Der Junge im Schatten 3

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3 Kapitel - 1.750 Wörter - Erstellt von: Mangasofi - Aktualisiert am: 2016-01-02 - Entwickelt am: - 600 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Er schaute mir tief in die Augen als wolle er in meine Seele sehen und noch jede kleinste Übeltat die ich begann hatte herauszufinden. Die Decke ist mir als ich hingefallen bin von den Schultern gefallen und es war verdammt Kalt aber das kümmerte mich jetzt in diesem Moment nicht. Der Junge stand wie versteinert da und betrachtete mich von oben bis unten. Sein Blick blieb kurz an meiner Verletzung hängen. Dann griff er in einer seiner Hosentaschen und zog einen Zettel heraus. Er überflog ihn und schaute ab und zu mich wieder an wie um sicher zu gehen, das ich mich nicht vom Fleck bewegen würde. Nun faltete er den Zettel wieder zusammen und steckte ihn zurück in die Tasche. Er schaute mich noch eine Weile lang an und ging dann einen Schritt auf mich zu. Wieder rutschte ich vor Angst und Misstrauen ein Stück zurück. Ein leiser Seufzer entfuhr seinen Lippen als er mich ansprach. "Kannst du aufstehen?" Ich antwortete ihm nicht, sondern warf ihm einen bösen blick zu. Er reagierte nicht auf diese Gestik und so versuchte ich obwohl ich ihm nicht vertraute aufzustehen. Ich hielt mich an der Wand fest und zog mich hoch doch als ich mein Verletztes Bein wieder belastete stach der Schmerz wieder durch mein Bein. Sofort setze ich mich auf den Boden. Verdammt! Vorher tat es nicht so weh warum ist der Schmerz wieder da? dachte ich als mir ein Gedanke durch den Kopf schoss. "Nein sag mir jetzt bitte nicht..." Ich riss mir den Improvisierten Verband von der Wunde. Als ich mir es genauer anschaute fluchte ich leise. "Scheiße! Es hat sich entzündet!" Der Verband war ganz schmutzig und so riss ich ein Neues Stück Stoff von meinem T-Shirt und Band es um die Wunde. Der Junge hatte mich bis jetzt leise Beobachtet und kam nun auf mich zu. "Bleib weg!" Schrie ich ihn an aber er kam trotzdem immer näher. Ich wollte auf allen vieren wegkrabbeln doch er war schneller bei mir als ich dachte. Er beugte sich zu mir herunter, legte einen Arm um meine Hüfte und die andere unter meine Knie um mich aufzuheben aber ich begann mit dem Armen um mich zu schlagen und strampelte mit meinem Gesunden Bein "Nein, lass mich in Ruhe!" schrie ich und hätte ihm fast mit der Faust ins Gesicht geschlagen wäre er nicht ausgewichen. Ohne dass ich es bemerkte, hatte er seine Arme von meinen Knien und meiner Hüfte weggenommen und packte nun blitzschnell meine herum wedelnden Arme und drückte mich auf den kalten Boden. Er beugte sich über mich. Sein Eiskalter Blick hatte meine Augen wieder erfasst und ließen mir die Nackenhaare aufstehen. Meine angespannten Muskeln entspannten sich und mein schneller gewordener Atem wurde ruhiger. Er lockerte seinen Griff an meinen Handgelenken und richtete sich auf. Auch ich setzte mich aufrecht hin. Erneut legte er seine Arme um meine Hüfte und Knie und hob mich auf. Er ging mit mir auf den Armen ein Stück in den Schatten und blieb dann stehen. Ich schaute ihn Fragend an. Er starrte nur in die Dunkelheit und sagte "Gut festhalten.".Ich klammerte mich an sein T-Shirt und das letzte was ich sah war komplette schwärze.

