Getting through all the pain

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10 Kapitel - 6.825 Wörter - Erstellt von: Moon - Aktualisiert am: 2016-02-08 - Entwickelt am: - 1.596 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Seit diesem einen Schicksalsschlag lebt Lay in Amegakure. Ihre Vergangenheit versucht sie verzweifelt zu vergessen und schafft dies auch ohne weitere Zwischenfälle ziemlich gut. Bis sie von Akatsuki angeheuert wird und ein gewisser Mann in ihr Leben tritt...

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Deine Sicht

„Ich hab dich vermisst Lay.“ lächelte meine beste Freundin Jasmin, als sie mir eine Hand hinhielt. „Aber das... ist unmöglich.“ flüsterte ich traurig und ballte meine Hand über meinem Herzen zur Brust. Wie konnte das sein. Wie konnte sie nur vor mir stehen wenn sie doch eigentlich... Nein, ich konnte und wollte daran nicht mehr denken. Tränen stiegen mir in die Augen als ich aufsah, doch ihre strahlend helle Gestalt war verschwunden. „NEIN!“ schrie ich auf, gepeinigt von psychischen Schmerzen. Meine Hände fuchtelten wie wild durch die Luft, wo sie nur Momente zuvor noch gestanden hatte. „Du kannst... mich nicht wieder verlassen.“ Meine Stimme brach ab und gemeinsam mit meinem Herzen begann meine Umgebung zu zerfallen, bis nur noch komplette Schwärze da war und ich mich einfach fallen ließ.

Mein Körper triefte vor Schweiß als ich endlich aus meinem Albtraum aufwachte. Wind ließ mein offenes Fenster immer wieder gegen seinen Rahmen knallen und kühle Regentropfen benetzten meine Haut. Regen. An jenem Tag hatte es geregnet. Ich konnte mich genau daran erinnern, fast als wäre es gestern gewesen, doch ich verbannte die Erinnerung daran. Sie riss nur alte Narben wieder auf, und das war das letzte was ich gebrauchen konnte. Mein Blick wanderte nach draußen, wo die Erde immer noch vom Wasser durchtränkt wurde. In der ganzen Zeit in der ich schon hier war, hatte es noch nie aufgehört zu regnen. Ich wusste, dass es unser Gott Pain war, der diesen Regen schickte, doch es war mir immer noch unbegreiflich warum. Doch es war nicht meine Aufgabe die Entscheidungen unseres Gottes in Frage zu stellen. Pain wusste immer was er tat. Ich quälte mich aus dem Bett und erschauderte, als die kalte Luft auf meine Haut traf. So schnell ich konnte schloss ich das Fenster. „Was machen wir heute Lay...“ fragte ich mich selber und griff nach dem Kleid das ich immer an- und tausendfach im Schrank hatte. Es war größtenteils grau-weiß, jedoch mit einigen schwarzen Teilen und dem Kopf von Jack Skellington auf dem Rockpart. Es war nicht unbedingt das was ein Ninja tragen sollte, aber es erinnerte mich an... Sie. Ich schüttelte meinen Kopf wie ein nasser Hund, zog mir meine OP-Maske und meine Kette über den Kopf und schlüpfte in meine Schuhe, bevor ich mich doch aus dem Haus wagte. Ich hatte noch eine Menge Missionen offen, und ich wusste dass es in Amegakure nicht sehr geschätzt wurde seine Pflichten zu vernachlässigen. Als ob ich das sowieso jemals tun würde. Ich zog zur Sicherheit noch einmal die Schriftrolle hervor und las den Text. Mit dem Informanten auf der Lichtung treffen und die Informationen weitergeben wenn relevant. Klang eigentlich ganz einfach. Ich ließ die Schriftrolle in einer kleinen Rauchwolke verpuffen und verließ zügig meine Wohnung. Hin und wieder verbeugten sich einige andere Ninjas ehrfürchtig vor mir, doch ich lächelte nur peinlich berührt zurück. Ich war eine sehr gute Kunoichi. Eine außergewöhnlich Starke und Talentierte, auch für die Verhältnisse in Amegakure, aber ich war trotzdem immer noch Lay, und keine Göttin. Das Verhalten mancher anderer irritierte mich immer noch, aber ich nahm es hin. Es war ihre Entscheidung. Ich seufzte leise auf als ich endlich den Waldrand erreichte und ging, wachsam wie immer, hinein. Das Blätterdach dämpfte den herabfallenden Regen ein wenig, doch es gab genügend Schlupfstellen wo er durchfallen konnte, sodass ich schon nach wenigen Minuten pitschnass war. Dennoch war die Schönheit des Waldes im Regen unbestreitbar. Aber ich hatte nicht genügend Zeit diese Schönheit zu bestaunen. Nur wenig später hatte ich die kleine Lichtung erreicht und sah aufmerksam zwischen den Bäumen hindurch. Eigentlich hätte der Informant schon lange hier sein müssen. Ein Ast knackte hinter ein paar Büschen und sofort ging ich in Kampfposition. Wenn der Informant nicht hier war, konnte das nur eines bedeuten: Jemand war vor mir hier. Und er war immer noch da. Mit langsamen Bewegungen holte ich mein Notfall-Kunai auf einer Beintasche und umschloss es mit festem Griff, bevor 2 Männer in mein Blickfeld traten. Kisame Hoshikagi, einer der sieben Schwertkämpfer und abtrünniger Shinobi aus Kirgakure und Kakuzu, Nukenin aus Takigakure. Beide Mitglieder von Akatsuki. „Bist du LadyAngelCry?“ „Wer möchte das wissen?“ fragte ich misstrauisch und beäugte die beiden. „Pain will dich für Akatsuki.“

Kommentare Seite 1 von 1
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yumi ( .1.10 )
Abgeschickt vor 121 Tagen
Die Story ist richtig süß mir kammen sogar die Tränen *immer
noch heulen* :)
May14 ( 65.50 )
Abgeschickt vor 253 Tagen
So schön😍😍❤️❤️❤️