Ruf der Vergangenheit

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.652 Wörter - Erstellt von: Prxncess._ofmiddle.earth - Aktualisiert am: 2016-01-10 - Entwickelt am: - 676 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Literaturstudentin Rosie Ebton scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Doch seit sie ihr Studium begonnen hat passieren ihr seltsame Dinge...
Folgt Rosie in den Kampf gegen IHN und werdet Zeuge der Wahrhaftigkeit Mittelerdes...

Alle Inhalte basieren auf den Bücher von Tolkien und ich habe meine eigenen Ideen einfließen lassen und eine ganz neue Geschichte nachdem Ringkrieg verfasst. Sollte der Inhalt einer eurer Geschichten ähneln TUT MIR DAS LEID!
Schaut auf Instagram vorbei dort werdet ihr immer durch Beiträge informiert wenn ein neuer Teil der FF raus ist: prxncess._ofmiddle.earth

1
Ich spüre einen stechenden Schmerz in meinen Rippen. Ich blicke nach unten. Ein Pfeil hat mich getroffen. Doch nicht irgendein Pfeil. Ein Morgulpfeil abgeschossen von einem Ork. Das Blut sickert aus einer klaffenden Wunde. Die Kraft in mir schwindet allmählich und ich kann mein Schwert nicht länger halten. Es fällt zu Boden und die grässlichen Schmerzen lassen mich neben ihm zu Boden sinken. Ich weiß, dass dies mein Ende sein wird. Eine wilde Horde von Orks stürmt auf mich zu. Sie treten gewaltsam auf mich ein. Langsam wird es mir schwarz vor Augen. Doch bevor sich meine Augen für immer schließen ist da plötzlich eine Stimme in der Dunkelheit die nach mir ruft: „Rosie. Du hast so tapfer gekämpft. Gib jetzt nicht auf! Erhebe dich! Dein Tod ist noch fern.“ Ein greller Lichtblitz erhellt die Dunkelheit. Mit letzter Kraft öffne ich meine Augenlider und sehe eine mir vertraute Gestalt umgeben von gelähmten Orks. „Frau Galadriel, ihr seid zurückgekehrt.“ Die Elbe nickt mir zu, dann bückt sie sich zu Boden und drückt mir mein Schwert in die Hand. Plötzlich macht es Beep, Beep, Beep,….

Während ich zu Bewusstsein komme, ist das Schrillen des Weckers so ohrenbetäubend und endlich werde ich gewahr, dass ich gerade aufgewacht bin. Erschrocken setze ich mich auf und halte meinen Kopf in Händen: „Was für ein Traum.“ Endlich drücke ich auf den Knopf meines Weckers um ihn zum Schweigen zu bringen. Ich blicke auf die Uhr. 06:45 a.m.
Müde mache ich mich auf zum Badezimmer. Ich sehe in den Spiegel und mache mich fertig für die Uni. Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel zeigt mir keine zerzausten Haare mehr sondern einen kastanienbraunen Pferdeschwanz zusammen gebunden zu einem Dutt. Durch meine Brille - die ich eigentlich nur zum Lesen brauche - strahlen meine eisblauen, ungeschminkten Augen hervor.

Weiter geht‘s zu meinem Kleiderschrank wo ich mir ein weißes, knielanges Kleid heraussuche. Darüber ziehe ich mir eine beigefarbene Strickweste an.
Nun gehe ich zu meinem Wohnzimmerfenster, mache es auf und genieße den Anblick von London im Herbst. Frische Luft dringt in meine Nase. Doch die Zeit drängt, also ziehe ich mir meine grauen Schnürboots an und verlasse meine Wohnung. Da ich noch nicht gefrühstückt habe, gehe ich - bevor ich zur Uni fahre - noch in mein Lieblings Café und hole mir dort einen Bagel und einen Kaffee. In der U-Bahn esse ich dann gemütlich meinen Bagel und trinke meinen Kaffee.

