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One Piece Of Us - Teil 7

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1 Kapitel - 1.553 Wörter - Erstellt von: NoStar5 - Aktualisiert am: 2016-01-10 - Entwickelt am: - 801 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Zwei Jahre sind jetzt schon seit der Begegnung mit Kid vergangen. Jetzt nimmt Falkenauge Lee mit auf eine mysteriöse Insel und verhält sich seltsam. Was hat dies alles zu bedeuten. Und wie schafft sie es, ihren Mentor endlich dazu zu bewegen, sie zu trainieren?

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    Kapitel 7 Zwei Jahre später… Lees Sicht Ich schlug die Augen auf. Der Regen prasselte lautstark gegen die Fensterscheiben meines Zimmers. Eigentlic
    Kapitel 7

    Zwei Jahre später…

    Lees Sicht
    Ich schlug die Augen auf. Der Regen prasselte lautstark gegen die Fensterscheiben meines Zimmers. Eigentlich liebte ich den Regen. Meistens war es dann angenehm kühl und niemand wollte nach draussen gehen, weshalb man seine Ruhe vor anderen Menschen oder Tieren, man hatte Zeit für sich. In meinem Fall Zeit zum Trainieren. Doch heute wünschte ich mir nichts anderes, als strahlenden Sonnenschein, da Falkenauge weg musste und mich natürlich mitschleppen wollte. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er mir nicht ganz vertraute, da er mich bei fast allem was ich machte, beobachtete. Sei es kochen, putzen (was bei mir fast nie passierte), oder lernen, immer stand er in einer Ecke, oder setzte sich in meine Nähe. Das machte mich so nervös, dass ich meist ausversehen etwas umkippte. Nicht selten musste dafür mein schönes Tintenfässchen herhalten.
    Aus meinem Mentor war ich auch nach zwei Jahren nicht schlau geworden. Einerseits schien es ihm egal zu sein, was ich machte, andererseits bekam ich immer Ärger, wenn ich völlig fertig zurückkam. Er konnte mir inzwischen fast nichts mehr beibringen, was Bildung anbetraf, jedoch weigerte er sich immer noch strikt, mich im Schwertkampf zu trainieren, also machte ich das selbst: Zum Aufwärmen nutzte ich die Affen, die auf dieser Insel ihr Unwesen trieben, indem ich mir mit ihnen Fangen spielte. Okay, wir spielten die Wenn-die-Bestien-dich-bekommen-bist-du-tot-Version , was für mich meist mit blauen Flecken, Kratz-, Beiss- und Schnittwunden endete.
    Wenn ich den Affen entkommen war, holte ich mir ein Bambusschwert, um damit solange auf einen Baumstamm einzudreschen, bis mir die Puste ausging. Danach meditierte ich für ein paar Stunden, damit ich mit neuer Kraft Übungen, die ich bei Falkenauge gesehen hatte, nachzuahmen. Wenn ich das alles geschafft hatte, ging ich zurück zur Burg, um mir von meinem Mentor eine schmerzhafte Kopfnuss einzufangen.
    Ich seufzte schwer und stand auf. Heute musste ich mich extra schön machen und meine besten Sachen anziehen. Unten wartete Taka no Me schon ungeduldig. „Hättest du eigentlich noch langsamer machen können?“ fragte er mich genervt. „Du willst doch unbedingt, dass ich mitkomme, also beklag dich nicht!“ meckerte ich ihn an, worauf ich eine ordentliche Kopfnuss bekam. „Autsch! Wofür war das denn?“ Ich hielt mir meine schmerzende Stelle mit beiden Händen, damit es weniger wehtat. Klappte leider nicht. „Ab jetzt wirst du dir solche Kommentare sparen und mich mit „Sir“ anreden, es geht hier um etwas sehr Wichtiges, und du musst einen guten Eindruck hinterlassen, fürs erste. Verstanden?“ Er sah mir in die Augen. „Ja“ antwortete ich. „Ja was?“ fragte er bedrohlich. „Ja, Sir.“
    Schweigend liefen wir durch den Wald in Richtung Boot, als ich lautes Gekreische hörte. Mehrere Affen rannten auf mich zu, die Waffen hoch erhoben. Ruckartig blieben sie stehen, als sie sahen, dass ich mich hinter einem Bein versteckt hatte. Dem von Falkenauge. Böse starrte er auf die Bestien vor sich. Diese waren für einige Sekunden wie versteinert, bis sie dann schlussendlich panisch die Flucht ergriffen.
    „Was genau wollten die Affen von dir?“ Ich kratzte mich am Hinterkopf und versuchte so unschuldig wie möglich auszusehen. „Ach, nichts, nichts, hehe. Lauf einfach weiter.“ Umso mehr überraschte es mich, als Taka no Me sich hinkniete (jetzt waren wir auf derselben Augenhöhe) und mir durch die Haare wuschelte. „Ist wirklich alles in Ordnung mit dir?“ fragte er besorgt. Mir klappte die Kinnlade herunter. „Was ist los?“ Hakte er nach, als er mein Gesicht sah. „Du scheinst ja doch menschliche Züge zu besitzen. Wie’s aussieht muss ich wohl aufhören, damit zu prahlen, dass mein Mentor Dracula ist.“ Grinste ich ihn an, um nur eine weitere Kopfnuss zu bekommen. „Wofür war das denn?“ „Kein Grund frech zu werden.“
    Mittlerweile waren wir schon weitergegangen. „Apropos kein Grund“ fing ich an „Wann fängst du endlich an, mich zu trainieren?“
    „Wenn die Zeit reif ist.“
    „Und wann ist die Zeit reif?“
    Darauf zuckte er nur mit den Schultern. Ich ballte die Fäuste. „Überrasch mich.“ Erwiderte er dann. „Setzt du überraschen mit beeindrucken gleich?“ fragte ich vorsichtig. „Schon möglich.“ Sagte er kurz angebunden. Was für eine hilfreiche Antwort…

