Das Schicksal eines jungen Katers

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12 Kapitel - 4.838 Wörter - Erstellt von: Traumblick - Aktualisiert am: 2016-01-10 - Entwickelt am: - 443 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das Junge Nachtjunges lebt im LichtClan. Jedoch wird er verachtet, aber er weiß nicht warum. Als er dann die Wahrheit erfährt, trifft ihn das wie ein harter Schlag...

    1
    Die Hierarchie des LichtClans:

    Anführer:
    ZEDERNSTERN - großer, dunkelbrauner Kater mit grünen Augen; Mentor von GINSTERPFOTE

    2. Anführer:
    ROTKEHLCHENFLAMME - braune Kätzin mit roter Brust und braunen Augen

    Heiler:
    SCHWEFELSONNE - hellgelber Kater mit giftgrünen Augen

    Heilerschüler:
    ROSENFELL - rot getigerte Kätzin mit buschigem Schweif und bernsteinfarbenen Augen

    Krieger:
    SCHATTENSCHWEIF - schlanke, schwarze Kätzin mit gelben Augen
    TIGERFLUG - braun getigerter Kater
    WASSERPELZ - blau-grau getigerter Kater mit Wasserblauen Augen; Mentor von WOLKENPFOTE
    BAUMKRALLE - kräftiger, brauner Kater
    BLÄTTERFANG - grau-braun getigerte Kätzin mit weißem Bauch und grünen Augen
    GRASKLAUE - schwarz-weißer Kater mit grasgrünen Augen
    ERDSEE - braun-grau gefleckte Kätzin; Mentorin von BLUMENPFOTE
    KÄFERAUGE - kleine, schwarze Kätzin mit merkwürdigen, schwarzen Augen; Mentorin von NACHTPFOTE
    BLÜTENWASSER - schlanke schildpattfarbene Kätzin
    SCHNEETUPFEN - schlanke, schneeweiße Kätzin mit dichtem Fell und eisblauen Augen
    HIMMELWOLKE - hellblau-grauer Kater mit weißen Flecken und grün-blauen Augen
    ROSTFEUER - rostbraune Kätzin mit gelben Augen
    GRÜNSPECHTBRUST - hellgrau gefleckter Kater mit leuchtenden, grünen Augen und weißer Brust

    Königinnen:
    SEEROSENWASSER - sehnige, weiße Kätzin mit hellbraunen Flecken; Mutter von Sonnenjunges und Sprenkeljunges
    TUPFENFELL - hübsche, schildpattfarben getigerte Kätzin; trächtig

    Schüler:
    GINSTERPFOTE - muskulöser, weißer Kater mit rot-orangen Flecken, glatten Pelz und bernsteinfarbenen Augen
    BLUMENPFOTE - hübsche, schildpattfarbene Kätzin mit einem weißen Fleck auf der Brust und grünen Augen
    WOLKENPFOTE - schlanker, hellgrauer, fast weißer Kater mit weißen Flecken und blassblauen Augen
    NACHTPFOTE - großer, schmächtiger, schwarzer Kater mit einer weißen Vorderpfote und eisblauen Augen

    Junge:
    SONNENJUNGES - langgliedrige, golden getigerte Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen
    SPRENKELJUNGES - weißer Kater mit hellbraunen Sprenkeln und grünen Augen

    Älteste:
    HASELWASSER - alte, hellbraune Kätzin mit weißem Bauch, Pfoten, Schnauze, Beininnenseite und Schweifspitze, fast blind, fast ganz weiße Augen
    FORELLENSCHUPPE - einst muskulöser, großer, grauer Kater mit immer noch glänzendem Pelz und klaren, blauen Augen


    Katzen außerhalb der Clans:


    Gefährten:
    Schneefleck - Baumkralle
    Seerosenwasser - Grasklaue
    Tupfenfell - Zedernstern
    Käferauge - Nachtpfote

