Sophia "Potter" 18

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10 Kapitel - 4.236 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2016-01-03 - Entwickelt am: - 1.641 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Jetzt kommt das (wie ich hoffe...) wunderbare Ende der ganzen Geschichte...

    1
    Sophias Sicht:
    Als ich meine Augen wieder öffnete, wurde ich von grellem weißen Licht geblendet. Ich stand vom Boden auf und sah mich um. Es sah alles so aus, wie auf dem Bahnhof Kings Cross, aber es war viel sauberer und es waren weder Züge noch Menschen vorhanden. Ich schloss für einen Augenblick noch einmal die Augen, um mich ein wenig von den vorherigen Ereignissen zu beruhigen. Plötzlich hörte ich eine Stimme, die mir entfernt bekannt vorkam: „Du warst so mutig, Sophia.“ Sofort öffnete ich die Augen wieder und erblickte meine Mutter. Ich konnte es nicht glauben. Vor mir stand tatsächlich meine Mutter, die ich nie hatte kennen lernen dürfen, und lächelte mich stolz an. Ich lief sofort auf sie zu und umarmte sie herzlich. Doch auf einmal stürzten all meine Gefühle über mir zusammen und ich fing an, in ihren Armen zu weinen: „Ich habe dich so sehr vermisst, Mama. Wieso musstest du schon so früh weggehen?“ Lily versuchte mich zu trösten und flüsterte: „Ich habe euch auch vermisst, aber glaube mir, wenn ich sage, ich war nie weg. Ich war immer bei dir, wenn es dir nicht gut ging und ich bin aus dem gleichen Grund hier, aus dem du hier bist: aus Liebe. Ich habe mich für deinen Bruder und dich geopfert und nun hast du dich für Harry geopfert...“ Bei Harrys Erwähnung musste ich noch mehr schluchzen. Meine Mutter merkte das und fügte an: „Aber es wird alles gut werden... Du wirst ihn wiedersehen. Du wirst all deine Freunde wiedersehen.“ Ich war verwundert und löste mich von ihr, denn jetzt hatte ich meiner Meinung nach genug geweint, aber eine Frage brannte mir auf der Zunge, denn sie hatte ihn nicht erwähnt: „Auch Papa?“ Sie führte mich zu einer Bank und wir setzten uns. Dann sagte sie: „Ja... Du wirst auch Severus wiedersehen und um ehrlich zu sein, beneide ich dich darum... Es gibt so vieles, das ich ihm noch gerne gesagt hätte, bevor ich starb. In der Nacht, in der Voldemort zu uns kam, wurde mir eins klar: Es gab keinen Grund mehr für mich, böse auf ihn zu sein. Jeder macht Fehler und man sollte ihnen vergeben. Doch dazu kam es zwischen uns leider nicht mehr... Ich wünschte, ich hätte ihm schon bei seiner ersten Entschuldigung verziehen...“ Dann folgte eine längere Pause, in der keiner von uns beiden sich traute, etwas zu sagen, bis ich mir schließlich ein Herz fasste und ihr eine Hand auf die Schulter legte: „Ich kann es ihm erzählen, wenn du möchtest. Ich kann ihm sagen, dass du ihm gerne verziehen hättest.“ Sie lächelte mich an, doch schüttelte auch gleichzeitig den Kopf: „Er würde es dir nicht glauben. Ich müsste es schon selbst tun, wenn er es von jemand anderem hört, glaubt er es sowieso nicht...“ Ich widersprach ihr allerdings: „Das stimmt nicht... Wenn ICH es ihm erzähle, glaubt er es auch. Er liebt nicht nur dich sondern auch mich. Mir würde er alles glauben... Na ja zumindest FAST alles...“, sagte ich mit einem Augenzwinkern. Meine Mutter musste lachen, doch wurde schnell wieder ernst: „Du weißt, dass du, wenn du zurückgehst, deinem Bruder unbedingt helfen musst, oder?“ Ich nickte. „Er wird alle Hilfe brauchen können, die er bekommen kann. Also bitte mach mich noch einmal stolz. Aber vergiss eins nie: Ich liebe dich und werde immer in deinem Herzen bei dir sein.“ Dann gab sie mir einen Kuss auf die Stirn und stand wieder auf. Ich tat es ihr gleich und sagte: „Das werde ich ab sofort nie wieder!“ Dann gab ich ihr auch einen Kuss. „Auf Wiedersehen, Sophia!“ Sie begann schon zu verschwinden, als ich meine Tränen unterdrückte und ihr hinterher rief: „Auf Wiedersehen, Mama! Ich liebe dich ganz doll!“ Dann war sie ganz verschwunden, doch ich hörte ein leises Flüstern, das aus der Richtung meines Herzens zu kommen schien: „Ich liebe dich auch...“ Dann spürte ich, wie sich alles um mich herum drehte. Dann wurde wieder alles schwarz...

