich ihn gelassen hatte. Doch die Ecke war übersäht von Trümmern. "Nein!", sagte ich atemlos und wollte anfangen, die Trümmer beiseite zu werfen, bis mich an dem Handgelenk Hochzerrte.
    "Verdammt noch einmal, Yuki! Ich sagte, du solltest nicht kämpfen!", schrie mich Naruto wütend an.
    Er trug Katsuro über seine Schulter, unversehrt.
    Noch immer grimmig starrte mich Naruto an. Ich fühlte Tränen in mir aufsteigen, als ich mich ihm on dem Arm warf.
    Er war so überrascht, dass er sich keinen Zentimeter bewegte, als ich mich bei ihm für die Rettung von Katsuro bedankte.
    Er legte seine Hand auf mein Haar und flüsterte mir zu, dass ich mich beruhigen sollte. Irgendwie tat ich das auch und bekam ein warmes, sicheres Gefühl.
    Als sich der Nebel verzog, nahm ich Naruto Katsuro ab und legte ihn behutsam hin.
    "Du hast das Temperament eines Uchihas, das muss man schon sagen.", ertönte Pains Stimme durch den Nebel.
    Der Nebel verzog sich nun komplett.
    "Also gut, Neunschwänziger. Ich will mir anhören, was du zu sagen hast.", beschloss er nun.
    Naruto ging einige Schritte nach vorn.
    Diesmal blieb ich bei Katsuro. Durch mein Einmischen würde er sonst noch mehr verletzt werden.
    "Ich würde gerne verstehen, warum ein Mensch, der ebenfalls wie ich ein Schüler Jiraiyas war, einen solchen Weg einschlägt.", begann Naruto.
    Ich sah zu Pain herüber. Er war auch ein Schüler von Jiraiya? Dann würde es mich mal auch stark interessieren, warum er soweit geht, ein ganzes Dorf zu zerstören!
    Pain erzählte uns seine Geschichte, von seinen Eltern bis hinzu der Gründung von Akatsuki. Mit jedem Wort wurde mein Blick mitleidiger. Er hatte soviel durchgemacht und hatte den Traum von Frieden. Bei so vielen Rückschlägen konnte ich etwas nachvollziehen, warum er so jähzornig auf Konoha war.
    "Obwohl du Jiraiya auf dem Gewissen hast, möchte ich dennoch Frieden mit dir schließen. Dieser Krieg muss ein Ende nehmen. Doch das erreicht man nicht, indem man noch einen Krieg anzettelt.", meinte Naruto aufrichtig.
    Ich schoss hoch.
    "Was? Jiraiya ist Tod? Wieso, Pain? Jiraiya war ein guter Mensch! Und er war bestimmt auch ein toller Lehrer...
    Du als sein Schüler... müsstest doch Naruto am Meisten verstehen...", sagte ich niedergeschlagen.
    Ich wäre Jiraiya gerne wieder begegnet und hätte ihm für damals gedankt.
    Anscheinend hatte ich Pain wirklich einen Stoß zum Andenken gegeben. Naruto erzählte noch eine Geschichte, die Jiraiya selbst verfasst hatte. In dieser Geschichte hieß der Held auch Naruto, der die Welt Frieden brachte.
    Ich sah die ganze Zeit Naruto an, der diese Geschichte erzählte. Und irgendwie kam es mir vor, als hätte Jiraiya über Naruto selbst geschrieben. Er versprach Pain diese Verantwortung für die Welt selbst in die Hand zu nehmen. Er sprach mit solch einer Überzeugung, dass man nichts anderes tun konnte, als es ihm zu glauben. Und mittlerweile glaubte ich auch, dass Naruto diese Welt verändern könnte.
    Selbst das überzeugte Pain und er benutzte ein Jutsu, dass die Bewohner von Konoha wiederbelebte. Ich war von verblüfft von der Kraft des Rinngan.