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    Ich spürte wie es um mich herum wärmer wurde. Die Kalte Winter Luft war verschwunden und ein warmer Sommer Wind strich über meine Beine. Ich traute mich noch nicht ganz meine Augen wieder zu öffnen die ich kurz nachdem wir in die Dunkelheit gezogen wurden geschlossen hatte. Ich konnte das rascheln von Blättern hören und in der Ferne dachte ich für einen Moment Metall aufeinander schlagen zu hören. "Du kannst deine Augen wieder aufmachen" sagte mir der Junge. Langsam machte ich das auch. Die Sonne schien mir direkt in die Augen und ich musste erst einige Male blinzeln bis sie sich an die Helligkeit gewöhnten. Der Junge schaute mich an. Mit der Sonne im Hintergrund und dem rauschen der Blätter kam er mir nicht mehr so unheimlich vor wie in der dunklen Gasse. In meiner Brust wurde es komisch warm. Was war das für ein Gefühl? Ich schaute schnell weg da kam mir auch gerade eine Frage in den Sinn. "He wie heißt du eigentlich?" Er schaute mir noch eine Zeit lang ins Gesicht, richtete aber dann seinen Blick nach vorne und antwortete Kurz und Bündig "Nico". Er setzte sich wieder in Bewegung. „Ich würde am liebsten den Rest des Weges auch Schatten reisen aber das würde sie zu sehr belasten." Murmelte er in sich hinein. Ich konnte nur schwer hören was er sagte also nahm ich an das es nicht für mich bestimmt war es zu hören. Ich ließ nun auch meinen Blick herum schweifen. Wir waren bei einem Waldrand Aufgetaucht? und auch nicht weit von ihm entfernt standen verschiedene Häuser in einer U Form. Sie sahen alle auf ihre Art und Weise komisch und speziell aus. Auf einer Anhöhe stand ein Blaues Haus. Außerdem konnte ich noch eine Arena, Einen Basketball Platz und eine Kletterwand ausmachen. Aber warte mal. Strömte da etwa Lava aus der Kletterwand! Überall liefen Jugendliche zwischen 12 und vielleicht höchstens 19 Jahren herum. Einige hatten Rüstungen an aber die meisten trugen ein Oranges T-Shirt auf dem etwas aufgedruckt war. Irgendein Name vermutete ich. Ach was hätte ich jetzt alles hergegeben um Lesen zu können, dann wüsste ich möglicherweise wo ich war. Als Nico mit mir in seinen Armen an den Häusern und den Jugendlichen vorbei ging blieben einige stehen und schauten uns komisch an. Andere Lächelten und sagten Hallo. Nico schien die komischen Blicke nichts auszumachen denn er ging ohne auf sie zu achten weiter. Leider war ich mir das schon gewohnt so komisch angeschaut zu werden. "Nico, warum schauen die uns so blöde an?" fragte ich worauf er nur eine kurze Erklärung gab. "Wegen mir." Was? Warum sollten sie wegen ihm so blöde schauen?Einigen konnte ich noch einen bösen Blick zuwerfen bevor sie sich wieder ihren Vorherigen Tätigkeiten widmeten. Nico ging auf ein Haus zu das nicht weit von der Arena entfernt war zu. "Wo bringst du mich eigentlich hin?" "Zur Krankenstube. Dort werden sie deine Wunde Richtig verarzten" Nico stieß mit dem Fuß die Türe auf und trug mich hinein. Im Innern hatte es mehrere Betten und es roch nach Medizin. Er ging auf das letzte Bett, ganz hinten im Raum zu und legte mich darauf. "Warte hier. Ich hole jemanden der dir deine Wunde versorgt." "Okee" Er drehte sich um und ging nach draußen. Ich lies mich auf das Kopfkissen fallen. Ich hatte schon lange nicht mehr in einem Bett gelegen. Es ist so schön weich. Ohne das ich es Bemerkte fielen meine Augenlider zu und ich schweifte in einen leichten Schlaf.

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    Nachdem ich sie in die Krankenstube gebracht hatte ging ich zur Apollo Hütte. Ich blieb vor der Tür stehen und klopfte. Hoffentlich war er da. Nach einer Weile wurde die Tür geöffnet und ein Mädchen streckte den Kopf hinaus. "Ja?" "Ist Will da?" "Warte kurz" Das Mädchen verschwand wieder in der Hütte und kurz darauf kam ein etwas älterer Junge mit blonden Haaren und blauen Augen heraus. "Hey Nico! Schon lang nicht mehr gesehen." Ein Großes lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. "Hi Will. Da ist ein Mädchen in der Krankenstube. Sie muss unbedingt versorgt werden." Will`s Mine wurde etwas ernster. "Oke" Ohne Groß etwas hinzuzufügen gingen wir beide zur Krankenstube. "Sie hat eine Beinverletzung die dem Anschein nach schon entzündet ist. Jedenfalls hat sie die Wunde kurz bevor wir hier angekommen sind neu verbunden." "Mit was?" Unterbrach Will meine Erklärung. "Mit einem T-Shirt Fetzen den sie kurz zuvor von ihrem T-Shirt abgerissen hat." Wir standen nun vor ihrem Bett. Will betrachtete sie und sah dann den Improvisierten Verband an ihrem Bein. "Jetzt sehe ich auch wie es sich entzündet hat. Das Shirt ist ja völlig verdreckt. Kannst du sie Bitte aufwecken?" Fragte Will mich. "Warum ich?" "Ich glaube wenn sie aufwacht möchte sie lieber ein vertrautes Gesicht sehen. Außer du hast sie schon Bewusstlos hier her gebracht." "Sie war wach. Na gut." Ich ging auf die Seite des Bettes und setzte mich auf die Bett kante da fiel mir auf das ich noch gar nicht ihren Namen kannte. Ich schaute ihr schlafendes Gesicht an bis Will sich aufmerksam machte. "Komm. Wecke sie auf." "Aber ich kenne ihren Namen noch gar nicht." "Dann sag einfach irgendwas! Nun mach schon!" drängte er. Ich legte also eine Hand auf ihre Schulter und begann sie zu schütteln "He, Aufstehen!". Ich wollte sie nicht stärker schütteln denn sie sah so gebrechlich aus. Sie war für ihre Größe viel zu dünn. Trotzdem nahm ich nun auch ihre zweite Schulter und schüttelte etwas stärker. Ihre Augenlider flatterten und schlussendlich hoben sie sich und zeigten ihre Nuss braunen Augen. "Du bist eingeschlafen. Ich habe jemanden mitgebracht." Sie setzte sich auf und rieb sich die Augen. "Das ist Will Solace. Er wird dich behandeln." Will streckte ihr die Hand hin worauf sie sie entgegen nahm. Er lächelte sie warm an. "Hallo. Ich bin Will. Kannst du mir auch deinen Namen verraten?" Als sie Antwortete schaute sie zu mir auf. "Hanea. Mein Name ist Hanea."

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