    2
    Die Blattfrischesonne schien in das Lager des LichtClans und erwärmte die Luft. Nachtjunges saß vor der Kinderstube, und obwohl es fast Sonnenhoch war, hatte noch niemand Hallo oder Guten Morgen zu ihm gesagt. Seufzend legte er sich hin und beobachtete das geschehen im Lager. Seine Geschwister Ginsterjunges, Blumenjunges und Wolkenjunges spielten zusammen Moosball. Keiner von ihnen hatte gefragt, ob er mitspielen wolle. Die 2. Anführerin Rotkehlchenflamme kehrte gerade mit Tigerflug, Blätterfang und Rostpfote von der Grenzpatroullie zurück. Grünspechtpfote rannte mit Moos im Maul aus dem Ältestenbau. Zedernstern saß auf dem Hochstein und ließ seinen Blick über die Katzen gleiten. Als er bei Nachtjunges angelangte, verharrte er kurz einem Moment. Aber als er Nachtjunges Blick bemerkte, wandte er seinen schnell ab. Nachtjunges Mutter Schneefleck sah seinen Geschwistern stolz beim Spielen zu.
    So war das Leben als Ausgeschlossener. Niemand wollte etwas mit ihm zu tun haben. Die einzige Katze, die anscheinend nichts gegen ihn hatte, war Haselwasser. Die fast blinde Älteste erzählte ihm immer tolle Geschichten. Zu ihr ging er auch immer, wenn ihn was bedrückte. Die alte Kätzin sah dann mitfühlend mit ihren weißen Augen auf ihn herab und beruhigte ihn. Sie war einfach die beste Katze des Clans. Da kam Nachtjunges ein Gedanke. Schnell machte er sich auf zum Ältestenbau. "Haselwasser?," fragte ich zögernd. "Nachtjunges, komm nur," antwortete Haselwasser mit krächzender Stimme. Er betrat den Heselstrauch, der den Ältestenbau darstellte. "Darf ich dich etwas fragen?" "Frag alles, was du willst.," schnurrte die Kätzin mit ihrer rauen Stimme. "Also... weißt du, warum mich..." Er zögerte kurz und fuhr fort "... warum mich alle hassen?" Ganz plötzlich spannten sich die Muskeln der Ältesten an. "Nein!," miaute sie mit einer plötzlich schärfe in ihrer Stimme. "Und jetzt geh!" Erschrocken ging Nachtjunges aus dem Ältestenbau. Die Antwort kam zu schnell. In seinem tiefsten inneren, wusste Nachtjunges, dass sie nicht die Wahrheit gesagt hatte...

    3
    "Alle Katzen, die alt genug sind, Beute zu machen, vordere ich auf, sich hier unter dem Hochfelsen, zu einem Clantreffen zu versammeln!"
    Dieser Ruf weckte Nachtjunges am nächsten Morgen auf. Gähnend stand er auf und blickte auf die andere Seite der Kinderstube, wo seine Mutter und seine Geschwister saßen. "Mama, was möchte Zedernstern?," fragte ich. "Die Schülerernennung von dir und deinen Geschwistern," antwortete sie, ohne ihm auch nur eines Blickes zu würdigen. Das übersah Nachtjunges, so aufgeregt war er jetzt. Stolz trat er aus der Kinderstube und lief auf den Hochfelsen zu. Alle Katzen wichen vor Nachtjunges zurück, doch er beachtete sie nicht. Seine Geschwister kamen auch, gefolgt von Schneefleck. Zedernstern begann:
    "Es ist an der Zeit, 4 neue Schüler zu ernennen. Ginsterjunges, Blumenjunges, Wolkenjunges und nachtjunges, tretet vor!" mit zitternden Knien trat er vor. "Ginsterjunges, ab heute, bis zu deiner Ernennung zum Krieger wirst du Ginsterpfote heißen! Ich werde dich Ausbilden!" Ginsterpfote berührte Zedernstern an der Nase. Blumenpfote wurde Schülerin von Tupfenfell. Tupfenfells Fell war sehr merkwürdig und schön zugleich. Wolkenpfote wurde Schüler von Wasserpelz. Nun war Nachtjunges an der Reihe. "Nachtpfote dein Mentor wird..." er blickte sich um. Jeder trat einen Schritt zurück. Keiner wollte sein Mentor oder seine Mentorin werden. "...Käferauge sein!" Die schwarze Kätzin mit den ebenso schwarzen Augen trat zögernd vor, berührte Nachtpfote kurz an der Nase und ging dann wieder in die Menge zurück.
    "Ginsterpfote, Blumenpfote, Wolkenpfote!" Die Namen von Nachtjunges Geschwistern wurden gerufen. Niemand rief seinen Namen. Da hörte er die krächzenden Rufe von Haselwasser: "Nachtpfote, Nachtpfote!" Nachtpfotes Stimmung verbesserte sich Augenblicklich...

    4
    Kurzer Sichtwechsel: Käferauge

    Wütend auf Zedernstern saß die schwarze Kätzin am Rand des Lagers. Warum gerade sie? Warum nicht Blätterfang, Grasklaue oder Erdsee? Sie waren viel erfahrener! Sie war doch gerade erst Kriegerin geworden! Aus dem Augenwinkel sah sie Zedernstern, der sich ihr näherte. "ich muss mit dir reden, Käferauge! Komm zum Anführerbau!"
    Im Anführerbau begann Zedernstern zu sprechen: "Du wunderst dich sicher, warum ich dich gewählt habe. Das hat seine Gründe." Dann wurde sein Tonfall ernster. "Bring Nachtpfote keinen einzigen Kampfzug bei! Sei immer wachsam, wenn er in deiner Nähe ist! Zeig im das Territorium, bring ihm Jagen bei, aber kein Kämpfen! Verstanden?" Käferauge nickte und verließ den Anführerbau. Sie ging in Richtung Nachtpfote.