    Wir standen mit Konan vor dem Baum, an der Pains Leiche angelegt war. Sein letztes Jutsu hatte ihm seine letzten Kräfte genommen.
    Ich kniete mich vor ihm hin Und murmelte ein leises Gebet für ihn. Er hatte zum Schluss eingesehen, dass sein Weg falsch war und das Richtige getan. Aber dennoch war es traurig, dass es das letzte war, was er getan hatte.
    "Wir sollten zum Dorf zurückkehren, dort wird man sich um deinen Bruder kümmern.", sagte Naruto über mir.
    Ich stand auf und nickte zustimmend. Konan überreichte ihm die Blumen der Hoffnung, wie sie sie nannte.
    Dann drehte sie sich zu mir um und verabschiedete sich.
    "Eins noch. Du weißt, dass Madara dich für seinen Plan braucht. Sei auf der Hut vor ihm. Ich würde ihm alles zutrauen.", warnte mich Konan.
    Ich wollte sie fragen, was Madara alias Obito mit mir vorhatte, aber da war sie bereits verschwunden.
    Ich drehte mich zu Naruto um und sagte ihm, dass ich zuerst zu Maron müsste. Er nickte verständlich und nahm Katsuro über die Schulter. Während ich den Schicksalkristall benutzte, um zu Maron zu gelangen, fragte ich mich, weshalb Obito mich für seinen Plan unbedingt brauchte...

    Marons Sicht:

    Ich gesellte mich zu Sakura, die immer noch vor dem zerstörten Dorfeingang stand. Sie hatte mir erzählt, dass sie auf ihren Freund Naruto wartete, der den Feind verfolgt hatte.
    "Du solltest dich etwas ausruhen.", versuchte ich sie dazu zu bewegen. Sie sah immer nur gerade aus auf die Waldlichtung, so wie die anderen Bewohner von Konoha. Auf seltsamerweise heilten sich die Wunden der Verletzten von selbst. Auch die, die eigentlich getötet wurden, standen plötzlich auf. Sakura war sich sicher, dass es diesem Naruto zu verdanken war. Während ich hier auf Yuki und Katsuro gewartet hatte, zeigte mir Sakura wie sie Chakra einsetzte und damit heilte. Ich war so beeindruckt davon gewesen, dass ich sie gleich gefragt hatte, ob sie mich nicht als Ironin ausbilden könnte. Als Dank für meine wenige Hilfe, stimmte sie zu. Jetzt da es keine Verletzten mehr zu behandeln gab, standen nun die Dorfbewohner hier und warteten auf ihren Held. Dieser Naruto musste wohl eine angesehene Person sein, wenn hier alle bloß auf seine Rückkehr wartete. Diesen Gedanken hatte ich laut ausgesprochen, was Sakura zum Lachen brachte.
    "Er ist... Ein Vorbild für uns, das wir nie aufgeben sollten.", sagte sie, was ich nicht genau nachvollziehen konnte.
    Unsere Aufmerksamkeit wurde von einem weißen Licht erregt. Ich lächelte, weil ich mir bereits dachte, um wen es handelte.
    "Du hast dir ganz schön Zeit gelassen...", murmelte ich Spielend verärgert.
    Das Licht verzog sich und ich erkannte Yuki, wie sie zusammen mit einem blonden Jungen auf das Dorf Zuschritt.
    Ich rannte los zu ihr, weil der Junge auf seiner Schulter, meine bewusstlose Liebe trug.

    Yukis Sicht:

    "Maron!", rief ich meiner besten Freundin zu und streckte meine Hände nach ihr aus. Sie verlangsamte ihr Tempo und nahm ihre Hand in meine. Außer Atem fragte sie: "Was ist mit Katsuro? Was ist passiert?"
    Ich lächelte sie an und versicherte, dass es meinem Bruder gut ging. Sie war deutlich erleichtert und musterte nun Naruto.
    "Und wer bist du?", fragte Maron ihn.
    Ich drehte mich zu Naruto um.
    "Das ist meine Freundin Maron, Naruto. Anscheinend war sie die ganze Zeit sicher im Dorf.", erklärte ich ihm. Er nickte ihr zu Begrüßung zu.
    "Naruto!", schrie eine Stimme von weitem. Erst jetzt bemerkte ich die ganzen Bewohner, die uns argwöhnisch musterten.
    Ich erkannte Sakura die aus der Menge hervortrat. Sie kam auf Naruto und gab ihm eine Kopfnuss. Daraufhin fing sie ihn auf und weinte vor Erleichterung. Maron und ich lächelten uns zu und schauten uns den Jubel an, der Naruto galt.
    "Ich wusste gar nicht, dass du mit dem Held dieses Dorfes befreundet bist.", zwinkerte mir Maron zu.
    Ich sah sie schmunzelnd an.
    "Na ja, eigentlich war es mehr ein Zufall... Aber wir waren uns schon vorher begegnet."
    Wenn ich daran dachte, dass er bei unserer ersten Begegnung nackt war, wurde ich peinlich rot... Auf so eine Begegnung hätte ich gerne verzichtet. Aber ich musste zugeben, dass ich ziemlich von Naruto beeindruckt war. Er war nicht nur stark, sondern hatte auch einen guten Charakter. Kein Wunder, dass ihn die Leute hier bejubelten und auf seine Rückkehr gewartet hatten.
    Plötzlich sag Sakura entgeistert zu mir.
    "Was tust du hier!", rief sie etwas lauter, als sie sollte. Mittlerweile hatten mich auch einige andere Ninjas bemerkt und erkannten mich wieder.
    Sakura trat von Naruto einen Schritt weg und ging auf mich zu.
    Doch Naruto hielt sie rechtzeitig zurück und sagte, dass meine Freunde und ich Verbündete seien.
    "Du gehörst auch zu ihr?", fragte Sakura Maron überrascht.
    Ich sah abwechselnd zu Maron und Sakura. Maron nickte ihr derweilen zu.
    "Ja, das sind meine beste Freundin und ihr Bruder. Ich kam mit Yuki durch den Schicksalkristall hierher.", erklärte sie ihr.
    Es gesellte sich ein Mann zu uns. Ich erkannte ihn als Kakashi.
    "Naruto... Bist du sicher, dass wir Ihnen vertrauen können?", fragte der Mann misstrauisch.
    "Ja! Yuki hat mir geholfen, Pain zu finden. Wenn sie noch zu Akatsuki gehören würden, wären wir nicht hergekommen, oder?", stellte Naruto klar. Kakashi wollte noch etwas einwerfen, aber Narutos felsenfester Gesichtsausdruck hatte ihn zum Schweigen gebracht.
    Kam es mir nur so vor oder konnte dieser Kakashi mich wirklich nicht leiden?
    Den Gedanken verwarf ich wieder, als Sakura wieder das Wort an mich richtete.
    "Irgendwie wusste ich, Dass man dir vertrauen kann. Vielen Dank, dass du Naruto wieder zurück ins Dorf gebracht hast.", damit verneigte sie sich leicht vor mir. Naruto ballte die Faust hoch.
    "Als ob ich einen Babysitter gebraucht hätte, ich wäre auch alleine wieder zurückgekommen!", rief er verärgert.
    Ich musste kurz kichern. Da wieder dieser Spinner, den ich kennengelernt hatte.
    "Was lachst du so blöd?", fragte er mich sauer. Ich hörte auf und funkelte ihn wütend an.
    "Was heißt hier 'blöd'?", fing ich an zu meckern.
    Maron zog mich etwas zurück, dasselbe tat Sakura mit Naruto.
    Dennoch schauten wir uns weiterhin wütend an.
    "Wir sollten uns um Katsuro kümmern. Er scheint eine Menge verpasst zu haben...", winkte Maron ein.
    Kakashi hatte Naruto bereits meinen Bruder abgenommen und wollte ihn Richtung Dorf reintragen.
    "Kannst du dich um ihn kümmern?", fragte Maron Sakura besorgt.
    "Aber selbstverständlich.", antwortete sie und folgte Kakashi.
    Wir betraten ebenfalls Konoha.

    Obitos Sicht:

    "Unglaublich... Sie haben tatsächlich Pain besiegt. Glaubst du, dass es Naruto oder Yuki war?", fragte der weiße Zetsu.
    "Ich vermute, dass es der Neunschwänzige war, mit Yukis Hilfe...", antwortete der schwarze Zetsu, "Was wirst du jetzt Unternehmen, Obito? Yuki hat sich nun Konoha angeschlossen."
    Ich zog meine Augenbrauen zusammen Und drehte mich um.
    "Das macht nichts. Wenn es soweit ist, werde ich mir den Neunschwänzigen und Yuki zusammen schnappen. Im Moment ist ja sowieso Sasuke am Zug..."

    ...Fortsetzung folgt

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1452188104
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 26
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 26
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2016-01-07
407D
Naruto

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