    2
    Nevilles Sicht:
    Ich hielt mich gerade, im völlig zerstörten Vorhof auf, als ich eine riesige Menge an Todessern auf Hogwarts zukommen sah. Ich sah verwundert auf die riesige, sich bewegende Masse, während ich den Sprechenden Hut aufhob, der auf dem Boden vor mir gelegen hatte. Nun kamen auch die anderen Personen, die nach der Schlacht auf unserer Seite noch übrig geblieben waren, nach draußen. Ich stellte mich zu ihnen in der Hoffnung, Sophia irgendwo zu finden, doch als ich auf Ron und Hermine traf, die Hand in Hand gingen, hielt Hermine mich zurück und schüttelte nur den Kopf. Ich wusste nicht, was sie meinte, bis ich Voldemorts schrille Stimme über den Hof hallen hörte: „Harry und Sophia Potter sind tot!“ Ich konnte nicht glauben, was ich da hörte. Das durfte nicht wahr sein... Sophia hatte mir doch versprochen, auf sich aufzupassen! Und da sah ich sie... Sie lag mit Harry zusammen in Hagrids riesigen Armen, der es anscheinend selbst nicht begreifen konnte. Dann forderte Voldemort uns dazu auf, sich uns ihm anzuschließen, doch das hatte ich ganz sicher NICHT vor! Plötzlich hörte ich eine Stimme in meinem Kopf: „Neville, hör mir jetzt genau zu... Ich bins Sophia, aber bitte unterbrech mich jetzt nicht und lass dir nicht anmerken, dass du mich hörst. Sag alles, was dir auf dem Herzen liegt. Ich weiß, dass du genau die richtigen Worte schon im Kopf hast. Sag einfach was du denkst. Neville, sei mutig! Sei ein wahrer Gryffindor und zeig es Voldemort! Mach ihnen Mut! Lass sie das gleiche Denken und fühlen wie du! Mach ihnen Mut! Ich weiß, dass du das kannst! Ich kenne dich. Du schaffst das!“ Diese Worte reichten mir und ich trat vor, doch Voldemort lachte mich nur aus. Schließlich sagte ich einfach heraus: „Ich möchte etwas sagen.“ Voldemort wirkte zwar verärgert, ließ es aber zu: „Nun, Neville... Ich denke, wir werden alle gespannt an deinen Lippen hängen.“ Also fing ich an und sprach einfach das aus, was ich dachte: „Dass Harry und Sophia tot sind, ändert nichts.“ Seamus unterbrach mich: „Hör auf, Neville!“ Doch ich redete einfach weiter: „Tag für Tag sterben Leute! Freunde... Verwandte... Ja... Heute haben wir die beiden verloren, aber sie sind noch bei uns! Hier drin!“ Ich zeigte auf mein Herz. „Genau wie Remus... Tonks... Lavender... sie alle. Ihr Tod war nicht sinnlos! Aber Ihrer wird es sein!“ Nun sprach ich direkt zu Voldemort, der einfach nur lachte. „Weil Sie im Unrecht sind! Harrys und Sophias Herzen haben für uns geschlagen! Für jeden von uns! Es ist nicht vorbei!“ Und nun zog ich das Schwert von Gryffindor aus dem Sprechenden Hut und ging mit allen anderen ein Stück zurück. Nun wälzten sich Harry und Sophia von Hagrids Armen und Harry attackierte Voldemorts Schlange mit einem Brandzauber, der leider keine Wirkung zeigte.Dann rannten die beiden so schnell weg, wie sie nur konnten, denn Voldemort versuchte sie mit Explosionszaubern zu erwischen, konnte es aber nicht. Schließlich waren wir alle beim Eingang des Schlosses und sahen gerade noch, wie viele Todesser flüchteten. Ich versuchte, mich auf Voldemort zu stürzen, doch ich wurde von einem Zauber voll getroffen, flog zurück und wurde ohnmächtig...