    Nach gefühlten zehn Stunden kamen endlich an unserem Ziel an. Es war eine wunderschöne Sommerinsel auf der Grandline. Ich fragte mich wirklich, warum Falkenauge genau auf diese Insel zugesteuert hatte, doch ich konnte mich nicht beklagen. War ja eine nette Abwechslung von ewiger Dunkelheit, stinkenden Sümpfen, verfallenen Ruinen und tollwütigen Monstern. Man konnte es zumindest als Kurzurlaub sehen. Dennoch war das ganze sehr wunderlich. Normalerweise musste ich nie so schöne Kleider anziehen und mich hübsch machen. Warum achtete Falkenauge so pingelig genau darauf, dass ich einen „guten ersten Eindruck“ machte. Wollte er mich vielleicht jemandem vorstellen? Wer war denn so wichtig, dass ich mich extra für ihn schön machen musste? War es etwa…? „Du, Taka no Me“ sagte ich vorsichtig. Er drehte den Kopf zu mir und hob die Augenbrauen als Zeichen, dass er mir zuhörte. „Sag mal, hast du… mit einer… na ja…“ Ich atmete tief durch. „Hast du hier eine Verabredung mit einer besonderen Frau? Ich meine“ sprach ich schnell weiter „das wäre nicht schlimm…“ Falkenauge starrte mich entgeistert an. Man sah förmlich, wie es in seinem Kopf ratterte, als er wahrscheinlich versuchte, meine Gedankengänge nachzuvollziehen. Unterdessen plapperte ich munter wie ein Wasserfall weiter. „Fufufufufu“ lachte plötzlich jemand hinter uns. Wir drehten uns um und Taka no Me schlug mir seine Hand vor den Mund, da er wusste, dass ich sonst vor Schreck laut aufgeschrien hätte. Vor uns stand ein Riese. Ein Riese allein wäre ja kein Problem für meine Nerven gewesen –immerhin war ich schon von tollwütigen Monsteraffen mit Keulen und Schwertern verfolgt worden- aber DIESES DING war einfach zu viel: Es trug einen pinken Federmantel (das allein war ja schon schlimm genug) und darunter ein aufgeknöpftes Hemd. Im Gesicht konnte man eine potthässliche Sonnenbrille erkennen, die ihm anscheinend zu gross war, da der komische Typ sie alle paar Sekunden wieder auf die Nase schob. Dazu hatte er ein total unheimliches Grinsen aufgesetzt, bei dem er sich mit seiner langen Zunge über die Lippen fuhr.
    „Was höre ich denn da, Dularce, du hast eine Freundin?“ fragte er mit einer undefinierbaren Stimme (im Ernst, seine Stimme war weder rau, noch weich, einfach nur etwas tief). „Nein, das war ein Missverständnis, Doflamingo.“ Erst jetzt fiel mir auf, dass die beiden Japanisch miteinander redeten.
    Der Federtyp beugte sich zu mir herunter „Ist das so? Und wer bist du?“ fragte er mich freundlich, oder er versuchte es zumindest freundlich klingen zu lassen. Falkenauge antwortete an meiner Stelle. „Das ist Lee, meine Schülerin.“ Nun wandte sich mein Mentor mir zu. „Lee, das ist Don Quichotte de Flamingo, einer der sieben Samurai.“ Ich schluckte und verbeugte mich, so wie es in der Japanischen Tradition üblich war. „Freut mich sehr, Flamingo…“ Mist! Wie war noch einmal die höfliche Anrede in Japanisch? Mir schwirrten zwei Wörter durch den Kopf: Entweder war es „san“, oder „chan“. Okay, eines von beiden war es bestimmt. Meine Chancen standen fünfzig, fünfzig. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Mein Gesprächspartner sah mich abwartend an. Ich setzte alles auf eine Karte: „Freut mich sehr, Flamingo-chan.“ /Anmerkung: Im Japanischen wird „chan“ als Anrede für kleine Kinder oder Mädchen benutzt. Es ist die Verkleinerungsform oder Verniedlichung eines Wortes, wie zum Beispiel „Hans-chan = Hänschen; Nami-chan = Namilein“/
    Irritiert starrte mich Flamingo an. Hatte ich was falsch gemacht? Auch Falkenauge sah irgendwie verärgert aus, versuchte das aber zu überspielen. „Lasst uns am besten zum Hauptquartier gehen. Wahrscheinlich sind schon fast alle da.“ Versuchte er die Situation noch irgendwie zu retten. Flamingo stimmte ihm brummend zu. Ich für meinen Teil lief hinter den beiden her und konzentrierte mich das Gespräch, welches sie angefangen hatten. Zwar konnte ich nur Wortfetzten verstehen, doch das reichte, um meine volle Aufmerksamkeit zu wecken, als ich die Wörter „Feuervogel“ und „unsterblich“ hörte.
    Falkenauge hatte doch gesagt, ich sollte ihn beeindrucken…