    Nachtpfote sah Käferauge näher kommen. "Zeigst du mir jetzt das Territorium?" Sie nickte und ging aus dem Lager. Er folgte. Käferauge blieb bei einer Mulde neben einem Bach stehen. "Trainingskuhle," miaute sie knapp. "Lerne ich da kämpfen?" Die Frage war ihr wohl unangenehm und sie ging wortlos weiter. An einem Fluss blieb sie das nächste Mal stehen. "Auf der anderen Seite ist unsere Grenze. Über die Trittsteine kommt man dort hin. Hier kann man Fischen." Sie ging weiter am Fluss entlang, zu ein paar Weiden und einem, großem glatten Stein. "Die Weiden heißen Sonnenweiden. Der Stein ist der Wärmestein, er ist super zum Sonnenbaden." Käferauge schien jetzt viel entspannter, als beim Verlassen des Lagers. An einer Wiese blieb sie das nächste Mal stehen. "Die Grenze ist der Bach dahinten!" Sie deutete auf einen, kleinen, klaren Bach, der ungefähr in der Mitte der Wiese verlief. "Das war das ganze Territorium. Denn Wald wirst du nach jedem Ausflug aus dem Lager besser kennenlernen." Zusammen gingen sie zurück zum Lager. Es Dämmerte schon und Nachtpfotes Pfoten schmerzten. "Nehm dir etwas vom Frischbeutehaufen," sagte Käferauge und ging in Richtung Kriegerbau davon. Nachtpfote aß eine Maus und legte sich dann in sein neues Nest im Schülerbau. Der Tag war anstrengend gewesen und er schlief sofort ein.

    5
    Die schwache Morgensonne drang durch die Zweige des Schülerbaus und weckte Nachtpfote. Ausgeschlafen stand er auf und streckte sich. Ginsterpfote war nicht mehr im Bau. Er musste wohl mit auf Morgenpatroullie. Mit schnellen Schritten trat er aus dem Schülerbau, sein schwarzes Fell glänzte. "Guten Morgen." Es war das erste Guten Morgen, dass er je bekommen hatte. Käferauge kam auf ihn zu. Sie hatte es gesagt. "was machen wir heute?," fragte ich mit glänzenden Augen. "Jagen." "Man, warum kämpfen wir nicht?" "Jagen ist wichtiger!," miaute Käferauge scharf und sprang, ohne auf eine Antwort zu warten aus dem Lager. Nachtpfote folgte verwirrt. Käferauge blieb stehen und fragte: "Was riechst du?" Mit leicht geöffneten Maul prüfte er die Luft. "Ich rieche Fuchs. Der Geruch ist aber alt. Und Maus. Da hinten" Er deutete auf ein Brombeergebüsch. "So fängt man Mäuse," sagte Käferauge leise, ohne ihn zu loben. Sie kauerte sich hin, Bauch und Schweif knap über dem Boden, das Gewicht auf die Oberschenkel gelegt, die Ohren flach angelegt. Dann schlich sie langsam und Lautlos vorwärts, kein Blatt knisterte, nur das zwitschern der Vögel war zu hören. Als sie nur noch eine Fuchslänge von der Maus trennte, sprang sie. Die Maus wollte fliehen, wurde aber zuvor von scharfen Zähnen gepackt und getötet. "Wow!," sagte Nachtpfote. Käferauge nickte nur knapp. "Jetzt du. Suche beute und fange sie. Ich bin im Lager, wenn du mich brauchst." Dann verschwand sie. Nachtpfote schlängelte sich durch das Unterholz und hielt nach Beute Ausschau. Da kroch ihm der Geruch von Eichhörnchen in die Nase. Das Eichhörnchen saß auf einer Lichtung und knabberte an einer Nuss. Der Wind trug den Geruch des Eichhörnchens zu Nachtpfote. Er schlich sich vorsichtig an, jeder Muskel in seinem Körper war bereit, loszusprinten, falls das Eichhörnchen ihn hören oder riechen würde. Aber dies knabberte weiter an seiner Nuss. Plötzlich trete der Wind. Das Eichhörnchen schreckte auf und rannte auf einen Baum zu. Nachtpfote reagierte schnell. Blitzschnell raste er dem Eichhörnchen hinterher kreuzte den Weg zum ab. Das Eichhörnchen wollte schnell in die andere Richtung rennen, wurde aber von ihm geschnappt. Nachtpfote grub seine Zähne in den Nacken des Eichhörnchens. Der warme Geschmack von Blut überraschte ihn und war doch so seltsam vertraut...
    Stolz ging er mit dem Eichhörnchen ins Lager. Keiner ging zu ihm und sagte etwas. Das enttäuschte ihn. Nachdem er seine Beute auf den Frischbeutehaufen gelegt hatte, ging er zum Schülerbau.