    3
    Sophias Sicht:
    Harry, Ron, Hermine und ich hatten uns darauf geeinigt, dass Harry und ich uns um Voldemort kümmern würden, während Ron und Hermine Nagini suchen würden. Ich hatte Harry erklärt, dass es besser wäre, wenn wir uns aufteilen würden und ich ihn über meine Gedanken überwachen würde und wüsste, ob Voldemort bei ihm war. Andererseits würde ich ihn kontaktieren, wenn ich ihn entdecken sollte. So lief ich nun durchs Schloss und versuchte mich mit all meinen Sinnen auf die Suche zu konzentrieren. Ich lief gefühlte Stunden durch das Schloss, bis ich plötzlich spürte, dass jemand hinter mir aufgetaucht war und ich wusste genau, wer dieser jemand war: „Du solltest wissen, dass ich sofort weiß, wenn du bei mir bist...“ Mit diesen Worten drehte ich mich zu Voldemort um und sah ihm mutig entgegen. Aber er lächelte nur: „Du wirst dich wohl nie verändern, oder? Du bist immer noch so naiv, wie man es mir vor Jahren erzählt hat.“ Plötzlich kam ein schwarzes Band von seinem Gewand auf mich zugeschossen und wickelte sich so um mich, dass ich meine Arme und Beine nicht mehr bewegen konnte. Ich rief Harry über meine Gedanken unseren Standort zu und ließ unsere Verbindung dann fallen, um mich voll und ganz auf Voldemort zu konzentrieren, der mich zufrieden angrinste: „Du glaubst viel zu sehr an das Gute in jedem Einzelnen. Aber ich muss dich bei mir leider enttäuschen. Denn ich habe nichts Gutes mehr in mir!“ Ich sah ihm tief in die Augen und sprach einfach das aus, was ich in ihm sehen konnte. Ich hatte in diesem Moment all meine Angst ihm gegenüber verloren. Sollte er doch mit mir machen, was er wollte! Eins würde er niemals in mir verändern können: Meinen unendlichen Glauben in das Gute. Das Gespräch hatte mir alle Angst genommen, die ich jemals vor ihm gehabt hatte. Denn egal, was auch noch passieren mochte, ich würde immer jemanden haben, der mich liebte, so wie ich war und das war für mich das wichtigste. Also sprach ich einfach alles aus: „Oh doch... Da gibt es etwas...“ Ich schloss meine Augen und ließ all seine Emotionen, die ich in seinen Augen gesehen hatte auf mich einströmen: „'Ein kleiner Junge war immer ganz alleine. Niemand wollte etwas mit ihm zu tun haben, weil er anders war als sie. Doch da war jemand bei ihm... Ein Mädchen... Sie unterhielt sich mit ihm, als wäre alles, was er konnte, normal. Sie war für den kleinen Jungen über die Jahre wie eine Schwester geworden, die er nie gehabt hatte. Sie half und tröstete ihn, wenn er traurig war und ließ ihn alles vergessen, was die anderen Kinder ihm an den Kopf warfen, wenn sie ihn bloß anlächelte. Doch eines Tages wurde sie krank... Niemand wusste, was ihr fehlte und dadurch konnte ihr auch niemand helfen. Irgendwann kam dann die Nachricht, dass sie sterben würde. Der Junge saß Tag und Nacht bei ihr, doch er wusste einfach nicht, was er noch für sie tun sollte. Aber dann verlangte das Mädchen von ihm ein Versprechen: Er sollte sie niemals vergessen und das beenden, was sie begonnen hatte. Er sollte den Menschen zeigen, dass in jedem etwas Gutes steckte