Zuhause (Death Note) Teil 1

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4 Kapitel - 3.332 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2016-01-19 - Entwickelt am: - 1.111 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Hauptrollen in meiner FF spielen dieses Mal L, Mello und besonders BB alias Beyond Birthday. Letzterer ist aus dem Gefängnis erfolgreich ausgebrochen, ohne dass es jemand bemerkt hat. Leider ist es später Herbst und dementsprechend ungemütlich, sodass BB kurzerhand einem Impuls folgend ins Wammy‘s zurückkehrt, natürlich ohne das Wissen von Roger. Doch als er sein Zimmer betritt, muss er feststellen, dass sich Einiges geändert hat... Und bald stellt sich für BB die Frage, wer er eigentlich ist und sein will... (Genres: Drama, Darkfic, Humor, Freundschaft)

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Disclaimer: Die Rechte an Death Note liegen natürlich nicht bei mir, darum gehören mir in dieser Geschichte auch bis auf Ms. Marie und Sam (das sind
Disclaimer: Die Rechte an Death Note liegen natürlich nicht bei mir, darum gehören mir in dieser Geschichte auch bis auf Ms. Marie und Sam (das sind nämlich OCs, eventuell könnten noch weitere auftreten) keiner der Charaktere.
Viel Spaß beim Lesen!

Der Regen war schon immer das Kennzeichen von Großbritannien gewesen. Ich hatte das nie verstehen können–bisher hatte ich eigentlich die Meinung vertreten, dass es hier gar nicht so oft regnete. Tja, diese Ansicht würde ich wohl jetzt ändern müssen, so wie ich jetzt, tropfnass und durchfroren bis auf die Knochen, die wie ausgestorbene Straße entlanglief. Eigentlich war es leichtsinnig hier am Straßenrand so offensichtlich zu laufen, aber das war mir im Moment herzlich egal. Diese Trottel von Wärter hatten sicher noch nicht bemerkt, dass ich abgehauen war–zu gut hatte ich meine Flucht aus dieser verfluchten Gefängnisfestung geplant. Es war um ehrlich zu sein ein Kinderspiel gewesen, die Wärter zu bestechen. Für Geld waren die auf Ohren, Augen und Nase blind. Sie waren nun mal Menschen. Dreckige, widerwärtige Menschen mit niederen Bedürfnissen. Bedürfnissen, die ich gestillt hatte, um an Geld und Gefallen zu kommen. Ja, ich hatte meinen Körper verkauft, aber ich bereute es nicht. Mir war es egal, was für psychische und körperliche Qualen ich auf mich nehmen musste, um wieder frei zu sein. Was in mir sollte auch groß noch zerbrechen? Dank L und seiner dämlichen Untergebenen Naomi Misora war meine Seele, die ich wirklich besaß, ein einziger Scherbenhaufen. Ich war ein Versager. Nicht fähig, L zu übertreffen, nicht einmal in seine Nähe zu kommen. Beim Gedanken an mein "Vorbild" verspürte ich ein kleines Stechen in meinem Herzen, was ich ebenso schnell wie die aufflammenden Erinnerungen in meinem Bewusstsein verdrängte. Nein, es machte keinen Sinn vergangenen Zeiten nachzutrauern. A war tot, ich ein Mörder, gebrandmarkt bis an mein Lebensende, und L war enttäuscht. Ich hatte ihn enttäuscht. Weil meine Mordserie lösbar gewesen war. Weil ich nicht gestorben war.
Meine Augen brannten vor Kälte, die in diesen späten Novemberabenden schrecklich stechend war. Die Nässe, die durch die Dauerdusche einherging, verbesserte meine Situation kaum. Ob ich, wenn ich halb erfroren war, einfach umfiel? Würde mich dann ein Auto überfahren, weil man mich nicht auf der Straße liegen sehen würde? Würde ich dann endlich sterben? Ich, eine fehlerhafte Kopie? L würde es sicherlich freuen. Aua, dieser Gedanke tat weh. Warum tat es nur so weh? „A... Ich wünschte, du wärst jetzt bei mir... Ich vermisse dich, Kumpel..." Leise kamen mir diese Worte als tonloses Flüstern über die blauen, vor Kälte tauben Lippen und entwichen ungehört in die Dunkelheit. Wie lange war diese Straße nur? War ich nicht schon Stunden gelaufen? Oder war mein Körper noch durch das Gefängnis und die nur schlecht verheilten Brandwunden so sehr geschwächt, dass ich kaum vorwärts kam? Müde hob ich meinen bleischweren Kopf und starrte in die schummrige Dunkelheit. Ich war diese Straße schon einmal gegangen, allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Das war vor circa drei Jahren gewesen, als ich Wammy’s verlassen hatte, kurz nach dem Tod von A. Wammy’s... Der Gedanke an das warme Gebäude getaucht in Kerzenschein mit Vorräten an Erdbeermarmelade ließ mich vor Glück erschaudern. Ja, es war die Anstrengung wert, mich weiterzuschleppen. Bald würde ich sicherlich ankommen. Zuhause...?
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Zuhause (Death Note) Teil 1
Zuhause (Death Note) Teil 1
Die Hauptrollen in meiner FF spielen dieses Mal L, Mello und besonders BB alias Beyond Birthday. Letzterer ist aus dem Gefängnis erfolgreich ausgebrochen, ohne dass es jemand bemerkt hat. Leider ist es später Herbst und dementsprechend ungemütlich, so...
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2015-12-28
407LV
Death Note

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