Bei der Universität angekommen suche ich den Hörsaal 08 auf, wo Literatur von Leroy McArthur, meinem Lieblingsprofessor unterrichtet wird. Ich setze mich in eine der mittleren Reihen, langsam füllt sich der Saal mit anderen Studenten. Nun betritt auch der Professor den Hörsaal wobei er einen kleinen Stapel Papiere auf den Lehrertisch stellt. Plötzlich geht die Türe des Saals auf und ein stattlicher Mann Mitte zwanzig kommt herein. „Ah William da bist du ja endlich! Liebe Studenten das ist mein Assistent William de Gray. Er wird mich bei den Vorlesungen unterstützen“; sagt der Professor. William nickt uns schüchtern zu und grüßt uns leise: „Hallo.“ „Nun gut, beginnen wir! Seit zwei Wochen sind sie alle in meinem Literaturkurs. Doch heute möchte ich mit etlichen Interessenten eine Arbeitsgruppe erstellen, bestehend aus 4 bis 7 Leuten. Wenn Sie dabei sein wollen, müssen sie großes Interesse an dem Mitbegründer der modernen Fantasy-Literatur John Ronald Reuel Tolkien und an seinen Werken, die Mittelerde betreffen, mitbringen. Ich lade sie ein, gemeinsam mit mir und meinem Assistenten eine große Projektarbeit darüber zu verfassen. Daher bitte ich jene, die Tolkiens Werke nicht nur vom Hörensagen kennen, nachher in mein Büro zu kommen. Danke und nun beginnen wir!“, sagte der Professor mit seiner tiefen Stimme.

Das darf doch nicht wahr sein: Eine Projektarbeit über meinen Lieblingsautor! „Gellam*!“ Erst als mich meine nächsten Studienkollegen verwundert ansehen, wird mir bewusst, dass ich es laut ausgerufen habe.
Nach der Vorlesung begebe ich mich gleich voller Enthusiasmus in das Büro von McArthur. Ich klopfe und sofort wird mir die Tür von seinem Assistenten geöffnet. „Hallo William“, begrüße ich ihn freundlich mit einem Lächeln. William dreht sich lächelnd zu mir und sieht mich nur an. Auch ich blicke in seine tief braunen Augen. Plötzlich betritt der Professor sein Büro und unsere Blicke trennen sich. „Also Ms. Ebton nehmen Sie doch Platz“, bittet mich Leroy McArthur. Ich setze mich in den Stuhl vor seinem Schreibtisch und er beginnt zu fragen: „ Nun Rosie, - ich darf doch Rosie sagen?“ Ich nicke einfach nur. „Du willst zu meinem Tolkien Team gehören. Was kannst du vorweisen damit ich dich nehme?“ Ich schlucke und hole einmal tief Luft: „ Nun ja, ich habe alle Bücher im Zusammenhang mit Mittelerde mindestens zweimal gelesen, sie haben mich geprägt. Doch nicht nur die Bücher. Die Filme, der Soundtrack der Filme einfach gesagt Mittelerde hat mich schon in der Kindheit geprägt. Ich hatte es nie leicht, da ich adoptiert wurde, und mein Stiefbruder Harry mich immer wegen meiner Ohren gehänselt hat. Ich schloss mich oft stundenlang in meinem Zimmer ein zeichnete, träumte oder las von Mittelerde. Es half mir durch die schlimmsten Zeiten. Und auch heute noch träume ich davon wie ich in Mittelerde lebe. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich einfach in die falsche Welt geboren wurde …“ Ich wische mir eine einzelne Träne von meinem linken Wangenknochen und schluchze. Aus den Augenwinkeln sehe ich wie William auf meine leichten Spitzohren starrt. Als er dies bemerkt, läuft er krebsrot an.

Der Professor grinst mich an: „ Keine Sorge. Ich sehe du weißt Bescheid über Tolkien, also bist du dabei. Die Termine für die Treffen sind jeweils Dienstag und Freitag 15 Uhr in Hörsaal 26, also gleich morgen.“ Sofort erhellte sich meine Miene und ich konnte mit Tränen in den Augen lachen: „ Ich danke Ihnen. Danke!“ Rasch verließ ich das Büro von Leroy McArthur. Ich eilte vom Unigelände.
Auf dem nach Hause weg hole ich mir noch schnell aus einem Restaurant Pizza.
Zuhause angekommen stelle ich meine Hobbit-Tasche auf den weißen Beistelltisch in meinem Vorraum. Ich ziehe meine Schuhe aus und begebe mich in mein Schlafzimmer wo ich mir erstmal eine bequeme schwarze Jogginghose und ein T-Shirt mit einem Legolas Abdruck anziehe. Danach gehe ich in mein Wohnzimmer, drehe meinen Fernseher auf und zappe erstmal bis ich einen geeigneten Sender gefunden habe. Ich hole mir die Pizza und setze mich damit auf die Couch und vertilge gemütlich mein Essen. Als ich erst halb fertig gegessen habe war ich auch schon wieder satt. Ich nehme den Pizza Karton und stelle diesen in den Kühlschrank. Dann blicke ich auf die Uhr. 16:12. Ich beschließe noch eine Runde im Park zu laufen.