und jeder es verdiente zu leben, so wie er war... Der Junge versprach es, doch als das Mädchen dann gestorben war, konnte er seinen Zorn nicht mehr zügeln. Er war böse auf, die Kinder, die sich auch noch nach ihrem Tod über das Mädchen lustig machten und auf die Ärzte, die ihr nicht geholfen hatten. Er grenzte sich von allen anderen ab und brach damit das Versprechen, dass er ihr einst gegeben hatte. Er war einfach nicht bereit gewesen einzusehen, was das Mädchen versucht hatte, ihm zu erklären...' Aber vielleicht kann dieser Junge dem Mädchen wenigstens einmal beweisen, dass er sie zumindest nicht ganz vergessen hat!“ Als ich meine Augen öffnete, sah ich Voldemort, der mich hasserfüllt ansah: „Wie kannst du es wagen! Du kanntest sie nicht! Du hast kein Recht dazu, zu behaupten, ich müsste ihr irgendetwas zeigen! Das ist schon lange Geschichte! Es gibt weder diesen kleinen Jungen noch dieses Mädchen mehr! Sie sind gestorben! Erzähl DU mir nichts von dem Guten! Du kennst es ja selber nicht einmal!“ Damit warf er mich gegen eine Wand und ich spürte, wie mir dabei eine Rippe brach, doch ich musste nun durchhalten bis Harry da war: „Es ist noch nicht zu spät. Es gibt noch Gutes in dir...“ Voldemort kam langsam auf mich zu und zischte: „Das gibt es nicht! Und ich werde es dir nun beweisen...“ Er hob seinen Zauberstab und wollte mich foltern, doch ich hob schnell meinen Zauberstab auf, wo ich nun nicht mehr gefesselt war, und schrie: „Expelliarmus!“ Unsere Sprüche prallten aufeinander und verbanden sich. Ich gab alles, was ich konnte. Plötzlich sah ich hinter Voldemort Harry die Treppe hinauflaufen. Er schrie auch: „Expelliarmus!“, doch Voldemort schubste mich mit einem mir unbekannten Zauber zur Seite und kämpfte nun gegen Harry. Ich konnte nicht mehr aufstehen, denn nun hatte ich das Gefühl, als wären all meine Rippen gebrochen worden. Ich ignorierte allerdings den Schmerz und kroch langsam auf Harrys Seite hinüber. Als ich gerade angekommen war, hörten die Zauber der beiden auf und ich spürte, dass unsere Freunde es geschafft hatten, Nagini zu töten. Dadurch vergaß ich nun meine Schmerzen vollends und stand entschlossen neben Harry auf. Wir feuerten gleichzeitig einen Zauber auf Voldemort ab. Unglaublicher Weise verbanden sich unsere Zauber zu einem Goldenen Strahl, der auf Voldemorts grünen Avada Kedavra traf. Doch wir waren stärker und besiegten Voldemort, der sich daraufhin in Luft auflöste. Als dann all die Anspannung von mir abfiel, spürte ich all die Schmerzen und wäre fast auf den Boden gefallen, wenn Harry mich nicht aufgefangen hätte. Er half mir, in die Große Halle zu kommen, wo sich dann Madame Pomfrey und mein Vater um mich kümmerten. Harry wollte schon gerade zu Ron und Hermine gehen, als ich ihn am Handgelenk festhielt: „Ich möchte, dass du dir das alles ansiehst, um mich zu verstehen...“ Ich gab ihm eine Phiole, in die ich ein paar meiner Erinnerungen hineingetan hatte. Harry nahm sie entgegen und gab mir noch einen Kuss auf die Stirn, bevor er die Große Halle verließ, um in Dumbledores Büro zu gelangen.

