Moon Silver 6

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3 Kapitel - 1.132 Wörter - Erstellt von: Lenny26 - Aktualisiert am: 2016-01-10 - Entwickelt am: - 522 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nach Dumbledores Tod verlässt Moon die Schule um sich an der Mörderin ihrer Eltern zu rächen

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    Meine Entscheidung die Schule zu verlassen hatte mehr oder weniger drei Gründe:
    Erstens: Ich würde meine Tante dafür töten das sie meinen Eltern das Leben genommen hatte
    Zweitens: Die Schule war durch Dumbledores Tod angreifbar und verwundbar geworden und es war nur noch eine Frage der Zeit bis das Ministerium sowie auch Hogwarts von Todessern unterwandert werden würde
    Drittens: Ich konnte es nicht ertragen das einer meiner Mitschüler bei Dumbledores Ermordung beteiligt gewesen war,
    Aber am allermeisten die Tatsache das es Draco gewesen war
    Ich hatte es mir schon vor einer Weile eingestanden. Ich hatte mich wohl wirklich in den unausstehlichen Malfoy verliebt. Doch ich drängte jedes Gefühl zurück da mir bewusst war das wir in diesem Krieg unweigerlich auf verschiedenen Seiten standen. Obwohl ich es vermisste wie sonst jeden Tag in der großen Halle Ausschau nach dem platinblonden Schopf zu halten oder im Unterricht während er verstohlen auf seine Rolle Pergament kitzelte.All diese Kleinigkeiten fehlten mir, selbst das Gezanke und die gegenseitigen Verwünschungen. Ich litt Qualen die mir vollkommen neu waren und sich wie Nägel in mein inneres bohrten.

    Per apparieren war ich schon seit einer Woche in dem Dorf angekommen in dem Tante Elle nach dem Tod meiner Eltern jahrelang mit mir gelebt hatte. Jedoch hatte ich nicht die Absicht den Fehler zu begehen sie zu unterschätzen. Sie war eine begabte Hexe und mir durch ihre jahrzehntelange Erfahrung haushoch überlegen. Ich hatte mich also in einem Wirtshaus einquartiert, mein Vermögen bei Gringotts geplündert ( allerdings noch ein paar Galleonen zurückgelassen) und plante wie ich am Besten vorgehen sollte.Am einfachsten wäre es sicherlich einfach so zu tun als wüsste ich von nichts und sie dann in der Nacht mit dem Todesfluch zu versehen. Andererseits hatte ich keine Ahnung ob ich Die Fassade auch nur eine Sekunde würde aufrecht erhalten können ohne ihr den Hals umzudrehen. Letztendlich entschied ich mich dafür Nachts in ihr Haus einzubrechen und sie mit Avada Kedavra zur Strecke zu bringen. Um Mitternacht verließ ich das Wirtshaus und machte mich auf den Weg zum Anwesen an den Hügeln des Dörfchens.Die Luft war kalt und ich konnte meinen Atem sehen, der Himmel war klar und man hatte einen guten Blick auf die Sterne. Ich rügte mich selbst dafür das ich Gedanken an Sterne verschwendete, gerade jetzt wo ich dabei war einen Mord zu begehen. Beinahe ehrfürchtig musste ich aufschauen als ich das imposante Gemäuer wieder sah. Der schwarze Stein schimmerte im Mondlicht und verlieh dem Haus einen silbernen Glanz. Leise nahm ich meinen Zauberstab und flüsterte: " Alohomora ". Die Tür blieb aber weiterhin verschlossen. Natürlich. Nie im Leben würde Tante Elle ihr Haus ohne Schutzvorkehrungen lassen. Also auf die altmodische Weise, auch gut. Ich suchte mir einen großen Stein und versah die Fenster mit einem Spruch der ihnen jegliche Fähigkeit nahm Geräusche zu erzeugen. Das selbe wiederholte ich mit dem Stein bevor ich ihn durch eines der Fenster warf. Es funktioniere problemlos, anscheinend hatte sie mit ihren Schutzzaubern nur die Tür geschützt. Anfängerfehler.

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    Von außen greife ich durch das Loch das nun im Fenster entstanden ist und öffne es. Als es offen ist steige ich vorsichtig durch das Loch und versuche möglichst die Handballer vor Glasscherben zu schützen. Zum Glück bleibt meine Hand frei von Wunden und Glasscherben und ich komme heil im Haus an. Still schleiche ich mich die Flure entlang, die ausladende Treppe in der Eingangshalle hinauf, immer weiter bis ich schließlich zu dem Schlafzimmer von Elle gelange. Wut durchströmt mich ruckartig und leise öffne ich die mit Stuck verzierte Tür. Tatsächlich, stelle ich fest, sieht sie friedlich und ganz und gar unschuldig aus wie sie da liegt. Fast so als hätte sie mir nie die Eltern genommen. Ich zücke meinen Stab möchte die Sache sofort hinter mich bringen und dann vergessen doch stattdessen murmle ich:" Imperio! "

    " Sag mir warum du meine Eltern umgebracht hast! " sage ich hart. Ihre Antwort kommt vollkommen tonlos:" Sie wollten sich nicht anpassen. Wir sind Reinblüter, kämpfen wir nicht alle gemeinsam gegen die Schlammblüter werden sie die Oberhand gewinnen.Meine Schwester hatte die Wahl und sie hat sich falsch entschieden.Es war meine Aufgabe sie Beide dafür zu bestrafen. "
    " Wieso hast du mich am Leben gelassen?" frage ich sie.
    " Du warst ein Kind, konntest noch nicht entschieden was du willst. Ich hatte vor dich nach diesem Jahr vor die Wahl zu stellen. "
    Hass ist kein Wort für das was ich beim Anhören dieser Worte fühlte. " Du hättest mich also getötet hätte ich dagegen entschieden. " Es war eigentlich keine Frage sondern eher eine Feststellung meinerseits dennoch antwortete sie mir." Ja " sagte sie gefühllos.
    " Gut " sagte ich. " Das war genau das was ich hören wollte ".
    " AVADA KEDAVRA! "
    Bevor ich den Raum verließ, beschwor ich ein Feuer herauf, das erst aufhören würde zu brennen nachdem das ganze Anwesen nur noch Asche war.

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    Einen Tag später wirkte alles immer noch so unwirklich. Meine Welt war zerbrochen, ich hatte nichts mehr. Keine Familie, meine Freunde waren weit weg und selbst die Rache die mich angetrieben hatte war weg. Ich hatte erreicht was ich wollte doch nun war ich ziellos, ohne Sinn oder Aufgabe. Ich beschloss das Dorf noch am selben Abend zu verlassen bevor noch jemand auf die Idee kam ich wäre für den Mord sowie den Brand verantwortlich. Ich nahm den Weg durch den Wald und orientierte mich so gut es ging. Stundenlang lief ich denn laufen war das einzige was ich gerade wirklich tun wollte. Ich hatte keinen Ort wo ich hin apparieren konnte, also war das die beste Lösung. An einen großen Baum gelehnt schlief ich ein. Ich träumte von Schatten und hohen Eisentoren und wachte erst auf als ich bereits umzingelt war.

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