Ich jogge gemütlich um den großen Teich der sich im Park befindet. Als ich bei einer großen Weide vorbeilaufe dringt plötzlich ein greller Sonnenstrahl durch die dichte, graue Wolkendecke. Gerade in dem Moment wo ich in den Sonnenstrahl hinein blicke sehe ich es. Es erscheint so glasklar vor meinen Augen, dass ich dachte ich könne es berühren. Saurons Auge schwebt direkt vor mir in der Luft. Plötzlich kann ich es hören wie Sauron anfängt zu sprechen: „ Ash nazg durbatuluk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatuluk, agh burzum-ishi krimpatul.“
Panisch werfe ich mich zu Boden. Ich presse meine Augen gewaltsam zu. Plötzlich umgibt mich Gekreische. Das Gekreische der Neun. Der Nazguls. Nun beginne auch ich hysterisch zu schreien.

Die Stimmen in meinem Kopf werden leiser. Ich liege zitternd am Wegrand. Finsternis umhüllt mich. Ich muss wohl sehr lange nicht bei mir gewesen sein. Plötzlich spüre ich eine warme Handfläche auf meiner Schulter. Erschrocken springe ich auf. Der Fremde kommt mir mit gestreckter Hand näher. Ich mache hastig ein paar Schritte nach hinten. Ich versuche angsteinflößend zu wirken, was mir wohl nicht sehr gelingt den der Fremde fängt an lauthals zu lachen: „Mrs. Ebton. Haben Sie keine Angst vor mir. Ich bin es. William. William de Gray. Professor McArthurs Assistent. Ich sah Sie von dem Kaffee da aus wie sie zusammen sackten.“ Ich atme einmal tief ein dann gehe ich auf William zu und umarme ihn. Ich weiß nicht wieso ich das tue. Zitternd lehne ich meinen Kopf gegen seine kräftigen Schultern. Nach einer Weile lasse ich von ihm ab. Ich schlucke, nicke ihm zu und laufe so schnell wie nie zu vor nach Hause. In meiner Wohnung angekommen werfe ich mich nur in mein Bett und schlafe sofort ein...

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Dilara ( 17496 )
Abgeschickt vor 439 Tagen
[BEEP] geile Geschichte....ey mein Ernst Diggah schreib weiter! ^^
Lily ( 06196 )
Abgeschickt vor 487 Tagen
Wirklich beste Geschichte die ich jemals gelesen habe :)
LG
NoNameGirl68 ( 22755 )
Abgeschickt vor 490 Tagen
RESPEKT! Eine sehr gut geschriebene Geschichte. Wo nimmst du nur diese Ideen her? :)
MrsGreenleaf ( 00721 )
Abgeschickt vor 491 Tagen
Oh mein Gott😱Besteee Gechichteee eveeeer👍❤
Slasho ( 92607 )
Abgeschickt vor 493 Tagen
Grandiose Geschichte! Wann kommt der nächste Teil? ^-^
Lonukira ( 78107 )
Abgeschickt vor 496 Tagen
Ein Feuerwerk an genialen Einfällen! Besser kann man es nicht machen.
Lady Galadriel ( 46619 )
Abgeschickt vor 496 Tagen
Deine Geschichte ist so unglaublich guuut! :)
Isi ( 19528 )
Abgeschickt vor 498 Tagen
AAAH VERLIEBT IN DEINE GESCHICHTE😍
Kili is mine♡ ( 19528 )
Abgeschickt vor 498 Tagen
Krass dein Schreibstil, einfach genial! Schreib bitte ganz schnell weiter ;)
Kanns kaum erwarten weiter zu lesen :D
Tinúviël Ithildraug ( 07799 )
Abgeschickt vor 499 Tagen
DAS IST SO GEIL! ICH LIEBE DEINE GESCHICHTE! Ich will unbedingt auch in dieses Uniprohekt ;) Dein Schreibstil gefällt mir sehr und die Idee ist genial.
Namarië, meldis nîn
Elli ( 73697 )
Abgeschickt vor 503 Tagen
Wow elextrisierend😁
Schreib bitte schnell weiter kanns kaum erwarten! Ich verfolge auch deinen Insta Account schon sehr lange und bin ein rieeeesen Fan
LG