    4
    Harrys Sicht:
    Ich kam in Dumbledores Büro an und ging zum Denkarium, das noch von meinem Besuch vor ein paar Stunden an genau der gleichen Stelle schwebte. Ich ließ die Erinnerungen hineinfallen und tauchte ab...

    5
    „Ich fand mich in Dumbledores Büro wieder, wo ich Dumbledore und Snape zusammen mit einer elfjährigen Sophia reden sah. Ich sah, wie die beiden Sophia erklärten, dass Snape ihr Vater war und dann erklärte Dumbledore ihr auch noch, dass sie eine „Puella Magicae“ sei und was das bedeutete.
    Allerdings wüsste nicht einmal er selbst alles über solche Menschen. Dann veränderte sich das Bild...
    Ich landete in der Szenerie, als Voldemort unsere Mutter umbrachte und sich danach auch noch Sophia schützend vor mich warf. Ich war geschockt und flüsterte: „Wie konnte ich nur jemals glauben, dass sie böse wäre?“
    Dann sah ich, wie Sophia mit Remus den Patronus übte und woran sie dabei dachte und was Remus darüber sagte. Ich konnte nicht glauben, wie sehr Sophia mich liebte und ich es die ganze Zeit nicht erkannt hatte...
    Nun fand ich mich auf einem Friedhof wieder und musste mitansehen, wie Voldemort wieder auferstand, Sophia als Snapes Tochter enttarnte, ihr Mal im Gesicht erschienen ließ und sich mit ihr duellierte.
    Danach war Sophia allein mit Dumbledore im Krankenflügel und er erklärte ihr ihre Verbindung zu Voldemort und ihr Mal.
    Ich durfte auch zusehen, wie Sophia mit Snape Okklumentik übte und versuchte in Voldemorts Geist einzudringen, um irgendwelche Pläne zu entdecken.
    Dann sah ich wieder, wie Sophia mich beim Üben des Patronus' in der DA wegstieß und dabei aber selbst von den Steinen, die Umbridge gesprengt hatte, überrumpelt wurde.
    Ich hörte auch Sophias ganze Prophezeiung aus dem Ministerium.
    Daraufhin war ich wieder in Dumbledores Büro, wo Dumbledore, Snape und Sophia darüber sprachen, dass Snape Dumbledore töten musste und dass Sophia sich für mich opfern sollte.
    Dann sah ich Ausschnitte aus Sophias schrecklicher Zeit bei den Malfoys, wie sie immer wieder gefoltert wurde und ganz allein in einem Zimmer saß, aus dem sie nicht heraus konnte. Nun tat mir alles, was ich ihr je vorgeworfen hatte, so unendlich Leid. Ich wünschte, ich könnte das ganze rückgängig machen und ihr bei allem zur Seite stehen, doch dann erinnerte ich mich wieder an Sophias Prophezeiung und dass es so sein musste.
    Ich war plötzlich in einem Klassenzimmer in Hogwarts, wo Sophia alleine stand und versuchte sich zu beruhigen. Schließlich schloss sie die Augen und ich wusste, dass sie gerade durch ihre Gefühle versuchte, herauszufinden, wo ich mich im Schloss befand. Das ganze war allerdings sehr anstrengend, weshalb sie nach kurzer Zeit am Boden lag. Nach ein paar Minuten öffnete sie die Augen und lief so schnell sie konnte aus dem Raum.
    Schließlich sah ich wieder, wie Sophia sich für mich im Verbotenen Wald opferte und Voldemort sie tötete, doch diesmal wusste ich, dass sie nicht tot war, weil ich gleichzeitig Dumbledore hörte, der sagte: „Menschen wie du sterben nicht wie gewöhnliche Menschen. Ihr verschwindet in einem grellen Licht und es bleibt kein Körper zurück.“ Doch dann hörte ich auch noch Sophias Stimme: „Lieber Harry, ich hoffe, dass du jetzt verstehst, warum ich die Dinge tat, die ich tat. Doch du brauchst dich bei mir nicht für dein Verhalten zu entschuldigen, denn das möchte ich gar nicht. Du sollst durch diese Erinnerungen nur wissen, wie sehr ich dich die ganze Zeit geliebt habe, egal was du gesagt hattest, und dass ich dich immer noch so sehr liebe und dich auch in Zukunft so lieben werde.