    6
    5 Monde waren seit dem ersten Jagtag vergangen. Gelangweilt und zugleich wütend lag Nachtpfote im Schülerbau. Käferauge hatte ihm immer noch keinen einzigen Kampfzug beigebracht. Er hatte gebettelt und gefleht, es hatte aber nichts gebracht. "Nachtpfote, wir gehen jagen!," rief Käferauge. "Nein, nicht immer jagen!," jaulte er wütend und streckte den Kopf aus dem Schülerbau. "Ich will kämpfen!" Käferauge schüttelte den Kopf und er meinte, eine Spur von Mitgefühl in ihren Augen zu sehen. "Nein!" Wütend wirbelte Nachtpfote herum und sprintete aus dem Lager. Es war genug! Er wusste nicht wohin er rannte. Plötzlich lichtete sich der Wald und er kam bei der Wiese heraus. Da merkte er erst, wie durstig er war. Schnell lief er zum Bach und trank einen Schluck. Da bemerkte er einen komischen, dunklen Streifen am Horizont, den er nie zuvor bemerkt hatte. "Bin ich dumm, oder warum habe ich das nie bemerkt?," dachte Nachtpfote. Er sprang über den Bach, der zugleich die Grenze war und rannte in die Richtung dieses Streifens. Schon beim näher kommen erkannte er die roten Wände von Zweibeinernestern. Haselwasser hatte ihm davon erzählt. Am Rand des Zweibeinerortes blieb er stehen. Der scharfe Geruch von Donnerwegn, Hunden, Zweibeinern und Monstern hing in der Luft. Nachtpfote setzte sich hin und starrte auf den Zweibeinerort. Die Zeit verging und es Dämmerte. Saß er schon so lange dort? Kaum wurde es dunkler gingen komische Lichter an Steinstämmen an und beleuchteten die Donnerwege. Er stand auf, drehte sich um und rannte über die Wiese zur Grenze. Doch kaum hatte er die Hälfte zurückgelegt, drehte er sich um und starrte auf den Zweibeinerort. Ein Streifen Licht war alles, was er sehen konnte. Dann rannte er weiter, in sein Territorium.

    Kurzer Sichtwechsel: Käferauge
    Beunruhigt saß Käferauge im Lager. Es dämmerte schon, und es gab immer noch kein Zeichen von Nachtpfote. Die Katzen des Clans schien dies nicht zu stören. Im Gegenteil. Sie schienen entspannter und fröhlicher. Aber warum bedrückte es dann sie so? Vielleicht weil sie als einzige wusste, dass er nicht so war wie alle dachten? Dass sie ihn als einzige richtig kannte? Seinen Charakter, seinen Eifer, seine Hilfsbereitschaft? Da kam Nachtpfote plötzlich ins Lager gerannt. Käferauge viel ein Stein vom Herzen...

    7
    Immer noch Käferauge:

    Es war Mondhoch. Käferauge schlich sich zum Schülerbau. "Nachtpfote!," zischte sie leise.Im Schülerbau raschelte es und Nachtpfote trotte verschlafen aus dem Schülerbau. "Was ist?," fragte er verschlafen und riss sein Maul zu einem gewaltigen gähnen auf. "Ich bringe dir kämpfen bei!"