    Das war’s schon mit Kapitel 7
    Hoffe euch gefällt meine FF. Wenn ihr Ideen zur Handlung habt, würde ich mich sehr über ein Kommentar von euch freuen (die einzigen Ideen, die ich im Moment hab, sind Filler-Kapitel und die will nun wirklich niemand) ^^

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1451940666
One Piece Of Us - Teil 7
One Piece Of Us - Teil 7
Zwei Jahre sind jetzt schon seit der Begegnung mit Kid vergangen. Jetzt nimmt Falkenauge Lee mit auf eine mysteriöse Insel und verhält sich seltsam. Was hat dies alles zu bedeuten. Und wie schafft sie es, ihren Mentor endlich dazu zu bewegen, sie zu tr...
http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1451940666/One-Piece-Of-Us-Teil-7
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2016-01-04
407B
One Piece

Kommentare (13)

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I Love Anime Ss (49701)
vor 3 Tagen
Bitte schreib weiter tolle geschichte
Bahar (97529)
vor 336 Tagen
Ich finde du soltes weiter schreiben
keine Ahnung (68397)
vor 551 Tagen
An alle Leute und Planeten und so hier könnt ihr mal meine Geschichte lesen? Das wäre so nett von euch
Trafalgar D. Water Alice (24135)
vor 583 Tagen
Die beste Story die ich bis jezt gelesen habe. Bitte mach schnell weiter !
charly (64820)
vor 595 Tagen
Ich finde die Story richtig cool ! Schreib bitte weiter
;)
RiaReh (70513)
vor 615 Tagen
Ich liebe diese Story :)
Diese ist mal komplett anders geschrieben wie die anderen die sonst hier hochgeladen werden :)
Ich finde deinen schreibstil so verträumt wirklich toll. Mach weiter so
Lady _Light (61466)
vor 621 Tagen
Ich finde deine Geschichte ist toll und der Teil ist voll lustig schreib bitte weiter >.
NoStar5 (23327)
vor 672 Tagen
@misaki D. mira
Lee sollte eigentlich ein Mädchen sein 😅 Ich versuche das in nächster Zeit etwas mehr zu betonen. Danke für den Tipp 👍🏻
misaki D. mira (25487)
vor 672 Tagen
un erhlich zu sein ka ob es ein jubge oder mädchen ist😂👌
Selina66 (69437)
vor 681 Tagen
Echt hübsch, bitte schreib weiter
lilu (72965)
vor 688 Tagen
Cool echt du musst unbedingt weiter schreiben bitte
Wolf der Elemente (49516)
vor 694 Tagen
Ich finde deine Geschichte sehr schön:)
Michelle (47937)
vor 695 Tagen
Nicht übel

Mach weiter