    In Liebe, deine Sophia...“
    Dann verschwand alles um mich herum in schwarzem Rauch.“

    6
    Ich tauchte aus dem Denkarium auf und ließ all diese Erinnerungen und Emotionen erst einmal auf mich wirken. Dann öffnete ich die Augen und flüsterte leise in den Raum: „Ich liebe dich auch, Sophia.“ Aus irgendeinem Grund wusste ich, dass sie mich gehört hatte...

    7
    Sophias Sicht:
    Als ich vollkommen verarztet worden war, umarmte ich noch einmal meinen Vater und ging dann nach draußen, wo ich meine Freunde sah, die auf der Brücke standen und Harry gerade etwas weit weg warf. Irgendetwas sagte mir, dass dies der Elderstab gewesen war. Ich lief zu ihnen und wir schlossen uns alle gegenseitig in die Arme und waren froh, dass der Krieg endlich vorbei war.

    8
    Ich stand wie jeden Mittag in der Küche, um das Mittagessen zuzubereiten, als ich hörte wie die Haustür zufiel und Lily Narzissa, Neville Severus und Hermine Luna in die Küche gerannt kamen. „Mama, wir haben gerade für Lily und Neville ihre Schulsachen in der Winkelgasse gekauft!“, rief Hermine aus. Ich drehte mich grinsend zu den Dreien um und sagte: „Und welchen Zauberstab hast du denn bekommen, Neville?“ Es war sein erstes Jahr auf Hogwarts und Lily kam jetzt schon ins dritte Schuljahr. Hermine musste allerdings noch zwei Jahre warten, was sie allerdings nicht wirklich zu stören schien. Neville wollte mir gerade antworten, als Draco mit den ganzen Tüten hereinkam, mir einen Kuss auf die Wange gab und dann für Neville antwortete: „Einen richtig tollen aus Eiche und einem Kern aus Drachenherzfasern.“ Ich liebte meine Familie einfach. Meinen Freunden ging es da nicht anders: Hermine und Ron hatten endlich erkannt, dass sie zueinander passten. Harry hatte mit Ginny Schluss gemacht, nachdem er erfahren hatte, was für Dinge sie über mich erzählt hatte, und mit Luna zusammen sein Glück gefunden. Neville hatte sich am Ende dann doch für ein Mädchen aus Hufflepuff entschieden und lehrte in Hogwarts nun das Fach Kräuterkunde. Fred und George hatten auch zwei Mädchen abbekommen, die ihnen nun in ihrem Scherzartikelladen halfen. Mein Vater wohnte bei mir und Draco in den Ferien und wenn die Schule wieder anfing zogen er und ich zusammen nach Hogwarts, wo er wieder Zaubertränke unterrichtete und Hauslehrer von Slytherin war, während ich VgddK unterrichtete und Hauslehrerin von Gryffindor war. Professor McGonagall war nun Schulleiterin und hatte mir die Stelle gerne gegeben. Alles in allem hatte ich ein tolles Leben. Aber mein Vater und ich hatten immer noch ein letztes Geheimnis: Nach dem Krieg hatte ich ihm den Stein der Auferstehung geschenkt. Damit konnte er noch einmal mit meiner Mutter sprechen und sie entschuldigte sich bei ihm für alles. Danach versteckten wir ihn an einem Ort, den nur wir beide kannten, denn niemand sollte ihn je wieder in die Finger bekommen. Somit ging es nun uns allen gut und alle Probleme (oder zumindest fast alle...) waren gelöst.

    9
    ENDE!