    "Wirklich?," fragte Nachtpfote mit leuchtenden Augen. "Psst, nicht so laut!," sagte Käferauge und schlüpfte durch den Lagerausgang. Er folgte ihr, seine Müdigkeit war wie weggeblasen. Da bemerkte Nachtpfote, dass sie nicht zur Trainingskuhle gingen. "Warum gehen wir nicht zur Trainingskuhle? Warum Trainieren wir überhaupt nachts?" Käuferauge schwieg kurz, sagte dann: "Nachts ist es ein besseres Training. Wir sind beide schwarz, wir können uns verstecken, uns überraschen und das geht in der Kuhle nicht!" Nachtpfote verstand. Auf einer kleinen Lichtung blieben sie stehen. Auf einmal griff Käferauge ihn an und stieß ihn zu Boden. "He!," rief ich. "Ein guter Krieger muss auf alles bereit sein!" Blitzschnell wand Nachtpfote sich unter ihr hervor und verpasste ihr einen Hieb am Kopf. Käferauge taumelte, blieb aber auf den Pfoten. Nachtpfote wollte sie umstoßen, sie wich aber aus und er landete mit der Nase in einer Schlampfütze. Käferauge lachte. "Nicht lustig!," miaute Nachtpfote belustig und warf sich auf sie. Zusammen rollten sie über den Boden, bis Nachtpfote über ihr stand. "Du bist gut, obwohl du noch nie gekämpft hast!," schnurrte Käferauge. "Danke!," antwortete Nachtpfote und lockerte den Griff. Kaum hatte er das gemacht, flog er durch die Luft und Käferauge stand über ihm. Er stoß ihr die Hinterbeine weg und sie rollten wieder über den Boden. Plötzlich rollten sie einen kleinen Abhang runter. Nebeneinander blieben sie liegen. Die Sterne leuchteten über ihnen und der fast volle Mond schien blendend hell. Eine Weile blieben sie schweigend liegen dann miaute Käferauge die Worte, die Nachtpfote nie von einer Katze erwartet hätte: "Ich liebe dich." Schnurrend kuschelten sie sich aneinander. "Weißt du Nachtpfote, ich wurde mit 10 Monden Kriegerin!" "Wirklich?" "Ja!," schnurrte Käfernase. "Graustern war schusselig, er hat mich 2 Monate zu früh zur Kriegerin ernannt. Einen Mond später bekam ich dich als Schüler." "Also bist du jetzt erst... 16 Monde alt?" "So ist es."
    Zusammengekuschelt schliefen sie ein.

    8
    Nachtpfote wachte auf. Er fühlte das weiche Fell seiner Gefährtin neben ihm. Die Morgendämmerung brach gerade an. Leicht stupste er Käferauge an. Er fand es gemein, sie nach ihren schwarzen Augen zu benennen. Sie schlug blinzelnd die Augen auf und schaute direkt in seine eisblauen. Da fiel ihm auf, dass ihre Augen gar nicht vollkommen schwarz waren. Sie waren richtig dunkelbraun. Sie wirkten von weitem schwarz, aber wenn man direkt in sie schaute... "Guten Morgen, mein Liebster!," schnurrte sie. Ich leckte ihr über das Gesicht. Wir sollten ins Lager zurück. Vielleicht noch ein bisschen Jagen." "Gute Idee," miaute Käferauge und stand auf. Zusammen erbeuteten sie einen rieseigen Hasen, den sie zusammen tragen mussten. Sie kamen im Lager an. "Toller Fang, Käferauge!," jaulte Tupfenfell. "Hey, super Käferauge!," sagte Grasklaue. Ginsterpfote starrte auf den riesigen Hasen, ebenso die anderen Schüler. Keiner kam auch nur auf den Gedanken, dass Nachtpfote denn Hasen gefangen haben könnte. Zusammen legten sie die Beute auf den Frischbeutehaufen. Gerade, als sie sich etwas nehmen wollten, sprang Zedernstern auf den Hochfelsen und jaulte:
    "Alle Katzen mögen sich versammeln!"
    Jeder setzte sich hin und sah zu Zedernstern auf. "Es ist an der Zeit, drei neue Krieger zu ernennen! Tretet vor, Himmelpfote, Rostpfote und Grünspechtpfote!" Die drei Aufgerufenen Schüler traten mit hoch erhobenen Kopf vor. "Ich, Zedernstern, der Anführer des LichtClans, rufe meine Kriegerahnen und bitte sie, auf diese Schüler herab zu Blicken! Sie haben hart gearbeitet, um eure edlen Gesetze zu verstehen, und der SternenClan möge sie als Krieger willkommen heißen! Himmelpfote, von diesem Tag an wirst du Himmelwolke heißen! Der SternenClan ehrt deine Klugheit und deinen Verstand und wir heißen dich als vollwertigen Krieger des LichtClans willkommen!" So ging es weiter. Aus Rostpfote wurde Rostfeuer und aus Grünspechtpfote wurde Grünspechtbrust.
    "Himmelwolke, Rostfeuer, Grünspechtbrust!" Auch Nachtpfote rief, obwohl er die neuen Krieger nie besonders gemocht hatte. Zedernstern wartete, bis sich der Tumult gelegt hatte und fuhr fort: "Außerdem möchte ich die neuen Mitglieder des Clans willkommen heißen! Seerosenwasser hat in der letzten Nacht zwei Gesunde Jungen, Sonnenjunges und Sprenkeljunges, geboren! Und Tupfenfell zieht in die Kinderstube um, da sie meine Jungen erwartet!" Fröhliche rufe waren zu hören. Neue Jungen waren immer ein wichtiges Geschenk...

