Dimensionenreiser

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2 Kapitel - 2.691 Wörter - Erstellt von: Foxy-Mangle-Fan - Aktualisiert am: 2016-01-19 - Entwickelt am: - 322 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mein erstes Kapitel von einer Geschichte über die Zwillinge Vincent und Sirica. Beide haben Zauberkräfte und werden von zwei kleinen Dämonen, Kasai und Yami, begleitet. Eines Tages stürzt ein seltsamer Stern vom Himmel, der anscheinend eine sehr gefährliche Waffe sein kann. Außerdem ist das Heimatdorf von den Zwillingen in Gefahr...

1
Vincent´s Kindheit (vorläufiger Name)
1. Kapitel
"Na los, Sirica, komm schon!" Prustend tauchte ich in das kühle Wasser ab. "Spring!" "Geht klar", antwortete meine Zwillingsschwester und wagte den Sprung in das erfrischende Nass. Zusammen spielten wir in dem trüben See, spritzten uns gegenseitig nass und waren einfach rundum glücklich.
Schließlich saßen wir am Ufer, um eine kleine Pause einzulegen. Meine Schwester Sirica entfernte ein paar tropfnasse Strähnen von ihrer Stirn.
Meine Schwester und ich sind Zwillinge. Wir sind in der gleichen stockdunklen Nacht zur Welt gekommen, nur ist meine Schwester 12 Minuten älter als ich. Wenn wir uns streiten, betont sie das sehr, aber wir streiten eigentlich nicht wirklich oft. Wir beide sind ein Herz und eine Seele, ein richtiges Dream-Team.
Wir beide lebten in einem kleinen Dorf, in einer relativ normalen Welt. Die meisten normalen Menschen wollen so etwas ja heutzutage nicht glauben, aber man kann wirklich durch verschiedene Welten, sogenannte Dimensionen, reisen. Es gibt richtig skurrile Dimensionen, aber auch ganz normale. Wie gesagt, unsere ist eigentlich normal. Es gibt zwar ein paar Magier im Dorf, aber ansonsten hatte ich noch nie etwas Außergewöhnliches in unserer Welt gesehen. Das sollte sich an diesem Tag ändern.
Während ich langsam wieder an Kraft gewann, sprang Sirica plötzlich auf und deutete in den Himmel. "Sieh mal!", rief sie aufgeregt. "Was ist denn da?" Auch ich blickte nun in die Höhe. Und was war das? Ein winziger, schwarzer Komet schien auf uns zu zurasen. Er wurde beunruhigender Weise immer schneller und immer größer. "Was ist das?", fragte ich Sirica atemlos. Sie zuckte mit den Schultern. "Ich habe auch noch nie so etwas in der Art gesehen!" "Es kommt direkt auf uns zu, Schwester!" Meine Stimme klang panisch. Ich war gelähmt vor Schreck und konnte bereits die ausstrahlende Hitze spüren, als meine Schwester mich endlich beiseite zog. Keine Sekunde zu früh. In diesem Moment schlug der Komet direkt neben uns ein. Neben einem lauten Knall tauchte auch noch dichter, schwarzer Rauch auf, der mich und meine Schwester vollständig einhüllte. Der heiße Qualm brannte scheußlich in meiner Kehle und meinen Augen und ich versuchte einen Ausweg zu finden. "Schwester!", krächzte ich, "Sirica, wo steckst du?" "Hier!" Ich hörte ein Husten und endlich löste sich der Rauch soweit auf, dass ich Sirica erkennen konnte. Schnell rannte ich auf sie zu.
Doch plötzlich, als sie mir die Hand reichen wollte, spürte ich einen Elektroschock. Ich schrie auf. "AU!" Meine Schwester blickte mich nur verdutzt an. "Was denn?" Ich rieb mir meine schmerzende Hand. "Du hast mir gerade einen Elektroschock gegeben!" "Echt?" Verwirrt blickte mein Zwilling auf seine Hand.
Plötzlich stupste mich etwas an. Ich drehte mich um, sah aber niemanden. "Hier oben, du Blindfisch!" Ich erschrak, als ich die fremde Stimme vernahm. Dann blickte ich vorsichtig nach oben - und erschrak mich gleich noch einmal. Was war denn das? Über meinem Kopf schwebte eine winzige Flamme, aber mit zwei Augen und einem Mund. "Guuuuten Tag", rief sie, "mein Name ist Kasai und ich bin ein Feuerdämon!" Sprachlos starrte ich den kleinen Geist an. "Was ist? Hast noch nie einen Dämon gesehen?" Er lachte. Es war ein etwas dunkleres Lachen, düster genug, um mir einen leichten Schauer über den Rücken zu jagen. Langsam schüttelte ich den Kopf. "Nein!" Jetzt wirkte der Dämon leicht verwirrt. "Wie jetzt? Ehrlich nicht?" Er kratzte sich am Kopf. "Die Sache wird tatsächlich schwieriger als ich vermutet hatte. Nun, hör zu Vincent." "Woher weißt du meinen Namen?", unterbrach ich ihn. Kasai grinste. "Wir Dämonen wissen nahezu alles. Wir können deine Gedanken lesen oder auch deine Seele aussaugen. Also sieh uns am besten nie lange in die Augen." Erschrocken wich ich zurück. Die kleine Flamme lachte wieder. Diesmal war es ein