    10
    Hey, Leute! ;) Das war es mit der Geschichte von Sophia fürs erste. Ich hoffe, euch hat diese ganze Geschichte auch so viel Spaß gemacht wie mir. Ich hoffe es fällt nicht allzu sehr auf, dass dies meine erste Fanfiktion war. Ich habe vor, auch noch ein zweites Abenteuer für Sophia zu schreiben, doch das könnte noch etwas dauern. Ich werde allerdings in die Kommentare dieser Geschichte schreiben, wenn ich den ersten Teil hochgeladen habe und auch, wie die Geschichte heißt. Vielleicht schreibt ihr mir ja jetzt auch einmal ausführlichere Kommentare, wie ihr es fandet und was ich an meinem Schreibstil noch verbessern könnte. Trotzdem möchte ich all denen danken, die mich mit ihren Kommentaren unterstützt haben und mir immer wieder ins Gedächtnis gerufen haben, wofür ich diese Geschichte schreibe. Nämlich um anderen Menschen eine Freude zu machen und ich hoffe, das ist mir gelungen. Nun möchte ich euch noch kurz erklären, was ich finde, die wichtigsten Dinge sind, die ich und auch ihr aus dieser Geschichte lernen könnt. Man sollte anderen, egal was für schlimme Fehler sie gemacht haben, immer wieder verzeihen. Jeder verdient eine zweite Chance. Seid so, wie Sophia zu Harry war. Seid für eure Mitmenschen da, denn meistens wissen sie in dem Moment, in dem sie einen schlimmen Fehler begehen, meistens nicht einmal, dass sie gerade einen riesigen Fehler machen. Glaubt an das Gute in euren Mitmenschen, denn es gibt immer etwas. Egal wie klein es auch sein mag. Manche Menschen mögen es vielleicht wie Voldemort „naiv“ nennen, doch ich behaupte anderes: Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass diese Menschen es nicht einsehen wollen und sich immer weiter von allen anderen entfernen, aber das habe ich persönlich eigentlich noch nie erlebt. Denn wenn man diesen Menschen verzeiht und ihnen eine Chance gibt, dann können sie zu den Personen werden, die einem am meisten bedeuten und mit einem durch das ganze Leben gehen, denn sie wissen dann, dass man sie nie wieder im Stich lassen wird. Ich denke, dass dies die ganze Geduld doch wert ist und wer weiß schon, ob man nicht selbst irgendwann einmal eine zweite Chance braucht... Außerdem sollte man diejenigen, die man liebt nie im Stich lassen und für sie bis zum Ende gehen (zu diesen Personen zähle ich auch Freunde).
    Aber dann gibt es noch ein paar Personen, denen ich persönlich danken möchte: meinen Freunden! Ihr ward immer für mich da und habt mir auch immer sehr gute Ideen für Sophias Geschichte gegeben, auch wenn meistens eher unbewusst ;). Vielen Dank für eure Geduld und dass ihr immer bereit ward, euch den nächsten Teil durchzulesen und mir zu sagen, wie ihr es findet. Vielen Dank einfach dafür, dass ihr mit mir und Sophia zusammen diese Reise unternommen habt und euch diese Zeit genommen habt. Ich hoffe ihr werdet mich auch weiterhin unterstützen. Aber ganz besonders möchte ich dann dir danken, Sarah! Denn ohne dich wäre diese Geschichte wahrscheinlich nicht, was sie heute ist. Du hast mir immer deine Meinung zu jedem Teil gesagt und mir geholfen, wichtige Entscheidungen zu treffen. Und ich denke, wir werden uns, egal wie viele Jahre auch vergehen mögen, immer an Sophia und ihren Kampf gegen den kleinen Voldi mit seiner nicht vorhandenen Nase erinnern ;) xD. Vielen Dank dafür, dass du für mich wie eine Schwester bist! Die beste Schwester der Welt!
    So ich hoffe ihr hattet alle Spaß mit Sophia und ihren Freunden und werdet euch vielleicht auch noch die Fortsetzung durchlesen.