    9
    Noch ein Mond war vergangen und Nachtpfote war glücklicher denn je. Seine Clangefährten hassten ihn immer noch, daran hatte sich nichts geändert, aber Käferauge gab ihm weiteres, nächtliches Kampftraining. Sie war die beste Gefährtin der Welt. Jetzt stand seine Kriegerernennung bevor und heute hatte er seine Prüfung. Sie bestand darin, so viel Beute wie möglich zu fangen. Käferauge hatte ihn schon ganz früh am Morgen geweckt und ihm alles erzählt. Sofort war Nachtpfote aufgesprungen und war aus dem Lager gerannt. Jetzt schlich er sich gerade an ein Kaninchen an. Er fing es geschickt. Bis Sonnenhoch hatte er sehr viel gefangen.
    Im Lager rief Zedernsten die Mentoren von seinen Geschwistern und Käferauge in seinen Bau. Sie mussten wohl Bericht erstatten. Als Zedernstern wieder mit Käferauge und den anderen aus dem Bau trat, wirkte er leicht betrübt. Er sprang auf den Hochfelsen und rief den Clan zusammen.
    "Ginsterpfote, ab heute wirst du Ginsterkralle heißen! Der SternenClan ehrt deine Kraft und dein Geschick im Kampf und wir heißen dich als vollwertigen Krieger des LichtClans willkommen!" Erst jetzt bemerkte Nachtpfote, wie groß sein Bruder geworden war. Größer als Zedernstern. Aus Blumenpfote wurde Blumenfleck und aus Wolkenpfote wurde Wolkenwind. Jetzt war er an der Reihe. "Nachtpfote, ab heute wirst du Nachtblut heißen!" Ich zuckte zusammen. Es war ein grässlicher Name. "Warum NachtBLUT?," schrie Käfernauge in die Menge. "Weil es so ist!," fauchte Zedernstern. "Nach der Tradition unserer Ahnen müssen die neuen Krieger eine Nacht schweigend Wache halten! Die Versammlung ist beendet!"
    "Ginsterkralle, Blumenfleck, Wolkenschlag!" Jeder rief ihren Namen.
    "Nachtblut, Nachtblut!," riefen Haselwasser und Käfernauge, dass -blut riefen sie leiser als das Nacht-.
    Schrecklicher Name!, dachte ich die ganze Nachtwache. Am Morgen trat Käferauge zu mir und leckte mir über die Ohren. "Du darfst wieder reden." "Danke, Käferauge," schnurrte ich leise. "Ich will nicht Nachtblut heißen!," klagte ich leise. "Für mich bist du Nachtlicht!," miaute Käferauge sanft.

    10
    Nachtblut schnurrte: "Du bist auch nicht Käferauge für mich. Der Name Käferauge ist gemein. Deine Augen sind nicht mal ganz schwarz, sondern dunkelbraun. Du bist Glanzauge für mich!" Käfer... nein Glanzauge sah mich glücklich an. "Nachtlicht, lass uns zusammen jagen gehen!," sagte Glanzauge. "Gute Idee," miaute ich und ging mit ihr aus dem Lager.
    Am Fluss fingen wir ein Eichhörnchen. Plötzlich stieg ein Geruch in meine Nase. Fuchs! Das rote Tier stand direkt hinter uns. Die gelben Augen waren wild und hungrig. Der Fuchs griff an. Gerade, als ich auf die Hinterbein steigen und den Fuchs attackieren wollte, wurde ich von einer Katze beiseite gestoßen. Zedernstern stand dem Fuchs knurrend gegenüber. Ginsterkralle sprang hinter ihm aus dem Gebüsch. "Geh, Nachtblut!," fauchte Zedernstern und stürzte sich auf den Fuchs. Glanzauge sah mich an. "Gehen wir." Sie rannte los. Nachtlicht hinterher. "Warum lässt er mich nicht kämpfen?," fragte ich im rennen. Glanzauge gab keine Antwort. Im Lager erzählten wir allen von dem Fuchs. Gerade, als Rotkehlchenflamme mit einer Patrouille zur Verstärkung losgehen wollte, kamen Ginsterkralle und Zedernstern in das Lager. Keiner von beiden schien ernsthaft verletzt zu sein. Schwefelsonne und Rosenfell untersuchten die Wunden und veratzten sie. Sonnenjunges und Sprenkeljunges stürzten aus der Kinderstube. "Wie war es? War der Fuchs groß? Habt ihr ihn getötet?" Da kam Seerosenwasser aus der Kinderstube. "Sonnenjunges, Sprenkeljunges, ihr kommt auf der Stelle zurück in die Kinderstube!"
    "Aber..."
    "Kein 'Aber'! Los jetzt!" Sie scheuchte die Jungen in die Kinderstube zurück. Nachtlicht musste belustigt schnurren. Würde Glanzauge jemals seine Jungen erwarten?
    Am Abend legte sich Nachtlicht mi einem komischen rumoren im Magen hin. Die Maus, die er gegessen hatte, war wohl nicht mehr ganz so frisch gewesen. Mitten in der Nacht waren die Krämpfe zu groß. Er stand auf und lief zum Schmutzplatz. Dort zog ihm ein Geruch in die Nase.
    Der Geruch von Blut!