helles Lachen, das mich etwas beruhigte. "Nur ein Scherz! Yami", er zeigte auf einen weiteren, dunklen Dämon, der in Sirica´s Hand saß, "und ich sind ab heute eure Schützer. Wir sind hierhergekommen, weil ihr mal unsere Hilfe brauchen werdet." Kasai blickte etwas betrübt in den Himmel. "Wir Dämonen können nämlich auch in die Zukunft schauen..." Er ließ seinen Blick eine Weile in dem hellen, heute wolkenlosen Himmel ruhen und fuhr dann fort. "Wie dem auch sei, durch den schwarzen Rauch, den ihr eingeatmet habt, habt ihr jetzt zudem auch noch Zauberkräfte und ihr müsst lernen, diese zu kontrollieren." "Habe ich deswegen vorhin einen Elektroschock von meiner Schwester bekommen?", fragte ich. Jetzt wurde mir einiges klar. Kasai nickte. "Genau richtig."
Jetzt meldete sich auch einmal die "Dämonin" Yami. "Eine Sache ist aber noch sehr wichtig. Als wir uns auf dem Weg hierher gemacht haben, haben wir auch diesen Stern beobachtet." Sie deutete auf den Kometen, der allen Anschein nach wohl nur ein handflächengroßer, schwarzer Stern war. "Er ist vielleicht klein, aber er ist eigentlich die gefährlichste Waffe im gesamten Universum." Mir stockte der Atem. "Wieso denn?" Yami seufze. "Der Besitzer des Sternes hat dann die Macht, über alle Dimensionen zu herrschen. Deswegen müsst ihr den Stern verstecken." "Warum denn gerade wir?", fragte Sirica ungläubig. "Der Stern könnte sonst in falsche Hände geraten. Lasst euch gar nicht von uns beeinflussen. Sucht euch ein Versteck aus, was dafür geeignet ist, aber vergesst nicht, ihr solltet dieses Versteck auch weiterhin in eurem Kopf behalten. Schließlich kann es sein, dass der Stern mal wirklich gebraucht wird", erklärte Yami geduldig. "Also los, lasst uns nicht länger Zeit verlieren!", drängte Kasai, doch Yami hielt ihn zurück. "Dränge sie nicht, Kasai."
Suchend blickte ich mich um. Hier am See gab es nicht gerade viele Möglichkeiten, aber... "Wie wäre es, wenn wir ihn im See vergraben?", schlug ich vor. Sirica sah mich an, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank, aber Yami war begeistert. "Super Idee!", jauchzte sie, "Ich wusste ja gleich, ihr beide seid wie geboren um zu... AUTSCH!" Kasai hatte ihr den Ellenbogen an die Seite gerammt. "Ach ja, richtig..." Yami errötete leicht. "Was ist denn los?", fragte ich neugierig. "Ach, nichts", wimmelte Yami schnell ab.
"Egal, ich werde jetzt den Stern im See verbuddeln. Kommst du mit, Kasai?", fragte ich den kleinen Feuerdämon. Kasai wich zurück. "Ihhh, nein! Ich hasse Wasser, ich bin doch ein Feuerdämon!" "Lass gut sein, Kasai", beruhigte ihn Yami, "Ich geh schon mit ihm."
Ich nahm den Stern in die Hand, ging ins Wasser und tauchte an der tiefsten Stelle des Sees ab. Den Stern unter den Arm geklemmt, tauchte ich immer weiter in die Tiefe. Als ich schon ca. 10 Meter unter der Wasseroberfläche war, ging mir langsam die Luft aus. Da fiel mir auf, dass ich es niemals schaffen würde an den Grund zu tauchen, wenn ich jetzt schon Luft holen müsste. Ich tauchte also weiter. Doch als ich 15 Meter zurückgelegt hatte, wurde mir plötzlich ganz komisch. Jetzt brauchte ich dringend Sauerstoff. Ich drehte um und tauchte so schnell ich konnte wieder Richtung Oberfläche, aber inzwischen hatte ich schon gar keine Luft mehr gespeichert. Ich strampelte panisch umher, doch die Wasseroberfläche war einfach schon zu weit entfernt. Da zupfte Yami plötzlich an meinem T-Shirt. "Mach den Mund auf", sagte sie, "und atme!" Ich starrte sie verdutzt an. Sponn sie denn? Ich war kein Dämon wie sie, der unter Wasser atmen konnte! "Vertrau mir einfach." Na gut. Ich kniff fest die Augen zu und atmete aus. Dann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und ließ das Wasser in meinen Mund strömen. Und - was war das? - es fühlte sich an, als würde ich ganz normal Luft holen! Ich machte noch einen Luftzug und noch einen, als ich schließlich überzeugt war, dass ich unter Wasser atmen konnte. Erleichtert konnte ich nun wieder abtauchen. Am Grund angekommen, grub ich ein tiefes Loch in den Sand, legte den Stern hinein und schaufelte das Loch wieder zu. Dann tauchte ich glücklich prustend wieder an der Wasseroberfläche auf.

Kommentare Seite 1 von 1
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Maik ( 75305 )
Abgeschickt vor 443 Tagen
Eine sehr schöne Geschichte, freue mich schon auf den weiter verlauf der Geschichte.
MfG Maik
Foxy-Mangle-Fan ( 04370 )
Abgeschickt vor 452 Tagen
Soll ich weiter schreiben?