    LG und Danke für alles!
    Eure Kerstingarde 1611

Kommentare Seite 6 von 6
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Lilian Skywalker ( von: Lilian Skywalker )
Abgeschickt vor 297 Tagen
Es heißt zwar:" Nein, ich bin dein Vater " aber trotzdem ist es total ähnlich. :-D
Kerstingarde 1611 ( 74167 )
Abgeschickt vor 302 Tagen
@Aveline und @TheNewImperator Vielen Dank euch beiden!😊 Das mit der Ähnlichkeit ist mir gar nicht aufgefallen.😅
LG Kerstingarde 1611
TheNewImperator ( 20969 )
Abgeschickt vor 330 Tagen
Beim 2. Teil ist es so ähnlich wie:"Luke, ich bin
dein Vater!" also finde ich.
TheNewImperator ( 20969 )
Abgeschickt vor 330 Tagen
@Kerstingarde 1611
Du schreibst wirklich immer wieder die besten
Fanfictions, grosses Lob!
Aveline ( 62286 )
Abgeschickt vor 347 Tagen
Amazing! 😍☺️😄
Kerstingarde 1611 ( 64072 )
Abgeschickt vor 419 Tagen
@Ich eben Vielen Dank für deinen Kommentar! :) Jetzt bringt ihr mich sogar zum Heulen😢🙈 Ich hätte nie gedacht, dass die Geschichte so gut ist und so vielen Menschen gefällt.🙈
Ich eben ( 35823 )
Abgeschickt vor 419 Tagen
Ich meinte Stellen, sorry!
Ich eben ( 35823 )
Abgeschickt vor 419 Tagen
Ich musste, genau wie Caro, auch an manchen Szellen heulen, weil das einfach so herzzerreißend geschrieben war. Mach weiter so!
Kerstingarde 1611 ( 08814 )
Abgeschickt vor 423 Tagen
@Caro Ja mache ich, aber zuerst muss ich noch meine zweite ff fertig schreiben😅🙈 Ich hoffe, du verstehst das. Danke für den Kommentar! :)
LG Kerstingarde 1611
Caro ( 93436 )
Abgeschickt vor 429 Tagen
deine ganze ff war voll schön ich musste öfters mal heulen😭😭schreib weiter ja?
Kerstingarde1611 ( 05687 )
Abgeschickt vor 439 Tagen
Danke an alle für eure Kommentare!😍 Ihr seid echt süß! Ich werde weiterschreiben, wenn ich eine andere FF fertig habe. Das könnte aber noch etwas dauern. Sorry.🙈Aber vielleicht lest ihr sie euch ja mal durch. Der Anfang müsste demnächst erscheinen. Sie heißt: Wer bist du wirklich?
Vielen Dank für alles!
LG Eure Kerstingarde 1611
Peeves ( 91102 )
Abgeschickt vor 440 Tagen
Uiii supi gemacht ich bin so beeindruckt von deiner Leistung und eine gute Film Kenntnis hast du auch noch💜💖
Peeves ( 84914 )
Abgeschickt vor 441 Tagen
Soll cool ich eine es toll dass du so Schreibst dass man unbedingt wissen will wie es weiter geht mir fällt nichts verbesserungs würdiges ein 👍👌
dracheneule ( 88168 )
Abgeschickt vor 442 Tagen
So schön geschrieben. Ich bin sprachlos!😶😮
lily ( 59259 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
BitteBitteBitte schreib weiter
Ginny05 ( 59195 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
BitteBitteBitteBitte schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
lily ( 83958 )
Abgeschickt vor 444 Tagen
Bitte schreib weiter
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 445 Tagen
Ich kanns nicht beschreiben, meine Lieblingsff.
Bella Lestrange ( 13869 )
Abgeschickt vor 445 Tagen
Ich fand es so rührend, ich hab sogar geheult.
Kerstingarde1611 ( 63064 )
Abgeschickt vor 445 Tagen
@Clary Potter
Vielen Dank!