    11
    Nachtlicht sah erschrocken auf. Der Geruch kam von der anderen Seite der Barriere. Mit zitternden Knien schlüpfte er durch ein kleines Loch in der Barriere und sah auf den aufgeschlitzten Körper von Zedernstern hinab. Es war grausam. Ein Blutlache hatte sich um seinen Körper gebildet. Auf einmal bewegte er sich und schoss hoch. Er nagelte Nachtlicht am Boden fest. "Nachtblut! Ich hätte es mi schon vorher denken müssen! Du hast mich umgebracht, und mir ein Leben genommen!" "Nein...!" Er schnitt ihm das Wort ab. "SCHWEIG! Komm mit!" Mit selbstbewusstem Schritt lief er ins Lager. Nachtlicht musste wohl oder übel folgen. Zedernstern sprang ungeschickt auf den Hochfelsen.
    "Alle Katzen mögen sich Versammeln!"
    Es raschelte in den Bauen und man konnte die Stimmen verschlafener Katzen höre, die sich fragten, warum es mitten in der Nacht eine Versammlung gab. Seerosenwasser war die erste, die aus einem der Baue kam. Als sie den blutenden Zedernstern sah, kreischte sie und verzog sich in die Kinderstube, um die Jungen zu beschützen. Mittlerweile waren alle Katzen Versammelt, ängstliche miauen gingen durch die Reihen.
    "Nachtblut ist ein Verräter!," heulte Zedernstern in die eisige Nacht heraus. "Er hat mich angegriffen und einmal getötet!" "DAS IST NICHT WAHR!," schrie Nachtblut wütend und fuhr die Krallen aus. Erschrockenes und zugleich ängstliche Gemurmel war zu hören. Alle Katzen wichen zurück. Alle, außer Glanzauge. Als Nachtblick in die Augen der Katzen sah, sah er Angst. jetzt verstand er. Die Katzen hassten ihn nicht, sie fürchteten ihn! Aber warum? "Warum fürchtet ihr mich alle?," heulte Nachtlicht in die Nacht hinaus. "Sieh deine Krallen an!," fauchte Zedernstern. Er sah auf seine Krallen und kaltes Entsetzen traf ihn wie ein harter Schlag. Die Krallen hatten sich tief in die Erde eingebohrt. Das war es nicht, was die Katzen beunruhigte. Die Krallen waren länger als ein Fuchsschweif. Als Nachtlicht seine Krallen aus der Erde zog, bemerkte er, dass sie sich auch durch die Steine gegraben hatten. Das alles hatte er nicht bemerkt. "Und das ist noch nicht alles!," keifte Zedernstern. "Du bist keine Clankatze!" "Ich bin keine Clankatze!," schrie Nachtlicht entsetzt. "Nein! Man hat dich gefunden. In einer Lache aus Blut... Dachsblut... du saßt vor einem aufgeschlitzten Dachskadaver, deine Krallen waren noch in dem Bauch des Tiers vergraben... ein mindestens 1 Tag altes Junges hat einen Dachs getötet! Mit Krallen, länger als ein Fuchsschweif! Wir haben dich nur aufgenommen, da das Gesetz der Krieger das verlangte! Man lässt Jungen nicht einfach Sterben! Doch jetzt bist du Erwachsen und dazu auch noch ein Verräter!
    VERBANNUNG!"
    Alle Katzen jaulten zustimmend. Glanzauge stellte sich schützend vor ihn. "Wenn er geht, gehe ich auch!," sagte sie ruhig. "Käferauge...," fing Zedernstern an. "Mein Name ist nicht Käferauge!" Mit diesen Worten verschwand sie mit Nachtlicht in der Dunkelheit....

