Zuhause (Death Note) Teil 2

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4 Kapitel - 3.231 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2016-01-02 - Entwickelt am: - 677 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Beyond macht Begegnung mit einem weiteren Wammy...

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*aus Beyonds Sicht, vor 7 Jahren* „Watari, ist das wirklich wahr? Wird L tatsächlich kommen?" Aufgeregt sprang ich um den alten, weißhaarigen
*aus Beyonds Sicht, vor 7 Jahren*
„Watari, ist das wirklich wahr? Wird L tatsächlich kommen?" Aufgeregt sprang ich um den alten, weißhaarigen Mann mit der runden Nickelbrille herum und trat ihm so beinahe auf den Fuß. „Ja, Blame, aber das habe ich dir doch schon zehnmal gesagt." „Um genau zu sein 11 Mal, was das Ganze nicht besser macht..." erklang es da von der anderen Seite des Flurs, wo ein Junge mit schokobraunen, ordentlich zurechtgeschnittenen Haaren mit verschränkten Armen an der Wand lehnte. Entgegen dieser abweisenden Körperhaltung zierte jedoch ein kleines Lächeln das vom übermäßigen Lernen ausgezehrte Gesicht. „Aim!" Überrascht fuhr ich zu dem Älteren herum und meine Augen begannen augenblicklich zu strahlen, genau wie jedes Mal, wenn ich ihn, meinen besten Freund, sah. Gut gelaunt rannte ich zu ihm und sprang auch ihn aufgeregt an, während ich ihm die frohe Botschaft von Ls Kommen berichtete. „Das weiß ich doch, B... Du redest ja seit Tagen von nichts anderem mehr!" Er grinste und verstrubbelte mir, wie er es so oft tat, die schwarzen, sowieso unordentlichen Haare. „Ja, aber es ist halt sooo wichtig, dass du das auf keinen Fall vergessen darfst! Niemand darf es vergessen! Schließlich kommt L! Der L!" Vor Vorfreude wurden meine Augen feucht und ich musste mich zurückhalten, nicht vor Glück zu weinen. „Ja, das stimmt. Es ist L, der Meister aller Detektive. Aber meinst du nicht, du solltest jetzt noch ein bisschen lernen, damit er stolz auf dich sein kann?" meinte A einlenkend, während er sich auf meine Höhe hinabbeugte. Er war ein oder zwei Köpfe größer als ich und auch ein paar Jahre älter–wie viele hatte er mir nie verraten. Auf jeden Fall war er keine 10 mehr wie ich und vielleicht deshalb und noch aus ein paar anderen Gründen war er für mich eine Art großer Bruder geworden. Ich hatte nie eine richtige Familie besessen, oder besser gesagt eine LIEBENDE Familie. Denn seit meiner Geburt hatte ich diese seltsamen roten Augen und sah mit ihnen Dinge, die sonst niemand sah. Doch anstatt mir zu helfen oder mich zu beruhigen hatten meine Eltern mich deshalb ausgegrenzt und sich lieber um meine kleine Schwester gekümmert, die mit ihren honigblonden Haaren und unschuldigen, haselnussbraunen Augen ach so süß gewesen war. Ganz im Gegensatz zu mir, einem Jungen, dessen Haut so blass wie die einer Leiche war, dessen schwarze Haare irgendwie immer unordentlich und spröde wirkten und dessen Augen blutrot und unmenschlich waren. Deswegen war es mehr als verständlich, dass es für mich, damals noch Beyond, ebenso sehr wie für meine Eltern eine Erleichterung gewesen war, als Watari eines Tages vor unserer Tür gestanden hatte und mich mit sich genommen hatte, angeblich, weil sich meine Eltern nicht genug um mich kümmerten und er mich besser fördern können würde in seiner Anstalt. Damals hatte ich noch gedacht, ich würde nun endgültig in eine Psychiatrie kommen, aber stattdessen wurde ich ins Wammy's, ein Waisenhaus in der Nähe von London gebracht, wo ich entgegen aller Erwartungen eine wahre Familie fand, sowie einen Lebensgrund. A als großen Bruder und L als Ziel.
*Flashback Ende*
Ein bitteres Lachen entwich meiner Kehle, als ich mir vor Augen führte, wie naiv ich eigentlich gewesen war. Wie hatte ich nur eine Sekunde glauben können, L würde sich für mich interessieren? Ich war für ihn ein Werkzeug gewesen und das war ich noch immer. Nein, jetzt war ich ein defektes Werkzeug, dessen Spuren ausgemerzt wurden mussten. Wütend ballte ich meine Hände zu Fäuste den und schlug unwillkürlich gegen die nasse Duschwand, dessen Glas glücklicherweise standhielt. Durch diesen Schlag besänftigte ich die lodernde Wut in mir zum Glück fürs Erste, sodass ich nun halbwegs ruhig aus der Dusche trat. Um gleich den nächsten Wutanfall zu erleiden. Ebenfalls wegen mir selbst, jedoch dieses Mal wegen meiner Dummheit. Ich Idiot hatte nämlich nicht an ein Handtuch gedacht. Na super, was sollte ich jetzt tun? Nass konnte ich schlecht in meine Sachen schlüpfen– Waren die überhaupt schon trocken? Mit nur sehr spärlicher Hoffnung schlurfte ich eine Wasserspur hinterlassend zur Heizung und sah meine Befürchtung als bestätigt. Die Kleidung war noch pitschnass. Was nun? Mit einem Seufzen ließ ich mich an dem Heizkörper nieder. Wenn die Kleidung so trocknete, konnte ich das ja auf demselben Weg tun. Kopfschüttelnd über mich selbst saß ich so nackt auf dem kalten Fließenboden, während sich um mich eine Wasserlache dank meiner tropfenden Haare ausbreitete, und horchte dem prasselnden Regen von draußen. Der Himmel weinte, würde A jetzt sagen. Er hatte Regen immer gehasst. Warum, hatte er mir lange nicht erzählen wollen, doch irgendwann hatte ich herausgefunden, dass seine Eltern bei einer Autofahrt umgekommen waren, weil sich von der Straße abgekommen waren dank regennasser Fahrbahn. Das Auto war einen Abgrund hinuntergerollt und schließlich auf dem Dach unten liegen geblieben. Diesen Sturz hatte niemand überleben können. Und es hatte auch niemand.
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1451311189
Zuhause (Death Note) Teil 2
Zuhause (Death Note) Teil 2
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2015-12-28
407LV
Death Note

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