    (Keine Sorge, es geht noch weiter ;))

    12
    Zusammen liefen sie durch den dunklen Wald. Schweigend, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Dann brach Glanzlicht dieses Schweigen. "Wohin gehen wir?" Nachtlicht zuckte mit den Schultern. Keine Ahnung... Vielleicht zum Zweibeineort"
    "Welcher Zweibeinerort?"
    "Der hinter der Wiese."
    "Gut. Dann gehen wir dort hin."
    Die gelben Lichter des Zweibeinerorts waren schon von weitem zu sehen. "Sollen wir dort wirklich hin?," hauchte Glanzauge. Nachtlicht nickte. "Ja. Vielleicht finden wir auch hinter dem Zweibeinerort etwas."
    Als sie im Zweibeinerort ankamen, suchten sie sich einen Schlafplatz. Es dämmerte und langsam erwachten die Monster. In einer schmutzigen Seitenstraße, tief im Zweibeinerort, fanden sie ein paar Kartons, in denen sie schlafen konnten. Kaum waren sie eingeschlafen, wurden sie von unsanften Stimmen geweckt. "Wer die wohl sind?" "Sie riechen nach den Waldkatzen!" "Wenn sie von dort kommen, sind sie nicht willkommen!" Nachtlicht öffnete die Augen einen Spalt und sah den umriss von drei Katzen, sie sich vage von den Mauern abzeichneten...

    Das war meine FF! Hoffe, sie hat euch gefallen: D Würde mich auf jeden Fall über eine positive Bewertung freuen.
    Es wird eine Fortsetzung geben. Diese heißt:
    "Das Blut des Verräters"

    Der Link:
    http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1452261462/Das-Blut-des-Verraeters
    LG eure Traumblick!:3

Kommentare Seite 2 von 2
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Flammenblüte ( 46432 )
Abgeschickt vor 84 Tagen
Eine der besten FFs die ich je gelesen habe!
Mondschweif ( 80908 )
Abgeschickt vor 227 Tagen
Ich gebe zu ich habe nicht sehr viele ffs gelesen... aber das ist eine der besten die je gelesen habeim ernst!!!! Es war von Anfang an spannend. Ich schreibe gerade auch etwas.
Taui ( von: Tauschweif )
Abgeschickt vor 358 Tagen
Voll gut geschrieben! Natürlich werde ich auch noch den zweiten Teil lesen ;)
Tannenkralle ( 14392 )
Abgeschickt vor 458 Tagen
Keine Antwort ist auch eine Antwort ;)
Tannenkralle ( 44843 )
Abgeschickt vor 487 Tagen
Hey u hattest mich ja nach einem titelild gefragt möchtest du immernoch eins jetzt wo sie zuende ist ?
LG Tanni
Mondhai (Fuehrer des Sonnenriffs) ( 53065 )
Abgeschickt vor 503 Tagen
Supi ff ^-^
Traumblick ( 69612 )
Abgeschickt vor 503 Tagen
Und da ist die Vortsetzung :D
Traumblick ( 69612 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
(DAs mit der Vortsetzung dauert doch noch ein bisschen, Sorry :( )
Fuchsfeuer&co ( 14020 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
(Willste mal meine FF lesen? Sie heißt: Warrior Cats - Harter Schlag
Noch ist sie nicht fertig ^^)
Fuchsfeuer&co ( 14020 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Oh ja! Schreib, schreib, schreib, SCHREEEEIIIB!
Fuchsfeuer&co ( 14020 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Uuuu Das Blut des Verräters :D Das hört sich spannend an! Wie kommt ihr alle eigentlich auf so gute Namen? XD Aber mal ganz ehrlich meine Meinung, den Name Käferauge finde ich schöner als Glanzauge xD Und Nachtlicht hört sich nach einem Mädchen an :P xD
Traumblick ( 69612 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
(Kooooomm, ich fange mit der Vortsetzung an, was spricht dagegen? :D)
Traumblick ( 69612 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
(NACHTLICHT !!!! XDDDD)
Fuchsfeuer&co ( 14020 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
xD Das Genesis der Rekorde Buch für Clan-Katzen, Nachtblut, Katze mit den längsten Krallen, länger als ein Fuchsschweif! o.O AHHHHH! HILFE!
Traumblick&co. ( 69612 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Das mit den Krallen ist ja sozusagen seine "Macht" :D
Fuchsfeuer&co ( 14020 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
*-* Uiiii aber irgendwie ist das mit den Krallen etwas unlogisch xD Aber an sonsten, PERFEKT!!! :D
Traumblick&co. ( 69612 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Da ist das 10 Kapitel in all seiner Pracht! :D
Wirbel & Brise & Maulwurf & Klein ( 22717 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Ja, die zwei sind richtig cute! ❤-❤
Kirschblüte&co ( 99066 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Awwwwwwwwwwwwwwwwww!!!!!♥♥♥♥ Käferauge und Nachtpfote sind soooo süüüß ♥♥♥♥♥
Traumblick ( 66186 )
Abgeschickt vor 504 Tagen
Findet ihr, Käferauge und Nachtpfote sind ein süßes Paar? :D